Sein Geheimnis könnte sie zerstören. Doch ihre Sehnsucht nach ihm ist stärker.
Louisa ist fassungslos. Mit Paul war sie so glücklich wie nie zuvor. Mit ihm konnte sie furchtlos und ganz sie selbst sein und das Leben endlich in vollen Zügen genießen. Doch jetzt will er plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es bricht ihr das Herz, dabei erkennt sie hinter dem Sturm in seinen Augen immer noch Zuneigung. Sie ahnt nicht, dass Paul es kaum ertragen kann, für den größten Schmerz in ihrem Leben verantwortlich zu sein. Gibt es wirklich keine Zukunft für die beiden? Oder müssen sie nur verstehen, dass es zwar viel Mut braucht, die große Liebe zu finden, aber noch mehr Mut, sie festzuhalten? Das große Finale der Liebesgeschichte von Louisa und Paul
Sophie Bichon wurde 1995 in Augsburg geboren und studiert Germanistik. Ihre Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Liebe in der Literatur, weil ihrer Meinung nach letztendlich jeder Roman von der Liebe handelt. Schon immer hat sie das Schreiben geliebt und ihren Traum zum Lebensinhalt gemacht. Deswegen trägt sie auch stets ein Notizbuch bei sich, in dem sie ihre Ideen festhalten kann.
Letzte Woche habe ich "Wir sind das Feuer" von Sophie Bichon gelesen und wurde regelrecht von Louisa & Pauls Geschichte mitgerissen. Ein besseres Timing hätte ich nicht finden können, denn nun ist die Fortsetzung erschienen, die ich auch regelrecht verschlungen habe. Ich bin froh, dass ich nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weiterlesen konnte und habe mit den Protagonisten gebangt und gehofft, dass diese ihr Happy End bekommen.
Das Cover ist wie auch schon beim 1. Band wunderschön und die beiden sehen im Regal einfach wundervoll zusammen aus. Sie schreien quasi danach, dass man nach ihnen greift und diese Geschichte verschlingt. Und ich kann die Fortsetzung auch jedem empfehlen, der "Wir sind das Feuer" geliebt hat, denn mit "Wir sind der Sturm" bekommt man nicht nur eine gelungene Fortsetzung, ich persönlich fand den 2. Band auch noch ein wenig stärker als den ersten. Bei "Wir sind das Feuer" habe ich einige Zeit gebraucht in die Geschichte hineinzukommen, beim 2. Band konnte ich stattdessen nun direkt an den vorherigen ansetzen und habe es regelrecht inhaliert. Abgesehen von Louisa & Paul bekommt man hier auch nochmal einen besseren Einblick in das Innenleben der Nebencharaktere und fühlt sich in Redstone schon richtig zu Hause.
Louisa und Paul sind zwei Charaktere, die sich sehr sehr ähnlich sind. Beide haben in der Vergangenheit etwas erlebt, mit dem sie nach wie vor zu kämpfen haben. Beiden fällt es schwer, sich anderen zu öffnen und Nähe zuzulassen. Am Ende des ersten Buches haben wir als Leser erfahren, was es mit der gemeinsamen Vergangenheit auf sich hat und in "Wir sind der Sturm" müssen sowohl Louisa, als auch Paul lernen damit umzugehen und ich habe wirklich mit ihnen mitgelitten, weil ich wusste das diese Sache eine Kluft zwischen die beiden treiben wird. Dadurch wird die Liebesgeschichte der beiden ist unglaublich emotional und tiefgründig. Dadurch, dass Louisa und Paul beide gebrochen sind, ist die Entwicklung ihrer Beziehung natürlich alles andere als einfach und unkompliziert. Sie ist ein langsamer Prozess, verbunden mit einigen Auf- und Abs, bei denen man wirklich nur hofft, dass sie ihre Traumatas am Ende überwinden und gemeinsam in die Zukunft blicken können.
Mein persönliches Highlight ist jedoch der Schreibstil von Sophie Bichon. Sie verfasst Louisas und Pauls Innenleben mit unfassbar tiefsinnigen, gefühlvollen und stecken voller Weisheiten, die man auch auf sein eigenes Leben beziehen kann. Die geschriebenen Worte der Autorin gehen einem hier wirklich unter die Haut, weil sie allesamt so wahnsinnig ausdrucksstark und bedeutsam sind. Die Geschichte der beiden erreicht den Verstand und das Herz gleichermaßen und sorgt somit dafür, dass man sich vollkommen von ihr mitreißen lässt.
Trotzdem hat sich das Buch für mich nicht nach einem 5 Sterne Buch angefühlt, was glaub ich daran liegt, dass obwohl ich Paul als Protagonisten sehr mochte, trotzdem das gewisse Etwas gefehlt hat. Ich kann es selbst nicht richtig in Worte fassen, aber er ist mir einfach nicht ans Herz gewachsen wie viele andere männliche Protagonisten. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen, konnte mich fesseln und überraschen. Die Redstone-Reihe von Sophie Bichon ist wirklich ein wundervoller Zweiteiler, der vor allen Dingen aufgrund des Schreibstils brilliert! Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Romane der Autorin!
Fazit: Ich habe es genossen, die Geschichte von Louisa & Paul zu verfolgen, da diese spannend, tiefgründig und gefühlvoll geschrieben ist. "Wir sind der Sturm" ist eine würdige Fortsetzung und sollte von jedem New Adult Fan gelesen werden!
„Stille. Wie die Wahrheit so erschreckend war, dass mir selbst die Worte dafür fehlten.“ (Paul in Wir sind der Sturm)
Worum geht’s?
Gerade erst haben sich Paul und Louisa gefunden. Er, der Badboy mit den Dämonen der Vergangenheit. Sie, das Flammenmädchen auf dem Weg, ihrer Trauer zu entkommen. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Nach den sich überschlagenden Ereignissen und Erkenntnissen am Ende von „Wir sind das Feuer“ ist Paul nicht mehr der gleiche und nutzt jede Möglichkeit, Louisa von sich zu stoßen. Denn er erinnert sich an etwas, das er lieber für immer vergessen möchte. Wie soll er Louisa nur je wieder unter die Augen treten und wie sollte sie so jemanden wie ihn jemals lieben? Ihre Liebe hat keine Chance, da ist Paul sich sicher…
Wir sind der Sturm ist Band 2 der Redstone-College-Dilogie. Das Buch benötigt Vorkenntnisse aus Band 2 und schließt die Geschichte ab.
Schreibstil / Gestaltung
Das Cover ist in einer blau-gold-marmorierten Optik gehalten und verfügt über einen glitzernden Schriftzug. Das Cover ist ähnlich zu Band 1, lediglich in einer anderen Farbe. Es ist stimmig, schön anzusehen und ein wahrer Hingucker. Es passt auch zum Genre. Das Buch wird linear durch Paul und Louisa aus der Ich-Perspektive erzählt, es gibt einige ausgewiesene und nicht ausgewiesene Zeitsprünge. Der Schreibstil ist recht poetisch und wortreich, das Buch lässt sich gut lesen und ist sprachlich für das Genre angemessen. Im Buch enthalten sind mehrere Intimszenen.
Mein Fazit
Nachdem mich „Wir sind das Feuer“ leider nicht wirklich vom Hocker reißen konnte, obwohl ich es mir sehr gewünscht hätte, bin ich entsprechend verhalten an Band 2 herangegangen. Es war klar, dass ich nach dem Cliffhanger-Ende weiterlesen möchte, auch wenn ich bereits recht am Anfang von Band 1 richtigerweise den Geschichtenverlauf vermutet und das Geheimnis enttarnt hatte. Umso gespannter war ich, wie die Autorin mit diesem Thema und der hieraus resultierenden Beziehungshürde umgehen würde.
Der grundlegende Ausgangspunkt, mit dem Band 1 geendet hat, wird natürlich direkt zu Beginn von Band 2 ausgegriffen. Man erfährt, was passiert ist und was die Folgen hiervon sind. Mehr als das steht aber im Fokus, was es bei Paul ausgelöst hat. Nämlich zahlreiche Erinnerungen und eine sehr schmerzhafte und schockierende Erkenntnis hinsichtlich Louisa. Und von da an geht’s rapide bergab: Paul stößt Louisa kommentarlos von sich, bewegt sich in einer Abwärtsspirale aus Ablenkungen und Schuldgefühlen, verliert sich in Selbstzweifeln und seiner Wut gegen sich selbst. Louisa hingegen versteht die Welt nicht mehr. War sie ursprünglich in größter Sorge um Paul, schmerzt jetzt alles nur noch. Wieso redet er nicht mit ihr, wieso trifft er sich mit anderen Frauen, wieso ist er so gemein zu ihr und sagt so fiese Sachen? Louisa kann nicht ahnen, dass Paul ein Geheimnis hat, was ihre Beziehung (oder die hiervon noch vorhandenen Reste) ein für alle Mal endgültig zerstören und sie in einen tiefen Abgrund reißen könnte…
Ich muss ja wirklich zugeben, dass ich von Band 1 nicht wirklich angetan war. Das Buch war für mich ziemlich handlungsarm und ist vor allem durch sehr ausufernde Nebenhandlungen und ein umfangreiches Drumherum in Erinnerung geblieben. Es war nicht so, dass die Geschichte langweilig war, aber der Spannungsbogen war sehr flach, es passiert kaum etwas und man war gefangen in einer endlosen Schleife aus typischen Aktivitäten unter Freunden. Schon im ersten Moment, als Paul sein Geheimnis ansprach, konnte ich mir ausmalen, was passiert ist. Bis auf kleine Nebensachen lag ich hiermit auch richtig und wurde vom Ende daher nicht überrascht. Jetzt war ich aber sehr gespannt auf Band 2: Was macht die Autorin daraus? Wie lässt sie es mit Paul und Louisa weitergehen, wie wird Louisa es erfahren? Schwierige Punkte und viel zu klären! Und so war der erste Teil des Buches doch recht interessant, spannend und zeitweise auch schmerzhaft. Paul tut wirklich alles, um Louisa zu verletzen, damit er sich von ihr fernhalten kann. Und Seite für Seite wurde es schlimmer. Paul bewegt sich immer weiter an der Kante zum Verderben, hängt seinen Gedanken und Schuldgefühlen hinterher und schlägt wild um sich – nicht nur gegenüber Louisa, sondern auch seinen Freunden. Diese Entwicklung fand ich sehr interessant und auch gut umgesetzt.
Zerfressen von den Schuldgefühlen, teilweise von Flashbacks gequält und zugleich von seiner eigenen fixen Idee angetrieben, dass Louisa ihn nie lieben könnte, zieht sich Pauls Abwärtstrend ziemlich weit durchs Buch. Das Problem hierbei? Irgendwann war ein Punkt erreicht, wo bereits viel verbrannte Erde hinterlassen wurde, beide Protagonisten sich auch schon „umorientieren“ und dennoch möchte die Autorin unbedingt, dass alles wieder zurechtgebogen wird. Kann das gelingen, nach so vielen gesagten Worten, mal unabhängig vom Geheimnis? Ich muss offen sagen: Nur bedingt. Vieles in der Entwicklung und der Dynamik der beiden war für mich nicht greifbar und auch einige der persönlichen Entwicklungen verhallen dadurch, dass sie plötzlich kommen und für mich nicht wirklich gut erklärt werden. Man hat zwar eine schöne Geschichte, ganz viel Potenzial, aber die Botschaft kommt nicht so rüber. Da hilft vor allem auch nicht, dass Paul und Louisa im Falle des Aufeinandertreffens gefühlt jedes Mal miteinander rummachen statt zu reden. Die wirklich umfangreichen Bettszenen sind zwar wirklich gut geschrieben, aber es fehlt die Tiefe der Beziehung, die Verbindung der beiden. Alles bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich und angekratzt. Hinzu kommt wie bereits in Band 1, dass sehr viel gedankliches und tatsächliches Drumherum eingeführt wird, was sich zwar nett lesen lässt, aber eben jedes Mal den Fokus wegnimmt. Es fühlt sich fast so an, als hätte man beide Bände zusammenstreichen können und einen soliden, wenn auch etwas längeren Einteiler daraus machen können. Zwar hat Band 2 nicht so viele Längen und so wenig Handlung wie Band 1, aber dennoch reicht es für mich nicht, diese Anzahl an Seiten zu füllen. Durch das ganze Ausufernde hatte ich manchmal sogar das Gefühl, es gab ein bestimmtes Seiten- oder Wortziel, was erreicht werden musste – nur eben nicht mit Handlung, Entwicklung, Gefühl, sondern wortgewandten, teils poetischen Ausführungen und zahlreichen Anspielungen auf Filme, Serien, Bücher.
Das ist auch so eine Sache, die mich in Band 1 schon sehr gestört hat und auch hier keinen Abbruch nahm. Es scheint fast so, als hätten deutschsprachige New Adult Autoren eine Art Checkliste, die in den Büchern abgearbeitet wird. Denn in jedem Roman kommen die gleichen Elemente vor: Zahlreiche Serien (meist Game of Thrones), einige Filme (meist Harry Potter), Bücher müssen stets thematisiert werden (bevorzugt Liebesromane), es gibt immer kaffee-ige Themen (jemand arbeitet im Coffeeshop oder ist Kaffeeliebhaber), eine Person muss eine Literaturvorliebe haben/Buchwurm sein (so wie hier Louisa, die im Laufe des Buches auch über das Literaturstudium nachdenkt), mindestens ein Ausflug in einen Buchladen spielt eine Rolle. Ich könnte diese Liste sicher noch fortsetzen. An sich ist es ja ok, dass man offenbar gewisse Stereotypen einbauen möchte (und vielleicht möchten viele Leser diese auch haben), mich nervt es aber, wenn alle paar Seiten eine Serie, ein Film, ein Buch, Figuren aus den Medien oder ähnliches angesprochen wird, ohne dass es handlungstragend ist. Vor allem bei Anspielungen auf Inhalte habe ich oft das Gefühl, dass die Autoren sich gar nicht vor Augen führen, damit ggf. Leute auszuschließen, die es nicht gucken/mögen/verstehen. Wieso muss zig Mal erwähnt werden, dass Game of Thrones geguckt wird, Charaktere hieraus benannt und auf eine bestimmte Szene angespielt werden? Es wird sich mir nie erschließen.
Zu den Charakteren kann ich sagen, dass mir eigentlich alle ganz gut gefallen haben. Sie sind alle nicht sonderlich detailliert und vielseitig ausgestaltet, was aber nichts macht. Sie spielen ihre Rollen gut, sind sympathisch (abgesehen von Paul in seinem Selbstzerstörungsmodus) und brachten an einigen Stellen auch Pepp in die Geschichte. Dennoch muss ich sagen, dass ich selbst jetzt nach zwei Bänden nicht das Gefühl habe, sie alle sonderlich gut zu kennen. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass Aiden (Louisas Mitbewohner) vielleicht noch ein Buch kriegen soll. Ansonsten sind da Louisas Schwester mit ihrer Familie (die oftmals aber nur als Ratgeber bereitsteht und sonst kaum an der Geschichte teilnimmt), selten mal Pauls Familie (hier entwickelt sich ein wenig was, was aber auch plötzlich kommt und wenig thematisiert wird) und natürlich die Freunde. Es ist aber wirklich so, dass die wenigsten in irgendeiner Form tragend für die Geschichte sind. Hin und wieder gibt’s gutgemeinte Hinweise, aber das war’s eigentlich auch. Paul ist insgesamt mit Abstand der interessanteste Charakter, zugleich aber auch nicht der sympathischste. Zwar weiß der Leser, was ihn quält, seine Entscheidungen sind dennoch nicht verständlich und es bleibt für mich auch recht viel offen. Dann geht alles ruck zuck, Paul hat eine Eingebung, alles wird geklärt. Es folgen nochmal zahlreiche Seiten, die das Buch nur – für mich unnötig – in die Länge ziehen, weil nichts mehr passiert. Die wirklich gewichtigen Punkte – insbesondere die Schuldgefühle, Vergebung und Zweifel – werden leider für meinen Geschmack nur angekratzt.
Insgesamt ist Wir sind der Sturm doch deutlich gehaltvoller gewesen als Band 1, dennoch hatte ich oft das Gefühl, die Autorin verrennt sich in recht umfangreichen Drumherum-Szenarien und gibt der Beziehungsentwicklung und den tieferliegenden Gedanken von Paul und Louisa zu wenig Raum. Für mich hätte diese Dilogie ordentlich zusammengekürzt und als Einzelband verkauft werden können. Dennoch hat es mir – abgesehen von einigen Längen - gut gefallen, ein nettes Buch für Zwischendurch mit durchaus schwierigen Themen und einigen tollen Ansätzen, leider aber auch für das deutsche New Adult-Genre mehr als typischen Elementen und oftmals zu wenig Tiefe.
[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]
"Doch jemanden zu vergessen, den man geliebt hat, war genauso schwer, wie sich an jemanden zu erinnern, den man nie getroffen hatte." - Seite 57 ❤❤ "Wir sind der Sturm" ist ein wunderschöner Abschluss zu einer Diologie die ich sehr in Herz geschlossen habe. Mir hat dieses Buch besser gefallen, als der erste Band, weil hier nochmal mehr Gefühl und Tiefe ihren Platz gefunden haben.
Ich kann die Reihe nur jedem empfehlen, der nach einem Wohlfühlbuch mit tollen Charakteren und einem poetischem Schreibtstil sucht. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Sophie Bichon.
Der zweite Band hat mir wieder so gut gefallen. Die Autorin hat einen tollen poetischen Schreibstil. Eine Geschichte über Aiden würde mich mega freuen. 5 Sterne
Stürmisch, elektrisierend, spannend und mitreißend!
"Denn erst in dem Moment, in dem man über die Dinge sprach, gab man ihnen genügend Raum, um endgültig wahr zu werden. In der Sekunde, in der man andere Menschen ein weite, wurden sie zur Realität. Und das würde mein dummes, kaputtes Herz in diesem Augenblick einfach nicht schaffen." S. 101
Auch jetzt mit dem zweiten Band konnte mich Sophie Bichon mit ihrer Geschichte in den Bann ziehen! Sie hat, meiner Meinung nach, die Gabe verschiedenen Wörtern noch einmal eine ganz neue Bedeutung zu geben und hat mir, durch ihren Schreibstil, die Liebe zur Literatur noch einmal ein bisschen näher gebracht! Zudem fand ich die Geschichte von Louisa und Paul, hier im zweiten Band, noch einmal viel emotionaler und spannender, als im Band 1! Es war wortwörtlich ein Sturm der Gefühle - nicht nur für die Charaktere, sondern auch für mich! Doch mein Highlight waren nicht nur Louisa und Paul, sondern auch Aiden, Trish, Mel und alle anderen Charaktere! Ich könnte jetzt tatsächlich noch viele Zeilen darüber schreiben, wie schön ich dieses Buch finde, doch jeder sollte sich sein eigenes Bild davon machen!
"Wenn wir jemanden die Schuld geben können, und sei es uns selbst, dann gibt uns das das Gefühl, das Schicksal zumindest ein bisschen in der Hand zu haben, auch wenn es am Ende nichts an den Tatsachen ändert - außer dass es uns und andere unglücklich macht." S. 273
Es ist wundervoll! Ich liebe es! Und mein komplettes Buch ist voller Klebezettel - ich denke, das sagt alles!
"Wir sind der Sturm" von Sophie Bichon ist der zweite Teil der Redstone-Dilogie. Vom ersten Teil war ich sehr begeistert und nach einem krassen Cliffhanger wollte ich unbedingt wissen, was noch geschehen wird. Doch leider war "Wir sind der Sturm" ein großer Flop für mich! Durch den Großteil des Buches musste ich mich quälen und hätte es am liebsten abgebrochen.
Beide Cover der Dilogie finde ich ganz hübsch und ich liebe die Glitzerschrift. Sie sehen zusammen sehr schön aus und ordnen sich gut in das Genre ein. Das einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat, war der Schreibstil von Autorin Sophie Bichon. Aber auch dieser war für meinen Geschmack oft zu gewollt poetisch und ausschweifend.
Die Redstone-Dilogie hat mich leider insgesamt sehr enttäuscht und konnte mich nicht überzeugen. Nach Teil eins hatte ich große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Der Großteil der Handlung war mir persönlich zu lächerlich und schwachsinnig. Die Gefühle zwischen den Charakteren waren für mich nicht greifbar und auch nicht nachvollziehbar. Vom Drama her hat mich die Dilogie stark an die After-Reihe erinnert. Protagonistin Louisa führt zu Paul eine toxische Beziehung, ähnlich wie Tessa zu Hardin.
In die Charaktere habe ich mich nicht hineinversetzen können. Louisa und Paul haben mich verrückt gemacht! Beide hätte ich gerne mal geschüttelt und am liebsten Paul eine Ohrfeige gegeben. Was er sich alles erlaubt hat! Louisa war durch und durch abhängig von Paul und dieser sehr besitzergreifend. Bloß die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Aidan war gefühlt der einzige in diesem Buch, der noch bei Verstand war.
Weiterempfehlen würde ich "Wir sind das Feuer", aber nicht "Wir sind der Sturm". Ich kann verstehen, wenn man nach Teil eins unbedingt weiterlesen möchte, doch Teil zwei lohnt sich echt gar nicht. Ich bin noch am überlegen, ob ich weitere Bücher von der Autorin lesen werde...
Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende des ersten Teils konnte ich es kaum erwarten endlich wieder nach Redstone zurück zu kehren und zu erfahren wie es Paul und Louisa weitergeht.
Wie auch beim ersten Band hat mich der Schreibstil wieder umgehauen. Er ist einfach unglaublich schön, poetisch und gefühlvoll. Das Buch hat gezeigt was für eine Macht Wörter haben können und das ist es was das Buch so einzigartig gemacht hat. Ich habe es förmlich inhaliert so schön war es. Auch wollte ich gleichzeitig nicht, dass die Geschichte endet, da ich Redstone nicht verlassen und mich nicht von Louisa und Paul trennen wollte.
Ich hatte die Charaktere bereits im ersten Band schon in mein Herz geschlossen, weshalb es umso schöner war wieder in die Geschichte einzutauchen. Sie alle waren einfach sympathisch und sehr authentisch. Ich fand es schön, dass man in diesem Teil einen näheren Einblick auf die Nebencharaktere bekommen hat und man sie somit auch besser kennen lernen konnte. Jedoch konnte ich, wie schon im ersten Band, keine richtige Bindung zu Paul aufbauen, auch wenn er sehr liebevoll war. Mit Louisa hingegen schon,, denn sie ist eine so herzliche und verträumte Person und ich habe mit ihr mitgelitten und mitgefühlt.
Die Atmosphäre in dem Buch war wieder wundervoll, es hat sich angefühlt wie nach Hause kommen, Redstone ist einfach ein Ort zum Wohlfühlen, wo man sich einkuscheln kann.
Die Geschichte war wie der Titel schon sagt sehr stürmisch und turbulent. Gleichzeitig war sie aber auch so greifbar, denn es wurden realistische Themen behandelt. Paul und Louisa haben beide mit Problemen zu kämpfen, welche unter anderem mit ihrer Vergangenheit zusammenhängen. Zudem konnte man sich gut in die beiden hineinversetzen und man musste einfach mit ihnen mitfühlen. Auch war das Buch vollgepackt mit Emotionen und wirklich tiefgründig. Die Handlung konnte mich wieder fesseln und mitreißen, denn es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Alles in einem war es eine hochemotionale Liebesgeschichte, die mich wirklich berühren und fesseln konnte. Ich kann euch die Reihe nur empfehlen, denn sie ist absolut lesenswert.
Genau wie der erste Band total toll geschrieben. Ich musste dieses Buch in einem Rutsch durchlesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Louisa und Paul weitergeht. Der Schreibstil war total flüssig und wunderbar geschrieben. Dieses Buch hat für mich definitiv 5 stern verdient:)
Nachdem mir ja leider „Wir sind das Feuer“ nicht gefallen hat, dachte ich mir, ich gebe der Reihe und somit auch der Autorin mit „Wir sind der Sturm“ nochmal eine Chance. Leider hat mich auch dieser Band nicht begeistern können.
Das Cover sieht ja wirklich wunderschön aus und alleine wegen dem Klappentext hätte ich die Reihe so gerne gemocht.
Der Schreibstil war für mich tatsächlich eines der Hauptprobleme warum mir das Buch nicht gefallen hat. Ich mag malerische, poetische Schreibstile eigentlich sehr gerne. Aber hier war es mir einfach zu viel von allem. Zu viele Gedanken, zu viele Gefühle und zu viele Umgebungsbeschreibungen. Es war einfach von allem zu viel. Ich habe mich regelrecht davon erschlagen gefühlt und hatte das Gefühl an den ganzen Gedanken und Gefühlen zu ersticken. Etwas weniger von allem und ein paar Seiten weniger hätten dem Buch definitiv gut getan.
Louisa und Paul haben mich beide irgendwie nur noch genervt. Dieses ganze hin und her war unglaublich nervenaufreibend. Dabei ist eigentlich im ganzen Buch nicht wirklich was passiert. Es gab nur ganz wenige Handlungspunkte und viel zu viel drum herum. Und wenn dann was passiert ist, dann wurde es zerpflückt bis ins kleinste Detail und war die ganze Zeit lang immer noch präsent obwohl man das deutlich kürzer halten hätte können bis dann die nächste Sache passiert ist.
Ich weiß nicht, ob ich nochmal was von der Autorin lesen werde, aber ich hoffe jedoch inständig, dass sie bei ihrem nächsten Buch alles ein wenig reduziert. Man sagt ja so schön: Weniger ist oft mehr.
Der Letzte Band war unterhaltsam aber manchmal hat es sich schon gezogen. Besonders hat mir die Freundschaft im Buch gut gefallen. Wer möchte nicht in diese Clique dazu gehören?
Das Verhalten von Paul, war einfach nur scheiße, ja ich weiß er dachte er hätte Lou, wegen dieser Sache in der Vergangenheit nicht verdient, aber hallo wie konnte er das Lou an tun?
Alles in allem war die Reihe gut, was man zwischen durch mal lesen kann.
Mir fehlen die Worte um das Meisterwerk zu beschreiben, was Sophie Bichon hier erschaffen hat. Ich blicke mit einem lachenden Augen und einem weinenden Augen auf dieses Buch zurück. Ich habe gelitten, geweint und mit Louisa und Paul gelacht. Hab mich in den Worten verloren, die Sophie Bichon geschrieben hat. Für mich definitiv ein Jahreshighlight, dass ich am liebsten jeden in die Hand drücken würde. Lest es und lasst euch von Redstone und von Louisa, Paul, Trish, Bowie und dem Rest verzaubern.
4,5 Sterne⭐ Diesen zweiten Band fande ich deutlich spannender als den vorherigen. Ich konnte mich in diesem Band viel mehr mit den Charakteren anfreunden, vor allem mit den Nebencharakteren, denen ich im ersten Teil noch nicht so viel Beachtung geschenkt habe. Hier haben sie aber viel mehr Farbe bekommen und sind mir richtig ans Herz gewachsen. Vor allem die erste Hälfte hat mir echt gut gefallen. Ich hatte fast die ganze Zeit durchgehend Bauchkribbeln, weil mir das so nah ging. Ich wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht und habe das Buch regelrecht durchgesuchtet. Das Ende fand ich auch total schön💕 Ich habe aber die ganze Zeit erwartet, dass da noch irgendwas mit Paul's Vater kommt. Paul und Louisa (und auch die ganzen anderen Charaktere) haben mir so gut gefallen, dass ich es jetzt richtig schade finde, mich von ihnen zu verabschieden. Ich würde so gerne noch eine Geschichte über Aiden haben!! Da wurde ja schon immer wieder einiges zu ihm angedeutet...👀
4,5/5⭐️ Ich bin so traurig, dass ich die Geschichte rund um Paul und Louisa jetzt beendet habe! Es war wirklich ein soo schönes Leseerlebnis 😍 Band 2 war, genau wie Band 1 ein wahnsinnig tolles Buch! Deutlich emotionaler, was mir aber wirklich gut gefallen hat! Die Charaktere haben eine solche Entwicklung durchgemacht.. einfach toll und vor allem sehr Realitätsnah! Und können wir bitte darüber reden, wie unfassbar süß Aiden ist??!! 🥺 Ich würde soooo gerne ein Buch über ihn lesen!! 🙏🏻
Der zweite Teil hatt mir schon viel besser gefallen,da ich auch soweit wusste wie oder worum es ging trotzdem hat Paul mich ein bißchen genervt mit seinem hin und her . Aber ansich hat mir das Buch gut gefallen.
Worum geht es?: Louisa ist fassungslos. Mit Paul war sie so glücklich wie nie zuvor. Mit ihm konnte sie furchtlos und ganz sie selbst sein und das Leben endlich in vollen Zügen genießen. Doch jetzt will er plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es bricht ihr das Herz, dabei erkennt sie hinter dem Sturm in seinen Augen immer noch Zuneigung. Sie ahnt nicht, dass Paul es kaum ertragen kann, für den größten Schmerz in ihrem Leben verantwortlich zu sein. Gibt es wirklich keine Zukunft für die beiden? Oder müssen sie nur verstehen, dass es zwar viel Mut braucht, die große Liebe zu finden, aber noch mehr Mut, sie festzuhalten?
Der Schreibstil: Auch wie im ersten Band sind die Kapitel sind recht kurz gehalten und werden abwechselnd aus Pauls und Louisas Sicht erzählt. Der Cliffhanger aus dem ersten Band wird gleich zu Beginn aufgegriffen und recht schnell geklärt. Danach passiert aber seitenweise nichts. Es gibt immer nur ein Hin- und Her bei Paul und Louisa (wie in der After Reihe) was sehr ermüdend war. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass noch mal was spannendes passiert, aber da kam leider nichts.
Die Hauptfiguren: Louisa ist mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen. Sie trauert Paul hinterher, obwohl er sich unmöglich benimmt und total gemein zu ihr ist. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, warum sie ihn dennoch zurückwill. Ihre Freundschaft zu Trish, Aiden und Bowie hat mir dagegen sehr gut gefallen und besonders diese Passagen waren meine Lieblingsstellen im Buch. Auch in diesem Buch gab es wieder ständig irgendwelche Zitate über Game of Thrones und Herr der Ringe. Es ist ja in Ordnung wenn man Serien oder Bücher bewirbt, aber das war mir einfach zu viel.
Im ersten Band konnte ich mich ja noch mit Paul anfreunden, aber in diesem Buch fand ich ihn weites gehend nur anstrengend. Einerseits will er Louisa, anderseits behandelt er sie schlecht. Seine enge Beziehung zu seinem Bruder, sowie die tolle Beziehung in der Clique waren leider die einzigen Passagen die ihm noch ein paar Sympathiepunkte gebracht haben.
Endfazit: Nach dem ersten Band war ich gespannt, wie der Plot aufgelöst wird. Der Anfang des Buchs war gut gelöst, aber danach passierte einfach nichts. Das Buch hatte leider zu wenig Handlung und extreme Längen. Louisa und Paul sind als Protagonisten leider nicht positiv im Kopf hängen geblieben. Die Nebenfiguren (Pauls und Louisas Familie, sowie die Clique) haben dann die Geschichte doch noch etwas aufgewertet.
Das Buch erhält von mir nett gemeinte 2 von 5 Sternen.
Reihen-Fazit: Bedauerlicherweise ist dies eine der schwächste New Adult Reihen, die ich bislang gelesen habe. Jedes Buch umfasst etwas mehr als 400 Seiten und es passiert zu wenig. Man hätte locker aus der gesamten Handlung ein Buch machen können. Ich glaube, der Reihe hätte es nicht geschadet, wenn pro Band eine Person der Clique beleuchtet werden wäre.
So ein schöner Schreibstil. Und mittlerweile habe ich alle Charaktere sehr liebgewonnen. Aber das Buch hat sich an manchen Stellen leider sehr gezogen.
Schade. Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, aber der zweite Band hat mich gelangweilt ohne Ende. Leider hatten Louisa und Paul dann doch nicht den Tiefgang, den ich mir für den zweiten Teil erhofft hatte. Die letzten 40 Seiten habe ich eigentlich kaum noch wahrgenommen, weil es mich nicht mehr wirklich interessiert hat. Dennoch eine ganz nette Geschichte, die sich gut als Sommerlektüre für zwischendurch eignet.
WIE ENDET LOUISAS UND PAULS GESCHICHTE? Band 2 der Redstone Dilogie ist erschienen und man erfährt, wie es nach dem Cliffhanger mit den Beiden weitergeht und ob ein Happy End wartet.
Ich muss sagen, der Cliffhanger in Band 1 war auf der einen Seite nicht ganz so mein Fall, weil ich es irgendwie überzogen und auch irgendwie doch sehr unrealistisch fand – auf der anderen Seite hat er natürlich dazu verleitet, dass man wissen möchte, wie es mit den Beiden weitergeht. Also Achtung an alle, die Band 1 noch nicht gelesen haben – lest diesen zuerst bevor ihr die folgende Rezension lest.
Worum geht es? Nachdem Paul die Beziehung ohne ein Wort zu Louisa beendet hat, bleibt sie fassungslos zurück. Er war ihr Fels in der Brandung, sie waren beide glücklich und sie versteht die Welt nicht mehr und hofft auf eine Erklärung, doch diese bleibt aus. Louisa ist am Ende und ist kurz davor, Paul aufzugeben. Doch sie ahnt nicht, wie es in Paul aussieht und welche Beweggründe er hat, um sie von sich zu stoßen. Die Situation erscheint ausweglos, denn diese Differenzen kann eine Beziehung nicht überbrücken … oder doch?
Meine Meinung. Der Einstieg ins Buch war relativ holprig für mich. Ich musste mich erst einmal in die Gedankenwelt von Paul einfinden, um zu verstehen wie er nach der großen Erkenntnis in Band 1 nun mit der Situation umgeht. Die Autorin bringt dadurch gleich zu Anfang viele Emotionen rein, denn Paul benimmt sich gegenüber Louisa wie der letzte Arsch. Sorry für meine Ausdrucksweise, aber das war wirklich over the top.
Ein großes Lob geht an die Nebencharaktere! Sie sind jeder für sich großartig und ich habe wirklich alle geliebt – allen voran Trish und Aiden. Ich habe eine ganz leise Hoffnung, dass man vielleicht irgendwann noch einmal was von Aiden hören könnte, denn seine Geschichte wurde nicht ganz „aufgeklärt“ – wer weiß ob hier vielleicht Potenzial für ein Wiedersehen nach Redstone steckt.
Paul ist mir leider im Verlauf der Geschichte sehr unsympathisch geworden, denn es gibt andere Wege etwas zu klären als Menschen auf diese Art und Weise zu verletzten. Für mich hat sich Louisa relativ wacker gehalten für die Art von Zurückweisung. Ich mag sie und ihre Gedankenwelt unheimlich gerne, da sie immer so poetisch und voller Gefühle ist. Hier geht ein ganz großes Lob an Sophie Bichon, denn es gibt Passagen in dem Buch, die von der Sprache her einfach magisch sind und zum Träumen einladen.
Allgemein finde ich den Lesefluss aufgrund der vielen Dialoge sehr flüssig. In Band 1 ist man als Leser sehr tief in die Gedankenwelt der Protagonisten eingetaucht. Das Ende fand ich ein bisschen lang gezogen und ich hätte mir lieber ein Thema gewünscht, dass man noch behandelt hätte, anstatt nochmal einiges anzureißen. Nichtsdestotrotz war das Ende für die Geschichte von Louisa und Paul sehr passend.
Ebenfalls möchte ich noch ganz kurz das wunderschöne Setting ansprechen. Die Dachabende auf Pauls Wohnhaus, das Ferienhaus, das College und allgemein die Umgebung in der die Geschichte spielt finde ich sehr bildlich und wunderschön dargestellt.
FAZIT. Das Redstone College lädt zum Träumen ein. Für mich war die Geschichte stellenweise sehr langatmig und ist auf der Stelle getreten, aber Band 2 hat mir sogar ein Stück besser gefallen als der erste. Es ist eine Achterbahn der Gefühle und wer Poesie mag kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.
Mit „Wir sind der Sturm“ geht die Geschichte von Louisa & Paul am Redstone College zu Ende. Doch bis ich mit ihnen wirklich auf der letzten Seite ihrer Lovestory angekommen war, bot sich ein Auf und Ab der Gefühle.
Der zweite Band knüpft zeitnah ans gemeine Ende des ersten Teils an, sodass ich sofort wieder mitten im Geschehen war. Dies ist auch dem sehr angenehmen und fluffigen Schreibstil von Sophie Bichon zu verdanken, die mich alles um mich herum vergessen, und beinah durch die Seiten schweben ließ.
Abwechselnd taucht man wieder in die Perspektiven von Louisa und Paul ein, fühlt, leidet, hofft und bangt mit ihnen mit.
Nachdem nun für alle Beteiligten endlich die Wahrheit offenbart wurde, hat dieser Band, jede Menge Herzschmerz, Hoffnungslosigkeit und Wehmut zu bieten. Und trotzdem oder gerade deswegen, konnte ich nicht aufhören zu lesen, musste wissen, wie es weitergeht und ob es nicht vielleicht doch ein Happy End geben kann.
Doch es war eine etwas mühselige Angelegenheit. Louisa und Paul ließen sich Zeit, badeten in Selbstmitleid, suchten den Weg des Vergessens, und vergaßen darüber hinaus miteinander zu reden … wo doch Worte in ihrer Geschichte eigentlich eine ganz bedeutende Rolle spielen. Die Story zog sich dadurch etwas in die Länge und verlor zeitweise an Spannung. In diesen Momenten war ich über die Szenen im Freundeskreis dankbar, die immer etwas harmonisches & wohltuendes boten.
Insgesamt jedoch hat mir auch der zweite Band der Dilogie wirklich gut gefallen! Eben doch bewegend, schmerzlich, aber auch richtig schön.
"Wir sind der Sturm" ist der zweite Teil der Redstone Reihe und nach dem fiesen Ende des ersten Teils habe ich eigentlich viel zu lange gewartet, die Reihe weiterzulesen, denn ein knappes Jahr später habe ich ein wenig gebraucht, um mich wieder an die komplette Geschichte zu erinnern.
Das Buch war einerseits ganz unterhaltsam und ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne, auch wenn es mir manchmal ein wenig zu blumig und poetisch war, dennoch war es insgesamt wirklich schön geschrieben. Andererseits hat es mich aber auch ein wenig gestört wie die Geschichte zwischen Paul und Louisa aufgebauscht und in die Länge gezogen wurde.
Besonders gestört hat es mich, dass ein Großteil des Dramas daraus besteht, dass die beiden einfach nicht miteinander reden und jeglicher Konfrontation aus dem Weg gehen. Somit wurde die Geschichte für mich einfach nur unnötig in die Länge gezogen und hat mich stellenweise auch sehr genervt.
Insgesamt ist die Redstone Reihe eine unterhaltsame Geschichte, die mich in Teile wirklich gut unterhalten konnte, aber leider auch seine Schwächen hatte.
Ich kann meine Gedanken gar nicht in Worte fassen, wie schön war der Abschluss dieser Dilogie bitte?😍 Lou und Paul sind einfach nur Zucker und auch Aiden, Trish, Bowie, Mel... sind mir sehr ans Herz gewachsen. Dazu noch der Schreibstil der Autorin, der poetisch, emotional, herzzerreißend und einfach nur wunderschön ist.😍 Ich weiß nicht was ich erwartet habe aber auf keinen Fall diese Veränderung, die beide Protagonisten durchlebt haben und die man noch als Leser so gut mitverfolgen und miterleben konnte. Abschließend kann ich nur sagen, dass diese Liebesromane alles hatten, was ich von einer schönen Liebesgeschichte erwarte. Ich würde sogar sagen, dass es meine liebste New Adult Geschichte war, da sie sich sehr von dem Rest abhebt und was ganz besonderes ist. Beide Bände sind absolute Jahreshighlights😍❤️
Diese Diologie war mit Abstand mein bisheriges Jahreshighlight. Wahnsinn wie die Autorin mit Worten spielt und Emotionen darstellt. Louisa und Paul sind großartig, ich hatte beide direkt nach den ersten Seiten ins Herz geschlossen.
Eine schöne Fortsetzung einer emotionalen und aufwühlenden Dilogie.
Zur Geschichte:
Der Wiedereinstieg fiel mir leicht und ich war schnell wieder in der Geschichte drin. Die Atmosphäre ist in diesem Teil noch melancholischer und trauriger. Die Geschichte von Louisa und Paul steckt voller Herzschmerz und Tränen.
Wie ihr wisst, hat mir der Plot Twist bereits im ersten Teil grundlegend nicht gefallen, aber die Autorin hat ihn schön weitergeführt und gut umgesetzt. Sie bringt die Gedanken und Gefühle der Protagonisten authentisch rüber, sodass man sich gut in diese hineinversetzen kann. Die Geschichte konnte mich fesseln und in ihren Bann ziehen. Dennoch stört mich das ihr anhaftende Unrealistische und Übertriebe, das den Handlungsverlauf maßgeblich prägt. Es ist ein ewiges Hin und Her mit zahlreichen Hindernissen, die letzten Endes doch wieder bedeutungslos sind. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge und provoziert irrelevantes Drama.
Obwohl mich die Geschichte berührt hat, fehlte mir noch das gewisse Etwas. Die Emotionen kamen zwar rüber, aber sie haben mich nicht überwältigt. Ich weiß nicht, ob es am Handlungsverlauf oder an den Charakteren gelegen hat, denen ich mich in der Fortsetzung weniger nahe gefühlt habe als im ersten Teil, aber die Schicksale der Protagonisten hätten mich mehr ergreifen können als sie es schlussendlich getan haben.
Die Liebesgeschichte wurden in meinen Augen ebenfalls etwas von dieser unrealistischen Tragik überschattet, aber ansonsten war sie sehr emotional, intensiv und schmerzlich schön.
Das Ende hat mir wiederum richtig gut gefallen. Sophie Bichon liefert ihrer Dilogie damit einen würdigen Abschluss.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird wieder abwechselnd aus Louisa's und Paul's Sicht in der Ich-Perspektive erzählt.
Ich habe mich Louisa näher gefühlt als Paul, da ich sein Verhalten leider oft überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Generell konnte ich mich in beide Charaktere gut hineinversetzen, aber Paul führt sich zu Beginn wirklich wie ein egoistisches Ar******h auf. Natürlich hat er in seinen Augen allen Grund dazu, aber in meinen Augen rechtfertigt dieser Grund sein Verhalten nicht und das hat ihn mir leider zunehmend unsympathischer gemacht. Ich liebe Paul's einfühlsame und sensible Seite, aber der Rest... ohne Worte!
Beide Protagonisten durchlaufen tolle Charakterentwicklungen. Louisa wird stärker und kämpft um das, was sie liebt. Paul arbeitet an sich selbst und beginnt zu heilen, was seine liebevolle Seite wieder erwachen lässt.
Sophie Bichon hat einzigartige und vielschichtige Charaktere erschaffen, die authentisch und lebendig wirken. Sie hat Louisa und Paul tolle Freunde zur Seite gestellt, die man einfach ins Herz schließen muss.
Zum Schreibstil:
Der Schreibstil ist wirklich phänomenal und ich habe mich aufs Neue in ihn verliebt!
Sophie Bichon schreibt emotional, berührend und sehr gefühlvoll. Ihre Liebe zur Sprache ist deutlich spürbar und schlägt sich in ihrer wunderschönen Wortwahl und Liebe zum Detail nieder. Ihre Worte haben Tiefe und Bedeutung. Sophie Bichon schreibt poetisch und bildlich. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Herzblut in ihren Sätzen steckt. Das macht das Lesen so intensiv, einnehmend und bewegend.
Eine Besonderheit und ein Highlight ist noch, dass Louisa und Paul ihre Sätze und Gedanken über die Kapitel hinweg gegenseitig beenden. Das finde ich wirklich toll! Außerdem schafft es fließende Übergänge.
Fazit:
Es ist eine sehr schöne Fortsetzung, die zwar ein paar Schwächen aufweist, dafür aber mit viel Gefühl und einem wundervollen Schreibstil aufwarten kann. Mit dem Plot Twist hatte ich von Anfang an meine Probleme, aber Sophie Bichon hat ihn definitiv nicht schlecht gelöst. Das Ende hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich bin froh darüber, die Reihe gelesen zu haben, allen voran wegen des wunderschönen Schreibstils. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin! Und weil ich ihren Schreibstil so liebe, drücke ich mein Auge ein kleines bisschen zu und gebe vier Sternchen.
Darum geht's: Sein Geheimnis könnte sie zerstören. Doch ihre Sehnsucht nach ihm ist stärker. Louisa ist fassungslos. Mit Paul war sie so glücklich wie nie zuvor. Mit ihm konnte sie furchtlos und ganz sie selbst sein und das Leben endlich in vollen Zügen genießen. Doch jetzt will er plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es bricht ihr das Herz, dabei erkennt sie hinter dem Sturm in seinen Augen immer noch Zuneigung. Sie ahnt nicht, dass Paul es kaum ertragen kann, für den größten Schmerz in ihrem Leben verantwortlich zu sein. Gibt es wirklich keine Zukunft für die beiden? Oder müssen sie nur verstehen, dass es zwar viel Mut braucht, die große Liebe zu finden, aber noch mehr Mut, sie festzuhalten?
Schreibstil: Wie schon im ersten Teil, hat mir auch hier der Schreibstil wieder sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich locker und flüssig lesen und man kommt wirklich gut voran. Durch die verschiedenen Perspektiven taucht man in die Gefühlswelt der Protagonisten ab.
Meine Meinung: Leider hatte mich auch der erste Teil schon ein wenig enttäuscht, dennoch war ich gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Alles in allem muss ich aber sagen, dass auch wenn ich die Geschichte und die Charaktere an sich mochte, es für mich einfach nichts besonderes war. Zum einen fand ich die Story wirklich sehr vorhersehbar und es gab kaum Wendungen, die mich überrascht haben, zum anderen fand ich auch diesen Teil wieder sehr langatmig und es hat teilweise wirklich sehr lange gedauert, bis etwas interessantes passiert ist. Ich bereue es nicht die Reihe gelesen zu haben und auch das Ende fand ich wirklich süß, dennoch hätte ich mir einfach mehr erhofft.
Fazit: Eine niedliche Fortsetzung und eine schöne leichte New Adult Geschichte. Jedoch für mich alles in allem zu vorhersehbar und zu langatmig.
Ehrlich gesagt könnte mich die Diologie leider überhaupt nicht überzeugen. Ich fand den Plot super durchschaubar und hatte zu Beginn des ersten Bandes schon eine Ahnung worauf das alles hinauslaufen wird. Für Band 2 fehlte mir dann leider etwas die Motivation. Leider hatten beide Bände für mich deutliche Längen und die letzten 150 Seiten von Band 2 hätte ich getrost nicht lesen müssen. Ich hätte mir gewünscht dass der Konflikt mit ihrer Mutter ausführlicher thematisiert wird und nicht mit einem Satz im letzten Kapitel geklärt wird. Alles in allem echt schade und ich hab deutlich besser Geschichten in dem Bereich gelesen.
Was soll ich sagen? Band 2 war besser als der Erste, aber immer noch nicht wirklich überzeugend.
Paul war mir in diesem Teil sympathischer, weil er zum einen das Wort "Feuer" nicht so übermäßig oft verwendet hat, andererseits weil ich ihn mehr nachvollziehen konnte.
Die ganze Situation nach dem Autounfall konnte ich auf beiden Seiten verstehen; sowohl Louisa als auch Paul. Dennoch fand ich, dass das Buch keine 430 Seiten lang hätte sein müssen. 43o Seiten und ich kann mich nicht an viel Handlung erinnern. Oft wurde es wirklich langweilig. Zum Ende hin wurde alles in die Länge gezogen und dann kam der Epilog.
Der Epilog hat mich wirklich enttäuscht. Er beschreibt natürlich, was nach dem "Ende" noch passiert, aber manches, was im Epilog nur kurz beschrieben wird, hätte ich mir als Handlung gewünscht. Z.B. das Treffen mit Louisas Mutter. Sie wurde schon seit Band 1 angeteasert, ich habe mir wirklich gewünscht, sie kennenzulernen, aber nichts.
Fazit: "Wir sind der Sturm" war besser als "Wir sind das Feuer", aber ich würde es nicht nochmal lesen.
Eine wunderschöne, emotionale und herzzerreißende Geschichte. Auch wenn es zwischendurch ein paar Kleinigkeiten gab, die gestört haben, hat mir das Finale der Redstone Dilogie total gut gefallen. Vor allem das Ende war perfekt. Kein unnötiges Drama, sondern einfach nur Liebe. Der Literatur Aspekt und die tolle Atmosphäre in der Freundesgruppe von Louisa und Paul hatten etwas richtig magisches, man konnte mitfühlen und sich alles bildlich vorstellen. Wer New Adult mag, sollte sich diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen!!