Stella hat in der Musikbranche Karriere gemacht, eine wunderbare Mutter und einen besten Freund, dem sie alles anvertrauen kann. Klingt super, oder? Ist es aber nicht: Der Freund ist ein Stoffhase namens Möhrchen, die Mutter hat das Wort »Kontrollfreak« erfunden und der schöne Job geht gerade den Bach runter, weil ein Konkurrent alles daransetzt, Stella auszubooten. Noch dazu sieht er umwerfend aus – Schweinerei! Nein, Stellas Leben ist im Moment ganz und gar kein Wunschkonzert. Es sei denn, sie schafft es, den Taktstock wieder an sich zu reißen …
Witzig, turbulent und romantisch: Der Bestseller von Anne Hertz jetzt endlich auch als Taschenbuch!
Anne Hertz ist das Pseudonym der Autorinnen Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz aus Hamburg, die nicht nur gemeinsam schreiben, sondern als Schwestern auch einen Großteil ihres Lebens miteinander verbringen.
Bevor Anne Hertz 2006 in Hamburg zur Welt kam, wurde sie 1969 und 1972 in Düsseldorf geboren.
Fünfzig Prozent von ihr studierten Jura, während die andere Hälfte sich der Anglistik widmete.
Anschließend arbeiteten 100 Prozent als Journalistin.
Anne Hertz hat im Schnitt 1,5 Kinder und mindestens 0,5 Männer.
Sie lebt in einem großen Haus mit allen Menschen, die ihr wichtig sind.
Ich mag Anne Hertz Bücher und auch dieses fand ich wieder echt gut. Es ist lange her, dass ich einfach mal wieder fast am Stück ein Buch durchgelesen habe.
Natürlich bedient es einige Klischees und ist in Teilen sicher auch etwas vorhersehbar, aber dabei unheimlich charmant und sehr kurzlebig geschrieben. Manchmal brauche ich genau das!
Inhalt: Stella ist eine erfolgreiche AR Managerin in einer großen Hamburger Plattenfirma. Sie hat den richtigen Riecher für Stars und entscheidet, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht. Doch dann der Schock: Der Chef will nicht mehr und hat die Firma an ein Konkurrenzunternehmen World Records verkauft. Voller Motivation hat der neue Chef die Idee eines Teambuildingseminars und läd alle Mitarbeiter zu einer "Reise" ins Nirgendwo ein. Für Stella der Beginn eines Kampfes, denn auch in der anderen Firma gibt es einen AR Manager. Der nicht nur gut aussieht, sondern zudem noch unglaublich charmant und gleichzeitig provakant ist; er reizt Stella bis aufs Blut und überlässt ihr nicht ohne Weiteres das Feld. Er ist nicht einzige Mann in Stellas Leben: Auch Musiker Tim hat es ihr angetan. Sie will ihn und seine Band unter Vertrag nehmen... doch ist das jetzt noch möglich?
Meine Meinung: Bisher habe ich alle Bücher von dem Autorenduo Anne Hertz gelesen und ich muss leider sagen, dass ich von diesem Buch etwas enttäuscht war. Dabei klingt der Inhalt super und auch das Cover ein Hingucker!
Doch mich hat das Buch nicht gepackt. Die Ideen waren nicht neu und es war oft vorhersehbar. Gerade das ist sonst nicht Anne Hertz' Stil. Klar gab es immer mal wieder lustige Szenen, aber nichts, das spektakulär und zum Kaputtlachen war.
Wie schon der Titel sagt, geht es um Musik. Das Thema Musik steht klar im Vordergrund. Die Firma ist eine Plattenfirma, Stella arbeitet in der Branche und ein Musiker spielt eine Hauptrolle. Immer wieder werden Songtexte zitiert, wieder und wieder. Die sind nicht ausgedacht, nein, sie stammen von Jan Sievers, der einen neuen Song herausgebracht hat, der zu diesem Buch "gehört". Eine geschickte Zusammenarbeit, die mich ziemlich gestört hat.
Denn der Musiker Tim, der als super gut aussehend, total nett und talentiert beschrieben wird, ist ganz klar der Sänger Jan Sievers. Aussehen gleich, Name ähnelt sich mehr als auffällig (musste das sein?) und die Songs von Tim sind die Songs von Jan Sievers. Und gerade auch deshalb wusste ich seit Beginn des Buches wie es ausgehen würde. Da dieses Buch eine Werbung für den Song und das Album von Jan Sievers ist, kann das Autorenduo den Sänger nicht schlecht dastehen lassen.
Obwohl ich ein Musikfan bin (und mir sogar auch dieses Gerne von Jan Sievers gefällt), ist das Zusammenbringen von Buch und Musik immer etwas kritisch. Natürlich kann man sich während des Lesens die Musik anhören, aber was wenn man es nicht tut? Dann funktioniert dieses Konzept nicht. Ich möchte nicht auf jeder zweiten Seite (übertrieben gesagt) Songtexte lesen, die zwar recht nett sind, aber mehr durch das Lied, die Stimmung darin und Melodie leben.
Aber genug von der Musik. Zurück zu den Personen: Stella ist mir nicht besonders im Gedächtnis geblieben, sie ist zwar authentisch, aber weder sympathisch noch unsympathisch. Sie war "okay". Mit ihr mitgefiebert habe ich leider nicht.. und mein Mitleid hielt sich auch in Grenzen. Die Nebenpersonen waren mir leider auch zu flach und wenig ausgegoren. Gern hätte ich mehr Kanten, Ecken und spezielle Charaktere gesehen.
Die Liebesgeschichte und das Hin und Her habe ich Stella nicht abgekauft. Tut mir Leid, aber für mich enthielt das Buch keinen Funken Romantik. Schade! Anne Hertz kann das besser!
Insgesamt kann ich das Buch dennoch nicht schlechter als drei Herzen bewerten, weil es einfach doch immer auch wieder lustige Szenen gab. Zwar gab es viele klischeehafte Situationen, aber die haben Anne Hertz sehr schön beschrieben, dass sie dennoch witzig waren. Der Plot war abgerundet, keine Fragen blieben offen und das Ende ist ein Happy End.
Nebenbei gesagt: Mein Anne Hertz Liebling ist "Sternschnuppen". Das Buch kann ich nur empfehlen! Darin gibt es die Romantik, die Einzigartigkeit und Witzigkeit, die ich bei Anne Hertz so mag.
Fazit: Für mich kein Hit. Mehr hatte es den Beigeschmack einer Promotion für den Sänger Jan Sievers. Andere Bücher von Anne Hertz waren eindeutig besser, hier fehlte es an Witz, Sympathie und an Romantik. Dafür viel Musik, was schön ist, aber leider erreichte es mich nicht.
Nachdem ich zuletzt das eher enttäuschende "Trostpflaster" gelesen habe, wollte ich Anne Hertz direkt eine neue Chance geben, da mich die bisherigen Bücher immer begeistern konnten. Ich habe mich dabei für "Wunschkonzert" entschieden und war daher besonders gespannt, schon allein, weil mich die Kurzbeschreibung direkt angesprochen hat.
Anne Hertz ist ein Sammelpseudonym, dass aus den Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz besteht. Der Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder einmal typisch für die beiden Autorinnen: leicht, flüssig, stellenweise anspruchslos, aber immer mit viel Humor versehen. Dieser trifft zwar nicht immer so ganz meinen Geschmack, aber dennoch fühle ich mich immer sehr gut unterhalten, sodass das Autorinnen-Duo ein fester Bestandteil in meinem Bücherregal ist.
So gut die Geschichte zum Großteil auch ist, umso enttäuschender fand ich die Protagonistin Stella, die mich an einigen Stellen wirklich genervt hat. Sie ist unglaublich oberflächlich, denkt sehr viel über ihre Frisur und Outfits nach und dazu wird ihr Äußeres auch immer wieder beschrieben, was ich stellenweise wirklich lästig fand, denn so habe ich mehr ihr Aussehen, als ihre Persönlichkeit kennengelernt. Sie wirkt für mich unnahbar und viel zu perfekt, da hätte ich es mir lieber gewünscht, wenn sie Ecken und Kanten gehabt hätte. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Martin und Tim konnten mich nur bedingt unterhalten. Sie sind nicht wirklich mein Typ und haben mich mit ihrer Art oftmals sehr genervt. Hier ist die Aufteilung recht simpel: Martin verkörpert hier einen harmlosen Badboy, der gerne mal den ein oder anderen bösartigen Spruch bringt, aber ansonsten recht harmlos erscheint, während Tim eher der Softie ist, der aus jeder Mücke einen Elefanten macht und sehr sensibel durch die Welt läuft. Wer jedoch schon von diesen Figuren genervt ist, hat noch nicht Stellas Mutter erlebt, denn die ist in diesem Buch die absolute Krönung und ich konnte keine liebende Mutter in ihr entdecken. Vielmehr ist sie ein sehr dominanter Kontrollfreak, die mit sich und der Welt nicht im Einklang ist.
Die Liebesgeschichte ist dagegen recht unterhaltsam (stellenweise auch unfreiwillig), auch wenn diese zum Großteil doch sehr vorhersehbar ist. Dennoch fand ich den Weg zur Entscheidung und die Gedanken und Gefühle dabei sehr interessant, sodass ich da doch das ein oder andere Mal mitfiebern, aber auch lachen konnte.
Das Cover ist wieder einmal wunderschön. Der pinke Farbton und das Grammophon harmonieren gut zusammen und die bunte Mischung, die aus dem Grammophon stammt, geben dem Cover noch die nötigen Farbkleckse, um ein optisches Highlight zu werden. Auch die Kurzbeschreibung liest sich ansprechend und ist gut zusammengefasst.
"Wunschkonzert" ist sicherlich nicht das beste Buch von Anne Hertz, dennoch konnte es mich durchaus unterhalten. Wahrscheinlich wäre es jedoch schöner gewesen, wenn die Protagonistin ein bisschen weniger oberflächlich und anstrengender gewesen wäre. Dennoch liebe ich die vielen Ideen, die Anne Hertz immer wieder in ihren Büchern verarbeiten und freue mich somit auch auf weitere Bücher von dem sympathischen Autorinnen-Duo.
Ich liebe die Bücher von Anne Hertz. Das klingt banal, entspricht aber der Wahrheit. Und das, obwohl mir der Klappentext zu dem neuesten Werk von Wiebke und Frauke, anfangs nicht mehr als ein müdes Lächeln hervorgelockt hat. Diese ganze Teambuildingsache fand ich nicht wirklich spannend, aber das heißt ja nichts. Den Klappentext von "Goldstück" fand ich auch erst lahm und nun ist das Buch eines meiner Lieblinge.
Aber zurück zu "Wunschkonzert", das diesmal doch etwas anders daherkommt, als die anderen Bücher der beiden. Und damit meine ich nicht nur die Idee, die Songs von Jan Sievers (den Song "Die Suche" fand ich damals schon toll, aber irgendwie habe ich ihn dann etwas vergessen und konnte das nun dank dem Buch nachholen) ins Buch einzubinden. Nein, ich finde, dass dieses Mal die Hauptfigur Stella wirklich jemand mit Ecken und Kanten ist. Die durchaus liebenswert ist, aber manchmal hat sie es mir auch schwer gemacht, sie zu mögen. Da hätte ich sie gerne mehr als einmal geschüttelt. Man merkt einfach, wie sehr Stella eine Entwicklung in dem Buch durchmacht, deutlicher, als in den anderen Büchern. Weil ich die Heldinnen doch eigentlich immer sympathisch fand und mochte. Stella war eben etwas eigen.
Und dann natürlich die Idee, die Musik von Jan Sievers einzubinden, indem man die Figur des Tim Lievers nach Jan angelegt hat. Ganz ehrlich, wenn man die Geschichte liest, dann kommt man unweigerlich zu dem Entschluss: Das passt wie Topf auf Deckel. Aber so was von. Teilweise war ich sprachlos, wie perfekt die Songs in die Geschichte eingebaut wurden. Vor allem aber auch "Was ist dann Liebe", den Wiebke extra mit Jan Sievers eingesungen hat und den man sich bis 31.12.2011 kostenlos bei amazon.de downloaden kann. Das Lied ist so der Knaller, aber im Buch musste ich echt schlucken, als es kam. Ganz großes Kino, sag ich da nur. Insbesondere was den Text angeht. Ganz ehrlich, wer das Buch liest, sollte sich unbedingt auch das Album von Jan Sievers holen.
Ich bin jedenfalls mal wieder restlos begeistert. Humor, Drama, Turbulenzen, Liebe und Romantik, alles das gibt es wieder und sorgt für einen wunderbaren Lesegenuss, dass die Seiten nur so dahinfliegen - leider. Vor allem das Ende hat mir so was von ein breites Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Wunderbar. Und wie gesagt, die Entwicklung von Stella fand ich großartig schriftlich umgesetzt und absolut glaubwürdig.
Wie bereits in meinem [Ich lese ...]-Post erwähnt, hat mir eine wirklich sehr sehr gute Freundin - die immer ganz genau meinen Geschmack trifft - dieses wunderhübsche Buch geschenkt. Sie hat schon eine Zeit lang versucht, mir Bücher von Anne Hertz schmackhaft zu machen, nur irgendwie konnte ich mich nie dazu durchringen, eines zu kaufen. Jetzt hat sie die ganze Sache in die Hand genommen und mir das neueste von den beiden symphatischen Schwestern zu Weihnachten geschenkt. Und jetzt, da ich das Buch gelesen habe, muss auch ich mich zu einem ganz frisch gebackenen Anne Hertz Fan bekennen.
Ich muss sagen, dass mir der Klappentext nicht so sonderlich gut gefallen hat, doch da meine Freundin bisher mit ihren Buchempfehlungen für mich noch nie falsch gelegen hat, dachte ich, ich versuche es einfach mal. Ich war gleich von der ersten Seite an gefangen. Stella ist endlich mal ein Charakter mit Ecken und Kanten. Sie ist keine perfekte Mary-Sue oder nervige Bella. Sie hat richtig Charakter und war mir daher gleich von Beginn an unglaublich symphatisch, auch wenn ich sie manchmal wirklich am liebsten an den Schultern gepackt und mal richtig gut durchgeschüttelt hätte.
Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Das Buch strotzt nur so vor Humor, Drama, Romantik ... alles ist dabei, was einem durch den wunderbar flüssigen Schreibstil nur noch schmackhafter macht. Man findet gleich von Anfang an in die Geschichte hinein und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Das einzige, das mir nicht so gefallen hat bzw. was mich nicht so angesprochen hat, war dieses ganze Musikbusiness. Die Sache mit der Band, etc. irgendwie hat mir das nicht so gut gefallen, weshalb ich auch einen Punkt abziehe. Aber ich denke, das ist bloß Geschmackssache und sonst nichts. Ich denke, wäre es ums Modelbusiness gegangen, hätte ich keinen Punkt abgezogen ;)
Ansonsten hat mich das Buch wirklich sehr gerührt und immer wieder zum Lachen gebracht. Besonders am Ende musste ich mir ein paar Tränchen verkneifen.
Fazit: Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch und werde mir jetzt mit ganz bestimmter Sicherheit noch mehr Romane von Anne Hertz zu legen. Die beiden haben mich ganz klar überzeugt. Ich bin beeindruckt.
Mit Anne Hertz Büchern liegt man einfach nie falsch. Was mir immer wieder auffällt ist,dass ich mich so gut wie immer im Hauptcharakter wiederfinden kann. Manchmal mehr,manchmal weniger aber es gibt immer diese Momente wo man denkt 'Ja,so bin ich auch'. Und natürlich kommt der Humor auch nicht zu kurz. Schon der erste Abschnitt hat bei mir für Lachtränen gesorgt,das ich Florian Silbereisen & Co. auch nichts abgewinnen kann *g*
Das Wunschkonzert hat mich wünschen lassen, besonders im Hinblick auf die Charaktere und deren Entwicklung. Leider wurden meine Wünsche diesbezüglich nicht so gut erfüllt wie ich es mir erhofft hatte.
Gründe für das Buch: - viel Humor und ungewöhnliche Situationen - flüssig geschreiben und einfach zu lesen - Tolle Einbindung von Musik Gründe gegen das Buch: - teilweise vorhersehbare Entwicklung - zwischenzeitig zu nervige Entscheidungen -
Hat mir bis auf einige Stellen sehr gut gefallen! Es war witzig und interessant und ich konnte durch das Buch sehr viele Lieder finden, die jetzt schon auf meinem Iphone sind! :)