Der 15-jährige Daniel ist vor allem eins: wütend. Sein Vater ist weg, seine Mutter schleppt einen Liebhaber nach dem anderen an. Doc, ihr neuester Freund, ist der Mann, der Daniels Hund eingeschläfert hat. Trotzdem gewinnt Daniel ihn lieb. Bis zu einem tödlichen Unfall nach einer Party, durch den Daniel ein schrecklicher Verdacht kommt. Kann er seinen Erinnerungen an diese Nacht glauben? Oder spiegeln sie nur wider, was er gerne glauben würde?
Das Buch hat mir echt gut gefallen, obwohl ich ein bisschen gebraucht hab um rein zu kommen. Das Buch spricht Emotionen die andere Jugendbücher nicht ansprechen. Das Ende hat mich auch aus irgendeinem Grund echt mitgenommen
Mixed feelings. Konnte mich nicht überzeugen irgendwie. Daniel ist schon ein interessanter Charakter, aber irgendwas fehlt. Die Auflösung fühlt sich unvollständig an. Ich sortiere meine Gedanken noch, aber überzeugen konnte mich das leider nicht.
Der Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, auch wenn es sich an mancher Stelle etwas gezogen hat. Nur das Ende fand ich blöd, weil so Vieles offen geblieben ist. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin einfach aufgehört hat zu schreiben.
[3.5 stars] Such an interesting premise, and I really enjoyed the execution - just wish it would have been a bit more clear (and less needlessly edgy) and there to have been some kind of reveal to the "big mystery", though I understand its ambiguity might have been the whole point of the book. Enjoyable for sure (especially as a school book).
es gibt sicherlich schlechtere lektüren, am ende hat sie mich etwas enttäuscht aber an sich war sie ganz einfach und spannend zu lesen da man immer dran blieb.
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Man merkt dass das Buch von jemandem geschrieben wurde, der eine Ahnung von diesen Wutausbrüchen die Daniel (Hauptfigur) in diesem Buch hat hat. Die Gefühle und Gedanken von Daniel sind ziemlich gut und ausführlich in diesem Buch formuliert, Pluspunkte dafür. Generell gefiel mir die Geschichte einfach nicht, die Spannung hat gefehlt.Das Ende war übrigens überhaupt nicht gut und absolut enttäuschend. Ich hatte mir ein etwas besseres Ende erhofft, vorallem auch weil das Buch nominiert wurde.Wenn man das Buch fertiggelesen hat, hat man eigentlich nicht einmal eine Antwort auf das was man die ganze Zeit gelesen hat, Zeitverschwendung. Wie geht es mit Daniel und den Konsequenzen zu seinen Taten weiter? Verändert sich die Bindung zwischen Edgar und Daniel? Hat Thomas König den Jungen umgefahren? Wie geht es mit Alina und Daniel weiter?
Meiner Meinung nach hätte man das Buch viel spannender gestalten können.
Die Wut ist Daniels ständiger Begleiter. Sein Vater hat ihn und seine Mutter verlassen und sie bringt ständig einen neuen Liebhaber mit. Der 15-jährige hat es satt, morgens einen ihm unbekannten Mann in der Küche zu treffen. Und dieses Mal ist es sogar der Tierarzt, der am Tag zuvor seinen geliebten Hund, das letzte Geschenk seines Vaters, eingeschläfert hat. Da ist es doch nur verständlich, dass ihm alle Sicherungen durchbrennen. Denn manchmal hat er Anfälle, kann er die Wut nicht mehr kontrollieren, verletzt Tiere und Mitmenschen, demoliert Fahrräder und Autos. Doch der Doktor scheint anders zu sein. Er verschwindet nicht einfach wieder und akzeptiert Daniel, wie er ist.
Und dann ist da noch dieses Mädchen in der Klasse, das sich gegenüber allen fies verhält, so dass Daniel und sein Freund Edgar sie nur Princess Evil bezeichnen. Die beiden Jungs wollen sich an ihr rächen. Als sie mit ihrem ominösen Bruder an eine Party kommt, scheint der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein. Doch am nächsten Tag ist ihr psychisch angeschlagener Bruder tot und Daniel kann sich nicht mehr daran erinnern, wie er nach Hause gekommen ist...
Es gibt viele Mutmassungen über den Täter, der Fahrerflucht begangen hat und Daniels Gedanken drehen sich nur noch um seine lückenhaften Erinnerungen und Details, die ihn zur Überzeugung kommen lassen, dass der neue Freund seiner Mutter der Mörder sein muss. So verständnisvoll und gut kann der Doktor doch gar nicht sein. Daniel ist sich sicher, dass auch er wieder verschwinden wird.
"Krummer Hund" ist keine leichte Lektüre. Es lohnt sich aber definitiv, sich darauf einzulassen. Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive von Daniel erzählt, so dass wir einen Einblick in die Abgründe seiner Psyche, seiner Gedankenwelt bekommen.
Juliane Pickel besticht dabei mit einer schonungslosen und umso authentischeren Sprache, die unter die Haut geht. In kurzen Kapiteln schafft sie es eindrücklich, intensive Emotionen zu transportieren, so dass man gefesselt an den Seiten klebt. Gekonnt webt die Autorin humorvolle Situationen in die von Wut und Angst geprägte Geschichte mit ein, so dass man beim Lesen nicht von den negativen Gefühlen überrollt wird.
Nach der Lektüre ist mir klar, warum Juliane Pickel mit ihrem Debütroman, nicht nur mit dem Peter Härtling Preis ausgezeichnet sondern auf für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde.
Fazit: "Krummer Hund" von Juliane Pickel zeigt uns auf, welch gewaltige Gefühlsspirale Verlustängste auslösen können. Ein Tornado aus Wut und Angst, der Daniel gefangen hält und ihn zu gewalttätigen Aussetzern drängt. Ein eindrücklicher Roman voller Emotionen und Dinglichkeit. Worte, die unter die Haut gehen.
Ein etwas anderes Buch, aber mir hat es gut gefallen. Es sind kurze prägnante Sätze, die Kapitel sind teilweise sehr kurz und das Buch selbst ist auch kurz gehalten. Das Thema kommt langsam in Fahrt, aber besonders das hat mir gut gefallen, sodass es nicht wie sonst so schnelllebig war und alles Schlag auf Schlag kam. Man hat gemerkt, dass die Autorin sich gut in den jugendlichen Protagonisten und seine Gefühle versetzen konnte und wollte. Mir hat die lose Jungsfreundschaft auch sehr gefallen und wie sich die Figur Alina in Auseinandersetzung mit Daniel verändert. Das Ende war relativ offen, deswegen würde ich einen halben Stern Abzug geben.
Feinfühlig und doch bildgewaltig. Das Buch ist geladen mit Emotionen. Gefühle, die oft nicht richtig verstanden werden können von einem selbst. Wunderbar geschrieben. Genaue Augenhöhe mit den Jugendlichen. Und wie sie missverstanden werden und selbst so vieles missverstehen.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um reinzukommen. Aber dann ließ es sich super lesen. Das Ende fand ich überraschend und erfrischend. Mal was anderes.
das buch war eigentlich sehr interessant, aber ich wünsche mir, dass das ende des buchs anders geschrieben war. danny brauchte keine freundin wie alina, er brauchte seinen freund, edgar.