Una scultrice che spara alle sue opere, una musicista che insulta il suo pubblico, una fotografa che mescola i generi, una modella che rompe il canone della bellezza occidentale, una poetessa che sostiene di vivere nell’antico Egitto, un’antropologa che si interessa ai misteri africani vietati ai bianchi. Le donne raccontate in questo libro sono tutte cattive ragazze che nessuna famiglia perbene vorrebbe mai in casa. Nel corso del Novecento hanno dato scandalo con la loro vita sentimentale, i loro gusti sessuali, il modo di pensare e creare, di intendere la bellezza, di vestirsi, di parlare chiaro. Il mondo non offriva loro niente e loro si sono prese tutto, pagando spesso prezzi altissimi ma non permettendo a nessuno di fermarle. Hanno usato lo scandalo come un’arma. Davanti a una donna scandalosa la folla si ritrae, imbarazzata, spaventata, aprendo uno spazio che prima era nascosto, lasciandola respirare, avanzare. Ognuna di loro ha trovato il suo personale modo per farsi largo. Con eccesso. Con fantasia. Con allegria. Con disperazione. E il fragore del loro scandalo non si è ancora spento. Tallulah Bankhead, Louise Bourgeois, Pearl S. Buck, Lydia Cabrera, Claude Cahun, Marguerite Duras, Elsa von Freytag-Loringhoven, Tove Jansson, Toto Koopman, Else Lasker-Schüler, Clarice Lispector, Mina Loy, Grace Metalious, Nahui Olin, Jean Rhys, Niki de Saint Phalle, Albertine Sarrazin, Annemarie Schwarzenbach, Nina Simone, Violet Trefusis.
Dopo aver intrapreso la carriera di giornalista a Elle, a cui ancora collabora, si è trasferita a Parigi dove svolge la professione di scout letterario. Si deve a lei, tra l'altro, la pubblicazione in Italia di La verità sul caso Harry Quebert, best seller da centinaia di migliaia di libri venduti. La sua attività di scrittrice inizia nel 2002, con la pubblicazione di "Belinda e il mostro. Vita segreta di Cristina Campo", biografia della poetessa Cristina Campo. Seguono altri volumi biografici, tra cui di particolare rilievo la prima biografia completa di Oriana Fallaci, pubblicata nel 2013.
non vorrei usare una vieta metafora maschilista, ma penso che alla stragrande maggioranza delle donne rattrappite in questo libro sarebbero girate le palle a elica, se qualcuno le avesse avvisate che.
nota 1: erano donne libere, non fenomeni da baraccone. messe giù così finiscono per somigliarsi tutte. nota 2: in un libro che vuole assumere la mancanza di ipocrisia come denominatore comune delle frazioni femminili date, è un po' ridicolo usare giri di parole come (parlando di niki de saint phalle) «il padre compie l'irreparabile», per dire di un uomo che infila il proprio sesso nella bocca di una dodicenne. o a proposito di albertine sarrazin infiorettare che quando arriva a saint-germain-des-prés «lavora sul marciapiede». de stefano, suvvia. hai fatto decisamente di meglio.
Sehr interessante Frauen, die hier abgebildet werden. Allerdings ist es sehr hart und erschütternd zu sehen, dass im Grunde alle von denen sexuellen Missbrauch erlebt haben und/oder an einer Drogen-/Alkoholsucht litten. Meiner Meinung nach ging es zudem zu häufig um ihre Liebesbeziehungen und Männer anstatt ihrer Werke.
la formula è già stata sperimentata dall'autrice: condensare la vita di donne non convenzionali in poche pagine- eppure manca qualcosa. è come se questo frenetico narrare, inevitabilmente comprimere, fare leva sugli aspetti scandalosi, stravaganti e ribelli appiattisse ogni singola figura femminile raccontata, togliesse la personalità confondendo tutto in un magma unico. peccato, perché si parla di donne libere, creative, intense ed è chiara l'intenzione di fornire spunti per farle conoscere senza pretese di esaustività- tuttavia, a livello personale, avrei preferito meno quantità e più approfondimento.
In diesem Buch sind 20 Frauen versammelt, deren Schaffen etwas zur Emanzipation und zum Feminismus beigetragen haben. Die Autorin beschreibt dies in Kurzbiografien, die ca. zwischen 5 und 10 Seiten lang sind. Dabei arbeitet sie wirklich nur die markanten Stellen im Leben der Frauen heraus oder gibt einen groben Überblick über ihr Leben.
Viele dieser Frauen waren mir gänzlich unbekannt, deshalb konnte ich wirklich sehr viel neue Informationen und Inspirationen aus dem Buch mitnehmen. Was mir am besten gefallen hat war, dass die Auswahl der Frauen nicht vollkommen aus der europäischen Perspektive geschah. Es sind hier Frauen aus fast allen Kontinenten versammelt. Allerdings ist der Anteil der Frauen, die nicht aus Europa kommen trotzdem noch fast verschwindend gering. Die meisten Frauen, um die es hier geht sind Künstlerinnen und Autorinnen, die entweder durch ihr Werk oder ihr Engagement nebenbei etwas zu unserer Gesellschaft und der Akzeptanz der Frauen beigetragen haben. Politikerinnen und Wissenschaftlerinnen sind hier nicht vertreten.
Den Schreibstil der Kurzbiografien gleicht die Autorin an jede Frau individuell an. Geht es um Literatinnen wird sehr poetisch geschrieben, geht es um Künstlerinnen wird eher plastisch beschrieben. Was aber alle gemein haben ist, dass die Kurzportraits dann doch sehr kurz und knapp die jeweiligen Lebensstationen der Frauen behandlen. Die Anordnung ist meines Erachtens nach willkürlich, zumindest konnte ich kein Schema erkennen. Das ist aber auch überhaupt kein Problem, weil die Biografien ja nicht zusammenhängen.
Was mich an diesem Buch gestört hat ist, dass es in fast jeder Biografie auch um den Mann im Leben der Frauen geht. Es ist verständlich, dass der Partner oft mit der Arbeit einer Person in enger Verbindung stehen (gerade bei Künstler*innen) und doch muss man meiner Meinung nach den Männern in der Biografie nicht so viel Platz einräumen. Ein Mann kann ein Auslöser sein und in diesen Lebensgeschichten ist es auch oft so, aber er sollte nicht zu einer zentralen Figur werden. Das passiert hier aber leider allzu häufig, wo doch eigentlich die starken Frauen im Vordergrund stehen sollten. Allerdings lautet der Titel des Buches Skandalös, daher konzentriert sich die Autorin bei den Portraits auch auf die skandalösen hetero- sowie homosexuellen Affären der Frauen. In dem Sinne ist es konsequent und logisch.
Schade fand ich auch, dass es weder ein Vor- noch ein Nachwort gab. Ich hätte gern etwas darüber erfahren warum die Autorin gerade diese Frauen ausgewählt hat, was sie dazu inspiriert hat und warum sie es so aufgebaut hat. Ein gewisser informativer Rahmen hätte dem Buch gut getan.
Letzlich war das Buch für mich ein Sammelsurium an Inspiration. Ich habe ganz oberflächlich bedeutende und starke Frauen kennengelernt, um mich dann eigenständig an eine weiterführende Recherche zu machen. Ich denke so etwas in der Art hat die Autorin auch beabsichtigt. Sie hatte mit Sicherheit keinen Anspruch an Vollstädigkeit. Es ist wohl eher eine Art Verzeichnis oder Lexikon. Geht man mit dieser Sichtweise ans Buch heran, ist es ein Gewinn es zu lesen. Möchte man etwas ausführlichere Biografien oder Infos über die Frauen, dann ist das Buch eher nichts.
Dieses Buch ist nicht nur skandalös, sondern auch inspirierend! Worum geht es? Skandalös berichtet über 20 Frauen, die den Mut hatten anders zu sein. Die ihren Gedanken freien Raum liessen, die sich auslebten, andere inspirierten und immer etwas am Rande des erlaubten balancierten. “Komm zu mir / Da ist etwas / Das ich dir sagen muss / und ich kann es nicht sagen”, schreibt sie. – Skandalös
Klappentext Diese Frauen waren ihrer Zeit voraus: Sie eckten an und haben im 20. Jahrhundert für den ein oder anderen Skandal gesorgt. Die Welt hatte ihnen nichts zu bieten, doch sie haben sich alles genommen. Sie kämpften mit ihren Mitteln für ihren Freiraum. Mit Übermaß. Mit Fantasie. Mit Fröhlichkeit. Mit Verzweiflung. Und der Nachhall ihrer Eskapaden ist bis heute nicht verklungen. Porträts von: Tallulah Bankhead, Louise Bourgeois, Pearl S. Buck, Lydia Cabrera, Claude Cahun, Marguerite Duras, Elsa von Freytag-Loringhoven, Tove Jansson, Toto Koopman, Else Lasker-Schüler, Clarice Lispector, Mina Loy, Grace Metalious, Nahui Olin, Jean Rhys, Niki de Saint Phalle, Albertine Sarrazin, Annemarie Schwarzenbach, Nina Simone, Violet Trefusis.(Quelle: btb)
Meine Meinung Cristina de Stefano hat sich wahrlich 20 skandalöse Frauen für ihr Buch ausgesucht. Die jeweiligen Kapitel sind immer einer Frau gewidmet. Links findet man ein Portrait und pro Kapitel 4-8 Seiten zur jeweiligen Person. Auf sehr konzentrierte aber wahrlich unterhaltsamen Art und Weise erzählt die Autorin aus dem Leben der jeweiligen Protagonistin. Der Erzählstil ist hier auch das fesselnde. Mal wagt sie einen Blick in die Zukunft, dann schweift sie wieder in die Vergangenheit der Protagonistin, nur um dann wieder den Erzählstrang nach vorne zu reissen. Speziell beeindruckt hat mich die Tatsache, dass viele dieser Frauen sehr weit und sehr oft gereist sind. Besonders wenn man bedenkt, dass in den frühen 1900er und den späten 1890er Jahren die Luftfahrt erst noch im Aufbau war. Jede der Frauen hat ihre eigene charakteristische Persönlichkeit, sie haben viele Menschen inspiriert und standen bereits früh für Feminismus und Geschlechtergleichheit ein. Zu ihrer Zeit waren sie Pionierinnen und den meisten Meilenweit im Denken voraus. Es gibt Dinge, die niemals klar ausgesprochen werden dürfen, man muss ihre Denkweise erlernen, muss sich auf ihre Launen einlassen, auf ihre Widersprüchlichkeit, ihre Befindlichkeiten, sich auf ihre Zeitempfinden, ihre schreckliche Ungenauigkeit und Langsamkeit einlassen.” Was die Frauen auch alle auf seltsame Weise miteinander gleich hatten, war die Freiheit der “freien Liebe”. Egal ob Hetero-, Homo, oder Bisexuell nahezu alle Frauen lebten ihre Sexualität bis ins extreme aus. Viele heirateten mehrmals, viele hatten unzählige Liebhaber oder Liebhaberinnen und die meisten Frauen waren leider Letzten Endes auch unglücklich in der Ehe oder allgemein in der Liebe. Dies fand ich relativ schade und hätte mir da doch auch hin und wieder eine Frau gewünscht, die nicht diesem Künstler Klischee unterlag. Und hier liegt auch schon mein zweiter Kritikpunkt, jede dieser Frauen war eine Künstlerin, egal ob Autorin, Bildhauerin, Malerin oder Model, alle übten das gleiche “Berufsgenre” aus. Da hätte ich mir doch etwas mehr Diversität gewünscht. Denn gegen Ende hin wurde das Ganze etwas zäh, da sich die Protagonisten zu sehr ähnelten. Nichtsdestotrotz sind die einzelnen Lebensgeschichten inspirierend und lassen einen mutiger denken. Schreibstil & Cover Den Schreibstil fand ich sehr fesselnd und konnte mich sofort in die Geschichten hinein versetzen. Das Cover wie auch die Portraits sind wunderschön gewählt und sehr stimmig, sie unterstreichen auf jeden Fall die Persönlichkeiten der Frauen. Fazit Starke Frauen und deren Leben in kurzen Seiten zusammengefasst, geben einem auf jeden Fall einen tollen Einblick in die Entwicklung des Feminismus und darüber hinaus. Von mir eine Leseempfehlung! Bewertung Wissen ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Partiamo dal fatto che avevo grandi aspettative da questo libro, aspettative che sono state distrutte al secondo capitolo. Non so a chi sia venuto in mente il sottotitolo di questo libro, ma tra tutte le donne descritte, circa due mi sono davvero apparse "libere" (intendendo donne forti, senza paura o legate a abitudini sociali). Il problema di questo libro è che non mi ha fatto apprezzare quasi nessuna delle donne descritte. Sì donne scandalose, ma che mi sono sembrate soprattutto cattive, completamente dipendenti da un uomo, troppo legate alla loro bellezza. Ogni personaggio descritto era dotato o di molta, o di nessuna bellezza. Mi è sembrato di leggere un riassunto di un libro delle superiori, non una narrazione sentita di donne coraggiose, forti, indipendenti (solo perché facevano scandalo, non significa fossero libere. Anzi, la maggior parte mi è sembrata solo triste e completamente incapace di stare da sola. Utilizzare il proprio corpo per sopravvivere non è sempre sinonimo di libertà). Naturalmente questo non si applica a tutte (Louise Bourgeis ne è un esempio).
Recensione di Cassandra – Scandalose. Vite di donne libere di Cristina De Stefano pubblicato da Rizzoli il 25 maggio.
Ho iniziato ad appassionarmi di biografie quando ho letto il recente libro “Storie della buonanotte per bambine ribelli”. Il libro è più soft in quanto le storie delle protagoniste vengono raccontante sotto forma di fiabe, ma il succo non cambia: in entrambi i libri le protagoniste hanno cambiato il corso della storia.
Cristina de Stefano ci racconta le storie di venti donne del Novecento che hanno cambiato il modo di vedere e pensare semplicemente smettendo di vivere secondo i canoni imposti da quel tempo.
Premetto che sono impazzita per questo romanzo, che comprerò sicuramente il cartaceo perché un libro di questo genere non può non rientrare nella mia libreria.
Perché ti fa capire come queste donne, nonostante vivessero in una società puramente maschilista, abbiamo avuto il coraggio di andare contro tutto ciò che il mondo diceva, facendo sentire la propria voce.
«Io sono una donna dalla pelle nera in una paese dove puoi essere ucciso solo per questo motivo»
Siamo negli anni Quaranta negli Stati Uniti, Nina Simone ha incrociato le mani dietro la schiena e ha detto che non avrebbe suonato il pianoforte finché non avessero restituito ai suoi genitori il loro posto in prima fila. Ha inventato un nuovo modo per fare musica, rinunciando a diventare una pianista classica; ha ballato nuda sui tavoli e ha avuto gli uomini che voleva.
«É dall’età di venti anni che provo ogni genere di psicoterapia. Cercavo una unità interiore che non ho trovato se non nel lavoro. Volevo perdonare a mio padre di aver cercato di fare di me la sua amante quando avevo undici anni. Ma nel mio cuore, non c’era che una rabbia ed un odio feroci.»
Bella, talentuosa, ricca e soprattutto ribelle: quattro parole che descrivono brevemente Niki de Saint Phalle, nata a New York nel 1930. Le Nanas, le sue sculture, hanno riempito il mondo e l’hanno fatta ammalare ai polmoni, ha avuto molti amanti e una vita di eccessi.
«Noi siamo così, gioiamo alla vista delle persone, del mare azzurro, di un’ora di pace nonostante il fragore degli incendi, guardiamo oltre i campi di macerie per imparare tutti la stessa preghiera: Signore, aiutaci a sopportare questa vita.»
Nata in una ricca famiglia di industriali svizzeri, intraprese la professione di scrittrice. Annemarie Schwarzenbach, apertamente lesbica, grande viaggiatrice, dipendente da alcol e droghe ribelle e contrastata.
«Scusa, non capisco. Io voglio tutto e ancora di più. L’amore deve riempire il cuore, la casa, l’anima. Poco o metà mai mi completarono. »
Clarice Lispector ha cambiato la letteratura, riuscendo a immedesimarsi in una blatta, in un armadio, in una rosa e riempiendo ogni stanza dei suoi pensieri, travolgendo ogni essere umano con l’incendio che la divorava da dentro.
Questo libro è un esordio alla libertà, alla vita e ha ciò che comporta: amore, morte, dolore e felicità. Ci fa scoprire il passato in maniera completamente diversa da come ce lo raccontano a scuola e ci diffonde il coraggio necessario per chiederci: «se queste donne, nonostante i divieti, nonostante le restrizioni mentali dell’epoca sono riuscite a fare cose straordinarie, perché non lo possiamo fare anche noi?»
Vivendo e amando la vita all’estremo, infrangendo qualsiasi regola, qualsiasi tabù.
20 außergewöhnliche Frauen aus dem 20. Jahrhundert werden in diesem Buch vorgestellt und dessen Arbeit gewürdigt. Über die verrücktesten Dichterinnen, Literatinnen bis zu Künstlerinnen, die mit ihrer Kunst Generationen geprägt haben. Die Portraits jeder einzelnen Frau ist einzigartig und skandalös. Beim Lesen kam es mehr als einmal vor, dass mir der Mund offen stand vor staunen. Einige Geschichten haben mich zu tiefst berührt und andere wiederum haben mich schockiert. Bevor ich das Buch gelesen habe kannte ich vielleicht eine der Frauen, was mich ebenfalls schockiert zurück gelassen hat, weil sie für ihre Werke viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Anstatt immer über die alten, weißen, reichen Männer und deren Taten zu reden, sollte es zur Normalität werden über diese 20 wunderbaren, verrückten Frauen zu sprechen. Die Kapitel waren ausreichend mit Informationen gefüllt und zu jeder Frau gab es skandalträchtige Geschichten zu erzählen. Besonders beeindruckt haben mich Grace Metalious, Niki de Saint Phalle oder auch Jean Rhys. Mit dem Erfolg kam bei den Meisten auch der Alkohol oder er baut auf den schweren Schicksalsschlägen auf, die sie in der Kindheit oder auch im Alter noch erfahren haben. Ich bewundere es sehr, dass sie alle auf ihre Art und Weise Frei waren. Der Schreibstil ist perfekt für die Biografien jeder Frau und er zeigt dem Leser bildliche, wie skandalös das Leben der Frauen wirklich war. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es zu jedem Kapitel ein Bild von derjenigen Frau gab, die gerade besprochen wurde.
Schön für kurze Einblicke in das Leben und Schaffen von Frauen, die heute nicht mehr unbedingt als "skandalös" betrachtet werden würden, es zu ihrer Zeit aber sicherlich waren. (Oberflächlich) porträtiert werden "20 starke Frauen des 20. Jahrhunderts" (die meistens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelebt haben): - Mina Loy - Lydia Cabrera - Clarice Lispector - Else Lasker-Schüler - Pearl S. Buck - Grace Metalious - Louise Bourgeois - Albertine Sarrazin - Tove Jansson - Jean Rhys - Violet Trefusis - Elsa von Freytag-Loringhoven - Marguerite Duras - Annemarie Schwarzenbach Die Kurzporträts lesen sich spannend und schnell und machen neugierig, mehr über einige der Frauen zu erfahren bzw. sich mit ihren Werken zu beschäftigen.
Interessant wie man über so interessante Frauen so flach und einseitig schreiben kann. Meist sind die Beziehungen im Vordergrund, statt ihrer Taten und Errungenschaften und bei jeder zweiten heißt es sie sei “mit jedem ins Bett gestiegen”, “griff zu gerne mal zur Flasche” und “verzauberte mit ihrer Schönheit alle um sie herum”. Dadurch kommt immer wieder das Gefühl auf man lese über sexsüchtige Alkoholikerinnen anstatt der faszinierenden Künstlerinnen und Abenteuerinnen die sie waren. Nichtsdestotrotz regt das Buch auf jeden Fall dazu an mehr über diese Frauen zu erfahren und erweitert die Liste der noch zu lesenden Bücher um einiges.
Schade finde ich, dass es nicht zu allen Frauen Quellen gibt und zu vielen dann nur eine. Es ist also eine schnelle Zusammenstellung, die Charaktäre werden nur kurz umrissen. Man kann dieses Buch als Inspiration nehmen um selber weiter zu forschen. Das finde ich recht schade, der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, da hätte ich noch einige hundert Seiten mehr gelesen.
Außerdem finde ich die Themen auf die eingegangen wird fraglich, ich würde gerne mehr wissen was diese Frauen bewegt hat und wofür sie gebrannt haben. Nicht wann sie mit wem verheiratet waren.
Posso solo ringraziare Cristina de Stefano per avermi fatto conoscere queste venti donne e avermi fatto sentire meno sola tramite il racconto della vita di alcune di loro.
Mi è piaciuto, moltissimo e mi ha dato un sacco di spunti, non tanto per l'emulazione (ahimè, non so far nulla) quanto, se mai, per la conoscenza che non è mai troppa. Molto bello e molto scorrevole.