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Spiegelkind #2

El espejo roto

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Wie viel Zerstörung erträgt eine Gesellschaft, eine Familie, ein junger Mensch? Sie sagen, der Wald ist verboten Sie fürchten, er rückt immer näher Aber du tust alles, um hineinzukommen Sie nennen sich das Rudel und keiner traut dem anderen. Doch Juli ist froh, dass die abgerissenen Gestalten, die am Rand der Normalität leben, sie überhaupt aufgenommen haben. Nachdem ihr der Zugang zur Welt der Pheen verwehrt wird, hat sie keine Heimat mehr. Schlimmer noch, innerhalb der Normalität wird sie als letzte lebende Phee und gefährliche Mörderin gejagt. Verzweifelt versucht Juli, die Brücken zu ihrem früheren Leben wiederherzustellen. Doch bald muss sie erkennen, dass die Freunde von einst zu Feinden geworden sind und Verrat in der neuen Welt an der Tagesordnung ist.

227 pages, Hardcover

First published January 1, 2013

107 people want to read

About the author

Alina Bronsky

22 books331 followers
Alina Bronsky was born in Yekaterinburg, an industrial town at the foot of the Ural Mountains in central Russia. She moved to Germany when she was thirteen. Her first novel, Broken Glass Park, was nominated for one of Europe’s most prestigious literary awards, the Ingeborg Bachmann Prize.

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Community Reviews

5 stars
14 (10%)
4 stars
45 (32%)
3 stars
60 (43%)
2 stars
17 (12%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for 78sunny.
2,338 reviews43 followers
February 10, 2019
Das Buch ist wirklich sehr schwer zu rezensieren für mich.
Im großen und ganzen fand ich es wirklich interessant und teils sehr mitreißend. Aber es gab auch einige Kritikpunkte für mich.
Die ist der zweite Teil der Dilogie und daher möchte ich gar nicht allzu viel über den Inhalt sagen. Allerdings ist der so unterschiedlich zum ersten Teil, dass es wirklich anfangs verwirrend war. Man weiß lange Zeit nicht, wie die Protagonisten am Anfang dieses Bandes da hin gekommen ist, wo sie ist und was allgemein in der Welt vorgeht. Einerseits war das spannend, andererseits wurde es schlussendlich nicht intensiv genug aufgeklärt. Alles blieb eher oberflächlich. Einige Charaktere durchliefen eine so starke Persönlichkeitsveränderung, dass es einfach unrealistisch wirkte. Mein größter Kritikpunkt ist aber, dass hier sehr viele Kleinigkeiten in den Raum geworfen werden, die eine große Bedeutung zu haben scheinen, aber die Autorin die Interpretation dem Leser überlässt. Dafür lese ich aber kein Buch. Mich nervt es, wenn ich am Ende selbst Schlüsse ziehen soll, was der eine oder andere wohl mit seiner Aussage gemeint hat oder wie welche Menschen/Situationen zusammen hingen. Wäre ich nicht lange Teile des Buches sehr gefesselt gewesen, hätte das Buch aufgrund dieser Kritik sogar 2 Sterne Abzug bekommen. Das wirkte auf mich nicht wie ein stilistisches Mittel sondern eher wie ein unausgegorenes Ende.
Wie schon erwähnt, konnte ich aber stellenweise das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Diese dystopische Mischung mit den Fantasyanteilen hat mich wirklich gepackt und ich wollte so viele Fragen beantwortet bekommen. Was, wie schon beschrieben, dann leider nicht passierte, aber das wusste ich in dem Moment ja noch nicht.
So richtig emotional mitfiebern konnte ich nicht, weil alles eben eher oberflächlich und emotionslos geschrieben wurde. Juliane (die Prota) ist allgemein kein Charakter, den ich sonderlich sympathisch fand.
Anders erging es mir da mit bestimmten Nebencharakteren. Gerade Kojote, den man am Anfang kennenlernt und der dann noch eine große Rolle spielt, fand ich sehr sympathisch und interessant.
Nebencharaktere aus dem ersten Teil trifft man auch wieder, aber ich will hier nicht spoilern, nur muss ich sagen, dass ich diese Begegnungen nicht genoss.
Ich vergebe meine Sterne immer nach Bauchgefühl und obwohl ich doch recht viele Kritikpunkte habe, kann ich nicht weniger als 4 Sterne geben. Irgendwas hat mich wirklich gefesselt. Ich wünschte nur es würde nicht so viele Fragezeichen in meinem Kopf geben nach dem Ende des Buches.

Charaktere 3,6/5
(Kojote reißt hier die Wertung stark hoch)
Inhalt 4,0/5
(Die Mischung aus Dystopie und Fantasy ist echt gut)
Schreibstil 3,0/5
(sehr einfach, Ich-Form)
Gesamt 4,0/5
( ich habe es gemocht, werde es aber kein 2. mal lesen)
510 reviews16 followers
September 15, 2020
Toll geschrieben: Dystopie und Jugendbuch, ohne (nur) die Klischees beider zu erfüllen

Wieder schreibt Alina Bronsky ein dystopisches Jugendbuch, das "selbst ich" gut finde - und ich fremdele (und das ist zurückhaltend ausgedrückt) eher mit beiden Genres.

Warum fremdeln? Jugendbücher waren mir selbst, als ich noch in dem Alter war, häufig zu flach und zu romantisierend (eher mehr "Die Welle" zum Nachdenken). Und ich mag schon als Film wenig Fantasy/SciFi, dann aber bitte nicht auch noch pessimistisch (Star Trek geht gerade noch, bei "Highlander" mit Christopher Lambert waren die Titel von Queen toll und die Schnitte vom See auf die Oberfläche des Aquariums - aber nein danke bei Matrix, Vampirserien, Übersinnlichem...).

Warum dann hier? Juli ist eine weibliche Hauptfigur, gegen die sich nicht alles in mir sträubt, im Gegenteil: Heldin eher widerwillig, keine "Tussi", Denken durchaus erwünscht, Vorurteile werden auf den Prüfstand gestellt - und das alles ohne Attitüde von "Teenager müssen dauer-bockig sein" oder "ich sitze hier und hoffe, dass er mich liebt, heul" oder "sehe ich gut aus?". Ja, ich mag keine Bücher für Mädchen, in denen eine Passivität proklamiert wird wie in den 50er-Jahre-Versionen von unserem Dachboden!

Dystopisches? Gibt es. Gefühlt weniger dezent als im Vorgänger "Spiegelkind", der sich erst nach genauerem Hinsehen offenbarte, aber immer noch mit genug "Ausgleichselementen", um mir trotzdem zu gefallen: der tolle Schreibstil der Autorin, die poetischen Elemente wie der Wald, der sich seinen Raum zurück erobert, und besonders die Möglichkeit, Themen im Buch zu übertragen: die Angst vor dem Fremden, die Ausgrenzung und Verfolgung bestimmter Gruppen, "entartete Kunst",... man möchte das eigentlich auf keinen Fall in die Hände von Lehrern für Deutsch oder Sozialkunde geraten lassen.

Im Gegensatz zum Vorgänger, der auch für sich allein stehen konnte, benötigt dieser zweite Band der noch unvollständigen Trilogie nach meiner Meinung das erste Buch, beide schließen aber immerhin nicht mit Cliffhangern (mein Abwahlkriterium).

Teils sehr düster und eher nicht für jüngere Teenager geeignet (Isolationshaft, Obdachlosigkeit, Dauer-Verhöre, Bedrohung mit Hinrichtung,...), dadurch aber durchaus einiges an Tiefe.

Hinsichtlich der geradezu poetischen Bilder und Anspielungen tatsächlich noch besser als Spiegelkind, dafür aber mir in einigen Elementen etwas zu mystisch-abgehoben (Zeitebenen, das Quadrum - wobei das schon Charme hat) und irgendwie auf mich einen Hauch zu unfertig wirkend - ja, das Genre - daher einen halben Punkt schlechter bewertet als Band 1. Band 3 hätte ich dann aber dennoch und deswegen auch mal ganz gern auf dem Markt gesehen!
17 reviews
November 6, 2024
La historia de Juli continua, ahora es una persona sin hogar que ronda por las calles, adoptada por una manada, mientras intenta ocultar su identidad, pues ahora es una ada adolescente buscada y presuntamente peligrosa.

Honestamente, la narración de este libro a pesar de que sigue siendo simple en cuanto a términos, es confusa y no sé si debo atribuirle esto a la traducción. La historia es misteriosa e intrigante, pero constantemente se nos generan preguntas a las que no se les da respuesta.

El plot final no fue impactante y más bien, era algo que se podía predecir si se tomaban en cuenta ciertas cosas del primer libro y el transcurso de este en general.

Por otro lado, me gustó la evolución de los abuelos de Juli, nos dieron otro punto de vista y aportaron trasfondo a la historia. Sin embargo, siento que no se desarrollo bien el personaje de Coyote, aunque nos hayan dado una vista de su pasado, me parece un personaje un tanto superficial que solo genera más preguntas sin respuesta. En general creo que muchos personajes se pudieron desarrollar mejor, pero no se les dio tanta importancia.

A pesar de mi baja calificación, considero que esta es una historia interesante y puedes seguirla sin tanta dificultad. Así mismo, la historia tiene muchísimo potencial y creo que pudo desarrollarse mejor.
Profile Image for Beli ♡.
111 reviews1 follower
August 25, 2022
DIOSS, por dónde empezar, es un libro bueno no, BUENÍSIMO. Son pocas las ocasiones donde el segundo libro supera al primero y esta es una de ellas, es muy entretenido, nunca te aburres, los plot twist que te mete DIOSS son buenísimos, las frases, los personajes, TODO. Es simplemente maravilloso, lo ame, ame el final. Lo único que me hubiera gustado esque Ingrid y reto se hubieran ido con Juli al bosque, pero es un perfecto final para estos personajes que se redimieron al final (Ingrid te amo mucho) también, es un gusto personal pero me hubiera gustado que Juli terminará con ksü, las shipeaba mucho, súper recomendado.
Profile Image for Julianne Rangel.
7 reviews
April 8, 2025
Siendo totalmente sincera este libro aunque muchos lo puedan considerar simple y difícil de entender al principio para mí es hermoso y demuestra que no necesitas tantas hojas para escribir una historia maravillosa eso sí la historia queda con algunas preguntas sin responder y al principio es difícil de entender que está pasando pero conforme vas leyendo se vuelve mejor. ¿Se lo recomiendo a un lector principiante? Pues en mi opinión aunque el principio es confuso siento que después el libro se vuelve más liviano y es más fácil entender…entonces mi respuesta es un depente.
Profile Image for Bücherfresserin.
342 reviews90 followers
February 16, 2013
"Eine Welt zwischen Dystopie und Fantasyelementen"


Inhalt:
Juli lebt auf einmal am Rande der Normalität, sie ist in einem Rudel untergekommen, doch niemandem traut seinem nächsten. Für Juli ist das Rudel jedoch die einzige Rettung, denn sie wird in der Normalität gesucht und als blutrünstige Phee ausgegeben, die die Normailtät bedroht. Juli will unbedingt wieder an ihr altes Leben anknüpfen, aber gerade das scheint fast unmöglich. Nicht nur ihre Freunde haben die Seiten gewechselt, sondern auch Aufstände werden immer mehr zur Gefahr für die Normalen …


Story 3/5
Spannung 3/5
Charaktere 3/5
Thematik 3/5
Tiefgang 3/5


Meinung:
Bei „Spiegelriss“ handelt es sich um den zweiten Band der Spiegel Trilogie von Alina Bronsky. Bei den Romanen handelt es sich um Jugendbücher, gemischt mit einer Dystopie und Fantasyelementen.

Die Hauptrolle in der Geschichte übernimmt Juli. Sie ist auf der Flucht, wird in der Normalität für eine blutrünstige Phee ausgegeben und gejagt. So kommt Juli letztendlich beim Rudel unter, einer Gruppierung von Kindern und Jugendlichen, die vollkommen verwahrlost leben. Gerade dies bietet Juli ungemein Schutz und sie kann sich überlegen was sie wirklich will und ob es überhaupt noch eine Möglichkeit für sie gibt, an ihr altes Leben anzuknüpfen. Dann trifft sie plötzlich auf Kojote, ein hohes Tier im Rudel. Trotz Zweifel bietet er Juli Hilfe an und so machen sie dich gemeinsam auf den Weg in die Normalität.

Juli und Kojote haben mir als Duo recht gut gefallen, wo Juli mich relativ schnell mit ihrer Art genervt hat, war es gerade Kojote mit dem ich sympathisierte. Er ist aufgeweckt, intelligent und authentisch. Dagegen fand ich Juli etwas überzogen, durch ihre vollkommene Ahnungslosigkeit. Sie stürzt einfach in die Geschichte, verhält sich kopflos.

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Ich bin ein Babyfuß, das heißt, ich bekomme als Letzte zu essen und kriege öfter als andere einen Ellbogen in die Magengrube, manchmal gönnerhaft, öfter rüpelhaft-gehässig.
(Seite 9)

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Die Spiegel Trilogie spielt in einer etwas anderen Welt, eine Art Dystopie, in der die Normalität die Stadt erobert hat. Es gibt unterschiedliche Gebiete mit unterschiedlichen Klassen, wie den Normalen und den Freaks. Der Gegenspieler der Stadt ist der Wald, der in der Spiegel Trilogie ein sehr fantastisches Element darstellt, denn aus diesem Wald stammen auch die Pheen.

Im Verlauf des zweiten Bandes gewinnt der Wald mehr und mehr an Bedeutung. Er wird stärker, wodurch die Normalen in Panik geraten, sowie der Rest der Stadt. Es kommt zu Aufständen und Juli wird als Flüchtige gesucht, die angeblich an allem Schuld sein soll. Es gibt ein paar nette Wandlungen und ein recht nettes Ende. Natürlich bleiben noch einige Fragen offen, aber so wirklich Lust wurde mir auf den dritten Band irgendwie nicht gemacht.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich die Idee teils recht seltsam fand. Dummerweise bin ich auch mit „Spiegelriss“ eingestiegen. Mir fehlt so wohl ein wenig Wissen, wobei auch einiges im zweiten Band erklärt wird. Allerdings konnte ich mich auch nicht mit Juli identifizieren, geschweige denn mit dieser recht eigenwilligen Welt. Einerseits klingt die Idee spannend, eine Dystopie zu entwickeln, in deren Gesellschaft es zudem Fantasyelemente gibt, aber selbst für ein Jugendbuch sind mir die Bezeichnungen wie „der Wald“ oder „die Normalität“ einfach zu banal. Das Thema wird mir zu oberflächlich aufgegriffen und auch das Thema rund um die Pheen erhält in „Spiegelriss“ nur eine geringe Bedeutung. Zwar ist Juli nach den Normalen die Schuldige und sie selbst ist gerade auf den Weg sich zu finden, ebenso wie ihre „Kraft“, aber mitreißen konnte mich das alles überhaupt nicht.

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»Ja«, sage ich. »Das bin ich.« Und nach einer Pause: »Ich habe mich ein wenig verändert, seit wir das letzte Mal miteinander zu tun hatten. Ich meine, auch optisch.«
»Das merken wir«, sagt Reto.
Verlegen fahre ich mir durch die Haare.
(Seite 102)

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Aus diesem Grund vergebe ich auch nur 3 Sterne. Die Geschichte ist nett zu lesen und mag manch einem Leser richtig gut gefallen, mir war die Geschichte aber immer wieder zu oberflächlich. Kojote erhält von mir einen Bonuspunkt, er denkt mit. Dies sieht leider ganz anders bei Juli aus …

Der Schreibstil ist recht schlicht. Für ein Buch für Jugendliche sehr flüssig. Allerdings gefallen mir diese ganzen kurzen Satzkonstruktionen nicht wirklich. Es kam einfach keine richtige Stimmung auf. Julis Worte sind kurz und knapp, ihre Gedanken eher zäh und die Beschreibungen hätte ich mir auch etwas pfiffiger vorgestellt, gerade weil es sich um eine „neue“ Welt dreht.

Das Cover zu „Spiegelriss“ ist hübsch. Ich mag gerne diese etwas dünneren Hardcover Bücher, die auch noch in die Handtasche passen. Dazu hat der Titel Wiedererkennungswert.

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»Kojote«, sage ich. Er steht auf der anderen Seite des Zauns und schaut mich an. Seine hellen Augen leuchten wie bei einer Katze. Er hat die Hände in den Hosentaschen, seine Haare sind jetzt neonblau und zurückgekämmt und er grinst wie früher.
(Seite 250)

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Fazit:
„Spiegelriss“ erhält von mir 3 Sterne. Die Geschichte ist solide und an manch einer Stelle spannend ausgebaut. Allerdings empfand ich die ganze Story als recht oberflächlich und wenig mitreißend.


Profile Image for Mariana Beltrán.
14 reviews
January 9, 2022
A ver este libro es más bien un 3.5, sinceramente me quedó debiendo, hubo partes de la historia en donde quedaba algo inconcluso y se pudo haber profundizado más en la explicación pero tampoco es como que eso lo haga un mal libro, el final de la historia también me dejó algo desconcertada pero al final con el epílogo mejoró un poco la cosa.
Cosas por decir, leer me va a generar trust issues, estoy segura.
12 reviews
October 8, 2023
Dieses Buch ist anders als das Erste, viel mehr gruselig und mit mehr Atmosphäre. Die Bilder sind mehr scharf und präzise geschrieben. Bin ich mir nicht sicher, ob ich mein Kind zum Lesen geben würde. Allerdings hat mir besser Gefällen als das 1. Teil. Für "reifere" Leser, die was Grausam spannend finden ist vielleicht interessant.
Profile Image for Tintenhain.
346 reviews24 followers
May 6, 2013
Nach einem schrecklichen Ereignis hat Juli keinen Zugang mehr zur Welt der Pheen, doch auch die Rückkehr in ihr altes Leben ist ihr nicht mehr möglich. In einem Rudel aus Straßenkindern, die um das nackte Überleben kämpfen, findet Juli Schutz. Bald stellt sie fest, dass nach ihr als “allgemeingefährliche Phee” gefahndet wird und Kojote, der Anführer des Rudels, beginnt sich auffallend um sie zu bemühen.
Doch auch die Normaltität scheint bedroht zu werden, die Kontrollen werden verstärkt, die Überwachung der Viertel strenger. Juli muss sich beeilen, wenn sie ihre alten Freunde wieder finden will.

“Spiegelriss” beginnt drei Monate nach dem Ende von “Spiegelkind“, was den Einstieg kurzzeitig verwirrend macht, da nicht gleich ganz klar ist, wie Juli zu dem Rudel gelangt ist. Dennoch ist man schnell in der Geschichte, die Handlung fesselt von der ersten Seite an. Die Spannung kann auch durchgehend gehalten werden, viele neue Fragen tauchen auf, und doch gibt es auch Antworten.

Einige Charaktere machen eine große Veränderung durch. Die Ereignisse der letzten Monate, in denen sich die Welt der Normalen zunehmend bedroht fühlt, hinterlassen ihre Spuren auch bei den vielen Haupt- und Nebenfiguren. Juli, die ihren Platz in der Gesellschaft nun schon zweimal verloren hat, einmal in der der Normalen und einmal der der Pheen, muss einen Weg finden, mehr über sich selbst herauszufinden, aber auch herausfinden, wem sie trauen kann und wem nicht. Auch die Frage nach Gut und Böse, Richtig oder Falsch muss immer wieder neu gestellt werden.

Julis Naivität, die im ersten Band noch so manches Mal genervt hat, ist natürlich noch vorhanden, zum Teil macht sie sich selbst darüber lustig. Am Ende des Buches hatte ich jedoch ein Gefühl und vielleicht sogar eine Begründung dafür, warum Juli scheinbar so weltfremd und blind für ihre Umgebung aufgewachsen ist.

Während in “Spiegelkind” noch mehr Zeit darauf verwendet wurde, die dystopische Fantasywelt zu erklären, kommt in “Spiegelriss” fast ausschließlich die packende Handlung zum Tragen. Es werden jedoch auch noch einige bisher unbekannte gesellschaftliche Zusammenhänge dargestellt und damit auch wieder neue Fragen aufgeworfen. Besonders interessant ist dabei das Dementio, in das Julis Mutter in “Spiegelkind” gebracht werden sollte.

Gewohnt temporeich und mitreißend wird “Spiegelriss” wieder mit Juli als Ich-Erzählerin im Präsens erzählt. Durch die einfachen, klaren Sätze liest sich das Buch sehr schnell und man fliegt geradezu über die Seiten.

Positiv fällt mir auf, dass die Altersempfehlung höher gesetzt wurde. “Spiegelriss” ist aber in einigen Szenen auch härter und schonungsloser. Der zweite Band konnte mich vollends überzeugen, und er ist meiner Meinung nach noch besser gelungen als der erste.

Nun warte ich sehnsuchtsvoll auf den dritten Band der Trilogie.

© Tintenelfe
www.tintenhain.de
Profile Image for Isabella.
232 reviews
September 3, 2015
Ich werde mit dem Buch einfach nicht warm. Schon die Mischung aus Dystopie und Fantasy finde ich nicht so prickelnd (ich mag gern rationale Erklärungen haben); wenn dann noch dazu alles hektisch und konfus ist, die Zeitebenen willkürlich wechseln und kein roter Faden erkennbar ist verliere ich die Lust. Und trotzdem: irgendwas hat das Buch, auf das ich nicht den Finger legen kann, das mir aber den dritten Stern entlockt.
Profile Image for Tereza Eliášová.
Author 28 books158 followers
Read
December 3, 2013
Tak jo, a je to!
Asi nějak zatím nemůžu hodnotit, musím to po sobě znovu přelouskat. Zvláštní konec. Jak jinak :D

Že bych se rovnou vrhla na novou Gierovou? ;)
Profile Image for Katie.
333 reviews15 followers
June 22, 2014
Když se konečně Juli přestala chovat jako rozmazlený fracek, vykoukla z toho docela fajn kouzelná dystopie.
Displaying 1 - 16 of 16 reviews

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