Jürgen Todenhöfer is a German executive, author and former politician.
Todenhöfer studied law at the universities of Munich, Paris, Bonn and Freiburg. He graduated as a doctor of law in 1969 and worked as a judge from 1972 on. He became a member of German political party Christian Democratic Union of Germany (CDU) of Rhineland-Palatinate in 1970 and was a member of the German parliament from December 13, 1972, to December 20, 1990, (five election periods). He also acted as party spokesman for development policy.
In 1980 he visited soviet occupied Afghanistan and started to raise money for the country. Todenhöfer is one of the most prominent German critics of the US-led wars against Afghanistan and against Iraq starting in the years 2001 and 2003, respectively. He is a member of the executive board at German media company Hubert Burda Media.
He says the media is deceiving the public and the USA war in Iraq has killed a million people and the Bush administration has committed grand theft of Iraq's oil. He has visited Iraq and did original research for his book "Why do you kill, Zaid".
Das Buch ist sehr stark auf die Situation nach dem 11. September zugeschnitten und daher heute weniger sinnvoll zu lesen als andere Bücher Todenhöfers. Manchmal wirkt es auf mich etwas arg pathetisch mit all seinen kunstvoll platzierten Zitaten und Kinderbriefen, aber da das wohl alles in der Hoffnung geschrieben wurde die Kriege vielleicht doch irgendwie verhindern zu können, ist das verzeihlich. Was mir aber doch aufgefallen ist, ist, dass Todenhöfer trotz allem hier noch etwas naiv rüberkommt. Von seiner entschiedenen Ablehnung der Inkaufnahme von Ziviltoten im Krieg abgesehen, ist er rührend bemüht seine absolute Unterstützung der USA und der westlichen Politik ständig herausstreichen. Ich fürchte nur der Verlauf der Ereignisse hat klar demonstriert, dass die "uramerikanischen Werte", die Todenhöfer in der Politik Washingtons so fest verankert sehen will, irgendwie nicht da sind. Soviel zu dem Buch. Todenhöfer selbst hat auf jeden Fall meinen größten Respekt dafür, dass er - anders als wir Sofaexperten - bereit ist sich selbst vor Ort eine Meinung zu bilden, und dafür sogar mehrfach sein Leben riskiert hat.
"Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, sonst setzt der Krieg der Menschheit ein Ende. " •ist ein sehr aufklärendes Buch • kann es jedem weiterempfehlen