Thüringen, 1723: In Schwarzburg-Friedrichsthal erwartet jeder das baldige Ableben des kindlichen Reichsgrafen Friedrich. Aus purer Verzweiflung lässt seine Großmutter die Wanderapothekerin Klara entführen und verlangt von ihr, den Jungen gesund zu pflegen. Da Klara und ihre Familie mit Strafe und Verfolgung bedroht werden, wenn sie sich weigert oder keinen Erfolg hat, nimmt sie sich des Neunjährigen an. Schnell stellt Klara fest, dass sie in ein Schlangennest geraten ist, in dem etliche Leute ein Interesse am Tod des jungen Friedrich haben. Es wird ein Kampf mit einem dickköpfigen Jungen, gegen unwillige Bedienstete und tödliche Intrigen.
Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Autorenehepaar.
Elmar, Iny Lorentz' Ehemann und Co-Autor, stammt aus Bayern und wuchs in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Sein Interesse für Literatur wurde von seiner Religionslehrerin schon früh erkannt und nach Kräften gefördert. Ebenso wie seine spätere Ehefrau begann er bereits als Schüler zu schreiben. Nach einer durch die Umstände bedingten beruflichen Umorientierung, die ihn im Lauf der Jahre in verschiedene Firmen führte, kam er 1981 nach München und erhielt dort eine Stelle im selben Versicherungskonzern wie Iny, die er bereits seit mehreren Jahren kannte und ein Jahr später heiratete. Schon früh entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau, die sich später auf alle weiteren Projekte auswirkte.
Iny Lorentz wurde 1949 in Köln geboren und besuchte dort die Volksschule. Nach dem Schulabgang arbeitete sie in verschiedenen Berufen, bevor sie das Abitur auf dem Abendgymnasium nachholte. Das darauf folgende Medizinstudium musste sie mangels finanzieller Reserven nach drei Semestern an den Nagel hängen und sich beruflich neu orientieren. Zunächst arbeitete sie als EDV-Operator und besuchte nebenbei eine zweijährige Samstagsschule, die sie als Organisationsprogrammiererin abschloss. 1980 zog Iny Lorentz nach München und arbeitet seitdem in einer großen Versicherung als EDV-Spezialistin. Schon früh begann sie zu schreiben, zunächst nur für sich, doch dann bot sich ihr die Gelegenheit Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien zu veröffentlichen. Ein gemeinsam mit ihrem Ehemann Elmar verfasstes Kinderbuch sowie mehrere Bücher zu Fernsehserien markierten den weiteren Weg als Autorin, bis schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien.
Es folgten im Jahr 2004 "Die Goldhändlerin" und „Die Wanderhure“, die sie schlagartig berühmt machten, sowie 2005 "Die Kastellanin" - der Fortsetzungsband der "Wanderhure" - und "Die Tatarin" und im Jahr 2006 „Das Vermächtnis der Wanderhure“ (Teil 3 der Wanderhuren-Saga). Bevor 2008 mit „Die Tochter der Wanderhure“ der vierte Band über die Wanderhure Marie folgte, erschienen „Die Löwin“, „Die Pilgerin“ und „Die Feuerbraut“. 2009 folgten „Die Rose von Asturien“, ein Roman aus der Zeit Karls des Großen, die „Ketzerbraut“ und ihre Lore-Trilogie - „Dezembersturm“, „Aprilgewitter“ und Juliregen" -, die im 19. Jahrhundert spielt. Mit "Töchter der Sünde" ist 2011 der fünfte Band der Wanderhuren-Saga erschienen, deren ersten drei Teile mittlerweile äußerst erfolgreich fürs Fernsehen verfilmt wurden.
Nachdem Iny und Elmar ihre Romane viele Jahre neben ihren normalen Brotjobs geschrieben haben, leben sie seit 2007 als freie Schriftsteller in einem Ort in der Nähe von München und haben Ideen für noch viele weitere Romane.
Trzeci tom cyklu o wędrownej aptekarce przenosi nas ponownie do XVIII-wiecznej Turyngii, gdzie codzienność potrafi być równie piękna, co bezlitosna. Klara, dojrzała już kobieta, matka trójki dzieci, prowadzi w miarę spokojne życie – do czasu, aż zostaje… uprowadzona. Tak, uprowadzona – nie dla okupu, lecz w imię ratunku. Uprowadzenie, które miało być aktem desperacji, zamienia się w pasjonującą rozgrywkę o władzę, wpływy i życie niewinnego chłopca.
❗️W recenzji mogą się pojawić nieliczne spoilery, gdyż jest to kontynuacja cyklu „Wędrowna aptekarka”.
Duet Iny Lorentz stworzyli kolejną część cyklu, którą chłonie się z niepokojem i zachwytem zarazem. Mimo, że akcja toczy się w przeszłości, losy Klary rezonują z dzisiejszym czytelnikiem. Przymusowe odseparowanie od bliskich, walka z systemem, konieczność odnalezienia się w obcym świecie pełnym fałszywych uśmiechów i ukrytych motywów – czy to nie brzmi zaskakująco współcześnie?
„Porwanie aptekarki” to historia, w której nie ma miejsca na oddech. Dworskie spiski, zatrute intencje i walka o młode życie sprawiają, że każda strona tętni napięciem. Klara, pozbawiona wsparcia, musi zaufać wyłącznie sobie i swojej wiedzy. W obliczu obcych schematów i niechętnych spojrzeń staje się symbolem siły i determinacji.
Czy kobieta z ludu może przeciwstawić się arystokratycznej machinie?
Duet Iny Lorentz po raz kolejny zachwyca dbałością o szczegóły – nie tylko historyczne, ale i emocjonalne. Świat przedstawiony pachnie ziołami, stęchlizną pałacowych komnat i grozą milczących korytarzy. Krótkie rozdziały i zmieniające się perspektywy nie pozwalają się nam oderwać, tu zawsze coś się dzieje, ale nigdy nie w nadmiarze.
„Porwanie aptekarki” to nie tylko świetna kontynuacja losów Klary. To również portret kobiety, która mimo zmieniających się ról – aptekarki, matki, zakładniczki – pozostaje sobą. To historia o poświęceniu, o społeczeństwie podzielonym przez status, ale też o tym, że niezależnie od epoki, ludzie pozostają ludźmi – zdolnymi zarówno do wielkiej podłości, jak i do heroicznego dobra.
Jeśli szukacie książki, która zabierze Was w przeszłość, a jednocześnie zada współczesne pytania, „Porwanie aptekarki” będzie doskonałym wyborem 🔥!
Z przyjemnością zabieram się za tom czwarty!
Dziękuję za zaufanie i egzemplarz do recenzji od @wydawnictwosoniadraga (współpraca reklamowa) 🩷.
Ich habe dieses Teil wie auch die anderen beiden davor sehr genossen. Auch wenn ich kein Experte in Geschichte bin, hat man gemerkt, dass wirklich viel Recherche in diese Geschichten eingegangen sind und auch am Ende des Romans findet sich ein Anhang, der einige relevante historische Begebenheiten erklärt. Teilweise war es zu Beginn so, dass ich verwirrt war von all den Titeln und Namen und Orten, doch man findet auf jeden Fall rein und Dinge, wie warum es so viele Reichsgrafschaften gibt, werden auch erklärt. Die Charaktere sind wirklich gut gestaltet, sie sind alle einzigartig und die Protagonistin ist eine wahre Heldin. Sie bringt richtig Frauenstärke mit in eine Zeit, wo Frauen noch nicht so hoch geachtet wurden. Sie hat eine sehr starke Persönlichkeit und lässt sich nicht unterkriegen. Die Charaktere aus der Reichsgrafschaft Schwarzburg-Friedrichsthal sind extrem vielseitig. Es wurde erfolgreich "parodiert" und gezeigt, wie unterschiedlich Leute von Adel und einfache Bauernfamilien aufwuchsen und lebten, und wie unterschiedlich ihre Auffassungen sind: Zum Beispiel, dass der Reichsgraf sich vor Wasser ekelt und nur Wein trinkt, obwohl er erst 9 ist. Der Leser selbst ist natürlich von diesen Dingen sehr verwundert, aber es ist wirklich interessant darüber zu lernen. Es gab einige Charaktere, die ich vielleicht doch als etwas zu freundlich empfand, aber es konnte ja auch nicht sein, dass jeder Mann höheren Standes seine Untertanen oder Frauen herablassend behandelte. Man kann nicht immer die Menschen damals als Monster darstellen.