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Cyberpsychologie: Leben im Netz: Wie das Internet uns verändert

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Unser Verhalten im Netz ― zwischen Allmacht und Ohnmacht
Das Internet hat Auswirkungen auf die Persönlichkeit, auf Einstellungen und Werthaltungen. In der digitalen Welt kann sich jeder neu definieren, in die Anonymität abtauchen und ein neues Ich erfinden. Alle Facetten menschlicher Erfahrungen und Verhaltensweisen finden sich nicht nur wieder, sondern werden gelenkt und verstärkt, im Guten wie im Bösen. Durch die physische Abwesenheit sinken die Hemmschwellen. Wie wollen wir in Zukunft damit umgehen? Wir brauchen die richtige Balance zwischen Allmachts- und Ohnmachtsgefühlen, zwischen Chancen und Risiken, wir brauchen die Medienkompetenz der Zukunft. Dazu ist ein großes Stück Mehr an Wissen über die Cyberpsychologie der Menschen nötig.

352 pages, Paperback

Published January 22, 2015

4 people are currently reading
59 people want to read

About the author

Catarina Katzer

5 books1 follower

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Community Reviews

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1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Nina.
Author 1 book54 followers
February 16, 2019
Kao malo bolji seminarski rad na temu "Zli internet". Ako koristite društvene mreže i ako ste pismeni, ništa novo nećete naći u ovoj knjizi.
Profile Image for Давор Хладни.
137 reviews3 followers
November 21, 2021
Internet je postao sastavni dio našeg života i, htjeli mi to ili ne, neizbježno je da dobar dio našeg vremena provodimo na njemu. Autorica ova knjige je pokušala da nam, kroz razne studije rađene u svijetu vezane za internet, pokaže dobre i loše njegove strane i da ukaže kako to sve utiče na naš život. Najviše se usredotočila da prikaže kako internet utiče na našu psihologiju i kako bi možda trebalo da izbjegnemo bezbroj zamki koje on postavlja. Ona je takođe pokušala da nas podstakne da pogledamo u sopstvenu digitalnu budućnost i izoštrimo perspektivu u kojoj vidimo sebe i sopstveno ponašanje na internetu. Naravno većina nas svijesna je da nam ne treba neka knjiga koja govori kako puno provedenog vremena na internetu nije dobro za nas, ali ipak većina ljudi opet dosta svog vremena troši baš na internetu.
Smatram da je dobro pročitati ovu knjigu jer dosta stvari koje je navela autorica mogu da pomognu da neke stvari sagledamo drugačije i pokušamo da izbjegnemo te zamke interneta.
Profile Image for Timi Drozd.
5 reviews2 followers
December 2, 2020
Cartea asta te face sa renunți,pe cât posibil, la internet..
Profile Image for Darjan Minov.
8 reviews
September 15, 2019
Pretty basic and most information in the book is outdated. However there are a few tips that author reminds us of. On Internet, we tend to loose focus and get easily distracted and scammed. So be careful, try to limit your online time and don't share too much. Other than that, book contains huge amount of filler content and references to the two sentences I just mentioned.
Profile Image for Dara Evilmorning.
22 reviews5 followers
August 24, 2019
Kao 2. dio knjige Plitko, Nikolasa Kara. Na mene je baš ostavila utisak iako sudeći po ovih par recenzija vidjeh da sam među rijetkim. Informativna knjiga koju bi trebalo čitati u različitim životnim fazama.
Profile Image for Strider.
319 reviews2 followers
April 28, 2019
This book is very rich in various information about cyber psychology.
The only problem is that the information sometimes looks piled up, I wish I had seen more structure in the book.
Profile Image for Ulrike Bungert.
1,293 reviews12 followers
March 14, 2023
Aspekte sind grundsätzlich bekannt, dennoch gute Zusammenfassung der Psychologie des Internets.
Profile Image for Buchdoktor.
2,370 reviews192 followers
March 16, 2016
Kleine Kinder können inzwischen „wischen“, noch ehe sie sprechen lernen. Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, wie Kinder zukünftig noch sprechen lernen, wenn Mütter ihre Babys beim Sprechen nicht mehr angucken, weil sie dauerhaft mit ihrem Smartphone beschäftigt sind? Nutzer zwischen 17 und 23 schalten inzwischen ihr Smartphone 130x am Tag an. Während der Zeit, die sie wach verbringen, ist das circa alle 7 Minuten. Seit der Jahrtausendwende wird von uns 24-stündige Erreichbarkeit vorausgesetzt, das Smartphone macht sich neben dem Bett wie auf dem Esstisch breit. Folgen davon sind, dass nur wenige Menschen noch von der virtuellen Welt abschalten können und der Griff zum mobilen Endgerät längst die Form von Suchtverhalten angenommen hat.

Catarina Katzer hat sich auf die psychologische Wirkung des Web 4.0 auf das menschliche Gehirn spezialisiert und herausgefunden, dass Multitasking an mobilen Endgeräten eine Illusion ist, da nur 2% der Menschen wirklich zum Multitasking in der Lage sind. Alle anderen sind vom ständigen Perspektivwechsel zwischen realer und virtueller Welt, zwischen privat und öffentlich überfordert, unsere Konzentration ist durch die ständige Ablenkung erheblich schlechter, als wir uns einbilden. Die Vorgänge beim Mailen, Surfen, Selftracking u. ä. Aktivitäten sind immer komplexer geworden, die Konzentrationsfähigkeit wurde jedoch gleichzeitig schlechter. Diese fatale Kombination wird beim Online-Shoppen, Online-Banking und auf diversen Online-Profilen vermutlich zu zahlreichen Fehlern führen.

Ebenfalls seit der Jahrtausendwende wirkt beklagt, dass junge Menschen egozentrischer wären als vorige Generationen, weniger Interesse für andere Menschen zeigten und die Empathiefähigkeit dieser Generation abgenommen hätte. Genauer untersucht scheint der Zusammenhang bisher nicht zu sein. Vorsicht vor vorschnellen Urteilen ist geboten; denn bei zwei Erscheinungen, die gleichzeitig auftreten, muss nicht eine die Ursache für die andere sein, wie wir von der Sache mit den Störchen und den Babys wissen.

Catarina Kratzer befasst sich mit unterschiedlichsten Themen, unserem Peer-Group-Verhalten, das wir in die virtuelle Welt übertragen, sowie mit Gruppenprozessen wie der Verrohung innerhalb von virtuellen Gruppen, wenn die üblichen Normen außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Sie analysiert unser Bedürfnis, nichts zu verpassen, die Wirkung von Belohnungssystemen, wie sich Vertrauen in Nachrichten und Urteile bildet, wie Glaubwürdigkeit entsteht und wie sich generell unser Denken seit der Entwicklung des Internet entwickelt hat.

Im Netz beherzigt inzwischen kaum noch jemand die gute journalistische Regel, jede Information doppelt zu checken, ehe sie verbreitet wird. Während herkömmliche Medien in den letzten Monaten rasant an Glaubwürdigkeit verloren haben, hat im Internet die Menge der Falschmeldungen rapide zugenommen, die ungeprüft weiter verbreitet werden. Noch bis 2012 vertrauten die meisten Menschen realen Personen stärker als Informationen aus dem Internet; dieses Verhältnis scheint zurzeit zu kippen. Wie hoch die Ansprüche an unserer Medienkompetenzen inzwischen sind, zeigt sich daran, dass selbst Catarina Katzer, die sich ständig mit dem Thema befasst, als Beispiel einer Online-Kampagne eine Nachricht anführt, die sich später als Fälschung erwies (S. 194).

Weiteres Thema des Buches ist die Unterscheidung zwischen Zugang/Verfügung über ein Gerät und Bildung, oder auch zwischen Fundort einer Information und der Fähigkeit, die Meldung einzuordnen und zu beurteilen. Teilhabe an technischen Möglichkeiten konnte bisher Bildung noch nicht ersetzen.

Es geht im Buch u. a. um Cyberchondrie, das Googeln nach Krankheitssymptomen, um Gewaltdarstellungen und ihre Wirkung, um die Illusion eines „Sharing“ auf kommerziellen Vermittlungsplattformen, Internetdating, Whistleblowing, die Flucht großer Konzerne aus der Verantwortung für ihre Plattformen durch geschickte Wahl des Firmensitzes, das unkontrollierte gratis Verschleudern unserer Daten an Konzerne, ohne dass wir beurteilen können, was diese Konzerne damit genau betreiben.

Fazit
Angesichts von Katzers Erkenntnissen zu unserer schwächelnden Aufmerksamkeitsspanne finde ich es mutig, ein 345 Seiten dickes Buch zu schreiben. ;-)

Interessant ist das Buch besonders für Eltern von Kindern und Jugendlichen, weil es sich speziell zur Wirkung von Internet-Inhalten auf Jugendliche äußert, d. h. Gewalt, Pornografie, extremistische Inhalte, Essstörungen als Folge manipulativer Körperbilder, sowie ausführlich zum Reiz des virtuellen Spiels mit Rollen und Identitäten bei Jugendlichen. Ein umfassendes, aktuelles und dabei auch für psychologische Laien problemlos zu lesendes Buch.
Profile Image for Daniela.
471 reviews38 followers
June 29, 2016
Sehr informativ, vom Stil her eher populärwissenschaftlich verfasst und leicht verständlich. Hatte mir von der Lektüre mehr versprochen - der Text belegt eigentlich nur das, was ich mir zu dieser Thematik selbst schon gedacht habe, und hat für mich keine wirklich neuen Erkenntnisse bereit gehalten.
Profile Image for Jane.
1,019 reviews32 followers
July 14, 2016
Dieses Buch bietet einen interessanten Überblick über das Internet und wie es unsere Leben beeinflusst. Man kann es als erste Orientierung lesen, zum tieferen Eintauchen in spezielle Themen ist es aber zu oberflächlich.
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