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Das dreizehnte Kapitel

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Bei einem Festessen sitzt ein Mann am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss.Es kommt zu einem Briefwechsel, der von Mal zu Mal dringlicher, intensiver wird. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind.Nur weil alles so aussichtslos ist, darf es sein. Die Briefe bleiben Hängebrücken über einem Abgrund namens Wirklichkeit.

Paperback

First published September 7, 2012

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About the author

Martin Walser

221 books76 followers
Martin Walser was a German writer. He became famous for describing the conflicts his anti-heroes have in his novels and stories. In 1998 he was awarded the Peace Prize of the German Book Trade in Frankfurt. He was also the father of authors Johanna Walser, Theresia Walser and Alissa Walser.

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Community Reviews

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7 (5%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Karen·.
682 reviews905 followers
no-thanky
October 16, 2012
Martin Walser, age 85, grand old man of German letters. You'd think this wouldn't be necessary, but here he is on the kind of promo tour that a man half his age would probably find punishing. Last week the Frankfurt Book Fair, last night the lecture hall of the Düsseldorf Kunstverein, where I heard him read from this, his latest novel.
Who still writes letters in this day and age? Apparently a man and a woman who are each in perfectly satisfactory marriages and yet create a love affair out of the words they address each other on the page. In the ensuing discussion, Mr Walser objected to the use in a review of the word 'Platonic' to describe this relationship, and was scathing of his interviewer who felt ambivalent about whether this correspondence represents a betrayal of their partners. 'You mean because they never get to the Hotel Adlon on a Saturday night? No, these workings of the inner life, this is true intimacy, this is the closest that you can get to someone. All the rest is gymnastics.'
If that sounds to you like a cerebral wank, then I'm inclined to agree. As I say, age 85.
Profile Image for Nicole.
821 reviews59 followers
February 18, 2016
Das dreizehnte Kapitel!!! (review in german cause I haven't seen a english version for the book)
 
Leider war das Buch absolut nichts für mich. Ich weß auch garnicht mehr warum ich es mir gekauft habe. Das ist schon ein richtig schlechtes Zeichen.
 
Vom Schreibstil her fand ich es richtig schwierig zu lesen und musste mir manchmal ganze Absätze doppelt um dreifach durchlesen um den Sinn zu verstehen. Das ist nicht unbedingt etwas schlechtes. Aber es war absolut nichts für mich.
 
Auch wenn ich die Briefform wirklich gut fand, ich finde es immer interessant wenn Bücher ein bisschen anders geschrieben sind. Doch diesmal hat es mir nicht wirklich gereicht um die Charaktere besser kennen zu lernen und mich wirklich für sie zu interessieren.
 
Das ist gleich mein nächster Punkt. Die Charaktere. Die waren beide so garnichts für mich. Und auch die anderen Charaktere von denen gesprochen worde. Leider nichts. Da hat mich so wirklich niemand interessiert und das hat das Buch einfach so schwer zu lesen gemacht.
 
 
Profile Image for JuJu Ho.
30 reviews
June 30, 2021
Seltsam. Das Buch habe ich an einem Stück gelesen und doch sind es nur drei Sterne geworden. Widersprüchlich?! Na ja, es ist meine Stimmung - vermutlich dem liederlichen Ende geschuldet. Andererseits - wie hätte die ‚Unmöglichkeit‘ anders aufrecht erhalten werden können als durch diesen unherauszögerbaren Ausgang?!
Gute, leichte Lektüre. Mit tollen Sätzen, die es wert sind, zweimal gelesen zu werden. Vielleicht erhöhe ich nachträglich nochmal auf 4 Sterne. Je nach dem, ob und wie vielen ich von meiner Lektüre noch berichten möchte oder werde.
Profile Image for Ragle.
10 reviews23 followers
July 30, 2013
09.09.2012

Wie schon bei "Fliehkräfte" von Stephan Thome hat mir die FAZ an diesem Wochenende den Mund auf dieses Buch wässrig gemacht ... Ich sollte deren Feuilleton in Zukunft wirklich meiden ... ;-)

Update 11.09.2012

Bin noch nicht fertig mit dem Buch, finde es aber absolut faszinierend. Verstehe in keinster Weise wie man ihm nur einen Stern geben kann ...
Profile Image for Jiafan.
38 reviews
April 24, 2025
I realised that I lied to myself, but you—through your actions—proved your honesty. The reason I spoke only to myself, and you only to your own reflection, wasn’t a judgment about the irrelevance between us, but a quiet recognition that one truly only cares about himself. One can be honest in every way toward another, but betrayal only ever happens against oneself.
Profile Image for Johann Guenther.
809 reviews28 followers
December 27, 2012
WALSER, Martin: „Das dreizehnte Kapitel“, Hamburg 2012
Bei einem Empfang sieht ein Schriftsteller eine Frau, die ihm imponiert. Er schreibt ihr. Sie antwortet. Daraus entsteht eine Korrespondenz, die dieses Buch gestaltet. Es sind teilweise Liebesbriefe. Sie sprechen über ihre Partner. Über Dinge, die in der Partnerschaft nicht geredet werden. Die Korrespondenz bricht manchmal auch ab, um aber von Seiten der Frau wieder zu beginnen, als deren Mann krank wird. Die Frau des Schriftstellers schreibt auch. Sie arbeitet an einem Buch über ihren geschiedenen Mann, der im Rollstuhl fährt und den sie manchmal auch besucht und ausführt. Sie nennt das Buch „Das dreizehnte Kapitel“. Als dieser Mann stirbt verbrennt sie das Manuskript. Auch die Briefpartnerin des Schriftstellers kommt um und er bittet die eigene Frau ihm den Titel des verbrannten Manuskripts – „Das dreizehnte Kapitel“ – zu schenken.
Martin Walser ist ein Akrobat, der mit Wörtern und Sätzen umgehen kann. Daher einige seiner artistischen Gebilde:
Über die verehrte Frau sagt er: „Diese Gleichzeitigkeit zweier Zeiten. Eine Vierzehn- und eine Vierundvierzigjährige vollkommen vereint. Ihr Mund, diese Bereitschaft, mehr zu verschweigen als zu sagen.“ (Seite 30/31)
Über das Briefeschreiben: „Schreib drauflos. Überlege nichts. Überlasse dich deiner rechten Hand.“ (Seite 44)
Der Rat der Frau an den Mann: „Lass alles weg, was du nicht kannst, dann bist du gut.“ (Seite 47)
„Ich vermehre, wenn ich ihnen mehr mitteile, als ich will, ihr Unwissen.“ (Seite 59)
„Wenn nur die Frauen auch eine Religion gestiftet hätten oder stiften würden, anstatt den Männerreligionen zum unverdienten Erfolg zu verhelfen.“ (Seite 70)
„Er konnte Siege genießen. Das heißt, er machte aus allem was er tat, Siege. (Seite 86)
„Ich neige dazu, glaube ich, Leute lieber zu mögen, als sie mich.“ (Seite 94)
„In der Hölle zu sein genügt nicht. Es kommt darauf an, wer drin ist.“ (Seite 96)
(Hinterbrühl, 27.12.2012)
Profile Image for Klaus Metzger.
Author 88 books12 followers
March 1, 2015
Ein stinklangweiliger Brief-Roman - basierend auf einer Briefkorrespondenz. Das ändern auch die autobiographischen Elemente nicht. Spannend ist nur die Radtour in Alaska. Leider ist dieser Roman kein Gewinn.


Profile Image for Saskia.
160 reviews8 followers
March 23, 2014
drei Punkte mit Tendenz zum vierten!
Profile Image for Feli.
11 reviews4 followers
February 15, 2015
Liked the beginning and the middle, but the ending was a bit cheap.
Profile Image for Susanna Bloderer.
248 reviews14 followers
April 7, 2017
Zusammenfassung:
Basil Schupp - ein erfolgreicher Schriftsteller - ist glücklich verheiratet mit seiner Frau Iris, welche er tiefgründig und aufrichtig liebt. Als er beim Bundespräsidenten im Schloss Belvedere zum Essen eingeladen ist, verliebt er sich in die ebenfalls glücklich verheiratete Maja Schneilin und beginnt daraufhin, ihr Briefe zu schreiben und später auch E-Mails.

Maja's Ehemann leidet an einem Tumor, überlebt ihn jedoch und gemeinsam mit seiner Frau unternimmt er eine Fahrradtour in Kanada, von welcher sie Basil berichtet...

Um beurteilen zu können, dass der Schreibstil außergewöhnlich ist, muss man nicht Literatur studiert haben oder einen Doktortitel besitzen.

Das Faszinierende daran ist unter anderem die Ehrlich- und gleichzeitig Menschlichkeit, die durchgehend die Erzählung prägt. Das bewusste nicht-um-allen-Preis-gefallen-wollen, das genau aus diesem Grund gefällt. Der Autor schreibt nicht um zu beweisen, dass er schreiben kann, er ist herrlich unprätenzios und authentisch.

Ich bewundere das In-Worte-Fassen von Gefühlsregungen, von denen ich nicht einmal wusste, dass man sie verschriftlichen kann.

Der Frage, ob man wirklich zwei Menschen gleichzeitig lieben kann und darf, wird nachgegangen, ohne dabei belehrend zu wirken. Ich mochte persönlich auch die Anspielungen auf Jack London und die Schilderungen von Kanada, die Reiselust erwecken und die eigentlich fast beiläufige Schlussfolgerung, dass auch Theologen nur Menschen sind.

Das dreizehnte Kapitel ist definitiv ein Buch, welches als Kunstwerk betrachtet werden kann. Unglaublich, wie man sich so ausdrücken kann, ich bin fasziniert.

Manche Menschen wurden geboren, um zu schreiben, so wie Freddie Mercury geboren wurde, um zu singen. Bravo, Herr Walser.

Prädikat: Schmeißt euer Smartphone weg und lest dieses Buch.
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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