With glorious color photographs, paintings, prints, and original designs, noted historian and author Sir Roy Strong presents Britain's royal gardens of today and yesterday -- magnificent designs that reflect the personalities of the kings, queens, princes and princesses who have been and are passionately involved in their gardens. In this lavishly illustrated volume, Strong shows us the glories of Britain's royal gardens today and yesterday. From Library Journal: "Strong, a former director of the Victoria and Albert Museum and the author of Small Period Gardens and Lost Treasures of Britain, states, "One of the great expressions of human personality is the garden." He explores this theme through four centuries of the British monarchy and their "green spaces." From Charles II's grand vision at Hampton Court, to Victoria's somber seclusion at Windsor and Prince Charles's "Ecological Nostalgia" at Highgrove, we see the monarchy's preoccupations and passions as well as the changes in status through the years. Sumptuous prints, paintings, and designs from the Royal Archives are supplemented by 197 specially commissioned photographs by Andrew Lawson, showcasing the gardens in seasonal splendor. Highly recommended for both English history and gardening collections."
Roy Strongs Buch bietet einen hervorragenden Überblick über die Gärten der englischen Könige, beginnend im Jahr 1660. Seine innere Struktur findet das Buch anhand der Abfolge englischer Könige und ihrer Gärten, beginnend mit König Charles II und endend mit dem Ausblick auf den kommenden König Charles III (damals noch Prince of Wales).
Strong untersucht nicht nur, wie sich die Gärten der einzelnen Herrscher voneinander unterschieden, sondern auch, woher ihre Einflüsse kamen (Schloss Het Loo/ Niederlande, Versailles/ Frankreich etc).Warum beginnt Strong nun erst mit dem Jahr 1660, werdet ihr fragen? Könige hatten doch zu allen Zeiten Gärten angelegt … RICHTIG! Aber die meisten dieser Gärten gingen in England im Original mit dem Bürgerkrieg unter Cromwell und der daraus resultierenden Hinrichtung von König Charles I, verloren. Sie wurden zwar zum Teil in den zurückliegenden Jahren wieder rekonstruiert, aber tatsächlich erhalten geblieben sind nur jene, die nach dem Bürgerkrieg entstanden sind.
Gartenbau und Menschenbild
Jeder, der sich einen Garten (jenseits von Nutzgärten/ Küchengärten) leisten konnte, wollte damit etwas demonstrieren.
Gärten waren – besonders auch für Herrscher – Ausdruck ihres Selbstverständnisses. Von den formellen Gärten des Barock, wie wir sie in Versailles oder Hampton Court finden, die die vollkommende Macht des absoluten Herrschers spiegelten, bis zu den Landschaftsgärten des 18. und 19. Jahrhunderts, wo der Mensch sich (basierend auf der Philosophie Rousseaus) als Teil der Natur zu empfinden begann.
So waren die royalen Gärten immer auch Ausdruck des Zeitgeistes und der politischen Befindlichkeiten.
Strong stellt auch vor, wie es sich mit Königin Elizabeth II verhielt, die ihrerseits herzlich wenig Interesse am Garten, – und Landschaftsbau hatte. Im Gegensatz zu König Charles III.Allerdings, so Strong, kam auch die Königin nicht umhin, sich dem Thema zu widmen, denn im Zuge diverser Einsparmaßnahmen, wurden auch die königlichen Gärten umstrukturiert. Man legte die Gärten also so an, dass sie weniger Manpower zu ihrer Erhaltung brauchten. Dazu kam dann noch die Energiekrise der 70er Jahre, die dazu führte, dass diverse Gewächshäuser nicht mehr unterhalten werden konnten. Sie waren zu energieintensiv und verfielen nach ihrer Stilllegung derart, dass sie schlussendlich ganz abgerissen werden mussten.
König Charles ist ein anderes Kaliber. Doch auch in seinen Gärten drücken sich der Zeitgeist und seine Ideen aus. Seit Jahrzehnten befasst er sich mit nachhaltiger Landwirtschaft, Ökologie etc. All diese Erkenntnisse fließen in seine Gärten ein. Sicherlich hätte er die Gewächshäuser nicht abreißen lassen, sondern nach Wegen gesonnen, sie energieeffizient zu machen und somit zu erhalten.
FAZIT: Das Buch ist, wenn auch nur noch antiquarisch zu bekommen, ein sehr empfehlenswerter Titel, wenn man sich einen Überblick über die Geschichte der Königlichen Gärten verschaffen will. Die Fotos sind natürlich qualitativ nicht das, was wir heutzutage gewöhnt sind, aber dennoch informativ. Im Übrigen ist das Buch enorm kenntnisreich und man findet viele Informationen, jenseits der Gartenmauer, die einen die Herrscher und Strukturen der vergangenen Zeiten wesentlich besser verstehen lassen. Da das Buch sehr viel Text hat und nur auf englisch erhältlich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, ob es sprachlich für ihn „passt“.
A fascinating history of gardens of the English royal family from the time of Charles II in the seventeenth century up till the early 1990s, when Prince Charles was the active, creative gardener in this generation, and remains so in 2014. Strong's deep knowledge of garden design history is always interesting, and here he backs it up with observations on the changing role of the monarchy and general socio-economic change which puts things in a wider context - always important for me. Beautifully illustrated. A great read for those interested in garden history.
I enjoyed Small Period Gardens so much, all I have to do is see a book written by Strong and I grab it; that is, of course, if I find it at The Strand or a book seller on the street in NYC has it. Having a private place, a garden, is hard work but the rewards are many. I read a third of this two and a half years ago before beginning a major renovation in my house. I didn't remember even having the book and don't remember a thing I read but will happily revisit these pages.