Jean Stafford burst on the literary scene in 1944, when, at the age of twenty-nine, she published her bestselling novel, Boston Adventure. Three years later, Life magazine hailed her as the most brilliant of the new fiction writers. Bafflingly, for the rest of her life, Stafford would struggle--and fail--to capitalize on that early promise.
David Roberts' compelling biography examines Stafford's disastrous marriages, including her first marriage to the volatile poet Robert Lowell, which culminated for her in a lengthy stay in a psychiatric hospital. Beautiful and gifted, Stafford squandered her health as well as her talent, ending her life embittered and alone.
David Roberts is the award-winning author of twenty-nine books about mountaineering, exploration, and anthropology. His most recent publication, Alone on the Wall, was written with world-class rock climber Alex Honnold, whose historic feats were featured in the film Free Solo.
Der Biograph gibt nicht vor, zu wissen, was er nicht wissen kann. Allerdings überlässt er es allzu oft dem Leser, die verschiedenen, oft widersprüchlichen Quellen zusammen zu puzzeln und ein wahrscheinliches Szenario zu entwickeln. Beispiele hierfür ist die Darstellung der Beziehungen zwischen Stafford und Hightower genau wie die zwischen Stafford und Lowell. Die Darstellung der erstgenannten Beziehung ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass es David Roberts nicht immer gelingt, die Proportionen in der Biographie zu wahren. In epischer Breite schildert er das Auf und Ab zwischen Stafford und Hightower, ohne dass die Fülle der Details erkennbar für Staffords weiteren Lebensweg relevant wäre. Die Frage, ob Stafford mit Hightower letztlich keine Beziehung eingegangen ist, weil sie ihn nicht mit Syphilis anstecken wollte, oder ob sie seine Gefühle nicht wirklich erwidert hat, stellt Roberts nicht. Auf der anderen Seite hat mir zum Beispiel die Schilderung von Staffords Kindheit und Jugend sehr gut gefallen.