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Hinter den Spiegeln: Das Wiener Vermächtnis

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Wien 1895. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldstein ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen? Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen … (Quelle: amazon.de)

432 pages, Paperback

First published October 10, 2014

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Ulrike Schweikert

51 books81 followers

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Community Reviews

5 stars
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4 stars
35 (36%)
3 stars
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2 stars
11 (11%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Bettina Lippenberger.
Author 15 books13 followers
June 3, 2020
Meine Meinung:
Luise hatte einen Unfall. Sie kann sich weder an den Unfall erinnern, noch wer sie ist. Durch ihre Tagebücher erfährt sie, dass sie einst sehr oberflächlich war. Warum nur hat sie sich so verändert? Was hat es mit dem Tod ihres Bruders auf sich? Wer steckt hinter allem? Wird Luise ihren Weg finden?
Luise ist mir sehr sympathisch. Vor allem jetzt, da sie sich so verändert hat. Sie ist freundlich und ihre Gesellschaft ist angenehm. Der Graf leidet ziemlich unter dem Verlust seiner Kinder. Jedoch versucht er immer den Schein zu wahren. Die Gräfin hat sich indessen komplett verloren. In ihrem Leid. Gerne hätte ich sie wach gerüttelt. Genau wie Luise, die Vorhänge und Fenster aufgerissen, um die stickige Luft aus dem Zimmer zu vertreiben. Milan mag ich besonders gerne, denn er hat etwas an sich, dass man wohl freundliche Zurückhaltung nennen könnte. Er hat nur Gutes im Sinn. Ist immer treu ergeben. Jovan tut mir leid, er und Rajka sollten wirklich zusammen kommen. Max habe ich gleich im Verdacht, dass er nicht wirklich an Luise interessiert ist. Von Anfang an ist er ein Blender. Ein Prahlhans. Der sich das, aber gar nicht leisten kann. Den Stallmeister Slaukos möchte ich nur erwähnen, weil ich ihn absolut nicht leiden kann. Dem hätte ich zu gern eine Abreibung verpasst. Ich hätte schon längst Jovan zum Stallmeister gemacht. Baron und die Baroness von Dalbach sind so widerwärtig egoistisch, das sie kein bißchen wohlwollen erwarten dürfen. Sie wollen mehr als ihnen zusteht. Hingegen Gabriela mag ich am Ende des Buches, sie verändert sich zum Positiven. Sie gibt zu dass sie neidisch und eifersüchtig ist auf Luise, möchte ihr aber nichts Böses. Leider ist das Schicksal von ihr, Jovan, Rajka, und Josefine nicht mehr beschrieben. Auch hätte ich gern gewusst was mit Graf und Gräfin von Waldenberg wird. Auch das wird nicht weiter erwähnt.
Fazit:
Der Anfang ist etwas langatmig. Zum Schluss hin, nimmt die Spannung zu. Leider wird von einigen verschwiegen, die ich erwähnenswert finde, wo ihr Weg, ihre Reise hingeht. Was mit ihnen geschieht.
Profile Image for Schneehase.
239 reviews11 followers
October 27, 2019
Inhalt: Wien, 1892. Nach einem schweren Unfall mit wochenlanger Bewusstlosigkeit erwacht die junge Komtess Luise von Waldenberg ohne sich an ihr früheres Leben zu erinnern. Selbst ihren Namen und die Gesichter ihre Angehörigen hat sie vergessen und findet deshalb nur schwer in ihr altes Leben zurück.

Meine Meinung: Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn ich zu Anfang ein paar Probleme hatte in die Geschichte zu finden.
Ich empfand das erste Viertel als etwas langatmig, daher ziehe ich bei meiner Bewertung einen Stern ab.
Doch zum Glück nimmt die Geschichte nach circa 100 Seiten mehr und mehr Fahrt auf und das Rätsel um Luises Unfall wird zunehmend spannend. Nun kann der Leser zusammen mit Luise wie bei einem Krimi die Puzzlesteine zusammen setzen und den wahren Bösewicht entlarven.
Bis auf den Anfang ist der Erzählstil der Autoren angenehm zu lesen, außerdem werden viele Details der österreichischen und WienerGeschichte eingestreut. Die Personen der Geschichte sind recht klar nach „Gut und Böse“ eingeteilt, bleiben dadurch jedoch oft etwas klischeehaft.
Zu bemängeln habe ich auch den Klappentext, denn dieser lässt den Leser in erster Linie einen romantischen Liebesroman erwarten. Dies ist der Roman aber nicht wirklich, sondern m. M. nach lag das Familiengeheimnis der von Waldenbergs im Fokus.

Fazit: Ein angenehm zu lesender historischer Roman mit Stärken und Schwächen.
Profile Image for Carina.
187 reviews12 followers
July 24, 2020
Als erstes bin ich der Meinung, dass der Klappentext sehr irreführend ist, denn die Geschichte mit Stephan ist im Endeffekt ein wirklich sehr kleiner Teil, und wäre der Epilog nicht gewesen, auch total vergessbar.

Ich persönlich hatte mich sehr auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden gefreut, da ich immer auf solche Cinderella-stories stehe, aber als ich las, wurde Stephan mir mehr und mehr egal. Irgendwie zündete für mich diese ganze "Romanze" nicht so sehr. Ich fasse es in Klammern, da auch echt wenig von den beiden zusammen passiert ist. Es fühlte sich alles sehr gezwungen an und bis auf die letzte Szene vor dem Ende spürte ich Null Chemie oder gar Anziehungskraft. Erst recht nicht von Luise gegenüber Stephan. Keine Ahnung was da falsch gelaufen ist.
Hingegen die Beziehung zum Fürsten Rudolf sehr prickelnd und spannend war und so viel weiter hätte aufgebaut und damit gespielt werden können. Man hätte eine 1A Enemys to Lovers Geschichte daraus machen können, die einfach 100 Mal spannender gewesen wäre.

Selbst der Twist, dass Luise vielleicht nicht Luise ist, hätte in dem Szenario viel besser ausgeschöpft werden können und hätte zu so viel guten Drama führen können. Schade drum.
Trotzdem war ich sehr froh, wie das ganze gelaufen ist. Bis zum Ende.
Der Epilog hat mich extrem verwirrt. Was sollte das mit Stephan? Erst beginnt sie doch heiße Gefühle für den Fürsten zu haben, nur um später rauskommen zu lassen, dass sie ihn die ganze Zeit betrügt? Den Epilog hätte man sich ernsthaft sparen können.

Ansonsten mochte ich die ganze Geschichte sehr. Die Frage um den Tod Martins, Luises Vergangenheit. Und das Who'dun it.
Leider waren zu viele Dinge offen gelassen am Ende.
Was ist mit Antonia? Was passiert mit Gabriela? Mit Rajka und Jovan? Man könnte locker ein zweites Buch aus dem Ganzen machen. Schade schade, soviel ungenutztes Potenzial. Ich würde am Liebsten selbst weiter schreiben,
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Winniehex.
1,227 reviews8 followers
September 16, 2020
Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen …

Eines muss man der Autorin lassen, dass Buch hat Sie wirklich gut recherchiert. Ich habe selbst mal nachgeschlagen, um herauszufinden ob alles so stimmt, aber dass tut es. Deswegen kann ich dazu schon mal nichts Negatives sagen. Ich liebe ja gute historische Bücher, aber was mir hier z.B. nicht gefallen hat war das mir zu viel von der Bäckerei bzw. Konditorei geschrieben wird, weil das ist nicht die eigentliche Handlung in der Story. Mir fehlte hier das drum herum zu allem, da hätte die Autorin doch noch mehr auf die Zeit eingehen können, aber gut, man kann es nicht recht machen.

Ansonsten gute Geschichte, deswegen 4 Sternchen von mir.
Profile Image for Jana.
232 reviews3 followers
May 18, 2022
Nein, leider garnicht. Abgebrochen auf S. 137/455.
Fühlt sich nicht so an, als würde da noch viel Spannendes kommen.
Ich dachte irgendwie, das Buch würde sich tatsächlich mit historischen Ereignissen befassen, statt nur in einem historischen Setting zu spielen. Das heißt, ich bin mit ziemlich anderen Erwartungen rangegangen. Ich fand die Geschichte bis zu dem Zeitpunkt leider garnicht interessant, die Charaktere blieben total flach und den Storyarc mit dem Gedächtnisverlust am Anfang als Aufhänger, um Charaktere und ihre Rolle erklären zu können fand ich echt billig. Atmosphäre war okay und kam einigermaßen rüber.
Ich schätze, dass der weitere Inhalt so gut wie lediglich auf eine verstrickte Liebesgeschichte in dreiecks- oder anderer geometrischer Form hinauslaufen wird. Das ist mir für meinen Geschmack einfach ein bisschen zu wenig Inhalt.
Profile Image for Maria Woltersdorf.
282 reviews1 follower
January 24, 2024
Bekommt von mir nur eine 3 Sterne Bewertung. Ich habe wirklich sehr lange gebraucht das Buch zu beenden und habe mehr als einmal überlegt es abzubrechen. Die ersten 150 Seiten ziehen sich nur so dahin, ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, ich konnte mich auch nicht ganz in die Wiener Welt des 19. Jahrhunderts reinversetzen, weil die Beschreibungen irgendwie schwer vorzustellen waren. Wenn man sich also durch diesen langatmigen Teil gekämpft hat, nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf. Es gilt ein Geheimnis beziehungsweise Verschwörung aufzudecken, aber so viel Auswahl wer daran beteiligt ist, gibt es eigentlich nicht. Dennoch gibt es den ein oder anderen überraschenden Moment und es kommt etwas Spannung auf. Allerdings ist das Ende irgendwie enttäuschend.
Profile Image for Kathrin Schröder.
Author 11 books3 followers
April 3, 2020
Charmante Geschichte aus den Kreisen der Adligen zu den Zeiten der Habsburger. Komtess Luise erwacht aus der Bewußtlosigkeit und kann sich zwar an das korrekte Verhalten und vieles mehr, nicht aber an biographische Details oder Namen erinnern. Dadurch erhält man in dieser Geschichte nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch einen etwas ungewohnten Blickwinkel auf das Leben in der damaligen Zeit in Adelskreisen. Dazu noch Intrigen und ein wenig Zuckerbäckerei haben mich insgesamt gut unterhalten.

#DasWienerVermächtnis #Netgalleyde #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram
Profile Image for Tamara.
61 reviews
November 10, 2023
Gute Unterhaltung. Anfangs etwas langatmig, später steigt die Spannung und die Auflösung war doch noch etwas wilder als erwartet.
Schade, dass der weitere Weg der Charactere (bis auf Luise) nicht einmal angedeutet wird, so fehlt auch ein bisschen die "Genugtuung" zu lesen, dass die "Bösen" bekommen, was sie verdienen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Jennifer Heine.
Author 6 books5 followers
December 10, 2014
Die Geschichte

Luise von Waldenberg verliert nach einem Unfall ihr Gedächtnis und erwacht ohne eine Ahnung daran, wer sie ist, in dem Palais ihrer Eltern in Wien. Ohne ihre Zofe Dana, die ihr fortwährend berichtet, wo sie lebt, wer wer ist und wie sie sich verhalten soll, würde Luise es nicht schaffen, die einzelnen Menschen auseinander zu halten. Das Luise anders ist, als vor ihrem Unfall, wird ihr erst bewusst, als sie ihre alten Tagebücher findet. Von da an versucht sie herauszufinden, was mit dem Wiener Altadel nicht stimmt. Dabei macht sie erschreckende Entdeckungen.


Meine Meinung

Wie ihr alle wisst, bin ich ein Geschichtsfan! Ich liebe die Bücher von Philippa Gregory rund um die englische Dynastie, die Zeit der Rosenkriegen usw. Daher war ich begeistert, als Blogg dein Buch "Hinter den Spiegeln" angeboten hat. Ich habe mich direkt beworben und durfte mich hinterher zu den glücklichen Gewinnern zählen.

Der Schreibstil ist wirklich super. Ich hatte (vielleicht weil ich ein Geschichtsfan bin!) keine Probleme mit den Titeln und Bezeichnungen der einzelnen Personen! Die Erwähnung Sissis (Kaiserin Elisabeth) und ihres Gemahls Franz hat mich sehr erfreut! :D

Luise ist eine wirklich nette Komtess. Man mag sie von Beginn an und erlebt gemeinsam mit ihr das Wiener Hofleben. Durch ihren Gedächtnisverlust ist beginnt sie nach und nach zu hinterfragen, wieso bestimmte Dinge so gehandhabt werden, wie sie es werden. Mit der Entdeckung ihrer Tagebücher erblickt der Leser eine ganze andere Luise. Eine, die die Männer als Spielzeug betrachtet, die höher hinaus will, als ihr Stand es zulässt. Doch die Luise mit Gedächtnisverlust ist schockiert von dem Bild, dass sich ihr eröffnet. Immer häufiger schleicht sie sich aus dem Haus und begegnet dabei dem Zuckerbäcker Stephan.

Stephan ist einem von Anfang an sympatisch. Er vergöttert Luise und weiß dennoch, dass er nie eine Chance bei ihr haben wird: Sie ist eine Komtess und er nur ein einfacher Zuckerbäcker. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf und freut sich auf die gelegentlichen Treffen. Ebenso, wie sich Luise freut, doch ist sie sich der Liebe Stephans nicht so sehr bewusst. Erst Dana, ihre Zofe, macht sie darauf aufmerksam.

Wer mit gleich zu Beginn unsympathisch war? Maximilian, Luise´s Cousin. Als Baron steht er unter Luise in der Gesellschaftlichen Ordnung und erhofft sich durch eine Heirat, die nächste Stufe zu erreichen. Ebenso wie seine Mutter und sein Vater, Luises Onkel. Doch damit kommt er nicht weit.

Im Laufe der Geschichte ist mit noch Luises Cousine Gabriele. Zuerst war sie mir, wie ihr Bruder Max, unsympathisch. Doch sie hat sich in ihrem Verhalten und ihrem Denken nach und nach von ihrer "Immer-mehr-wollenden" Familie abgehoben.

Während der kompletten Geschichte bekommt man einen guten Einblick in das Leben im Wien im Neunzehnten Jahrhundert. Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der Orte, an denen sich Luise aufhielt. Die Palais der verschiedenen Prinzen, Barone und Grafen waren so plastisch beschrieben, dass ich mir schnell ein gutes Bild im Kopf machen konnte.
Wer einmal in Wien gewesen ist, entdeckt in dem Buch bestimmte "Ecken" und wird sie mit dem Bild, das man sich selbst machen konnte, prima vergleichen können!

Nicht gefallen jedoch hat mir das Ende.
Es war viel zu schnell vorbei und ich hätte gerne gewusst, wie es mit Luise und ihrem Auserwählten weitergeht. Da ich jedoch aus zuverlässigen Quellen erfahren habe, dass es eine Fortsetzung geben wird, kann ich das Ende verkraften und freue mich schon tierisch darauf!!


Fazit

Ich bin begeistert und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. Seit ich das Buch auf der Buchmesse entdeckt habe, wollte ich es lesen und mein Gefühl hat mich wieder einmal NICHT getäuscht. Wer also auf Geschichte, die nicht ganz so weit zurück liegt und daher ein wenig MEHR greifbar ist, steht, dem kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen.
Die Intrigen, die Ulrike Schweikert gleich zu Beginn anfängt zu spinnen, ziehen sich wirklich durch die komplette Geschichte und die Spannung lässt keine Sekunde nach. *schwärm*

Von mir gibt es, weil ich eben sooo begeistert war, ganz 4 Sterne!

★★★★
Profile Image for Petra Donatz.
302 reviews8 followers
November 27, 2014
3,5 Sterne
Klappentext
Lieben, Lügen und Intrigen: Ulrike Schweikerts opulente Familiensaga im Schatten der untergehenden Donaumonarchie! Wien 1895. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldstein ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen? Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen …

Meine Meinung

Die Story
Ich habe das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen und muss sagen, dass ich recht zufrieden mit diesem Buch gewesen bin. Der Hintergedanke der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Denn die adelige Hauptprotagonistin Luise, verliert ihr Gedächtnis und kann sich an nichts mehr erinnern. Je mehr sie aber über ihr früheres Ich herausfindet, desto unzufriedener ist sie mit der Person die sie einst war. Zudem umgibt sie ein Geheimnis, dass mit dem Tod ihres kleinen Bruders zusammenhängt. Hat sie Mitschuld an dessen Tod ? Als Leser bekommt man viele Eindrücke hinter die Kulissen der Adelshäuser und auch in den Alltag der Bediensteten. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die in meinen Augen aber zu kurz kommt und zu sehr im Hintergrund steht.

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Jedoch haben mich teilweise die vielen Adelstitel und Namen verwirrt, in denen in einigen Abschnitten nur so mit umher geworfen wird, was die Story stellenweise auch etwas langatmig werden lies.

Die Charaktere
Luise war mir sofort sympatisch und ich konnte mir ein Bild von ihr machen. Auch von ihrer Familie war dieses noch möglich. Von allen anderen Figuren blieben die Bilder in meinem Kopf aber schwach, weil ich wirklich Schwierigkeiten hatte, sie zu ihren Titeln zuzuordnen
Stefan Bruckner war auch eine tolle Figur, jedoch kam mir die ganze Handlung mit ihm und Luise zu kurz.

Mein Fazit
Ein guter, historischer Roman, der Stellenweise etwas Langatmig war, aber mit doch gut gefallen hat. Von daher gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen.
Profile Image for Aki .
800 reviews14 followers
September 20, 2022
Ja, ihr lest richtig. Ich habe mal wieder ein Buch abgebrochen. Nachdem der Autor mir das Buch hat zukommen lassen per Mail - und das sogar auch in überarbeiteter Version - habe ich mehrere Versuche gestartet, um das Ebook zu lesen, um vorwärts zu kommen, aber irgendwie... war es dann doch nicht so meins.

Ich denke, angesichts der Inhaltsangabe muss ich das Buch nicht nochmal extra wiedergeben, aber ich hatte schon bei den ersten Kapiteln überhaupt Probleme, mich in dem Buch zurecht zu finden.
Die Idee hinter dem ganzen finde ich eigentlich gar nicht mal so schlecht, wirklich nicht, aber irgendwie bin ich mit der Umsetzung einfach nicht warm geworden.

Ich muss allerdings auch sagen, dass ich Anoje schon recht gerne mochte. Im Dienst von Madame tätig, wächst sie über sich hinaus, auch wenn sie oftmals sehr naiv und zurückhaltend, fast schon schüchtern wirkt.
Manchmal wusste ich auch nicht recht, ob ich mich nun in der Wirklichkeit oder ihren Träumen befinde, was mir das Lesen durchaus nochmals ein wenig erschwert hat.

Ich weiss nicht, ob es daran lag, dass ich den ersten Band "Im Kessel" nicht kenne, aber mir war einiges nicht so ganz schlüssig und ich sass nicht nur einmal mit ein paar Fragezeichen über dem Kopf vor dem Ebook.
Kurz gesagt, die Idee ist gut, aber mir hat die Umsetzung nicht gefallen, was mir das Lesen so sehr erschwert hat, dass ich das Buch letztendlich abgebrochen habe.
Profile Image for Marley Thomspon.
258 reviews
October 14, 2019
Grundsätzlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Luise verliert ihr Gedächtnis und als sie aufwacht, ist sie umgeben von Geheimnissen ...
Das Buch ist sehr einfach geschrieben und kann in einem Rutsch durchgelesen werden. Es erzeugt ein gewisses Maß an Spannung, gerade soviel, dass der Lesefluss aufrecht gehalten wird. Die Geschichte an sich fährt im seichten Wasser dahin.
Meinung: Das Buch baut eine gewisse Handlung auf und man ist sich sicher, für wen sich Luise entscheiden wird. Nur: Der Hauptdarsteller, der eigentlich erst zum Schluss auftaucht und der Geschichte die Wendung gibt, wird im Buch überhaupt nicht beschrieben, wie gesagt, ein kurzes Auftauchen am Ende. Der zweite, der Zuckerbäcker, nimmt einen großen Teil der Handlung ein wobei sein Weg am Ende eine ganz andere Richtung einschlägt.
Diese Entwicklungen sind mir einfach zu wenig ausgereift, ein ganzes Buch lang wird eine Rahmenhandlung aufgebaut, die zum Schluss aber mit wenigen Sätzen in eine ganz andere Richtung gedrängt wird. Dies war für mich einfach nicht stimmig und auch eine Enttäuschung.
Danke an den Verlag für das Leseexemplar.
3 Sterne von mir!
Profile Image for Inge H..
448 reviews7 followers
October 14, 2019
Total spannend
„Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ ist wieder ein wunderbarer historischer Roman von Ulrike Schweikert.

Die Handlung spielt 1892 in Wien.
Komtesse Luise von Waldenberg hat nach einem Reitunfall ihr Gedächtnis verloren. Sie muss jeden neu kennenlernen. Nach und nach erfährt sie das bei dem Unfall ihr Bruder Martin ums Leben gekommen ist. Sein Name darf nicht genannt werden.
In dem Palais wohnt noch eine Großtante und die Familie ihres Onkels, dem Bruder ihrer Mutter. Ihr Cousin Max umwirbt sie.
Luise findet ihr Tagebuch und ist entsetzt wie oberflächlich sie war.

Die Autorin zeigt uns brillant die Dekadenz des Hochadels. Sie lässt Luise noch gefährliche Situationen erleben.
Ich war wieder total gefangen von der Geschichte. Sie ist total lesenswert.
Profile Image for Minkabelle.
59 reviews1 follower
July 14, 2016
Mehr Unterhaltung als Anspruch.
Ich habe ein wenig gelernt, fand den Anfang des Romans spannend, die Auflösung hingegen wenig überraschend.
Displaying 1 - 17 of 17 reviews

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