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Der gebrauchte Jude. Ein Selbstportät

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Narodil se v Praze, v deseti přišel do Německa a v sedmnácti začal studovat Němce – jejich knihy, jejich ženy, jejich chyby. Billerova autobiografická kniha zachycuje tragikomický příběh Žida, který se stane spisovatelem v zemi, v níž už žádní Židé žít neměli. Lehce, ironicky a poeticky vypráví o člověku, který stále dokola slýchá, že by neměl trvat na tom, že bude tím, kým je, a jehož, jakmile začne psát, nikdo a nic nemůže zastavit.

176 pages, Hardcover

First published January 1, 2009

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About the author

Maxim Biller

43 books33 followers

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Community Reviews

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1 star
3 (2%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Iris AE.
317 reviews1 follower
April 27, 2020
Ein unglaublich ehrliches Buch und dennoch ist alles geflunkert... oder auch nicht. Ein intellektueller Genuss, einfach gut. Selten, dass gut besser ist als grossartig, aber hier ist das so.
Profile Image for Sascha Keimer.
30 reviews2 followers
November 20, 2017
Der Klappentext verrät:
Billers autobiographisches Buch erzählt wie ein Roman die tragikomische Geschichte eines Juden, der in einem Land Schriftsteller wird, in dem es keine Juden mehr geben sollte.Dieses Selbstporträt zeigt, wie man sich selbst auf die Spur kommt – und seinen Freunden und Feinden. Bei Maxim Biller sind es die Juden und die Deutschen, die Reihenfolge spielt keine Rolle. Er erzählt leicht, ironisch und poetisch von einem jungen Mann, der immer wieder hört, er solle nicht darauf bestehen, der zu sein, der er ist, und spätestens dann allen klarmacht, dass er nicht zu bremsen ist, als er mit dem Schreiben beginnt. Was der Leser bekommt, ist die Geschichte vom Künstler als jungem Mann, der nach seinem Ort im Leben sucht. Billers erster Roman wird auf einer Reise nach Israel zusammen mit dem Autor bei einem Anschlag beinahe in tausend Stücke gerissen und erscheint zum Glück trotzdem nie. Biller ist also längst Schriftsteller, als er Journalist wird, er schreibt in der Zeit, im Spiegel und sagt nicht Nein, als für ihn die Tempo-Kolumne »100 Zeilen Hass« erfunden wird, was er später manchmal bereut, manchmal nicht. Als die Frankfurter Juden Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« verhindern wollen, geht er mit seinem besten Freund Donny Gold lieber ins Bordell. Überhaupt Donny. Der geht eines Tages nach Israel, um dort zu erkennen, dass die Israelis auch nicht wirklich Juden sind.Mit diesem Buch kommen die frühen 80er-Jahre zurück, München, die heimliche Hauptstadt, der Abendhimmel über dem Schumann’s, der Eisbach im Englischen Garten, Pop und New Wave, und immer wieder Bücher: Pasternaks »Geleitbrief«, Mordecai Richlers »The Street« und später Bob Dylans »Chronicles«. Was Biller liefert, steht in dieser Tradition: eine Künstler-Lebensgeschichte. Oder wie er es sagen würde: »Mit zwanzig wissen wir alles, mit dreißig wissen wir es wirklich, und mit vierzig wissen wir gar nichts mehr.«

Das Buch stand/lag lange auf meinem SuB und nun habe ich es endlich gelesen. Das Selbstpoträt hat mir gut gefallen und kann nur manche Äußerungen Billers besser verstehen. Seine Gedanken sind sehr interessant und ich überlege mehr von ihm zu lesen. Aber trotz allem gilt: Er fehlt im literarischen Quartett!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for thegreatfoxby.
92 reviews4 followers
August 25, 2022
Hat mich nicht so recht gepackt, in Teilen aber unterhaltsam scharfzüngig.
267 reviews3 followers
July 18, 2021
Zwischen Weinen und Lachen.
Schmerzhaft wahr und wahrhaftig schmerzhaft.
Und, wie immer bei Biller, unheimlich beredt in der Knappheit seiner Sprache.
Profile Image for Pečivo.
485 reviews185 followers
November 11, 2015
"Kdo chce vědět, jak se Maxim Biller stal tím, kým se stal, musi si přečíst tuto knihu." Kámen úrazu je uveden rovnou pěkně v přebalu knihy. Problém je v tom, že sem si jej přečetl až po přečtení knihy.

Maxim Biller je německej spisovatel židovského původu a židovský blues je jeho autobiografie. Více či méně. Jelikož jsem od něj před tím nic nečet, tak mě jeho osud a život zajímal asi tak jako osud Mekyho Žbirky.

Biller popisuje život žida v Německu po válce a věčné hledání sebe sama. Toto mi bylo sympatické, protože jsem se jednou ztratil v obchoďáku a dalo mi celkem práci se najít. Škoda, že nepopisuje to, jak šel s kamarádem pro pizzu a ten se stihnul ztratit někdy mezi vchodem a východem z restaurace. To by se kniha pak velmi líbila Palimu.

Biller filozofuje o německých Židech a židovských Němcích a prokladá to historkama z jeho žurnalistické minulosti. Zajímavý jak moje historka z obchoďáku. Z čehož teda teď plyne, že mě kniha spíš otravovala než bavila.
Profile Image for Gaspard Montagnard.
45 reviews2 followers
February 1, 2024
Nachdem ich nun der "gebrachte Jude" gelesen habe, verstehe nicht einmal im Ansatz wofür ergebraucht wird!
Als für die Konstitution der eigenen Identität notwendiges Andere?
Meine deutsche Realität, meine Erfahrungen geben dies nicht wieder. Vielleicht hat sich die deutsche Identität, falls es eine solche überhaupt gibt, in der dritten Generation nach dem Krieg so verändert, daß der Jude als das identitätsschaffende Andere ausgedient hat.

Nichtsdestotrotz ist das Buch lesenswert, allein schon wegen der Marcel Reich-Ranicki Dialoge!
Profile Image for Lula.
16 reviews
January 9, 2017
Its the best book about Jews in Germany that I ever read.
I am thankful that Maxim Biller makes it crystal clear: German Non-Jews always will be in the dept of Jews. We should all finally aknowledge it.
Israel is the country of the Jews. We have to help them getting peace, because we started their war.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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