Franken Fran von Katsuhisa Kigitsu ist purer Bodyhorror, Körper werden zerhackt, zerrissen, neu zusammengestellt, ein Kopf wird am Körper einer Katze befestigt und alles mit guten Absichten. Das alles erinnert etwas an Re:Animator oder auch die frühen David Cronenberg Filme. Jedes Kapitel erzählt eine andere Geschichte und bauen selten aufeinander auf, wir bekommen Liebe, Rache, Verbrechen hier wird sehr viel Abwechslung geboten, wie es sich für eine Anthologie Serie gehört.
Die Zeichnungen sind sehr gut, auch die Blutigen Gore Szenen und davon gibt es einige sehen wirklich großartig aus. Die Monster Designs sind Abwechslungsreich und sehr gut gelungen und Fran ist trotz ihrer Narben und Bolzen im Kopf sehr Niedlich.
Die Hauptfiguren bekommen leider sehr wenig Hintergrund Story, auch wenn einige davon wirklich gut sind, bei den Nebenfiguren, ist alles Bund gemischt, von Idioten und Verrückten bis zu Netten und liebenswerten Figuren bekommen wir einiges geboten. Fran selbst ist ein toller Charakter, sie ist Liebenswert, verrückt und ihre Experimente, macht sie nicht, weil sie Böse ist, nein sie will nur Helfen.
Franken Fran ist makaber, blutig und auch komisch, und welche Kreaturen sie erschafft ist wirklich einfallsreich und genial, dazu schaut aber selbst in die Bücher rein. Wer Dr. Herbert West mag wird Fran Lieben. Von mir ☆☆☆☆☆
Story:
Hauptcharakter dieser Horror-Komödie ist Fran, eine aus Haut- und Körperteilen zusammengenähte Schönheit. Ihre Fähigkeiten in anatomischer Rekonstruktion mithilfe von diversen Techniken sind enorm und ab und an recht komisch und zum Teil auch gruselig. Diese Fähigkeiten erlernte sie von ihrem Vater/ Schöpfer, dem weltbesten Chirurgen Dr. Naomitsu Madaraki. Während seiner Abwesenheit hat sie seine Arbeit und sein Zuhause übernommen und führt dessen Arbeit weiterhin fort.