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Die Wächter von Astaria #2

Die flüsternde Stadt

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Astronos's Schergen haben Venezia erobert und drohen, ganz Astaria zu zerstören. Wird es Fabio gelingen, einen Bund zwischen Rittern und Sternenmystikerinnen zu schmieden und Astronos zu besiegen?Düstere Schatten liegen über Astaria: Der böse Astronos droht mit seinen Goblins das ganze Land zu erobern. Ritter Fabio und die Sternendeuterin Celeste setzen all ihre Hoffnungen in das Meteoreisenschwert. Die Suche nach der Waffe führt Fabio und Celeste zur versunkenen Stadt Napuli. Tief unten am Meeresgrund, in den Ruinen der alten Sternenbasilika, stoßen sie auf einen mächtigen Zauber. Aber hier haust auch ein namenloses Grauen ...

476 pages, Hardcover

First published January 1, 2009

27 people want to read

About the author

Thomas Finn

60 books37 followers
Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt heute in Hamburg.

Also publishes under the synynom F. I. Thomas


Librarian Note: There is more than one author in the GoodReads database with this name. See this thread for more information.

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Profile Image for Kaugummiqueen.
148 reviews21 followers
May 14, 2013
INHALT

Nach dem schändlichen Verrat seines einstigen Herrn weiß Fabio nicht mehr, wem er vertrauen soll. Da er immer noch nur Knappe ist und kurz vor der Schwertleite steht, hat er sich von Celeste, die endlich ihre Ausbildung zur Sternenmystikerin beginnen muss, und den anderen getrennt, um beim Paladinorden Alarm zu schlagen und seine Ausbildung zu beenden. Doch schnell wird deutlich, dass auch der Paladinorden von Astronosanhängern infiltriert ist und vor allem die Sternenmystikerinnen in Gefahr sind. Zudem erobert das Goblinheer immer mehr Städte und als nächstes sind Firenze und Genova in Gefahr. Mit Hilfe einer kleinen List können Fabio, Celeste, die schrulligen venezianischen Gardisten Jacopo und Odilio, sowie Celestes Lehrherrin Denebola Firenze betreten, obwohl Sternenmystikerinnen und Paladine dort nicht gerne gesehen werden. Bei einem Turnier, das den Heerführer bestimmen soll, wird ein kostbarer Schild aus Meteoreisen als Preis ausgeschrieben und bald wird klar, dass die Anhänger von Astronos hinter dem Schild her sind. Fabio versucht alles, sie daran zu hintern. Doch als alle Hoffnungen schwinden, und immer mehr Stellare als Sternschnuppen am Himmel sterben, erhalten Fabio und Celeste den Hinweis auf die Eiserne Bibliothek, die lange schon verschlossen ist, wo sie die nötigen Antworten finden könnten, um Astronos' erneute Machtergreifung zu verhindern.

MEINE MEINUNG

Ja was soll ich sagen? Auch dieser Band ist, welch eine Überraschung, wirklich toll gewesen. Sogar wieder etwas toller als der Band davor. Hiermit ist es also amtlich: Thomas Finn gehört nun zu meinen Lieblingsautoren!

Anfangs ist man zunächst verwirrt, da sich Fabio in einer merkwürdigen Situation befindet, die sich bald als Traum entpuppt. Wie schon im Band davor scheinen die Erzstellare eine Aufgabe für ihn zu haben und versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Aufgrund der Ereignisse im ersten Band mit seinem ehemaligen Lehrmeister Ludovico muss sich Fabio vielen Anfeindungen von den anderen Paladinen gegenüber stellen und auch seine Integrität ist gefährdet. Trotz allem wird er vom obersten Ordensbruder zum ausgebildeten Paladin geschlagen und wird ausgesandt, die Sternenmystikerinnen in Stella Tiberia, der Hauptstadt Astarias, zu besuchen.

In Stelle Tiberia angekommen überschlagen sich die Ereignisse und Fabio muss sich bald eingestehen, dass er niemandem, außer seinen Freunden, trauen kann. Seine Unsicherheit kommt sehr gut zur Geltung und wie Fabio tappt man lange im Dunkeln, da man hinter jedem Charakter sofort einen Anhänger Astronos vermutet. So wirkt diese gefährliche Situation zwischen Angst, Zweifel und Unwissen sehr authentisch.

Knapp die erste Hälfte des Buches begleitet der Leser nur Fabio, Celeste, Jacopo, Odilio und die Lehrherrin Denebola, die einen Keil zwischen Fabio und Celeste treiben will. Gleichzeitig wird die aufkeimende Liebe zwischen den beiden stärker und zärtlicher und ich hatte viel Freude daran, die gemeinsamen Szenen der beiden zu lesen, auch wenn Denebola gerne mal dazwischen ging. Fabio und Celeste machen erstaunliche, aber gleichzeitig auch glaubhafte Entwicklungen durch.Sie stehen für ihre Sache ein und haben ein großes Vertrauen in die Stellare Schöpfung und die Erzstellare, die Astronos vernichten will. Neben anderen altbekannten und neuen Charakteren tauchen auch einige aus dem ersten Band auf, die man für tot, oder zumindest für Verräter hielt, sodass man wieder einmal merkt, dass nicht alles schwarz/weiß ist und auch unsympathische Charaktere für die gleiche gute Sache stehen und kämpfen. Wie schon im ersten Band mochte ich Sylvana sehr gerne, auch wenn sie erst ab der zweiten Hälfte wirklich präsent war. Aber auch Jacopo und Odilio sind wirklich äußerst sympathsiche Figuren, die typischen "SIDEKICKS", die mich immer wieder mit ihren Sprüchen und Kabbeleien zum Lachen brachten.

Sehr interessant und gelungen fand ich die Idee mit dem Turnier. Da Fabio an dem Turnier auf Geheiß der Sternenmystikerinnen teilnehmen muss, erlebt man das Geschehen hautnah mit, so auch die Schwere und Enge der Rüstung, die Verletzungen, das eingeschränkte Sichtfeld, die Angst und auch den Blutrausch, in den Fabio verfällt. Doch hier ist nichts übertrieben grausam oder blutig, wobei auch nichts beschönigt wird. Insgesamt ist der Band, wie sein Vorgänger, durchweg spannend und an vielen Stellen wird gekämpft und auch getötet. Mehrmals kommen Fabio und seine Freunde nur knapp davon und müssen sich mit Kräften messen, die ihnen eigentlich viel zu überlegen sind. Die Gegner sind kein dummer Haufen, tatsächlich sind sie unseren Helden weit voraus und infiltrieren alles und jeden, sodass sie Fabio fast immer ein Schnippchen schlagen können. Doch auch ihm gelingt es mit Hilfe von Celeste, Sylvana und Meister Arcimboldo, den Anhängern Astronos immer wieder Steine in den Weg zu legen und sie zu behindern.

Auch hier rauscht der Leser zusammen mit Fabio von einer spannenden Szene in die nächste und wieder mal wurde dieser Band zu keiner Sekunde langweilig. Selbst in Szenen, in denen nur geredet wird, erfährt man so viele neue und wichtige Informationen, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Besonders neugierig bin ich auf den Astrologen, der schon im ersten Band vorkam und über den man nun einige entscheidende Informationen erfuhr, die sicherlich noch für einige wichtige Begebenheiten im nächsten Band sorgen werden. Über das Weltbild in Die Wächter von Astaria muss ich ja nicht mehr viel sagen, mir gefällt es und ich finde es sehr gelungen, auch wenn es sich natürlich der römischen und griechischen Mythologie bedient. Die Ausmaße der bevorstehenden Stellaren Krieges werden immer deutlicher und besonders gut hat mir die Idee mit den fallenden Stellaren und dessen Auswirkungen gefallen. Ich hatte zwar schon ein wenig früher die Vermutung, was das für die Sternenmystikerinnen bedeutet, und war sehr froh, als sich meine Vermutungen bestätigt haben.

Das Ende ist auch hier wieder ein spannender Showdown, bei dem man um das Leben seiner liebgewonnenen Charaktere bangen muss und abermals zeigt sich, wer auf der richtigen und wer auf der falschen Seite steht. Immer mehr Sternenvampire tauchen auf und deren Entstehung ist mehr als grausam. Noch viel grausamer ist das Ende an sich, da es mit einem sehr gemeinen Cliffhanger endet, sodass ich unbedingt weiter lesen möchte.

FAZIT

Der zweite Band von Die Wächter von Astaria hat mir noch ein bisschen besser als der erste gefallen. Die Charaktere bekommen noch mehr Tiefe und die Teilung zwischen Gut und Böse wird immer schwieriger. Langsam aber sicher werden die Ausmaße von Astronos' erneuter Machterhebung deutlich, ebenso wie die Rolle, die Fabio und Celeste in dem großen Ganzen spielen. Unter anderem wegen des fiesen Cliffhangers kann ich es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen und vergebe dem zweiten wohlverdiente 5 von 5 Sternen!
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