Scordatevi tutto ciò che pensate di conoscere sul mondo antico e preparatevi per un viaggio nei suoi luoghi più dai giardini del piacere e le antiche biblioteche del Medio Oriente alle scuderie dorate nell’Egitto dei faraoni; dalle case infestate dai fantasmi di Atene ai covi dei pirati nelle montagne; dall’inquietante ombelico del mondo a Delfi a un luogo molto particolare nel lontano Occidente, là dove si può sentire un sibilo ogni volta che il sole sprofonda nel mare. Viaggerete nell’Hindukush, in India, in Mesopotamia, in Turchia, in Nordafrica, attraverso l’Europa, a nord oltre le isole Shetland e persino nell’Oltretomba. Lungo il cammino incontrerete la potente Eridu, che i Sumeri consideravano la prima città dell’umanità oppure, vicino ad Alessandria, la tomba perduta di Cleopatra. Un altro luogo strano che merita una visita è Apamea, la città degli elefanti da guerra nel Vicino Oriente, dove si allevavano decine di migliaia di animali utilizzati per equipaggiare gli eserciti.
In vielen Rezensionen wird bemängelt, dass die Orte nicht "seltsam" und dem entsprechend langweilig wären, und zum Teil trifft das auch zu. Zimmermanns Buch ist nichts für Sensationslustige, die schon ihren nächsten Ausflug zu einem der vielen lost places planen und Horrorgeschichten über die Antike hören. Für Leser aber die generell geschichtlich interessiert sind und etwas über weniger bekannte Plätze und Phänomene dieser Zeit erfahren wollen, ist es ein unterhaltsames, angenehm geschriebenes Buch.
Ein wirklich gutes Buch. Eine klare Leseempfehlung für diejenigen unter euch, die gerne in die Vergangenheit reisen und Interesse an der unbekannten Antike haben!
Auf kurzweilige Art führt der Verfasser seine Leserschaft an Orte, die heute entweder garnicht mehr, nur teilweise als Ruinen oder nur noch in Schriftquellen existieren.
Diese „Rundreise“ an die zahlreichen Orte der Antike liest sich schnell und man kann das Buch gut in einem Tag durchlesen. Es eignet sich aber auch zum Etappen und/oder querlesen.
Auch wenn man das Buch einmal für längere Zeit aus der Hand legen sollte, kommt man schnell wieder ins Geschehen, da die jeweiligen Kapitel kurz gehalten sind und man kann ganz einfach das Kapitel noch einmal anfangen.
Dieses Buch hat mich bereits mit seinem Cover für sich gewonnen. Die farbfrohe Grafik erzählt fantastische Geschichten von unglaublichen Orten, und ich wollte diese Geschichten hören. Martin Zimmermann erzählt in seinem Buch dann tatsächlich ganz fantastische Geschichten, und bringt den Leser in eine Welt zurück, die uns heute teilweise sehr fremd wirkt, auch wenn sie unsere eigene Vergangenheit ist.
Worum geht es in diesem Buch? Der Autor, der Professor für Alte Geschichte an der LMU in München ist, erzählt von mythischen/mystischen Plätzen der Antike. Diese können Städte oder Gebäude sein, es ist aber auch möglich, dass es sie nie gegeben hat, und nur in unserer Fantasie existieren. Der Klappentext verspricht eine spannende wie unterhaltsame Expedition. Geführt werden wir dabei durch zehn Kapitel. Wir fangen – sehr passend – bei den Anfängen und Mittelpunkten der Welt an, besuchen danach Geisterstädte, Orte des Alltagslebens, des Liebens und des Todes, und am Ende sind wir – wiederum sehr passend – an den Enden der Welt.
Die einzelnen Kapitel beinhalten neben einer Einführung mehrere kurze Geschichten. Insofern der jeweilige Ort heute noch bekannt ist (und insofern es ihn tatsächlich gegeben hat), stehen am Anfang der Geschichten die genauen Koordinaten, sodass einem Besuch an dieser Orten nichts im Wege steht.
Zimmermanns Geschichten sind von Fakten gestützt, er bezieht sich dabei immer auf den aktuellen Stand der Forschung, wirkt dabei jedoch trotzdem selten trocken oder lehrerhaft. Er findet immer den Weg zu einer lebendigen Erzählung, als würden wir bei einem Glas Wein sitzen, und er einfach nur alte (sehr alte) Anekdoten zum Besten geben würde. Einige dieser Geschichten sind bekannt, die meisten haben sicherlich von den Hängenden Gärten Babylons gehört, und auch die Liebesgeschichte von Kleopatra und Mark Anton hat man etliche Male gelesen oder auf der Leinwand gesehen. Und bei der geschichte übder die Horatier sieht man das Gemälde Davids vor den geistigen Augen. Zimmermann erzählt aber diese Geschichten nicht nur, er ist unerbittlich dabei, den Wahrheitskern aufzudecken, wenn es denn einen gibt.
Mir haben am besten die Kapitel gefallen, in denen ich mehr über das Alltagsleben in der Antike erfahren habe. Es war eine mit heutigen Augen sehr grausame Welt, in der ich wahrscheinlich nicht mal fünf Minuten überlebt hätte. Aber zu Hause auf dem Sofa eingekuschelt über sie zu lesen? Jederzeit sehr gerne. Wie haben Menschen in der Antike geliebt? Wie kamen die Wildtiere in den römischen Zirkus? Hatten Latrinen damals tatsächlich keine Seitenwände?
Auf dieser Entdeckungsreise lässt es sich aber oft nicht vermeiden, über unsere aktuelle Welt zu sprechen. Etliche dieser spannenden Orte der Antike liegen heute in Gebieten, die durch Kriege zerstört oder unzugänglich sind. Dass dies nicht nur aus Sicht der Archäologie traurig ist, braucht wohl keine Erklärung. Trotzdem erinnert das daran, dass all die Grausamkeit längst vergangener Zeiten noch immer unter uns weilt. Wir erzahlen uns ständig Geschichten, manche erzählen wir Menschen uns seit Jahrtausenden. Schade nur, dass wir anscheinend nichts daraus lernen.
Aber streng genommen gehören diese Gedanken nicht zu diesem Buch. Es will nicht belehren, nicht nachdenklich stimmen, nur einen Einblick in eine Welt gewähren, die immer mehr verschwindet. An solchen Büchern sollte man festhalten, oder sie Freunden und Familie schenken.
3.5. Racconta sia aneddoti storici che curiosità, pecca di esser un po' troppo lungo forse, saltando alcuni capitoli sarebbe stato più scorrevole e avrebbe mantenuto un interesse maggiore
Un libro che a mio avviso non aggiunge nulla a ciò che già si conosce di alcuni luoghi legati al mondo antico. Un ripasso superficiale e a volte troppo sbrigativo
Großteils hat mir das Buch gefallen. Die meisten Kapitel fand ich interessant, wobei der Autor für meinen Geschmack zu viel schwafelt und manchmal erst nach seitenlanger Umwege zum eigentlichem Thema kommt. Etwas auffällig fand ich auch, dass der Autor oft betont, es handle sich bei dem beschrieben Ort um einen "seltsamen Ort". Wenn man das dem Leser so oft sagen muss, ist der Ort wohl nicht sooo seltsam. Ich denke das Buch haette ueberzeugender gewirkt, wenn man die Orte einfach beschrieben haette. Interessant genug waren sie ja, da muss man dem Leser nicht immer erzaehlen, wie seltsam sie sind (oder was der Autor in einem nahegelegenen Restaurant gegessen hat). Etwas, was mich gestört hat: beizeiten schien der Ort nicht wirklich zum oberkapitel zu passen oder es schien nicht wirklich um den Ort zu gehen sondern assoziierte Geschichten ...