Izvanredno konstruisana, pisana u istom ključu za sve pripovetke, zbirka Škola bezbožništva ulazi u red najvažnijih dela Aleksandra Tišme. Ona predstavlja hrabar iskorak u malo poznat prostor ubica i žrtava, odnosno, prostor koji nastanjuju paraziti bez imena i porekla. Ova zbirka zapravo pokušava da posredno ogdgovori na pitanje šta je egzistencija, pitanje koje je Aleksandra Tišmu i privatno neprekidno "Egzistencija je za mene tegoba, po svoj prilici zato što se poklapa sa identitetom. Tegobe su lišeni samo oni delovi moje egzistencije koji ukidaju san, putovanje, seks i pisanje.
Das Buch enthält vier Erzählungen von Menschen in extremen Situationen von Gewalt, Aussichtslosigkeit. Sie leben in Zeiten des Krieges und kommunistischen Systemen der Nachkriegszeit. Die titelgebende Erzählung schildert mir bisher unbekannte Arten von Folterungen.
Für mich ist das zentrale Thema der vier Erzählungen dieses Bandes das Zusammenspiel zwischen Verantwortung und Menschlichkeit. Im Angesicht von Ungerechtigkeiten und Greultaten (teils durch eigene Hand) entfremden sich die Charaktere, im Bewusstsein über die eigenen Verfehlungen, von sich selbst. Gefangen in ihren sozialen Rollen und angelehrten Mustern entkommen sich die Protagonisten auch dann nicht, wenn sie die Struktur ihres Handelns erkennen: «vielleicht muss jeder bleiben, was er ist». (S.31) So ergibt sich eine Stimmung der Fremdheit. Gekennzeichnet durch fehlende Selbstwirksamkeit handeln die Protagonisten entgegen ihren eigenen moralischen Intuitionen, oder negieren diese gar bis zur Grausamkeit. Zur Spitze getrieben wird diese Grausamkeit in der Erzählung «Die Schule der Gottlosigkeit», während Dulics gerade einen Jungen zu Tode folterte, wird er kurz danach über die Genesung seines Sohnes informiert. Da wo keiner Verantwortung übernimmt, wo keiner aus der Introspektion Handlungsmaximen ableitet, da wird der Mensch dem Menschen zur Schule der Gottlosigkeit.
Dat Aleksandar Tisma geen vrolijke schrijver was, wist ik al. Maar het is wel fascinerend te lezen hoe de mens kan ontaarden onder het mom van ‘gewoon te zijn”. Vooral het titelverhaal greep me bij de strot. Het gaat me te ver te zeggen dat daders tevens slachtoffers zijn en ik kan weinig begrip of medelijden voor ze opbrengen, maar ik snap ze wel beter door de manier waarop Tisma over hen schrijft.
Der Band beinhaltet vier Erzählungen: "Schneck", "Die Schule der Gottlosigkeit", "Die schlimmste Nacht" und "Die Wohnung". Sie spielen in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und der Judenverfolgung ("Die schlimmste Nacht" und - in Retrospektiven - "Schneck") und der Zeit unmittelbar danach ("Die Schule der Gottlosigkeit" und "Die Wohnung").
Die Protagonisten sind Opfer und Täter und mitunter beides in einer Person. In jedem Fall sind sie der Hauptgegenstand der Erzählungen. Die äußeren Rahmenbedingungen wie die Judenverfolgung, die Wehrpflicht sind oft nur Gegenstand der inneren Reflexion, des Konflikts. Gerade hierin liegt das Besondere der Erzählungen: Die Auseinandersetzung und Darstellung der Konflikte sucht ihresgleichen.