Jump to ratings and reviews
Rate this book

Il cielo cent'anni fa

Rate this book
Siamo in un villaggio russo attorno al 1918. La Rivoluzione è già avvenuta, la guerra civile è in pieno svolgimento, ma qui le notizie arrivano lentamente perché l'Impero dello zar è molto grande... Tuttavia anche in un luogo come questo il tempo non si ferma e le cose mutano e scorrono, un po' come il fiume che lambisce il grande salice e le case. L'anziano del villaggio, Ilja, ad esempio, ha recentemente iniziato a fare le sue previsioni su piogge, temporali ed esondazioni con l'aiuto di un fragile tubicino dì vetro a cui tiene come alla sua stessa vita. Il vecchio Pjotr, invece, preferisce rimanere in ascolto del vicino fiume e dei suoi spiriti. E poi c'è Inna Nikolajevna, la moglie di Ilja, che è superstiziosa quanto Pjotr e che ha previsto l'arrivo di uno sconosciuto quando le è caduto il coltello. Già, lo sconosciuto: un giovane uomo con l'uniforme trasandata e lo sguardo turbato. Gli abitanti del villaggio lo osservano con sospetto, lo assillano di domande, eppure nessuno, nemmeno la piccola Annuska, riesce a capire perché sia giunto fin lì e, soprattutto, perché voglia rimanere... Yulia Marfutova ci conduce in un mondo sospeso tra magia e modernità, tra storia e oblio, in un tempo di rivoluzioni e idee nuove e ci fa incontrare personaggi che difficilmente dimenticheremo.

226 pages, Paperback

Published February 28, 2024

4 people are currently reading
164 people want to read

About the author

Yulia Marfutova

4 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
17 (10%)
4 stars
68 (43%)
3 stars
55 (34%)
2 stars
14 (8%)
1 star
4 (2%)
Displaying 1 - 22 of 22 reviews
Profile Image for Cule.Jule.
91 reviews88 followers
April 2, 2022
Als der Frau von Ilja (dem Dorfältesten) ein Messer herunterfällt, taucht ein Fremder im russischen Dorf um das Jahr 1918 auf und somit beginnt ein starkes Debüt, das vor allem durch einen unbändigen, schnellen modernen und humorvollen Sprachstil heraussticht. Mittelpunkt sind die Bewohner, die alle an ihre jeweils eigene Vorwarnung glauben. Es geht um Flussgeister, gläserne Röhrchen und der Frage, warum der Fremde überhaupt bleibt.

Ich persönlich hatte während des Lesens den Eindruck ein Märchen zu lesen, das an keiner Stelle zu zäh wurde. Besonders interessant fand ich die eingearbeiteten Lebensweisheiten.

Ein Roman, auf den man sich einlassen muss, da er auf seine eigene Art und Weise besonders ist.
Profile Image for Uralte  Morla.
371 reviews132 followers
September 6, 2021
Irgendwas ist anders seit Wadik da ist. Annuschka spürt es ganz genau. Viel erwachsener fühlt sie sich auf einmal und deswegen wird aus Annuschka Anna, die ziemlich viele Fragen hat. Die mehr wissen möchte, als ihre Großeltern ihr vermitteln können. Dabei ist ihr Großvater Ilja sogar der Wissenschaft zugeneigt. Er ist einer, der auf den Aberglauben seiner Frau nicht viel gibt. Mithilfe eines Glasröhrchens sagt er das Wetter voraus. Das ist wichtig für die Leute im Dorf, schließlich hängt davon die Ernte ab.
Doch nicht alle sind begeistert von dieser modernen Methode. Ähnlich wie Iljas Frau Inna, glaubt auch der alte Pjotr an die alten Wege. Er befragt lieber den Fluss als irgendwelche Röhrchen und hat noch Respekt vor Waldgeistern. Deswegen glaubt er Inna auch, als sie erzählt, dass bald ein Mann erscheinen wird, schließlich ist ihr ein Messer runtergefallen und das sagt ja wohl alles.
Und dann liegt Wadik in ihrem Stall. Ein junger Mann, der einzige im Dorf, alle anderen jungen Männer sind im Krieg. Wadik sagt nicht viel, geht aber bei Ilja in die Rörchen-Wetter-Lehre, schnitzt viel und freundet sich mit Anna an.
Die wiederum erhofft sich von ihm lesen zu lernen oder doch zumindest irgendwas, das Ideen bringt, eine Zukunft mit Träumen, auch für junge Frauen wie sie.
Yulia Marfutova hat mit "Der Himmel vor hundert Jahren" ein eigentümliches Porträt eines Dorfes geschrieben, das im Russland des Jahres 1918 irgendwo zwischen den Zeiten hängt. Eine Mischung aus Aberglaube und christlichem Glaube ist hier vorherrschend, die meisten Bewohner:innen können nicht lesen oder schreiben - wozu auch. Doch der Wandel hin zur Moderne ist spürbar, er tröpfelt langsam in das Dorf - nicht nur im Guten - und kommt doch nicht richtig an.
Sehr subtil erzählt Marfutova das alles, vieles wird nur angedeutet. Das muss man mögen und ehrlich gesagt, war auch mir das Ende etwas zu vage.
Aber die Fabulierlust Marfutovas, ihr Spiel mit der Sprache und ihre Erzählerin, die sich selbst unterbricht und verbessert hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dieses Büchlein mit seinen schrulligen Figuren doch lieb gewonnen habe.
Profile Image for SusanneH.
517 reviews38 followers
July 5, 2023
Die Sprache fand ich grandios, aber die Geschichte an sich fand irgendwie nicht wirklich statt oder hat zumindest mich nicht erreicht.
Profile Image for Bionoema.
38 reviews15 followers
March 15, 2023
3,5/5

Es ist viel mehr die Sprache, die Sprache des Dorfes, die bewegt, als der Inhalt. Es scheint fast, als ob der Inhalt nur dazu dient, der Sprache Projektionsfläche zu bieten, auf der sie im Licht flimmert, in Spiralen um sich selbst dreht und verliert. Wundervoll, ganz wundervoll. Nur leider Inhalts- und Emotionsarm. Habe es dennoch sehr gern gelesen.
Profile Image for Imke.
239 reviews
April 6, 2021
Ein Dorf an einem großen Strom, tief in der russischen Provinz gelegen, wo nichts hingelangt, außer, es wird vom Fluss angeschwemmt oder kommt aus früheren Zeiten, wie Iljas Quecksilber-Röhrchen, mit dem er das Wetter und andere Sachen vorhersagt. Die Bewohner glauben an das, was der Dorfälteste sagt, leben so, wie es immer getan haben, seit hunderten von Jahren.

Die russische Revolution hat längst stattgefunden, es dauert lange, bis die Bewohner den Hauch einer Veränderung spüren, eine Ahnung vom Untergang des Zarenreichs bekommen, ausgelöst durch das Auftreten eines mysteriösen Fremden, Wadik.

Die Erzählung ist archaisch, mystisch, herausgelöst aus allem, gleichzeitig aber stark und tiefgehend, die Figurenkonstellation hatte in ihrer Abgeschlossenheit etwas Inszeniertes, ich könnte mir das ganze gut auf einer Bühne vorstellen.

Marfutova erzeugt in ihrem Debütroman eine interessante Konfrontation von Konzepten, wie etwa Religion vs. Aberglauben, Tradition vs. Innovation, Monarchie vs. Sozialismus, erzählt von dörflichen und familiären Strukturen, vom Menschsein in einer Zeit, in der der Fortschritt noch keinen Einzug erhalten hat.

Auch wenn das Buch durchaus herausfordernd ist, war ich nach der Lektüre wunderbar beseelt und hatte das Gefühl, etwas ganz besonderes gelesen zu haben, eine starke Stimme, die auf sehr poetische Weise etwas zeitloses erzählt. Speziell, aber sehr stark und aussagekräftig!
Profile Image for Wandaviolett.
472 reviews66 followers
November 30, 2021
Dorfleben in all seiner Ärmlichkeit

Kurzmeinung: Auf seine Art perfekt. Sicher kein Roman für jedermann, weil es ein sehr langsamer Roman ist. Aber selten hat ein Titel so gut gepasst!

Ein kleines, sehr kleines Dorf irgendwo in Russland, weit weg, an einem Fluss, der „der Fluss“ heißt. Fluss und Wetter spielen eine wichtige Rolle im gemächlichen Leben.

Der Kommentar:
Die Autorin versteht es wie vielleicht sonst keine, die zum Teil brutalen Vorkommnisse eines Dorflebens in Andeutungen zu verstecken. Vordergründig geschieht nichts, aber zwischen den Zeilen verstecken sich Geschichten. Da passiert etwas. Aber was? „Es gibt so viele Versionen der Geschichte wie Bewohner im Dorf.“ Hallo. Das kennen wir. Diese Aussage hat etwas Allgemeingültiges.

Die Bewohner im Dorf werden weniger. Manche verschwinden. Dafür sind die Geister verantwortlich, sagt man sich. Die Flussgeister. Die Waldgeister. Im Dorf gibt es zwei Parteiungen. Warum? Weil. Ich sags nicht. Es liegt jedenfalls nicht am Röhrchen, das Ilja studiert und damit das Wetter vorhersagt. Sondern weil Iljas Frau mal was mit Pjotr hatte. Ausgesprochen wird im Dorf nichts. Obwohl es einige Konflikte gibt. Und Gefahren auch. Die Gefahren kommen von ausserhalb. Wo sie immer her kommen. Jetzt hab ichs doch gesagt, das mit Iljas Frau.

Der Roman ist in all seiner Schlichtheit zauberhaft und dabei hochphilosophisch.

„Fällt ein Messer herunter kommt ein Mann ins Haus. Fällt ein Löffel, kommt eine Frau. Und fällt eine Gabel, kommt auch eine Frau, weil Löffel und Gabel feminin sind, Messer jedoch maskulin, jedenfalls an diesem Ufer des Flusses.“ Ich komme aus dem Grinsen nicht heraus.

Es gibt eine Menge in dem zugegebenermaßen handlungssparsamen Text zu entdecken.Wie das Fremde ins Dorf kommt. Wie man darauf reagiert. Wie Gastfreundlichkeit buchstabiert wird. Wie eine Seuche das halbe Dorf dahingerafft hat. Wie man weiterlebt, nachdem man Annuschka in den Wald geschickt hat. Und wie wieder Ruhe einkehrt.

Fazit: „Wer am Fluss wohnt, kann noch lange nicht schwimmen, wer am Fluss wohnt, besitzt nicht gleich ein Boot. Wer am Fluss wohnt, wohnt einfach nur am Fluss.“ Köstlich.

Kategorie: Belletristik
Verlag: Rowohlt 2021
Auf der Longlist des Deutschen Buchpreis 2021 (Ich hätte dem Roman die Shortlist gewünscht).
Profile Image for Nathalie.
181 reviews9 followers
May 29, 2021
Ein rasanter, kurzweiliger Roman über das Leben eines Dorfes mit seinen Gewohnheiten & Eigenarten im Jahre 1918. Die Autorin verbindet ihren bildhaften und poetisch anmutenden Schreibstil mit Mythen und Erzählungen, welche die Geschichte nahbar und realistisch machen.
Profile Image for leggere.con.leggerezza.
151 reviews77 followers
June 23, 2024
Un mondo pieno di poesia e di magia.
Questo è in breve 𝐼𝑙 𝑐𝑖𝑒𝑙𝑜 𝑐𝑒𝑛𝑡'𝑎𝑛𝑛𝑖 𝑓𝑎.

Originale , enigmatico, misterioso, surreale, pittorico, ironico, onirico, 𝐼𝑙 𝑐𝑖𝑒𝑙𝑜 𝑐𝑒𝑛𝑡'𝑎𝑛𝑛𝑖 𝑓𝑎, non è un libro adatto a tutti i lettori. È una storia strana, che quasi non esiste, dove la protagonista assoluta è la scrittura.
Bisogna abbandonarsi alle parole di Yulia come se doveste essere trasportati in un sogno, ma se siete troppo realisti, questo libro potrebbe non essere adatto a voi.

✒️ 𝘓𝘦 𝘪𝘥𝘦𝘦 𝘴𝘰𝘯𝘰 𝘶𝘯𝘢 𝘱𝘢𝘳𝘵𝘪𝘤𝘰𝘭𝘢𝘳𝘦 𝘵𝘪𝘱𝘰𝘭𝘰𝘨𝘪𝘢 𝘥𝘪 𝘴𝘰𝘨𝘯𝘪. 𝘓𝘦 𝘪𝘥𝘦𝘦 𝘴𝘰𝘯𝘰 𝘪 𝘴𝘰𝘨𝘯𝘪 𝘥𝘦𝘨𝘭𝘪 𝘶𝘰𝘮𝘪𝘯𝘪 𝘨𝘳𝘢𝘯𝘥𝘪.

Quello di Yulia Marfutova è un linguaggio speciale e sperimentale che racconta una favola d'altri tempi ambientata in un piccolo villaggio russo del 1918 abitato perlopiù da anziani perché i giovani se ne sono andati quasi tutti. La maggior parte in guerra contro la Germania. La guerra che poi, in questo paese, non sono nemmeno sicuri ci sia ancora.
Perché anche le notizie non arrivano.

✒️𝘌 𝘥'𝘢𝘭𝘵𝘳𝘢 𝘱𝘢𝘳𝘵𝘦: 𝘭𝘦 𝘶𝘭𝘵𝘪𝘮𝘦 𝘯𝘰𝘵𝘪𝘻𝘪𝘦 𝘥𝘢𝘭 𝘧𝘳𝘰𝘯𝘵𝘦, 𝘢 𝘲𝘶𝘢𝘯𝘥𝘰 𝘳𝘪𝘴𝘢𝘭𝘨𝘰𝘯𝘰? 𝘔𝘢 𝘱𝘰𝘪 𝘲𝘶𝘦𝘴𝘵𝘢 𝘨𝘶𝘦𝘳𝘳𝘢, 𝘴𝘪 𝘤𝘩𝘪𝘦𝘥𝘦 𝘔𝘢𝘳𝘧𝘢 𝘐𝘷𝘢𝘯𝘰𝘷𝘯𝘢, 𝘦 𝘯𝘦𝘭 𝘧𝘢𝘳𝘭𝘰 𝘴𝘪 𝘴𝘱𝘢𝘷𝘦𝘯𝘵𝘢 𝘥𝘢 𝘴𝘰𝘭𝘢, 𝘲𝘶𝘦𝘴𝘵𝘢 𝘨𝘶𝘦𝘳𝘳𝘢 𝘴𝘢𝘳à 𝘥𝘢𝘷𝘷𝘦𝘳𝘰 𝘢𝘯𝘤𝘰𝘳𝘢 𝘪𝘯 𝘤𝘰𝘳𝘴𝘰? 𝘖 è 𝘶𝘯 𝘴𝘦𝘮𝘱𝘭𝘪𝘤𝘦  𝘱𝘳𝘦𝘵𝘦𝘴𝘵𝘰 𝘱𝘦𝘳 𝘦𝘴𝘵𝘰𝘳𝘤𝘦𝘳𝘦 𝘵𝘳𝘪𝘣𝘶𝘵𝘪, 𝘴𝘦𝘮𝘱𝘳𝘦 𝘱𝘪ù 𝘵𝘳𝘪𝘣𝘶𝘵𝘪 𝘢𝘭𝘭𝘢  𝘨𝘦𝘯𝘵𝘦?


Ilja e Pyotr Sono sue anziani con la barba bianca.
Uno prevede il tempo dentro un tubicino di vetro l'altro interroga gli spiriti guida del fiume. Non parlano molto in generale specialmente Ilja che risponde per la maggior parte delle volte con un simpatico : Mmh!

✒️𝘖𝘱𝘱𝘶𝘳𝘦: 𝘮𝘩𝘮. 𝘖𝘱𝘱𝘶𝘳𝘦 𝘩𝘮𝘮. 𝘖𝘱𝘱𝘶𝘳𝘦 𝘮𝘩𝘩.

Se gli uomini di questo villaggio sono di poche parole, le donne invece sono un vortice di pettegolezzi. 😅 (strano)

Il punto forte di questo romanzo sono i personaggi.
•••
Davvero indimenticabili come Varvara la pazza del villaggio che padroneggia però con i termini metereolici grazie a Ilja, facendosi poi vanto con le donne del paese. Annuska la nipote di Ilja dotata di un'intelligenza fine ma con un indole da ladruncola.
Nel villaggio tutte le persone sono legate a superstizioni e credenze ma è Inna Nikolajevna, la moglie di Ilja la più superstiziosa di tutti, che prevede anche l'arrivo di uno straniero.
.
✒️ 𝘌 𝘴𝘪 𝘴𝘢: 𝘴𝘦 𝘤𝘢𝘥𝘦 𝘶𝘯 𝘤𝘰𝘭𝘵𝘦𝘭𝘭𝘰 𝘢𝘳𝘳𝘪𝘷𝘦𝘳à 𝘶𝘯 𝘶𝘰𝘮𝘰, 𝘴𝘦 𝘤𝘢𝘥𝘦 𝘶𝘯 𝘤𝘶𝘤𝘤𝘩𝘪𝘢𝘪𝘰 𝘢𝘳𝘳𝘪𝘷𝘦𝘳à 𝘶𝘯𝘢 𝘥𝘰𝘯𝘯𝘢.
.
E arriva veramente un forestiero, anzi un giovane in uniforme che stravolge la tranquillità e la quotidianità di questo piccolo villaggio di contadini. Si chiama Vadik, parla poco, ma guarda le persone in un modo particolare. Anzi il suo sguardo trafigge e mette timore.
.
✒️𝘓'𝘶𝘰𝘮𝘰 𝘤𝘰𝘯 𝘭𝘦 𝘶𝘯𝘨𝘩𝘪𝘦 𝘱𝘶𝘭𝘪𝘵𝘦, 𝘐'𝘶𝘰𝘮𝘰 𝘤𝘰𝘯 𝘭𝘢 𝘱𝘢𝘯𝘤𝘪𝘢, 𝘐'𝘶𝘰𝘮𝘰 𝘤𝘰𝘯 𝘪𝘭 𝘱𝘢𝘴𝘴𝘰 𝘥𝘦𝘤𝘪𝘴𝘰, 𝘴ì, 𝘭𝘶𝘪, 𝘭𝘰 𝘤𝘩𝘪𝘢𝘮𝘢𝘯𝘰 𝘪𝘯 𝘷𝘢𝘳𝘪 𝘮𝘰𝘥𝘪 𝘥𝘢 𝘲𝘶𝘦𝘭𝘭𝘦 𝘱𝘢𝘳𝘵𝘪.
.
La scrittura di Yulia Marfutova è evocativa, lirica, caratterizzata da uno stampo creativo.
Sebbene russa di origini, la sua prosa non ha nulla che normalmente richiama gli autori russi. Probabilmente Yulia e stata influenzata dai suoi studi di Germaniatica a Berlino. Ora vive a Boston e voglio credere che un po' di influenza americana ci sia nella sua penna creativa. Un connubio quello di Yulia assolutamente accattivante e magico che mi ha incantata fin dalle prime righe.
.
𝐼𝑙 𝑐𝑖𝑒𝑙𝑜 𝑐𝑒𝑛𝑡'𝑎𝑛𝑛𝑖 𝑓𝑎, è il suo romanzo d'esordio con cui ha vinto il Debütpreis des Buddenbrookhauses e il Friedrich-Holderlin-Forderpreis 2022 ed è entrato nella Longlist del German Book Prize.
.
Prendete Mariana Leky, John Fosse, Aglaja Veteranyi e Azareen Van der Vliet Oloomi, fate una bel mix, e Yulia Marfutova è ciò che ne verrà fuori.
Assolutamente straordinaria.
Se avete amato autori cone quelli, non potete non recuperare anche questa autrice.
.
È un libro molto impegnativo ma se non temete le sfide allora avventuratevi in questo luogo incantato. Ne rimarrete altamente soddisfatti.
.
Come oramai è noto, questi sono i libri che più piacciono a me.
Keller riesce sempre a regalarmi delle letture originali, tolte dal solito, che regalano magia e bellezza e mi fanno sentire cone se galleggiassi in un sogno.
.
Profile Image for Meike.
Author 1 book5,097 followers
Want to read
September 19, 2021
Longlisted for the German Book Prize 2021
NOTES:
Final novel on the list!
debut novel
Russian village in 1918: Revolution has happened, civil war is raging, but village is uninformed
magic, superstition
transforms into political modernity

very accsssible
some cliches
crowd pleaser

Marfutova lives in Boston and teaches at the University of Massachusetts
Profile Image for frau_manja.
31 reviews
December 30, 2024
Der Himmel vor hundert Jahren von Yulia Marfutova ist ein atmosphärisch dichter Roman, der ein russisches Dorf am Vorabend revolutionärer Umwälzungen beschreibt. Mit poetischer Sprache und feinem Humor verbindet die Autorin Tradition, Aberglaube und gesellschaftlichen Wandel. Der magische Realismus und die vielschichtigen Figuren machen das Debüt zu einem besonderen Leseerlebnis. Ein kleiner Wermutstropfen ist das gemächliche Tempo der Erzählung. Dennoch: Eine eindrucksvolle Zeitreise.
Profile Image for Aki.
1,032 reviews
March 10, 2025
Es ist schön geschrieben, die Geschichte super super langsam und irgendwie auch nicht wirklich da. Eher ein Dahinplätschern und deswegen habe ich sooo lange gebraucht. Im Oktober 21 habe ich 40 Seiten gelesen. Im März 25 den Rest. Ich finde die Stimmung wunderschön, fast schon lyrisch, aber ich kann nicht genau sagen was ich gelesen habe. Trotzdem hat mir das Buch im Endeffekt gut gefallen.
Profile Image for Helena Pupkes.
37 reviews3 followers
December 10, 2025
„Der Himmel vor hundert Jahren“ hat wenig Handlung, ist aber irgendwie sehr charmant und bietet eine interessante und ungewöhnliche, weil periphere Perspektive auf die Russische Revolution.
Profile Image for yellowdog.
855 reviews
May 5, 2021
Der Himmel vor Hundert Jahren

Es war einmal in einem Dorf

Der historische Roman „Der Himmel vor Hundert Jahren“ hat den Vorteil, dass er eine vergangene Zeit glaubhaft darstellt. Die Menschen und ihr Leben im russischen Dorf, das klein aber nicht winzig ist, wirken echt und unverstellt. Gut 100 Jahre liegt die Handlung zurück, aber die Autorin Yulia Marfutova vermag es, die Zeit so darzustellen, das man glaubt, man hätte dabei sein können.

Yulia Marfutova geht sorgsam mit ihren Figuren um. Es sind Originale, die fest in ihrem Dorf verwurzelt sind und manche sind abergläubisch, aber die Autorin macht keine Kasper oder Hanswurst aus ihnen. Ihnen verbleibt stets eine innere Würde. Ich mag das.
Das Element des Aberglaubens, z.B. an Flussgeister, beinhaltet Motive, die an den magischen Realismus erinnern.
Hinzu kommt eine entspannte, gute Handlungsführung, der man gerne folgt. Ein wirklich guter Debütroman!
Profile Image for Susana.
101 reviews
September 29, 2021
Sprachlich beeindruckend: Die Handlung wird nicht direkt geschildert, sondern ergibt sich vor allem aus dem assoziativen Gedankenfluss verschiedener Personen.
Der historische Hintergrund kommt mir persönlich zu kurz, er wird lediglich immer wieder angedeutet.
Eine gute Parabel, für mich das Highlight des Buches: Obwohl die Dorfbewohner die politischen Ereignisse nicht verstehen und sie eher ablehnen, nehmen sie in vorauseilendem Gehorsam ihre Ikonen ab, die ihnen so viel bedeuten.
Profile Image for Christiane Alsop.
201 reviews19 followers
July 30, 2021
Die lyrische Sprache der Autorin fließt wie der Fluss durch das Dorf im Zentrum ihres Romans (und erinnert darin an Gusel Jachinas Wolgakinder). Die Redundanz und Abschweifungen in der Sprachmelodie und im Inhalt verleihen Rhythmus, ermöglichen Spiel und Witz, und spiegeln zugleich die Arten und Weisen, wie die Menschen im Dorf sich aufeinander beziehen. So entsteht ein Hauch von Absurdität, der wiederum an Daniiel Charm erinnert.
Fantastisch.
Die Charaktere sind so lebendig, sie sind beinah physisch gegenwärtig. Zu diesen Charakteren zählen auch Dinge, wie das Röhrchen des Ilya, das Blatt von Wadik und die Schürze von Anna, selbst "der Markt" und "die Realität" sind physisch fühlbar.
Weder die Moderne noch die pure Tradition dominiert in diesem russischen Dort, weil wir die Dinge immer auch magisch besetzen und Fremdes in die Tradition einweben. Vielmehr illustriert der Roman das Nebeneinander verschiedenster Wissensarten und Arten, Wissen zu leben.
Die Totalität dieser Erzählweise, more omniscient than an omniscient narrator, ist so mächtig, dass sie streckenweise schwer auszuhalten ist. Darum dürfte der Roman nicht länger sein.
Profile Image for Luisa.
283 reviews
December 6, 2021
Der Himmel vor hundert Jahren war weit und doch sehr limitiert, begrenzt auf den eigenen, eng abgesteckten Lebensraum, auf überkommene Dorftraditionen, fernab von Fortschritt und Neuigkeit, aber durchdrungen von Neugier, Interesse am Nachbarn und an denen, die scheinbar etwas zu sagen hatten. Yulia Marfutova fängt mit zarter Ironie, feinem Humor und leichtem Spott die Skurrilitäten einer russischen Kleingemeinde ein, die sich nicht recht zwischen den Vorhersagen des rückwärtsgewandten Piotr und des wortkargen Ilja entscheiden mag. Aufregung und Neues scheint zunächst in der Person des jungen Wadiks im Dorf Einzug zu halten, dessen freundliche Übernahme des Interesses, wird aber später von der „Realität“ in den Schatten gestellt. Der Himmel vor hundert Jahren ist ein ruhiges, spitzfindiges und unterhaltsames Buch, eines, das einem gefällt, ohne einen völlig umzuhauen. Der Erzählstil ist für mich tatsächlich eine sehr große Freude gewesen, aber ich bin mir sehr bewusst, dass dieser polarisieren mag. Also: ausprobieren!
Profile Image for Margarethe.
572 reviews
November 8, 2021
Hui man ist die ganze Zeit rastlos unterwegs im Dorf, hast du schon gehört? es macht einfach Spass unter dem Himmel vor hundert Jahren in einem kleinen Dorf im damalig noch russischen Nirgendwo Mäuschen zu spielen. So kommt es einem zumindest vor. Man ist permanent unterwegs beobachtet den einen, fühlt mit den anderen und die ganze Zeit dieser Hunger.
Die Welt vor hundert Jahren, der Dorffunk funktioniert perfekt, die Skurilitäten eines Dorfes egal wo und wann sind schon da und werden vorgestellt.
Es macht einfach Spass durchs Dorf zu eilen und Neuigkeiten zu erfahren, das macht das Buch eigentlich aus, dies verwischenden Stil, dieser Dorfklatsch und die WElt vor hundert Jahren, als das Röhrchen noch Weisheit besass.
Das Buch ist ganz anders vom Stil und hat was sehr authentisches, so wird es wohl gewesen.
Aber wenn die Realitäten einziehen, lässt es ein wenig nach.
Aber zurecht auf der Nominierungslist.
#netgalley#
Profile Image for Laura.
79 reviews4 followers
October 3, 2022
Ein kurzer Roman, der in sehr verspielter Sprache verfasst ist. Der Stil war erfrischend anders, unterhaltsam, mit einer Prise trockenem Humor. Die Geschichte selbst ist eher ein slow-burner, aber ich mochte die Charaktere. Lohnt sich. Definitiv mehr "Literatur" als "Buch".
267 reviews
August 16, 2021
Welch ein wunderschöner, ungewöhnlicher Stil, welch tolle Mischung aus alt und neu, Märchen, Aberglaube, Progessivität, Veränderung. Win wirklich ungewöhnliches, schönes Werk.
Profile Image for Ursula.
70 reviews
June 10, 2024
Ein komisches Buch. Einfache spache mit starken Metaphern🤫. Da musste ich ein bisschen nachdenken. Einerseits einfach aber hintergründig dann doch. Ich hab’s genossen. Ein Buch zum empfehlen
Profile Image for Prusseliese.
442 reviews27 followers
June 21, 2024
Ein Dorf. Viele Protagonisten. Ein Röhrchen.
Keineswegs trivial, aber langweilig. Eventuell zu subtil für mich.
Profile Image for Anna.
1,127 reviews
May 13, 2025
Yulia Marfutova to niemiecka pisarka rosyjskiego pochodzenia, jej debiutancka powieść (Niebo sprzed stu lat) opowiada o życiu w niewielkiej wiosce gdzieś w dalekiej Rosji. Nikt z mieszkańców wioski nie zorientował się, że rok 1918 zmienił oblicze kraju, życie toczy się tak samo jak kiedyś.

Ciąg dalszy: https://przeczytalamksiazke.blogspot....
Displaying 1 - 22 of 22 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.