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Die ersten Amerikaner: Eine Geschichte der Indianer

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Thomas Jeier beschreibt in diesem Sachbuch die aufwühlende Geschichte der amerikanischen Ureinwohner, die in Jahrhunderte dauernden Kriegen durch die Kolonisten aus ihrem Land vertrieben wurden.Als die ersten Europäer den nordamerikanischen Kontinent betraten, lebten dort weit verstreut über 500 Nationen, jede mit einer eigenen Sprache, Tradition und spirituellen Vorstellungswelt. Doch schon bald mussten sie gemeinsam den rücksichtslosen Expansionsdrang der Kolonisten erfahren. In Jahrhunderte währenden Verdrängungskriegen wurden sie unterworfen und vernichtet, verloren ihr Land, zogen in Reservate und wurden diskriminiert – doch ihr kultureller Reichtum hat überlebt. Thomas Jeier zeichnet in seiner Geschichte der ersten Amerikaner das ungeschminkte Bild einer faszinierenden Völkergemeinschaft..

Hardcover

First published November 10, 2011

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About the author

Thomas Jeier

186 books4 followers
Thomas Jeier (born 24 April 1947 in Minden) was raised in Frankfurt and started writing prose as a student. He proved himself an expert of North America's present and past by publishing travel guides, books on history, biographies and novels (in particular of the western genre). He was translated and published in the United States too.

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Thomas Jeier (* 24. April 1947 in Minden) ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch Romane, Jugendbücher und Reisereportagen bekannt wurde.

Jeier wuchs in Frankfurt am Main auf. Bereits als Schüler verfasste er Zeitschriftenartikel und Groschenromane. Nach Abschluss seiner Buchhändlerlehre arbeitete er ab 1969 als Redakteur beim Kauka Verlag. Ab 1972 war er freiberuflich als Schriftsteller und auch als Herausgeber in einem Verlag tätig. Eines seiner ersten Werke, Der Große Goldrausch von Alaska, wurde 1974 mit dem renommierten Friedrich-Gerstäcker-Preis ausgezeichnet.

Auf vielen Reisen erwarb er sich ausgezeichnete Kenntnisse über die USA und die dortigen Indianervölker. Ein guter Teil seiner meist historischen Jugendromane spielt auf dem nordamerikanischen Kontinent und befasst sich mit dem Leben der Indianer. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Reisereportagen, oft gemeinsam mit dem Fotografen Christian Heeb. Ab 2002 verfasste er unter dem Pseudonym Christopher Ross Abenteuerromane für Erwachsene, die ebenfalls in Nordamerika spielen. 2004 wurde sein Roman Sie hatten einen Traum für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Auch in der deutschen Country-Musik-Szene hat sich Jeier einen Namen gemacht. 20 Jahre lang moderierte er im Bayerischen Rundfunk die Radiosendung Country Club. Außerdem schrieb er mehrere Fachbücher über dieses Genre. Er gehört zu den wenigen Deutschen, die über direkte Kontakte zur Nashviller Szene verfügen. Von der amerikanischen CMA, dem wichtigsten Interessenverband der Country-Musik, wurde er für seine Verdienste mit einem International Award ausgezeichnet.

Jeier veröffentlichte insgesamt über 100 Romane und Sachbücher. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Inga.
1,658 reviews64 followers
September 14, 2024
Wieder einmal ein Fall von "Popsugar made me read it": A nonfiction book about Indigenous people

Sachbücher sind nicht mein Lieblingsgenre, aber ich versuche ja immer, es meinen Reading Challenges recht zu machen, und da fand ich in der Onleihe das e-book von Thomas Jeier, Die ersten Amerikaner. Der 1947 geborene Autor schreibt viel und vielfältig, Fiktionales vor allem im Bereich Kinder- und Jugendliteratur und auch Sachbücher zu verschiedenen Themen. In seinem Buch geht er mehrfach darauf ein, dass er auf seinen zahlreichen USA-Reisen mit Native Americans in Kontakt gekommen sei und ihre Kultur auf ihren Pow-Wows kennenlernen durfte.
In zehn Kapiteln greift er verschiedene historische und kulturelle Themenbereiche auf, von der ursprünglichen Besiedelung, der Vielfalt der Stämme, über die Ausbeutung und fast vollständigen Vernichtung durch die Europäer bis hin zur aktuellen Lebenswirklichkeit der indigenen Amerikaner. Einige der Aspekte waren mir nicht bekannt, wie zum Beispiel der Einfluss, den die politische Struktur des Irokesenbundes der "Five Nations" auf die Verfassung der USA hatte. Einige Kapitel waren voller Einzelbeispiele von Massakern und Schlachten, die in ihrer Fülle wenig zu meinem tieferen Verständnis beitrugen. Während der Autor in den ersten Kapitel noch darlegt, wie vielfältig die Kultur und Stämme auf dem riesigen Gebiet waren, so neigt er später doch zu leichten Pauschalisierungen. Manche Passagen wirken dann wieder wie eine Sammlung von Geschichten zu einem Thema und greifen diverse Einzelschicksale auf, was ich im Lesefluss phasenweise ermüdend fand, während ich andere Beobachtungen, etwa zur Stellung der Geschlechter, wiederum recht differenziert und reflektiert fand.
Insgesamt ist das Konzept von Die ersten Amerikaner etwas holprig - einerseits Sammlung von Anekdoten, historischen Beispielen und Einzelschicksalen, die dadurch sicherlich gewürdigt werden, andererseits bemüht um eine korrigierende Darstellung des Indianerbildes in seiner Gesamtheit, was meines Erachtens nur mäßig gelingt, wobei ich dem Autor nicht absprechen möchte, sich in dem Themenkreis auszukennen. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, vermutlich findet sich fundiertere, besser konzipierte Literatur zum Thema.
Profile Image for Helma.
168 reviews6 followers
July 4, 2015
Informativ, aber recht trocken geschrieben. Nervig: die vielen Rechtschreibfehler!
Displaying 1 - 2 of 2 reviews