Wir haben weniger Kinder, weniger Verwandte, und unsere Kinder haben weniger Freunde als frühere Generationen. So verändert sich nicht nur das Leben des Einzelnen radikal, sondern unsere Gesellschaft wird schleichend umprogrammiert; die Familie wird zur Ausnahmeerscheinung. Mehr und mehr werden wir auf uns selbst gestellt sein, doch allein können wir nicht überleben. In Zeiten, da das wertvollste Gut das soziale Kapital sein wird - wie werden wir neu Gemeinschaften bilden?
Ich fand persönlich dieses Buch sehr gut, auch wenn der Autor scheinbar einigermassen umstritten ist.
Besonders für die heutige junge Frau finde ich ist es beinahe schon fast ein Muss.
Ich empfehle aber unbedingt vor der Lektüre den Wikipedia-Eintrag über die Ereignisse am Donnerpass zu lesen. Diese Geschehnisse sind für das Verständnis gewisser Teile nicht unwesentlich.