Adam C. Oulay sucht DICH! 'Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl und deinen Geschäftssinn mit mir – und vielleicht sogar noch mehr … BEWIRB DICH JETZT!'
Wie weit würdest du für deinen Erfolg gehen? Wärest du bereit, ALLES zu tun, um dieses Casting zu gewinnen? Auch wenn du niemandem trauen kannst, außer deiner besten Freundin? Selbst dann, wenn euer beider Leben in Gefahr wäre? Es könnte DIE Chance sein – für eine von euch. Oder aber der Weg in die Hölle …
1960 in der Wesermarsch geboren, wohnte viele Jahre in Düsseldorf. Sie studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie mit ihrer Familie und einem großen Korb voller Katzen ans Meer zurück. Die Weite und die Ruhe der nordfriesischen Kooglandschaft beflügelten ihre Fantasie und sie fing an zu schreiben. Inzwischen gehört sie zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren und ihre Romane wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Die Nähe zum Meer und ihre Reisen auf die Kanalinseln inspirierten sie zu Elodies und Gordians Geschichte.
Ich fand das Buch richtig gut, und ich werde diese Geschichte auch nicht so schnell vergessen. Alles war so genial durchdacht, am Ende ergab wirklich alles einen Sinn, und mit dem Ausgang der Geschichte bin ich mehr als zufrieden! Für mich war 'The Perfect' das perfekte Buch.
Meine Meinung Ich habe von der Autorin bisher noch nichts gelesen, habe aber schon viel gutes gehört. Als ich dann gesehen habe, dass ein neues von ihr erscheint, wusste ich, dass ich mal schnell ein Buch von ihr lesen sollte. Das Cover des Buches ist in meinen Augen nichts besonderes. Trotzdem sticht es hervor. Ich mag die Farben unheimlich gerne und finde, dass es sich im Regal wirklich gut gemacht. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich habe die ersten 50 Seiten gelesen und war sofort gefesselt von der Geschichte. Ich hatte zu Beginn daher hohe Erwartungen, weil mich der Anfang schon so packen konnte. Leider flachte diese Begeisterungen in den nächsten Seiten aber ab. Die nächsten 150 Seiten hat sich die Geschichte eher gezogen. Eine gewisse Spannung blieb zwar, aber dort konnte mich die Geschichte nicht richtig packen. Zum Glück ging das aber vorbei. Die Spannung steigert sich danach umso mehr. Es kommen immer mehr Fragen auf und immer mehr Dinge die merkwürdig sind. Nach der kleinen Durststrecke wurde das Buch zu einem kleinen Pagetuner. Wichtig in dieser Geschichte ist, dass man auf Details achtet. Es gibt immer wieder Hinweise, auf das was passieren könnte und warum es passiert. Das hat die Autorin super mit eingebaut und hat das Buch zu einem tollen Jugendthriller gemacht. Wie der Inhalt schon vermuten lässt, geht es hier auch viel um Mode. Ich persönlich bin nicht modeverrückt. Dennoch war der Mode anteil in der Geschichte für mich völlig okay und stellte für mich auch etwas neues da. Die Charaktere in dem Buch haben mir gut gefallen. Allen voran die Protagonistin Jazz. Sie hat die passende Portion Neugier, Ehrgeiz und Wissen. Sie wirkte sehr authentisch und war die perfekte beste Freundin. An manchen Stellen hätte ich sie gerne geschüttelt, da sie bei manchen Dingen etwas blind war, aber es war noch völlig okay.
Fazit: "The Perfect" ist ein wirklich guter Jugendthriller. Wichtig ist, dass man sich hier auf Details konzentriert, denn die sind entscheidend. Zu Beginn hatte das Buch leider eine kleine Durststrecke, wenn die aber überwunden ist, ist das Buch wirklich super! Eine klare Leseempfehlung, die alle gerne Jugendthriller lesen und sich für Mode interessieren.
Das Buch war eigentlich ganz ok und ich hätte 3 Sterne vergeben. Allerdings fand ich die Auflösung so enttäuschend, dass mehr wie zwei nicht mehr drin sind.
Als eine sehr bekanntes Modegeschäft eine Ausschreibung zu einem Designer-Casting macht ist Leena sofort Feuer und Flamme. Ihr größter Traum ist es, etwas mit Mode zu machen und das hier ist ihre Chance. Obwohl es ihr beste Freundin Jazz beruflich in eine andere Richtung zieht, sagt sie zu als Leena bittet sich mit ihr anzumelden. Die beiden werden unter mehreren tausend Bewerberinnen ausgewählt und dürfen am Casting teilnehmen. Doch schon bald merkt Jazz das es nicht mit rechten Dingen zu geht und plötzlich wendet sich auch noch ihre Freundin Leena von ihr ab.
Die Grundidee mit dem Casting hat sofort mein Interesse geweckt und meine Neugier auf dieses Buch war groß. Wie der Klappentext schon verrät ist das Casting alles andere as normal und natürlich stellte sich für mich immer die Frage wieso das so ist und welcher geheimnisvolle Mann hinter dem Namen Adam steckt. Die Handlung entwickelte sich, zu meinet Überraschung, in eine ganz andere Richtung als geplant und das einzige was ich ein wenig hervorsehen konnte war die Liebesgeschichte. Für mich war das auch das einzige an dem Buch, das ich nicht so toll fand. Einfach weil ich das Casting interessanter fand und mir das Herzklopfen fehlte.
In der Geschichte dreht sich alles um die beiden Freundinnen Leena und Jazz, wobei ich mich anfangs ziemlich gewumdert habe das Jazz die Rolle der Erzählerin zu teil wurde. Da sie anfangs doch eher als 'Begleitcharakter' wirkt. Doch je weiter man in der Geschichte schreitet, desto wichtiger wird sie für den Plot und desto mehr gewinnt mich die freche, intelligente Protagonistin für sich. Außerdem bleiben durch dieser Sichtweise die Dinge noch etwas länger rätselhaft und mysteriös. Die Idee der Autorin baut sich beinahe von selbst aus und hat mir unglaublich gut gefallen. Auch an der Umsetzung scheiterte es nicht. Ich habe das Geschehen mit Spannung verfolgt!
Schlussendlich möchte ich auch noch kurz auf den Schreibstil von Patricia Schröder eingehen. 'The Perfect' war mein erstes, aber bestimmt nicht letztes, Buch von ihr. Sie überzeugte mich mit ihrer flotten, mitreißenden Erzählweise und konnte sie konnte mich gut unterhalten. Außerdem bringt sie zwischendurch eine gute Prise Witz hinein, um den raschen Lesezug etwas aufzulockern. Ihr Stil passt also perfekt für ein spannendes Jugendbuch!
~ FAZIT ~ Ein spannender Jugendroman, der an einen Punkt beginnt und an einem ganzen anderen endet. Tolle Wendungen, interessante Ideen und abwechslungsreiche Charaktere - ich kann es nur weiterempfehlen!
3 Sterne ! So umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht wirklich.. Ich fand es sehr lange extrem langweilig. Auf den letzten 50 Seiten würde es dann auch endlich mal für mich spannend ... Leider wusste ich sehr schnell was es mit dem Adam C. Pulse auf sich hat... Das Ende war auch vorhersehbar. Irgendwie sind für mich noch viele Fragen offen geblieben. Zwar hat die Autorin am Ende versucht vieles aufzuklären aber ich hab trotzdem nicht verstanden was es mit dem Ganzen auf sich hat. :D eine gute Geschichte .. Aber auch nicht mehr und nicht weniger.
Von der Inhaltsangabe her hab ich mich sehr auf das Buch gefreut. Am Ende war es dann doch anders als gedacht und auch die Beweggründe des Ausrichters des Castings werden am Ende nicht geklärt, was ich sehr schade finde und auch sonst war es nicht sonderlich aufregend. Es war nicht schlecht, aber es wäre mehr drin gewesen.
Das Cover: Das Cover von ‚The Perfect‘ ist sehr hübsch, sehr weiblich und ein Eye-Catcher. Der Titel verdeckt zwar einen Teil des weiblichen, irgendwie künstlich und traurig aussehenden Gesichtes, aber es passt meiner Meinung nach irgendwie. Toll ist natürlich auch das Lesebändchen und das Hardcover, das wundervoll schimmert.
Die Geschichte: Der geheimnisvolle Unternehmer Adam C. Oulay ruft zu einem besonderen Casting auf. Daran teilnehmen möchte Leena, Jazz‘ beste Freundin, die schon immer Modedesignerin werden und ihre eigene Kollektion entwerfen wollte. Sie kann Jazz dazu überreden, auch an diesem Casting teilzunehmen, doch Jazz hat nicht vor zu gewinnen: Sie möchte nur ihrer besten Freundin beistehen. Beide melden sich zu dem Casting/Training an und beide werden auch als Teilnehmerinnen ausgewählt. Leena kann es gar nicht fassen und Jazz versucht, die Tatsache, dass sie an dem Training teilnehmen und noch nicht ein Auslandsjahr in Australien antreten wird, ihren Eltern beizubringen, die nichts sonderlich begeistert sind, sie jedoch trotzdem unterstützen.
Am ersten Tag des Trainings werden die 18 Kandidatinnen in sechs Favourites und zwölf Servants eingeteilt. Leena gehört zu den Favourites, Jazz zu den Servants, den Dienern der Favourites. Leider wird Jazz nicht Leena als Servant zugeteilt, sondern zusammen mit der Servant Liambiko der Favourite Robyn. Nun muss Jazz versuchen, Leena zu helfen, sie darf aber wiederum Robyn nicht absichtlich behindern. Das erste Motto steht außerdem an: Lieblingsfarben – Lieblingsstoffe – Lieblingsstücke. Nach einem dramatischen Vorfall mit Liambiko müssen Jazz und Robyn alleine kreativ sein. Doch nicht nur das macht Jazz Sorgen, auch der ihrem Thema zugewiesene F2, ein maskierter Diener. Er hilft Jazz in besonderen Situationen und vertraut ihr Geheimnisse an. Doch kann sie ihm trauen oder ist er Teil eines perfiden Planes von Adam C. Oulay?
Meine Meinung: Ein neues Buch von Patricia Schröder! Das war mein erster Gedanke, als ich die Leserunde auf Lovelybooks gesehen habe. Nachdem ich das Buch dann in den Händen hielt, habe ich erst einmal das hübsch schimmernde weiße Hardcover bewundert. Dann ging es auch schon los und bereits der Prolog wird spannend und verrät einen Teil der Geschichte. Das macht den Verlauf der Geschichte schon interessant, denn ich persönlich habe nun mitgerätselt, was denn passiert, dass es zu so einem Prolog kommt. Nun zur Geschichte. Jazz lässt sich von ihrer besten Freundin überreden, bei einem Casting/Training eines geheimen Adam C. Oulay mitzumachen. Gleich am Anfang wird erklärt, dass Leena eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat und Jazz damit nicht unzufrieden ist. So ist die Freundschaft zwischen den beiden wirklich unglaublich süß. Jazz ist Leena gegenüber treu und loyal und unterstützt sie bei ihrem Ziel, das Training zu gewinnen. Es gibt mehrere Szenen, in denen sich die enge Freundschaft und Sorge der Beiden zeigt.
Nun zum Training, das wirklich gut aufgebaut ist. Favourites und Servants und Diener namens F1, F2 usw. bis F6. Besonders F2 wird für Jazz ein besondere Person, denn er hilft ihr und verrät ihr verschiedene Geheimnisse. Das Casting hat mehrere Mottos, zu denen Präsentationen von der Favourites und ihren Servants vorbereitet und aufgeführt werden sollen. So steht die erste Präsentation unter dem Motto ‚Lieblingsfarben – Lieblingsstoffe – Lieblingsstücke‘ und die zweite unter dem Motto ‚Über Grenzen gehen‘. Wir lernen neue Leute kennen, so u.a. Liambiko, deren Mundwerk mir so unglaublich gut gefallen hat, aber auch Robyn, die erst hart zu sein scheint, aber im Laufe stellt sich dann heraus, dass sie ganz anders ist. Auch F2 ist eine interessante Figur, bei der ich nie wusste, ob man ihm trauen kann. Natürlich gibt es auch hier unerwartete Wendungen wie ein versuchter Selbstmord, eine unerwartete Favourite und ein schrecklicher Unfall.
Neben den leichten Thriller-/Spannungselementen ist auch eine kleine Liebesgeschichte vorhanden. Mit bzw. zwischen wem, das verrate ich hier allerdings nicht. Außerdem gibt das Buch/die Geschichte Denkanstöße, z.B. zum Umgang mit den persönlichen Daten. Das hat mir wirklich gut gefallen und mich noch einmal über diese Tatsache nachdenken lassen. Mir hat außerdem die geheime Zeichensprache von Jazz und Leena sehr gefallen, da sie sehr originell ist. Das ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, sich im Geheimen Nachrichten zu schicken und den anderen wissen zu lassen, wie es einem geht. Eine tolle Idee der Autorin. Der Schreibstil ist abschließend gut und flüssig zu lesen und vor allem sehr jugendlich gehalten, da meist aus der Sicht von Jazz erzählt wird. ‚The Perfect‘ ist ein Einzelband, den man gut und gerne mehrmals lesen kann und dazu auch noch hübsch im Regal aussieht. :)
Meine Bewertung: Mir hat ‚The Perfect‘ wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte und der Verlauf war anders, als ich es gedacht habe, aber es warten spannende Aufgaben, neue Leute, große Geheimnisse und Überraschungen auf den Leser bzw. die Leserin. Mir hat das Lesen gemeinsam in der Leserunde gut gefallen; so konnten u.a. noch einige Unklarheiten beim Lesen/zum Abschluss erklärt werden. Ich vergebe hier ganz klar fünf Sterne!
►♥◄ INHALT ►♥◄ ADAM C. OULAY sucht DICH! "Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl und deinen Geschäftssinn mit mir - und vielleicht sogar noch mehr ... BEWIRB DICH JETZT!" Wie weit würdest du für deinen Erfolg gehen? Wärest du bereit, ALLES zu tun, um dieses Casting zu gewinnen? Auch wenn du niemandem trauen kannst, außer deiner besten Freundin? Selbst wenn euer beider Leben in Gefahr wäre? Es könnte DIE Chance sein - für eine von euch. Oder aber der Weg in die Hölle ...
►♥◄ MEINE MEINUNG ►♥◄ Dieses Buch hat mich von der ersten Sekunde an unglaublich neugierig gemacht. Als es mir zum ersten Mal auf Youtube begegnete war mir klar: ich will es unbedingt lesen! Also großer Fan von Casting-Shows (ja, ich gestehe) war dieses Buch ein Must-Read für mich; doch die Kritiken im Netz gehen stark auseinander - wie es mir letztlich gefallen hat; ob ich begeistert oder enttäuscht bin; erfahrt ihr jetzt in sorgfältigster Genauigkeit.
Der Einstieg glückte mir schon mal ziemlich gut. Ich war direkt in der Geschichte drin und fühlte mich dort pudelwohl und gut aufgehoben. Alles beginnt mit einem äußerst spannenden, vielversprechenden Prolog. Danach hatte der Leser kurz Zeit um Leena und Jazz kennen zu lernen, ehe der Stein auch schon ins Rollen kam und die Geschichte nahm ihren Lauf.
Jazz und Leena sind unglaublich authentische, liebenswerte Protagonistinnen, die unterschiedlicher kaum sein können. Jazz, die selbstlose junge Frau, die alles für ihre beste Freundin tut und Leena, die ehrgeizige, enorm selbstsichere, angehende Modedesignerin, die für den Sieg wohl auch über Leichen gegangen wäre. Beide Mädels waren mir total sympathisch, teilweise musste ich jedoch auch mal die Augen verdrehen, denn es gab Situationen, da fand ich das Ganze etwas überspitzt was die Charakterzüge der beiden Figuren betraf. Nichts desto trotz konnte ich so gut wie alle Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehen und fühlte mit ihnen mit. Gerade die Gefühle waren es, die unheimlich gut transportiert worden sind und es gab den ein oder anderen Moment, da war selbst ich den Tränen nahe; obwohl ich ansonsten nicht so nah am Wasser gebaut bin. Auch die Nebenfiguren empfand ich als ausreichend gut dargestellt und detailliert beschrieben; der ein oder andere hätte vielleicht etwas mehr Tiefe vertragen können, doch alles in allem fand ich die Charaktere alle stimmig und bildhaft. Der Schreibstil wusste mich ebenfalls zu überzeugen. Es war nichts außergewöhnliches, jedoch ließ er sich schnell, einfach und leicht verständlich lesen. Ich kam sehr zügig voran und konnte mich wunderbar in der Geschichte verlieren. Auch die Atmosphäre während des Lesens sprach mich total an und riss mich regelrecht mit sich. Auch das Setting und die allgemeinen Beschreibungen gefielen mir total gut und ich war teilweise so in das Buch vertieft, dass ich alles um mich herum vergessen konnte - allem voran: die Zeit. Genau so wie ich mir es erhofft und gewünscht hatte. Geschrieben hat Frau Schröder übrigens aus Jazz' Sicht in der Ich-Perspektive. Das brachte mir unsere Protagonistin noch näher und gefiel mir, ausnahmsweise, richtig gut.
Die Grundidee hat mich ja letztlich dazu verleitet, das Buch überhaupt zu lesen. Ich liebe Casting-Shows und finde, dass diese Idee in der Bücherwelt eindeutig zu kurz kommt. Umso erfreuter war ich, dass Patricia Schröder hier genau darauf gesetzt und sogar noch einige 'Thriller'-Elemente mit eingebaut hat. Leider muss ich sagen, dass ich mir am Ende noch ein wenig mehr Einfallsreichtum gewünscht hätte. Nichts desto trotz war es ein außerordentliches Tempo am Ende und es gab einige, wirklich unerwartete Überraschungen.
Auch an der Umsetzung habe ich kaum etwas zu meckern. Wie oben schon einmal kurz erwähnt, hätte das Ende vielleicht noch ein wenig ausgeklügelter sein können, doch das ist eindeutig Meckern auf hohem Niveau. Alles in allem war das Buch durchweg, von der ersten bis zur letzten Seite, überaus spannend und nervenaufreibend und die Umsetzung des Castings und der damit verbundene Zickenkrieg war sehr realistisch dargestellt und ausgearbeitet worden. Über fehlende Überraschungsmomente kann ich mich auch nicht beklagen und so war das Ganze eine rund herum gelungene Sache.
►♥◄ FAZIT ►♥◄ Die Vorfreude auf dieses Buch hat mich dauernd in Schach gehalten, und irgendwann konnte ich nicht mehr anders als danach zu greifen. Meine Erwartungen wurden zu nahezu 100% erfüllt und ich war einfach nur begeistert und mitgerissen von der Idee. Liebenswerte Figuren treffen hier auf ein interessantes, neues Setting und eine gut ausgearbeitete Storyline. Die allseits bekannte Thriller-Spannung hätte zwar hier und da etwas mehr sein können, dennoch war ich permanent gefesselt und mitten im Geschehen dabei.
►♥◄ 4.5 VON 5 STERNEN ►♥◄ Ich vergebe für dieses Buch ganze 4.5 von 5 möglichen Sternen und spreche daher eine 100%ige Lese-Empfehlung aus. Wer Casting-Shows und Casting-Geschichten mag und dabei auch noch ein Thriller-Fan ist, wird "The Perfect" garantiert mögen. Mir jedenfalls hat es tolle, spannungsgeladene Lese-Stunden beschert.
Schwanke extrem zwischen 3 und 4 Sternen,weil es mir einerseits von der Idee und vom Schreibstil her super gefallen hat,mir aber andererseits eigentlich zu viele Fragen offen geblieben sind.
Inhalt: Adam C. Oulay sucht DICH! 'Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl und deinen Geschäftssinn mit mir – und vielleicht sogar noch mehr … BEWIRB DICH JETZT!' Wie weit würdest du für deinen Erfolg gehen? Wärest du bereit, ALLES zu tun, um dieses Casting zu gewinnen? Auch wenn du niemandem trauen kannst, außer deiner besten Freundin? Selbst dann, wenn euer beider Leben in Gefahr wäre? Es könnte DIE Chance sein – für eine von euch. Oder aber der Weg in die Hölle … (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Es fällt mir unheimlich schwer The Perfect zu bewerten. Warum das so ist? Ich glaube, das lässt sich am besten erklären, wenn ich euch von meinen Erwartungen an das Buch erzähle. Es gibt diese Bücher die so unglaublich leicht sind. Sie vermitteln keine schweren Themen, sind ganz sanft und kurzweilig und versüßen uns den Alltag durch ihre Geschichten. Auch solche Bücher braucht es manchmal zur Abwechslung und auch ich greife hin und wieder gerne zu ihnen. Genau solch einen Roman hatte ich letztendlich auch erwartet als ich zu The Perfect griff und wurde daraufhin mehr als nur überrascht. Die Ausgangssituation ist so klassisch, dass sie schon klischeehaft ist. Die beste Freundin der Protagonistin überredet diese dazu, bei einem Casting mitzumachen, das eigentlich nichts für sie ist. Doch wie durch ein Wunder dürfen beide letztendlich doch daran teilnehmen und die Protagonistin macht sich dabei nicht mal schlecht. Genauso geht es Jazz, als ihre beste Freundin Leena sie überredet zum Casting von Adam C. Oulay zu gehen, der für sein neues Modelabel eine persönliche Assistentin sucht. Jazz darf am Casting teilnehmen. Genau wie Leena und dabei steht sie den anderen Mädchen in nichts nach. Genau bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich geglaubt, dass dies eine von diesen lockeren Geschichten ist. Dass es hier und da vielleicht ein paar kleine Konflikte gibt, die sich jedoch schnell wieder lösen. Damit hatte ich jedoch falsch gedacht, denn Patricia Schröder entwirft ein Casting Szenario, das uns ganz anders über die Welt des Castings nachdenken lässt. Jazz empfand ich als eine sehr tolle aber nicht immer unbedingt angenehme Protagonistin. Sie ist sehr festgefahren in ihrer Meinung und wirkt dadurch sehr unnahbar und wenig bereit für Entwicklungen etc. Ich wüsste allerdings auch nicht, wo man bei ihr in einer Entwicklung ansetzen sollte, denn schon von Anfang an erkennt sie das Elementare: An dem Casting ist etwas faul. Jazz erschien mir so perfekt und durchdacht, dass ich nicht wirklich eine tiefe Bindung zu ihr aufbauen konnte. Letztendlich ist dieser Punkt auch das einzige Problem, was ich beim Lesen über hatte. Diese fehlende Nähe zu Jazz. Der Rest hat mich allerdings überaus positiv überrascht und begeistern können. Man merkt Patricia Schröder an, dass sie schon eine erfahrene Autorin ist. Das Buch ist schnell und sehr flüssig gelesen und allein durch die Sprache baut sie auch dort Spannung auf, wo eigentlich keine vorhanden ist. Dabei entsteht ein enormes unbedingt weiterlesen-Gefühl. Wie oben schon beschrieben habe ich ein sehr lockeres Jugendbuch ohne viele Konflikte erwartet und war dann sehr positiv überrascht, als sich The Perfect nicht als solches herausgestellt hat. Tatsächlich zeigt die Autorin im Buch viele grundlegende Probleme des Castingformats auf. Ungeschminkt und aus der Sicht der Teilnehmerinnen. Das gibt der Geschichte nicht nur Spannung sondern lässt den Leser ständig nachdenken, reflektieren und hinterfragen. Das macht das Buch sehr wertvoll und genau diesen Anspruch sollten mehr Jugendbücher haben. Bewertung: The Perfect hat mich sehr positiv überrascht. Nachdem ich ein leichtes Jugendbuch mit wenig Konfliktpotential erwartet hatte, konnte mich dieser Roman durch seine Spannung aber besonders durch seine enorme Tiefe sehr fesseln. Patricia Schröder nimmt uns mit hinter die Kulissen eines Castings und zeigt besonders auch die negativen Seiten von diesem. So kommt der Leser ins Grübeln und reflektiert sehr viel. So sollten mehr Jugendbücher sein. Ein einziger Kritikpunkt ist allerdings die Protagonistin, die mir oft zu perfekt und zu sehr kalkuliert schien und zu der ich so keine Nähe aufbauen konnte. Vielen herzlichen Dank an den Coppenrath Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.
Ich habe mich sehr gefreut endlich 'The Perfect' zu lesen, da die Mehrheit sehr überzeugt von diesem Buch war/ist. Ich wollte genau, wie die meisten anderen Leute mich von diesem Buch überzeugen lassen und es lieben lernen. Leider erging mir es anders als der Mehrheit. Ich konnte mich nämlich nicht richtig mit dem Buch anfreunden.
Vorab zu dem Cover: Ich finde das Cover sticht sehr ins Auge mit dem grellen pink-farbigen Stich, dem Mädchengesicht im Hintergrund und der großen Schrift. Meiner Meinung nach passt es durchaus gut zum Inhalt des Buches, weil es um ein Mode-Casting geht. Mode wird häufig mit Schönheit in Verbindung gebracht und so ist ein posierendes Mädchengesicht angemessen gewählt. Das Mädchen auf dem Cover könnte eine Teilnehmerin an dem Mode-Casting sein.
Schreibstil: Der Schreibstil hat mir durchaus gut gefallen. Er war leicht und locker zu lesen. Ab und zu waren einige Beschreibungen, meiner Meinung nach, zu lang bzw. unnötig. Aber daran stör ich mich (mittlerweile) nicht mehr dran. Ich habe das Buch sehr schnell weg gelesen. Der Schreibstil hat dem Leser das Gefühl gegeben, unbedingt weiterzulesen. Auch wenn ich die Geschichte nicht fesselnd fand, wollte ich dennoch erfahren, was als Nächstes passiert.
Charaktere: Die Charaktere haben mich irgendwie ein wenig an die aus der 'Selektion-Reihe' von Keira Cass erinnert: Mädchen, ein Wettstreit, Zickenkrieg, Männerprobleme,... Am Anfang der Geschichte haben mir Jazz und Leena sehr gut gefallen. Sie sind beste Freundinnen und dies merkt man auch sehr. Allerdings verbleiben sie beide im Verlauf der Geschichte als eher unnahbar, genau wie die restlichen Teilnehmerinnen des Castings, was wirklich schade ist. Da die Fs, de Herren der Geschichte, nicht viel von sich preisgeben, wirken sie ebenfalls sehr blass. Ich hätte mir gewünscht, dass der Leser 'näher' an den Charaktere ist und somit ggf. mehr mit ihnen mitfiebern könnte.
Die Geschichte: Ich wollte die Geschichte mögen - doch leider bin ich nicht in diesen Thriller hinein gekommen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch, weil The Perfect von vielen Seiten gelobt wird. Die Geschichte verläuft sehr platt vor sich hin. Man liest mehr über Kleidungsgestaltung und Bühnenaufbau als über spannende (aufklärende) Ereignisse des Castings ab. Es passieren lediglich zwei Geschehnisse beim Casting, die für Spannung sorgen. Allerdings hat der Leser diese auch ohne langes Rätseln sehr schnell erkannt. Außerdem erschließt sich ebenfalls schon sehr frühzeitig, wer hinter dem mysteriösen Adam C. Oulay steckt. Ich habe immer weitergelesen in der Hoffnung, das irgendwann der große Plottwist kommt, doch leider verläuft alles sehr hervorsehbar ab. Die Aufklärung am Ende ist dementsprechend das Gegenteil von spannend und unbefriedigend.
Fazit: Ich finde es immer noch schade, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Die Idee, die hinter der Geschichte steht, ist durchaus gut. Dennoch wurde sie leider nicht ausreichend (besonders im Hinblick, dass es sich hier um einen Thriller handelt) ausgearbeitet.
Ich fand den Klappentext dieses Thrillers wirklich sehr ansprechend und bin mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Mit einer solchen Thematik, wie sie in 'The Perfect' angesprochen wird, habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt, somit war dieses Buch ein wenig Neuland für mich. Ob es mich also überzeugen konnte oder nicht, das erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und als Leser fliegt man förmlich durch die Seiten, was mir sehr gut gefallen hat und wodurch ich mich relativ schnell in das Geschehen herein gefunden habe. Mit den Protagonisten des Buches kam ich größtenteils zurecht. Bei einigen Figuren hat sich die Autorin meiner Meinung nach an zu vielen Klischees bedient, was aber nicht übermäßig stört und in der Gesamtwertung nicht stärker ins Gewicht fällt. Etwas schade fand ich es, dass mir die Figuren auch im Nachhinein noch sehr eindimensional vorkommen und keine persönliche Besonderheit haben, die sie ausmacht. Auch ist der innere Konflikt und die große Veränderung, die sich im Körper der Hauptfigur abspielt, für den Leser nicht nachvollziehbar, da man nicht wirklich in die Figur eintauchen kann. Abgesehen davon, hat mich keine der Personen groß beim Lesefluss gestört. Das Szenario in 'The Perfect' ist meiner Meinung nach so skurril wie interessant. Es bietet meinen Interpretationen zufolge einige sozialkritische Elemente, die aber nicht zu sehr die Oberhand gewinnen, als dass man hier einen krassen Bezug zur Gegenwart herstellen kann. Dennoch glaube ich, ist die Autorin auf einige Makel der Mode-Industrie gestoßen, welche sie aber nicht näher erläutert, den Leser aber zum Nachdenken anregen. Die Autorin arbeitet mit einigen Stilmitteln, die Lust und Neugier auf die Auflösung erwecken und somit die Spannung in dem Roman konstant aufrecht erhalten kann. Die Grundthematik kann mich überzeugen, weil ich als Leser mich wie Mitglied und Teilnehmer dieses stattfindenden 'Wettbewerbs' sehe und mit den Hauptfiguren mitfiebere, dass sie in die nächste Runde kommen. Zurück zu den Figuren: Schade finde ich, dass man so gut wie überhaupt nichts über die Konkurrentinnen erfährt, was meiner Meinung nach sehr sinnvoll gewesen wäre und den packenden Effekt um einige Grad gesteigert hätte, da man miträtseln hätte können, gegen wen die Figuren eine Chance haben und gegen wen eben nicht. Die Protagonistin ist an einigen Stellen etwas naiv, was mich gestört hat, denn ich hätte viel früher gemerkt, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Hier kann ich aber leider nicht näher ins Detail gehen, ohne zu spoilern. Die Auflösung des Buches ist mein größter Kritikpunkt an 'The Perfect'. Sie ist meiner Meinung nach mehr als nur unglaubwürdig und überhaupt nicht nachvollziehbar. Es fühlt sich an, als hätte die Autorin die ersten dreihundertfünfzig Seiten geschrieben und sich dann dazu eine möglichst passende Wendung überlegt, die aber überhaupt nicht in den Kontext passt, der davor als Thema behandelt wurde. Die Reaktionen der Protagonistin auf die Sachen, die sich ereignen, nebenbei gesagt, sind zu platt und völlig unglaubwürdig. Auch finde ich, dass das Timing in diesem Buch nicht stimmt, da am Anfang alles extra lang und ausführlich erklärt wird, dann aber das Ende total abgehetzt wirkt und überhaupt nicht dem Rest des Buches gerecht. Zum Ende lässt sich sagen, dass 'The Perfect' den Oberbegriff 'Thriller' nicht verdient hat, da es hierfür leider an viel zu viel Spannung fehlt, die für mich das Genre des Thrillers ausmachen.
Fazit: Ich glaube, dies war eine der unstrukturiertesten Rezensionen, die ich je geschrieben habe - und es tut mir leid. Letztendlich lässt sich aber sagen, dass mich 'The Perfect' über weite Strecken hinweg überzeugen und unterhalten konnte; die einigen Kritikpunkte, die ich noch angebracht habe, sorgen aber für eine deutliche Linderung des Lesespaßes. Vor allem das Ende mit dieser Auflösung wird den vorhergehenden Seiten nicht gerecht.
Bewertung: Genrewertung: 7 / 10 Punkte Gesamtwertung: 6 / 10 Punkte
Leider nur knappe vier Sterne, ich hätte dem Buch gerne fünf Sterne gegeben, allein schon weil der Typ Adam heißt. Trotzdem hat es dafür nicht ganz gereicht. Dabei hat mir die Idee sehr gut gefallen, sehr innovativ und spannend. Und auch die Protagonistin war eine coole, toughe junge Frau. Klingt alles sehr positiv, soll es ja auch. Abzug gab es eben dafür, dass das Ende nicht ganz so ausgefeilt war. Es war okay, ich hatte mir einfach nach dem story Beginn viiiiiel mehr erhofft! Trotzdem eine Empfehlung, es lohnt sich und das Ende spricht sicher viele, nur mich einfach nicht, an.
Adam C. Oulay sucht DICH! 'Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl und deinen Geschäftssinn mit mir – und vielleicht sogar noch mehr … BEWIRB DICH JETZT!'
Wie weit würdest du für deinen Erfolg gehen? Wärest du bereit, ALLES zu tun, um dieses Casting zu gewinnen? Auch wenn du niemandem trauen kannst, außer deiner besten Freundin? Selbst dann, wenn euer beider Leben in Gefahr wäre? Es könnte DIE Chance sein – für eine von euch. Oder aber der Weg in die Hölle …
Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sehr sehr positiv überrascht. Ich hatte eine nette, aber oberflächliche Geschichte über die Modewelt erwartet, aber es kam ganz anders. Den das Casting für das sich Leena und Jazz bewerben. Und auch sie haben nicht damit gerechnet. Jazz lässt sich von ihrer besten Freundin Leena breitschlagen, sich für das Casting zu bewerben, denn das ist Leenas ganz große Traum. Und wie es das Schicksal will, werden die beiden Mädchen als zwei von 18 Kandidatinnen ausgewählt. Doch das Casting, ist nicht das, was sich die beiden Freundinnen erhofft haben. Es ist unkollegial, die Mädchen sind distanziert und alle wirken eingeschüchtert. Bereits im Prolog erfahren wir, dass etwas sehr sehr schreckliches passieren wird, und wir steuern auf dieses Ereignis zu. Das Jazz sich möglicherweise auch noch verliebt hat, ist für die Situation nicht unbedingt entspannend, denn die Mädchen schweben in tödlicher Gefahr.
Ich kannte Patricia Schröder bereits von der Meeresflüsterntrilogie, und ich muss sagen, dass mir dieses Buch deutlich besser gefallen hat, sowohl die Geschichte, als auch der Schreibstil waren sehr flüssig. Die Geschichte hat mich total gefesselt und ich habe das Buch mit einer einzigen Unterbrechung durchgelesen.
Die Hauptprotagonistin ist eine sehr hilfsbereite Person, die man sofort mag, auch wenn sie viele Entscheidungen trifft, die ich niemals getroffen hätte - wir waren also nicht zu hundertprozent eins, aber das ist auch mein einziger Makel an dem Buch.
Das Ende hat mich sehr überrascht, bin aber doch froh, dass es so ausgegangen ist.
Fazit: Da ich Jazz oft nicht nachvollziehen konnte, einen halben Stern Abzug.. 4,5 Sterne - Auf jeden Fall zu empfehlen.
Castingshows im Fernsehen hasse ich wie die Pest. Trotzdem ziehen mich Bücher mit Castingthema magisch an und ich habe keinen Schimmer, warum das so ist. Auch das Thema Mode finde ich in Büchern sehr spannend, denn hier kann ich mir im Gegensatz zur Realität immer noch ein eigenes Bild schaffen und meiner Vorstellung freien Lauf lassen.
Der Anfang verläuft recht flott und der Leser wird direkt mit dem Geschehen konfrontiert. Dass man erstmal sehr verwirrt ist, lässt sich leider nicht vermeiden. Es ist jedoch die gute Art Verwirrtheit, die bei der man weiß, dass irgendwann die Erkenntnisse von ganz allein kommen werden.
Der Schreibstil ist flott und hält für mich genau die richtige Waage zwischen kurz-und-knapp und detailliert. Frau Schröder hat sich auch gekonnt der Jugendsprache angenommen und hält das Buch aktuell. Auch die Popkultur Bezüge haben mich zum Schmunzeln gebracht.
Die zwei Protagonistinnen sind die besten Freundinnen Jazz und Leena. Jazz ist ein sehr geerdeter, in sich ruhender Charakter. Sie ist rational, bodenständig und weiß meistens was sie will. Leena steht ein bisschen mehr unter Strom, ist aufgeschlossen, positiv und extrovertiert. Auch wenn am Anfang klar formuliert wurde, wie eng die beiden sind, so habe ich diese Freundschaft sehr lange nicht gespürt. Sie erschien mir recht einseitig und ich konnte nicht nachvollziehen warum Jazz so viel für Leena tut, wenn doch so gar nichts von ihr zurückkommt. Sie hat ja auch nur Leena wegen am Casting teilgenommen und dann reden die Beiden für viele Seiten kaum miteinander. Des Weiteren sind noch viele andere Mädchen mit im Rennen, die alle sehr blass bleiben. Allein Robyn konnte Eindruck hinterlassen - wenn auch als nervige und unausgegorene Persönlichkeit. Und dann wäre da natürlich noch Liambiko, die nicht auf den Mund gefallen ist und wahrscheinlich als Erste ahnt, dass bei dem Casting irgendwas im Busch ist.
Ein bisschen Romanze darf natürlich auch nicht fehlen. Fand ich die am Anfang ganz süß, so war mir der Fortlauf dieser dann doch zu plump und passte irgendwie so gar nicht in das Ganze herein.
Dafür, dass (fast) alle roten Fäden bis komplett zum Ende gewebt wurden sind, kam mir die Auflösung dann doch zu schnell und vor allem verläuft die Aufarbeitung des Erlebten abseits von dem, was der Leser miterleben darf. Mit dem Ergebnissen der Aufklärung bin ich jedoch zufrieden.
Fazit: Ein kurzweiliger Jugendroman, der mit seinen leichten Thrillerlementen für Abwechslung und Spannung sorgt. Es gibt einige Wow und Aha Effekte, die dem Leser jedoch nicht immer in voller Gänze zugeführt werden. 3,5/5
Ein neues Buch von Patricia Schröder? Waaaas? Erst kurz nach Erscheinen wusste ich davon und dann war die Freude riesengroß. Ein paar Tage später lag es auch schon in meinen Händen und schwups hatte ich es auch schon durchgelesen. Ein spannendes Jugendbuch/Thriller hat Frau Schröder mit "The Perfect" geschaffen.
Als die zwei Freunde Jazz und Leena von einem geheimnisvollen Casting hören, ist Leena Feuer und Flamme und mag, natürlich nur zusammen mit ihrer besten Freundin, unbedingt teilnehmen, Und so nimmt die Tragödie ihren Lauf. Niemand weiß genau, wer Adam C. Oulay ist oder wie er aussieht und jede der 18 Kandidatinnen gibt ihr absolut bestes um in die nächste Runde zu kommen. Und das sorgt nicht nur für Streit, sondern auch für mysteriöse Vorfälle.
Die ganze Zeit fühlt man sich nicht richtig wohl in dem Appartement, in dem die Kandidatinnen wohnen und arbeiten. Es ist bedrückend und man hat die ganze Zeit böse Vorahnungen und denkt "jetzt passiert was". Das macht alles so richtig spannend und ich konnte manchmal kaum noch aufhören zu lesen. Das kurioseste sind für mich allerdings die F's gewesen. Jedem Kandidatenteam steht ein männlicher, maskierter "Diener" zu, welcher allerdings keinen Namen hat, sondern mit F1-F6 durchnummeriert ist. Nicht nur die Protagonistin, sondern auch ich musste dauernd an die Funktionstasten auf der Tastatur denken. :D
Richtig spannend wird es zum Ende als sich die Ereignisse fast überschlagen und Jazz fast nur noch aus Verzweiflung weiter am Casting teilnimmt. Ganz zum Ende kam endlich die Aufklärung, die sowohl ziemlich interessant, komisch, lustig und auch krank war und mir somit ziemlich gut gefallen hat. Die Gründe der Handlungen anderer Menschen lassen sich nicht immer nachvollziehen, man kann nur versuchen sie hinzunehmen und aus ihnen zu lernen.
Fazit
Das neue Jugendbuch/Thriller "The Perfect" von Patricia Schröder hat mich manchmal um meinen Schlaf gebracht. Ein rasantes Casting mit absolut intransparenten Hintergründen des mysteriösen Adam C. Oulay bringt die wahren Gesichter der Kandidatinnen und auch des Veranstalters zum Vorschein. Traue niemandem ist dabei das leitende Motto. Denn wie weit würdest du gehen um deinen Traum zu erfüllen? 4,5/5 Punkte.
Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch, wurde aber ziemlich enttäuscht.
Der Klappentext klang unglaublich spannend und nach kurzem Vorgeplänkel ging es dann auch mit der eigentlichen Geschichte los. Leider war dies ein eher kurzes Vergnügen, denn die Handlung dümpelt nur so vor sich hin. Im Vordergrund stehen Zickenkrieg und ewig lange Beschreibungen von absolut unwichtigen Dingen. Das einzige, dass mich noch bei der Stange gehalten hat, war was hinter allem steckt und was es mit Adam Oulay auf sich hat. Mit Spannung war hier leider nichts.
Das Ende habe ich dann aber auch als ziemlich unbefriedigend empfunden. Die ganze Handlung und auch die Aufklärungen war mich größtenteils absolut nicht logisch. Jazz hat sich die meiste Zeit völlig dämlich und widersprüchlich verhalten.
Das ebook (der onleihe) war stellenweise sehr mies formatiert: Leerzeichen innerhalb von Wörtern oder sich überlappende Sätze. Leider gab es auch einige heftige Rechtschreibfehler.
Der Klappentext verriet nicht viel und das war der eigentliche Grund, warum ich dieses Buch gekauft habe. Was mir persönlich nicht gefällt (und deswegen nur 4 Sterne) war die kleine "Zukunftsbotschaft" (um jetzt nicht zu viel zu verraten). Manche mögen das, und meinen das macht das Buch nur spannender, ich bin nicht wirklich ein Fan weil es für mich wie spoilern ist. Man weiß am Anfang nicht wirklich wie sich das Buch entwickelt und was so alles dann passiert. Ich finde das Ende ist ein bisschen zu schnell, denn der Anfang hat sich sich sehr gezogen und dann war das Ende so kurz. Im Großen und Ganzen war es ein perfektes Buch für ein Wochenende, es lässt sich leicht lesen und man wird sofort von der Geschichte gepackt.
Cover: Die Schrift auf dem Cover wirkt sehr dominant und lässt einen das Gesicht des Mädchens nicht ganz erfassen. Durch die farbliche Gestaltung fällt es auf. Die Spotlights auf der Vorder- und Rückseite des Schutzumschlags, sind eine tolle optische Dreingabe.
Zum Buch: Der Klappentext hat mich gleich angesprochen und ich wollte wissen wie es weitergeht. Der jugendliche, gut verständliche Schreibstil passt gut zur Geschichte und man gerät schnell in einen guten Lesefluss.
Protagonisten: Jaz und Leena sind seit Jahren beste Freundinnen und kennen es nicht anders, als immer füreinander da zu sein. Dabei ist Leena eher die dominantere der beiden und Jazz lässt ihr oft ihren Willen. Es ist interessant wie beide sich unabhängig voneinander entwickeln und mehr zu eigenständigen Personen werden. Jazz ist die aufopferungsvollere in dem Zweiergespann und Leena reißt sie mit ihrer Begeisterung oft mit und so erleben sie so manche Situation, die sie sicherlich nicht erwartet hätten.
Meine Meinung: Das Geheimnis das um den ominösen Adam C. Oulay herrscht, ist immer präsent in dem Buch. Man rätselt zwar nicht direkt mit, fragt sich aber dennoch ob man den einen oder anderen Hinweis übersehen hat. Es ist eine Mischung aus großen Träumen, pompösen Events und dem unerfüllten Wunsch, die perfekte Besetzung für die Stelle zu sein, was die Charaktere vorantreibt. Ich finde es wirklich lesenswert und interessant gemacht, muss jedoch zugeben das mir zu viele Dinge unausgesprochen blieben und das Ende etwas zu abrupt ablief. Ein paar mehr Details hätte ich mir schon noch gewünscht.