In-Depth studies of six landmarks of Chinese The Romance of the Three Kingdoms, The Water Margin, Journey to the west, chin P'ing Mei, The Scholars, and Dream of the Red Provides pertinent historical and bibliographical information for the proper appreciation of each novel, with a critical focus examining structure and style. Many Western classics are cited for relevant comparison, and generous excerpts permit the reader to sample the flavor of the original novel. The best sing-volume critical introduction to the subject for the serious student as well as the cultivated reader.
The Scholars, (1750), Rulin waishi/ Julin waishi by Wu Ching-tzu / Wu Jingzi preferred trans: none ; what we do have is the Yang and Yang (1957) :: The Scholars [OWN'd in pb] (Moore says :: “First published in China in 1957 and several times reprinted in the U.S., their translation is considered accurate and reliable, though ‘Some minor parts involving puns or unpleasant descriptions (of incidents involving excrement, for example) are left out’ (Wong, 153). It contains only a a handful of footnotes, way too few for this richly allusive text.” (vII, p446n)
Gute, aber etwas altmodische literaturwissenschaftliche Einführung
Entgegen dem Klappentext werden die "großen Klassiker" hier nicht vorgestellt, sondern aus der Sicht eines Literaturwissenschaftlers einzelne Aspekte der Romane betrachtet. Ein besonderes Augenmerk liegt bei allen Analysen auf der Textgeschichte sowie der Bezug zur Vorform (also den mündlich erzählten Geschichten). Es ist also eigentlich fast ausschließlich für Leser geeignet, die zumindest einige der besprochenen Werke bereits kennen. Für Leser, die sich einen Überblick über die klassischen chinesischen Romane verschaffen wollen, sind die einzelnen Analysen zu spezifisch, und da es keine Zusammenfassung oder ähnliches des Inhalts gibt, auch wenig nützlich.
Das Hauptproblem, das ich mit dieser Analyse der chinesischen Romane habe, ist, dass der Autor sehr stark wertet, insbesondere, wenn er Vergleiche mit westlicher Literatur zieht: Rabelais, Homer und Pope kommen immer einen Tick besser weg als die chinesischen Werke. Bei einer literaturwissenschaftlichen Annäherung hätte ich einen wertneutralen Standpunkt lieber gesehen. Auch vertritt der Autor deutlichst die Meinung, die besprochenen Werke seien von sich aus minderwertiger, da sie aus mündlich erzählten Geschichten hervorgehen und dieses Erbe nicht ablegen; auch hier halte ich den Standpunkt, dass der (nach westlichen Definitionen gesehene) "Roman" die Idealform sei, die bei den chinesischen Klassikern praktisch nicht erreicht werde, für problematisch; ein Werk sollte für sich betrachtet werden, und nicht in Bezug auf eine zukünftige Idealform hin.
Die deutsche Übersetzung ist flüssig und enthält viele Zitate aus den besprochenen Werken. Da die Übersetzung von 1989 und der Text selbst von 1968 stammt, sind viele in den Quellenangaben zitierten Werke inzwischen obsolet bzw. es gibt bessere Übersetzungen, die der geneigte Leser in Betracht ziehen sollte.
Zur Präsentation: Ein schön gestaltetes, etwas schrillfarbenes Hardcover mit guter Bindung und Papier, dazu ein spezielles Nachwort und Quellenangaben für die deutsche Ausgabe, ist insgesamt als gelungen zu bezeichnen.
somewhere between 3.5 and 4 stars -- i really like hsia and i think each of his analyses is quite interesting. i also think he has a very fair assessment of the successes and failures of each text and why that might be the case. i think for stone in particular he is perhaps overindexed on mainstream communist criticism (& positioning himself contra that line of thought) which i think is also responsible at least in part for the generally negative tone he adopts toward chinese novels in general. but in the latter case, at least wrt the criticisms he has made in this book, i don't think he's wrong