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Der Tor und der Tod

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An extensive English introduction and German text.

58 pages, Paperback

First published January 1, 1894

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About the author

Hugo von Hofmannsthal

462 books132 followers
Austrian writer Hugo von Hofmannsthal established his reputation with lyric poems and a number of plays, including Yesterday (1891) and Death and the Fool (1893).

This Austrian novelist, librettist, poet, dramatist, narrator, and essayist flourished.

https://en.wikipedia.org/wiki/Hugo_vo...

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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Terpsichore.
11 reviews
November 29, 2023
„Da Tod mein Leben war, sei du mein Leben, Tod!”

Es ist mittlerweile fünf Jahre her, dass ich erstmals mit Hofmannsthals Der Tod und der Tod in Kontakt gekommen bin und diese Zeilen, wie Claudios gesamter finaler Monolog, sind mir immer präsent geblieben. Ich glaube kein Buch aus meinem literaturwissenschaftlichen Studium hat einen vergleichbaren Eindruck auf mich gemacht. Das Maß an Gehalt auf diesen gerade einmal 30 Seiten ist enorm. Ebenso wie die Anzahl der Zeilen, die ich unterstreichen möchte. Ein Meisterwerk. Und ein Buchfreund, zu dem man immer wieder zurückkehren kann.
Profile Image for Myhte .
557 reviews56 followers
March 4, 2026
Wie wundervoll sind diese Wesen,
Die, was nicht deutbar, dennoch deuten,
Was nie geschrieben wurde, lesen,
Verworrenes beherrschend binden
Und Wege noch im Ewig – Dunkeln finden

Wo andre nehmen, andre geben,
Blieb ich beiseit, im Innern stummgeboren

Ich hab mich so an Künstliches verloren,
Daß ich die Sonne sah aus toten Augen
Und nicht mehr hörte als durch tote Ohren:
Stets schleppte ich den rätselhaften Fluch,
Nie ganz bewußt, nie völlig unbewußt

künftgen Lebens vorgeliehnen Schein
Und hohles Bild von einem vollern Sein.

In jeder wahrhaft großen Stunde,
Die schauern deine Erdenform gemacht,
Hab ich dich angerührt im Seelengrunde
Mit heiliger, geheimnisvoller Macht

Mit halbem Herzen, unterbundnen Sinnen
In jedem Ganzen rätselhaft gehemmt,
Fühlt ich mich niemals recht durchglutet innen,
Von großen Wellen nie so recht geschwemmt,
Bin nie auf meinem Weg dem Gott begegnet,
Mit dem man ringt, bis daß er einen segnet

Was allen, ward auch dir gegeben,
Ein Erdenleben, irdisch es zu leben
Im Innern quillt euch allen treu ein Geist,
Der diesem Chaos toter Sachen
Beziehung einzuhauchen heißt
Und euren Garten draus zu machen

Tiefatmend und vom Drang des Lebens warm ...
Doch alle reif, fallt ihr in meinen Arm

Ein feiner toter Atem weht die Hälfte
Von meinem Erdendasein hier umher

Ich hab dich, sagtest du, gemahnt an Dinge,
Die heimlich in dir schliefen, wie der Wind
Der Nacht von fernem Ziel zuweilen redet ...

Warum bemächtigt sich des Kindersinns
So hohe Ahnung von den Lebensdingen,
Daß dann die Dinge, wenn sie wirklich sind,
Nur schale Schauer des Erinnerns bring

Wenn einer träumt, so kann ein Übermaß
Geträumten Fühlens ihn erwachen machen,
So wach ich jetzt, im Fühlensübermaß,
Vom Lebenstraum wohl auf im Todeswachen.
Profile Image for Edward Cheer.
519 reviews4 followers
May 24, 2016
Very similar in concept to "The Intruder", which I read earlier last week, wherein the play focuses on the larger theme of death and its effect of us as humans. However, I personally prefer this meditation on death than "The Intruder".

"Death and the Fool" follows a man named Claudio who constantly moans and wails on the misfortunes of his life, to finally meet Death, who instructs him the error of his thinking and shows him how little of an impact he's left on the world, which Claudio finds an on reassurance that perhaps he can escape the suffering of life in preparation for the "reality" that is death.

This play calls into question many assumed facts on life: that perhaps our lives are an illusion, that we only need to get by and be content to live a satisfying life, and that our lives truly matter in the grand scheme of things. And Hofmannsthal spits in the face of those ideas, showing that our fears for death reside in a knowledge of us knowing how small we are, compared to everything else. A definite must-read.
Profile Image for Jona.
36 reviews1 follower
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February 4, 2026
Wie wundervoll, oh Hugo, du,
Dein Tod, der mich des Lebens raubt,
Sinnierend, zweifelnd immerzu,
Zurücklässt ohne was ich glaubt‘.

Im Hafen sitz ich also drum,
Ein Kopf, ein Wundern, ob des Mumm,
Der mir abgeht und den ich such,
Zur Suche schickst du mir dies Buch.

Sind das denn nicht die Fallen, dort
Von denen Claudio auch quälte?
Nicht denkend, fühlend, immerfort,
Verdau wie er ich deine Räte.

*Nach kurzer Bedenkzeit.*

Wellen, brandend, brausend, türmend,
Ausgelöst durch kleinstes Boot, ersterben,
Und wirkt die See auch noch so stürmend,
Getilgt allein durch Ufermauerskerben.

Denn Land hat was Flüss’gem zuweilen
Fehlt, wenn von fest‘ Stand es träumt, allein
Nur Eis zur werden und zu bleiben,
Heißt kalt, für immer kalt zu sein.

So mach mich Land, das wandelt dennoch,
Ein wenig standhaft, formbar will ich sein,
Mut, Lust, Leben, ja all was ich roch,
Soll Schönes fühlen, statt nur seinen Schein.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Harald.
9 reviews1 follower
Read
October 6, 2016
Idé til ting å gjøre: Skrive Der Tor und der Tod i en alder av 19 (!):

Wie abgerißne Wiesenblumen
Ein dunkles Wasser mit sich reißt,
So glitten mir die jungen Tage,
Und ich hab nie gewußt, daß das sich schon Leben heißt.
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