Dosenfutter - und das ihr, einer Klassekatze mit Stilempfinden! Und dann soll sie in einer Gartenlaube untergebracht werden - um Mäuse zu fangen. Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und Katzendame Sissi zwingt, ihr armseliges Heim zu verlassen und sich eine echte Katzenfreundin zu suchen. In der Psychotherapeutin Julia findet sie die Richtige: Sie weiß, wie man eine Katze mit zarten Streicheleinheiten und kulinarischen Genüssen verwöhnt, und ihre Wohnzimmereinrichtung passt wunderbar zu Sissis cremefarbenem Fell. Ein perfektes ruhiges Katzenleben - wenn nur die seltsamen Menschen nicht wären, die in Julias Praxis von ihren Sorgen erzählen; aber auch Julia ist mit ihrem Leben unzufrieden. Da mischt sich Sissi in Julias Arbeit ein und fängt an, mit angeborener Katzenschläue Julias Probleme und die ihrer Patienten zu lösen. Und auch in Liebesdingen müssen die Katzendame und ihr "Frauchen" durch einige Turbulenzen ...
Mit humorvollem, leise-ironischem Blick aus der Samtpfoten-Perspektive kommentiert Sissi die seltsame Welt der Menschen und die aufregenden Abenteuer, die sie und Julia bestehen.
"Im Roman gibt es nicht eine einzige Seite, die für jemanden, der Stubentiger liebt, langweilig ist."
Zweig is best known for her autobiographical novel, Nirgendwo in Afrika (Nowhere in Africa, 1998), based on her early life in Kenya, which was filmed and won an Oscar in 2002 for "Best Foreign Film".[1] Her family, being Jewish, fled Nazi Germany, for Africa. They went from an urban life in Breslau (now Wrocław) to a farm in Kenya in 1938 when she was five. She attended an English boarding school while there.[2] In 1941, the family received a postcard from her grandmother saying "We are very excited, we are going to Poland tomorrow", which implied Auschwitz. Zweig has returned to Kenya twice since leaving in 1947 at the age of 15. She found the farm had been destroyed.
Her teenage years in Germany were recounted in the autobiographical novel Irgendwo in Deutschland (Somewhere in Germany). Her father was given work as a judge in post-World War II West Germany, partly because there was no need to "denazify" him.
Her first African novel was Ein Mund voll Erde (A Mouth Full of Earth) in 1980. It won several awards, and describes an infatuation with a Kĩkũyũ boy.
She had a long career as an arts editor on a Frankfurt tabloid. In later life, she began writing children's literature and then began her novels. Although she is a best-selling author in German, she is not well known in the English-speaking world, except for Nowhere in Africa.
3.5 czytając denerwował mnie język tej książki, czasami miałam wrażenie że dobrze wczuwa się w kocie myśli, innym razem było za dużo "wyszukanych" słów i bezsensowne uwagi. również zamienniki imienia Julia w różnych sytuacjach, żeby tylko go nie powtórzyć, jak "majster klepka", "moja głupiutka", "mojej słodkiej podopiecznej", "madame kwoka" czy inne tego typu określenia działały mi na nerwy i były coraz gorsze. ogólnie historia poza tym lekka i przyjemna, ale styl pisania drażnił.
Eine stolze Siamkatze beschließt sich ein neues Heim zu suchen, weil ihre Menschen zwar vielleicht gute Intensionen haben, aber unter ihrer Würde sind. Sie findet einen neuen Menschen, den sie zwar ebenfalls als dumm und unerfahren einstuft, aber die eher ihren Wünschen entspricht. Das ausgerechnet der geliebte Maiglöckchenduft so hervorgehoben wird, wo Maiglöckchen giftig sind, sagt mir weniger zu. Sisi sieht die Welt in einem Gemisch aus Katzen- und Menschenwelt und darauf wird auch der Humor aufgebaut. Anders gesagt, Sisi weiß einiges, was sie nicht wissen dürfte und zieht Vergleiche, die für sie als Katze keinen Sinn ergeben dürften. Trotzdem ist die Erzählart durchaus charmant. Die Idee, dass Sisi ihrem neuen Menschen bei der Arbeit beisteht finde ich auch schön und auch ganz gut gemacht. Für mich zieht sich die Geschichte allerdings. Es ist Slice of life, daher wäre es wahrscheinlich sinnvoller, wenn man das Buch Stück für Stück liest, als in einem Zug.
Ich musste mich zuerst ein paar Seiten in das Buch einlesen und ertappte mich am Anfang dabei, den Roman zur Seite legen zu wollen, was ich dann aber Gott sei Dank nicht gemacht habe, denn Katze fürs Leben ist eine sehr schöne Geschichte, die sehr liebevoll erzählt wird.
Der Schreibstil von Stefanie Zweig ist sehr interessant und gefiel mir von Seite zu Seite immer besser, weil er auf eine gute Art und Weise eigenwillig ist.
Katze Sissi erschien mir am Anfang etwas überheblich, wuchs mir dann aber genauso wie Julia schnell ans Herz.
Fazit: Ein schöner Roman mit Herz, einer Prise Humor und Gefühl.