En intellektuell och politisk vänskap i efterkrigstidens Europa - Astrid Lindgrens brevväxling med Louise Hartung 1953-1965 Vänskapen mellan Astrid Lindgren och den bildade tyskan Louise Hartung uppstod när Louise, som upplevt kriget på mycket nära håll, tog med Astrid Lindgren på en hemlig utflykt in i Östberlin en oktoberkväll 1953.Mer än 600 brev utbytte de två fram till Louise Hartungs död 1965, de sågs också på olika håll i Europa och genomförde flera resor med Louises Wolksvagen Convertible, som de två kvinnorna on the road döpte till "Das Heidenkind" (Det hedniska barnet). Korrespondensen med den mycket begåvade Louise Hartung blev ett kulturellt och politiskt utmanande fönster mot en annan och större värld än den Astrid till vardags rörde sig i hemma i Stockholm. Men vänskapen kunde vara lika ansträngande som själsligt befriande och intellektuellt lockande från Berlin kom en flod av kärleksfulla brev, färska blommor och presenter.På brevpapper och i telefon hade Astrid och Louise rika samtal om kvinnoliv, samhällsfrågor och litteratur, både för vuxna och för barn och ungdomar. Louise Hartung var en bildad, skarpsinnig läsare (och ett glödande Goethe- och Strindbergfan) och i henne hade Astrid under alla deras år också en kvalificerad, vass lektör och rådgivare när det gällde sina böcker.
Astrid Anna Emilia Lindgren, née Ericsson, (1907 - 2002) was a Swedish children's book author and screenwriter, whose many titles were translated into 85 languages and published in more than 100 countries. She has sold roughly 165 million copies worldwide. Today, she is most remembered for writing the Pippi Longstocking books, as well as the Karlsson-on-the-Roof book series.
Awards: Hans Christian Andersen Award for Writing (1958)
Anfangs war ich begeistert, weil es so interessant war, Aufzeichnungen aus einer Welt zu lesen, in der Astrid Lindgren eine Autorin war, deren Bücher gegen besorgte Eltern und Bibliothekarinnen verteidigt werden mussten. Dazu kam der Kontrast zwischen den von unterhaltsamen Menschen geschriebenen Briefen und den Fotos im Buch, die zwei rentnerinnenhaft gekleidete und frisierte alte Schachteln, ähm, ich meine Frauen in meinem Alter zeigen. Und natürlich die sich schon in der Leseprobe abzeichnende Tatsache, dass da jemand nicht nur Fan von Astrid Lindgren war, sondern verliebt, und daraus auch kein Geheimnis machte.
Aber ungefähr nach dem ersten Viertel des dicken Buchs erlahmte mein Lesewille. So viele verschickte Blumen (frische und getrocknete). So viel "Louisechen meinchen", so viel Überschwang, so viele Empfindungen. Ich habe dann den Rest etwas schneller durchgeblättert. Es geht um das Versenden von Weinflaschen und Weingläsern, die manchmal zerbrochen ankommen, um Kulturveranstaltungen und den Kauf von Grundstücken und ganz besonders speziellen Teppichen und Ledermänteln und nur selten auch einmal um interessante Angelegenheiten wie das Wetter.
Dieses Hörbuch wird mehr noch sehr, sehr lange nachhängen, mich beschäftigen. Was für eine großartige Sammlung von Briefen. Ich habe Astrid Lindgren auf völlig neue Art und Weise kennengelernt - aber auch eine neue beeindruckende Frau kennengelernt: Louise Hartung.
Es ist so schade, dass es kaum möglich ist, mehr über Louise Hartung zu erfahren. Diese standfeste, beeindruckende Frau, die so viel in ihrem Leben erlebt hat.
Wenn ich könnte würde dieses Hörbuch alle Sterne dieser Welt bekommen. Und ich werde es ganz sicher noch einmal hören. Mindestens.
What a sad, sad, happy, wonderful exchange of letters, of friendship, of love. It touched me on so many levels. In the end, I feel as though I know those two like friends. Astrid Lindgren, but even more Louise Hartung, the woman who seemed to have doubted whether people would ever remember her. For what it's worth, I know she lived, and I admire her courage, her hope, the way she lived such an independent life.
1957 lernt Astrid Lingren ihre Freundin Louise Hartung in Berlin kennen. Seitdem verbindet die beiden starken Frauen eine wunderschöne und starke Freundschaft. Dokumentiert durch einen Briefwechsel. Diese Briefe werden hier abwechselnd von Eva Mattes und Oda Thormeyer gelesen. Im Roman befinden sich Abbildungen der Briefe und Fotos der beiden Frauen. Ich empfehle, wer sich das Hörbuch anhören möchte, sich dennoch das Buch zuzulegen, denn die enthaltenen Faksimiles ergänzen das Ganze wunderbar und die "Geschichte" wirkt plastischer.
Dieses Werk enthält die Tagebücher der Autorin während dem zweiten Weltkrieg. "Ich habe auch gelebt" bezieht sich auf Dinge, die in ihrem Leben passiert sind und die oft in den Kriegstagebüchern geschildert worden sind. Wer nur dieses Buch lesen oder hören möchte, kann es auch unabhängig davon tun.
Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen, jedoch kommt es nicht an den anderen Band heran. Ich persönlich interessiere mich für den Krieg mehr als für die Nachkriegszeit. Dennoch habe ich die beiden Frauen gerne begleitet.Natürlich lernen wir beide nicht als Ganzes kennen, sondern nur so, wie sie sich in ihren Briefen darstellen. Astrid Lindgren lernt Louise Hartung ungefähr ein Jahr nachdem ihr Mann plötzlich verloren hat kennen. Louise Hartung ist eine große Stütze für die schwedische Kinderbuchautorin und kann ihre traurigen Momente, die die Autorin manchmal überkommen, nachvollziehen. Insgesamt haben die beiden innerhalb von 11 Jahren ca. 600 Briefe ausgetauscht.
Louise Hartung war ein wenig verliebt in Astrid Lindgren, und dadurch hat die Freundschaft der beiden nochmal eine wunderbare Farbe erhalten.
Ich möchte gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, da sollte jeder selbst eintauchen. Wer Astrid Lindgren Fan ist, sollte sich diesen Briefwechsel unbedingt mal näher anschauen. Die Autorin ist eine wundervolle und starke Frau gewesen und nicht nur als Kinderbuchautorin großartig gewesen.
i have read so many wonderful books in my life, so many that have touched me deeply, but nothing has ever touched me so deeply and thoroughly than this book. i cant express fully how much this meant and still means and will forever mean to me.
4 gwiazdki, nie 5, bo chyba jednak nie jestem stworzona do czytania listów, zbyt szybko się nudzę i uwaga przeskakuje mi na inne sprawy, więc tę książkę czytałam dość długo i chwilami była dla mnie męcząca. Jednakże - TYLKO CHWILAMI. To naprawdę bardzo piękny zbiór, zachwycały mnie obie autorki listów, zadziwiało mnie ich "postępowe" podejście do rzeczywistości, trafne uwagi na temat otaczającego je świata, a także to, jak obie potrafiły cieszyć się życiem i tym, co to życie umożliwia. W końcu jest to też historia miłości, bardzo trudnej, bolesnej, prawdziwej ale też oddanej, pięknej i wzruszającej. Bardzo się cieszę, że przeczytałam.
In "Ich habe auch gelebt!", dem Briefwechsel zwischen der berühmten schwedischen Autorin Astrid Lindgren und der schillernden deutschen Persönlichkeit Louise Hartung, wird die innige Freundschaft dieser beiden teils so ähnlichen, teils sehr unterschiedlichen Frauen auf eine berührende und tiefgründige Weise offenkundig. Ein sehr tragischer Aspekt kommt nicht nur durch den frühen Tod von Louise Hartung ins Spiel, sondern auch durch die Tatsache, dass die Deutsche sich jahrelang mehr als nur Freundschaft von der Schwedin gewünscht hätte, wozu es allerdings nie kam ... Ein tiefer, hochspannender, oft witziger, manchmal trauriger Blick nicht nur in das Leben der beiden Damen, sondern auch in die europäische Geschichte von 1953 bis 1964.
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Ein unterhaltsamer Dialog in Form von Briefwechseln zwischen Astrid Lindgren (kennt man) und Louise Hartung. Die beiden Frauen sprechen über sich, über Liebe und ihre Arbeit und ein bisschen über die Welt. Ganz nett.
Jag uppskattade verkligen att få uppleva samtiden, tankarna och känslorna i breven. Blev lite ledsen när jag insåg att det tog slut - och på ett sådant sätt dessutom.
Nach der Lektüre des Buches kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Astrid Lindgren ihre Freundin emotional ausgebeutet hat. Louise Hartung scheint viel dafür gemacht zu haben. dass Astrid Lindgren in Deutschland ein grosser Erfolg wurde. in ihrer Eigenschaft als rechte Hand von der damaligen Berliner Senatorin für Jugend und Sport Ella Kay. Louise hätte beinahe selber dieses Amt inne gehabt. Die beiden Frauen lernen sich 1953 kennen, kurz nachdem sich Astrids Mann Sture zu Tode gesoffen hatte in 1952. Und die 45 jährige Astrid nun voll selber aufkommen musste für ihren Lebensunterhalt. Louise beklagt, dass Astrid sie immer nur in Berlin, besucht, wenn sie bei ihrem deutschen Verleger Oetinger vorbei schaut. Sie könnte doch mal einfach so kommen. Als Louise dann todkrank ist, kommt Astrid nicht mehr vorbei, bemerkt beim letzten Besuch, dass Louise in einem schrecklichen Zustand ist. Louise lebt zusammen mit Gertrude Lemke, einer Aerztin und Psychoanalytikerin-und obwohl Gertrude Astrid schreibt, es stehe um ihre gemeinsame Freundin viel schlimmer, als Louise in den Briefen beschreibt, Astrid kreuzt nicht mehr auf. Auch an die Beerdigung der "Freundin" geht sie nicht. Der Sohn von Astrid Lindgren hat sich noch zu ihren Lebzeiten zu Tode gesoffen, wie sein Stiefvater Sture. Da lief vieles schief im erwachsenen Leben von Astrid Lindgren. Vielleicht hat sie sich auch deshalb nie von ihrer Kindheit verabschieden können. Im Haus in Schweden, wo Astrid aufgewachsen ist, wuchs hundert Jahre zuvor ebenfalls eine Frau auf, die wie Astrid über ihre Kinderzeit in diesem Haus geschrieben hat. Ueber das Bullerbü Haus, den Vorläufer zu den Kindern von Bullerbü. So schreibt Astrid in einem der Briefe an Louise. Die Astrid Lindgren Bücher wurden nach dem 2.Weltkrieg eingesetzt, um die deutsche Jugend richtig zu erziehen. Zur Entnazifizierung des Deutschen Volkes. Astrid dürfte sehr profitiert haben, dass ihre Bücher zu diesem Zwecke propagiert wurden in Deutschland. "Pippi Langstrumpf gilt als literarisches Vorbild für die Frauenbewegung und den Feminismus" ist auf Wikipedia zu lesen- Es schockiert dann schon, wenn man in einem Film über Astrid zu sehen kriegt, dass Mary Pickford genau so ein Mädchen darstellt, das aussieht wie Pippi, nur 30 Jahre früher. Man weiss, dass Astrid diesen Film als Jugendliche gesehen hat. Ich sehe jetzt vieles ganz anders, was Astrid Lindgren geleistet hat, nach Lektüre dieses Buches. Ich fand es sehr schade, dass Astrid Louise nicht mehr sehen wollte, in den letzten LebensWochen. obwohl Louise sich das sehnlichst gewünscht hat. Wo Astrid keine sexuelle Beziehung wollte mit Louise, Louise hat da wohl kaum mehr an Sex mit Astrid gedacht. Da schreibt man Mio mein Mio, und die Realität sieht ganz anders aus. Also auf solche Freunde kann ich verzichten. Auch auf Bücher, die von solchen Charakteren wie Astrid Lindgren geschrieben werden. Ich war mal ein grosser Fan von Astrid Lindgren. Bis vor Kurzem- Louischen meinchen, so eine häufige Anrede. Wie eine Mutter zu ihrem Kind spräche. Astridchen meinchen kriegt man hingegen nie zu lesen. Die Rollen sind verteilt.
Louise hatte ihr Berufsleben als Sängerin angefangen, sie ist von Aufführungsort zu Aufführungsort getingelt und soll sehr schön gesungen haben.
Im Buch ist das letzte Geschenk von Louise an Astrid abgebildet. Ein Weihnachtsgeschenk. 2 Monate bevor sie stirbt. Eine alte Grammophonplatte Die Stimme seines Herrn, Musik von Beethoven, gesungen von Fischer Dieskau Klavierbegleitung Hertha Klust, Hertha Klust hatte Louise begleitet auf ihren Tourneen. Das zweite Lied wird explizit erwähnt im Buchtext, ich liebe dich
Ich liebe dich, so wie du mich Am Abend und am Morgen Noch war kein Tag, wo du und ich Nicht teilten unsre Sorgen Auch waren sie für dich und mich Geteilt leicht zu ertragen Du tröstetest im Kummer mich Ich weint' in deine Klagen In deine Klagen Drum Gottes Segen über dir Du, meines Lebens Freude Gott schütze dich, erhalt' dich mir Schütz und erhalt' uns beide Gott schütze dich, erhalt' dich mir Schütz und erhalt' uns beide Erhalt', erhalt uns beide Erhalt' uns beide
Das erste Lied erscheint mir aber auch interessant, in questa tomba oscura, in diesem dunklen Grab
In diesem dunklen Grab Lass mich ausruhen; Als ich lebte, undankbar, musstest du an mich denken.
Lass die nackten Schatten Genieße zumindest den Frieden und nein, und nein, befeuchte meine Asche nicht mit nutzlosem Gift.
Vidunderlig brevveksling mellem Astrid Lindgren og Louise Hartung. Hvis du, som jeg, elsker Astrids bøger og univers er her en sjælden mulighed for at komme ind bag bøgerne til mennesket Astrid, der til tider er så melankolsk, at hun næsten ikke orker livet, og til andre tider er lige så forårskåd og glad som sin Ronja. Bogen er samtidig en hyldest til et venskab mellem to kvinder - ikke altid et simpelt eller enkelt venskab, da Louise var ulykkeligt forelsket i Astrid, men et stærkt og rørende venskab, der bliver holdt ved lige gennem ordene på papiret, og de tanker og indtryk, der bliver delt der.
Am Anfang war ich ein bisschen irritiert, aber dann hab ich mich richtig verliebt in das Buch. Briefwechsel geben einem wirklich einmalige, tiefe Einblicke in den Alltag von Menschen und so erfährt man hier viel über das Leben von intellektuellen Frauen in den 50er Jahren und allgemeines Zeitgeschehen (politische Ereignisse, etc.). Zudem sind die beiden Frauen auch noch ungewöhnlich aufgeklärt, emanzipiert für ihre Zeit und als Menschen sehr interessant.
- Anfangs war ich nicht gefesselt, im weiteren Verlauf fand ich den Austausch und die Themen der Frauen sowie das Bild, das sich von ihnen und ihrer Beziehung zueinander ergeben hat, spannender. - vereinzelte editorische Defizite, z.B. fehlerhafte Jahreszahlen, Rechtschreibung, erklärende Fußnoten für einzelne Begriffe z.T. erst nach mehrfacher Nennung dieser gesetzt (1. Auflage 2017)
Ich fühle mich nach diesem Briefwechsel und dem Ende des Hörbuches als hätte ich gute Freunde verloren. Hat man doch Astrid Lindgren nie so kennengelernt wie in diesen Briefen. Aber Luise ist mir sehr ans Herz gewachsen so leidenschaftlich und großherzig und frei sie mir in diesen Briefen vorkam. Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken.
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Das Buch bietet einen einzigartigen Einblick nicht nur in das Wesen von Astrid Lindgren sondern stellt uns auch die faszinierende Louise Hartung vor. So "nebenbei" erfährt man auch eine Unmenge über die Zeit im Westberlin der 1950er und frühen 1960er Jahre.
Väldigt fina brev, och framförallt är Louises och Astrids relation (och dess utveckling) så intressant att följa! Det är starka känslor inblandade, plus intressanta tankar om samhället och livet i allmänhet. Trodde inte att jag skulle bli så uppslukad av en samling brev, men så blev det!
Dessa ord är inte skrivna till mig. Inga av dessa ord är skrivna till mig. Det måste jag hålla i bakhuvudet när det ibland blir lite för mycket kärleksförklaringar mellan dessa två fascinerande kvinnor, för orden de har skrivit är till varandra. För mig är det en ynnest att få ta del av dessa personliga brev.
Ju mer jag lär känna den privata personen Astrid Lindgren, desto mer fascinerad blir jag. En hög integritet, en vilja att erkänna sina fel, en vilja att lära, en vilja att diskutera. Genom brev lär man känna personer på ett unikt sätt, och det var mycket spännande att få ta del av dessa två kvinnors tankar, i detta format. Att få tjuvlyssna, även om det ibland blir lite väl intimt.
Jag betygsätter inte breven, egentligen, de är inte skrivna för att betygsättas. Så de fem stjärnorna representerar min känsla av att få lära känna dessa kvinnor.
Dieser Briefwechsel hat mich sehr berührt, verzaubert und beeindruckt. Louise Hartung und Astrid Lindgren waren zwei kluge, warmherzige Frauen, die in ihren Briefen 11 Jahre lang über Bücher, Filme, Familie, Politik, Freundschaft, Liebe, Sex, Feminismus und einfach das Leben schrieben. Mal zicken sie sich fast an, mal schreiben sie voller Zärtlichkeit. Ohne es zu ahnen haben diese beiden Freundinnen über eine sehr spannende Zeit geschrieben, denn Louise Hartung lebte damals in (West-)Berlin und von Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder, Mauerbau bis zum Kennedy-Besuch ist da ja viel passiert. Sehr schön finde ich, dass Eva Mattes die Briefe von Astrid Lindgren liest, denn sie hat ja damals Pippi Langstrumpf synchronisiert und auch das Titellied gesungen.