Der Welterfolg - die komplette dritte Staffel. Zwei parallele, fast identische Welten. Die eine schreibt das Jahr 2011, die andere das Jahr 2013. 2011 steht die Welt am Rande des Untergangs - die Welt 2013 dagegen ahnt nichts von der Apokalypse. 2011: Als Franz Laurenz den Mord an Edward Kelly live im Fernsehen miterlebt, fliegt er umgehend nach Rom zurück. Erneut als Papst Johannes Paul III. bestätigt, beginnt Franz Laurenz mit den Vorbereitungen, die Menschheit vor der Apokalypse zu retten. Gleichzeitig sucht Maria in Jerusalem mit unerwarteter Unterstützung nach der Büchse der Pandora. Ebenso wie ein dämonisches Kind namens Raymond. 2013: Der Collegeprofessor Peter Adam hat apokalyptische Visionen. Als seine Frau und seine kleine Tochter Maya bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, eröffnet ihm sein Bruder Nikolas, dass ihr Tod im Zusammenhang mit den Aktivitäten eines okkulten Ordens stehe. Zu spät erkennt Peter, dass er der Schlüssel zu allem ist. Dass er das Böse längst entfesselt hat. Und dass nur er das Ende der Welt noch aufhalten kann.
MARIO GIORDANO, the son of Italian immigrants, was born in Munich. He is the author of 1,000 Feelings for Which There Are No Names; he has also written thrillers, books for children, and screenplays. Auntie Poldi and the Sicilian Lions is his first novel translated into English. He lives in Cologne.
Librarian Note: There is more than one author in the Goodreads database with this name.
Bei Apocalypsis III handelt es sich wie der Titel schon sagt um den dritten und vermutlich letzten Band einer Reihe. Hier sollte man zum Verständnis die beiden vorgehenden Bände gelesen haben.
Peter Adams Mission, die Welt zu retten ist noch nicht beendet. Doch die Chancen stehen schlecht. Er weiß nicht, wem er noch trauen kann. Seinem Bruder Nikolas? Dem Papst Franz Laurenz? Dem Wissenschaftler Nakashima? In dem Chaos nach der Wiederkehr des Bösen in die Welt scheint es keine Konstanten, kein Vertrauen mehr zu geben. Jeder Schritt, den Peter unternimmt, macht offensichtlich alles nur noch schlimmer.
Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe mit großem Vergnügen als Hörbuch genossen habe und beim zweiten (ebenfalls als Hörbuch) wegen der eigenartigen Handlungsstränge fast abgebrochen hätte, hatte ich nicht die Absicht, den dritten Band zu lesen. Als das Buch dann in meiner örtlichen Bücherei auslag, war ich doch neugierig auf die Auflösung der Gedankenprobleme, die mir besonders der zweite Band bereitet hatte. Die hat der Autor dann gut hingekriegt. Die Ungereimtheiten und Unvorstellbarkeiten gerade des zweiten Bandes werden doch logisch geklärt und deren Bedeutung für den gesamten Verlauf der Handlung erläutert. Und dieser (hoffentlich) letzte Band bietet wieder eine spannende Thrillerhandlung, die nur selten ins Abstruse abgleitet. Über das Theoretische möchte ich mir nicht zu viele Gedanken machen, ich freue mich eher an der runden Story. Möge die eine Welt lange überleben und das Böse nie aufwachen, möge die andere Welt ihre Hand über die Geschichte halten.
Der dritte und letzte Band der Apocalypsis-Reihe zielt, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, weniger auf kirchliche und religiöse Fakten ab und konzentriert sich fast ausschließlich auf Science Fiction. Während ich bei Teil 1 die Bezeichnung "Thriller" noch treffend fand, ist sie hier mittlerweile völlig fehl am Platz. Ich habe mich letztendlich nur für 3 Sterne entschieden, weil ich es stellenweise doch arg verwirrend fand, dass man Zeitsprünge von teilweise 2000 Jahren hatte. Ich habe für meine Verhältnisse lange gebraucht um diesen Band zu lesen. Schwere Kost aufgrund von Verwirrung und Verbindungen die sich teilweise erst nach 200 Seiten ergeben haben. Was mich letztlich dann einfach nicht fesseln konnte und mich nur auf 3 Sterne einlassen kann. Das Ende betrachtend wären 4 Sterne angemessen - nicht nur sehr schön geschrieben, sondern auch eine, wenn auch nicht realisierbare, Entwicklung der Menschheit und Toleranz. Ebenso eine Wendung die ich nicht erwartet hätte, und eine kleine offene Frage. Alles in allem ist dieser Band gut - aber eben nicht hervorragend.