Zuerst einmal: da man jetzt anscheinend nicht mehr ohne weiteres hier neue bzw. fehlende Ausgaben zufügen kann, ohne total umständlich eine Anfrage in einem Forum zu machen, möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Buch nicht wie angegeben 2001 Seiten sondern nur 310 Seiten hat! (obwohl ISBN identisch ist...)
Mir hat das Buch keinen Spaß gemacht. Dies liegt zum einen daran, dass ich nicht viel Bezug zu Bridget Mooney gefunden habe, zum anderen daran, dass ich bis auf drei Geschichten die Fälle jetzt auch nicht sonderlich spannend fand. Positiv empfand ich die Idee hinter dem Buch. Bridget Mooney ist eine Schauspielerin aus Missouri, die Ende des 19. Jahrhunderts in den USA in einige Kriminalfälle verwickelt wird und diese löst (nicht ohne es dabei selbst mit dem Gesetz nicht so ernst zu nehmen). Dabei stösst sie auf viele berühmte, oder zumindet damals berühmte, Persönlichkeiten wie Präsident Grant, Jesse James, Lillie Langtry, Thomas Alva Edison und Sarah Bernhardt oder ist bei den Geschehnissen beim Bau der Brooklyn Bridge zugegen. Allerdings hätte man für meinen Geschmack die Fälle doch etwas interessanter gestalten können. Bei vielen habe ich jetzt schon vergessen, um was es eigentlich ging. So uninteressant waren sie leider für mich.