Jump to ratings and reviews
Rate this book

Vierter Stock Herbsthaus

Rate this book
Ein mehr als verlockendes Angebot: 65 Quadratmeter mit Balkon und Badewanne für lächerliche 200 Euro. Und dafür nichts weiter als jeden Tag einen Rundgang durch das alte, fast leerstehende Haus. Einmal täglich nachsehen, ob alle Türen geschlossen und alle Fenster intakt sind, ob kein Müll herumliegt und die Lichter funktionieren.
Als Lena zusammen mit ihrer Lebensgefährtin die Hauswache in dem heruntergekommenen Gebäude übernimmt, das seine früheren Bewohner „Das Herbsthaus“ nannten, da ahnt sie nicht, dass ihr eine Begegnung mit etwas bevorsteht, das nach den Gesetzen der Vernunft nicht sein kann … nicht sein darf.
"Vierter Stock Herbsthaus" erzählt mehrere Wochen aus dem Leben einer jungen Frau, die sich plötzlich in einer Situation wiederfindet, die ihre Vorstellungskraft bei weitem übersteigt.

432 pages, Paperback

First published February 13, 2014

40 people want to read

About the author

Oliver Susami

18 books8 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
24 (28%)
4 stars
33 (39%)
3 stars
20 (24%)
2 stars
6 (7%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for melrose.
13 reviews3 followers
May 14, 2019
Ich bin sehr unschlüssig, wie ich es fand. Sehr direkter, derber Schreibstil. Hallt tatsächlich nach, aber irgendwie.. sehr schlecht für mich einzuordnen momentan.
Profile Image for Isa.
13 reviews7 followers
August 17, 2017
Ein Horror-Buch, welches mir gut gefallen hat. Es kommt ganz ohne Gemetzel und Gewalt aus (bis auf zwei kurze Szenen) und zieht den Leser total in den Bann. Die Story hat mich sofort gefesselt, deswegen habe ich das Buch auch in zwei Tagen gelesen, da ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Manche Stellen waren etwas langatmig und wurden von mir bloß überflogen. Dies hielt sich aber in Grenzen und ist absolut zu verschmerzen. Obwohl ich mir einen Hauch mehr Grusel-Faktor versprochen hatte, hatte ich beim Lesen dennoch permanent ein ungutes Gefühl und die Stimmung, welche in der Geschichte herrscht, färbte auf mich ab. Wenn man das Buch nachts liest (nichts für sehr Zartbesaitete), dann lässt man zum Einschlafen vielleicht das Licht an und geht den Weg zur Toilette etwas schneller als sonst :D Ein absolut gelungenes Buch, welches auf einer wahren Begebenheit basiert. Es hat mir viel besser gefallen als S3: Spuk in der Bibliothek, damit hat sich der Autor nämlich keinen Gefallen getan.
Profile Image for Caecilia Saori.
67 reviews31 followers
November 15, 2018
Dein Lieblings-Café hat eine neue Nachspeise. Du bestellst, bekommst, probierst und sofort ist dir klar: Das ist genau MEINS! Genauso ging es mir mit Vierter Stock Herbsthaus von Oliver Susami.

Meine Erwartung war: ein Roman, der sich auf paranormale Ereignisse fokussiert - sprachlich mau, Gruselfaktor wow! Das mit dem Gruselfaktor stellte sich bald als schlimmer heraus, als ich dachte. Ich hab es brav abends, in meinem Lese-Ohrensessel gelesen, umringt von Stille & Halbdunkel. Perfektes Buch für genau diese Stimmung.

Womit ich nicht gerechnet hatte &
was auch den fünften Stern ausmacht, ist Susamis sympathische Art, zu schreiben & zu beschreiben. Ich mochte Lena und Paula, beide. Aber auch all die Rand-Charaktere sind mit so einer menschlichen Ader gezeichnet, dass es der ganzen doch eher beklemmend-gruseligen Geschichte eine tolle, warme Note gegeben hat.

Ich laufe gerade herum und empfehle diesen Roman an alle möglichen Freunde, irrelevant davon, was sie sonst an Grusel & Horror lesen - weil es mit Sicherheit, unter allen sonst eher schnellen, "auf nur Schock aus" geschriebenen & seichten Horror-Büchern, hervorfunkelt. Ein realitätsnah verfasstes Stimmungs-Gruselbuch. Und bestimmt nicht mein letztes von Oliver Susami.
Profile Image for Bücherelli.
151 reviews42 followers
July 9, 2021
Normalerweise sehe ich den Film zum Buch und denke mir: Ohje, das hätte ich mir sparen können. Der Film kann definitiv nicht mithalten. Hier ist es umgekehrt, nur, dass es (noch) keinen Film gibt. Es wäre allerdings der klassische paranormale Horrorfilm für einen Filmeabend. Wobei es nicht heißt, dass er gut wäre. Trotzdem schaut man ihn. Einen Film würde ich allerdings mit der dargebotenen Story noch für einen Tick besser halten als das Buch. Trotzdem könnte ich mir wohl beides sparen ...

Nach Susamis ersten Horrorbuch S3. Spuk in der Bibliothek. Eine Annäherung an das Unheimliche kontaktiert ihn die Medizinstudentin Lena (Name von ihm geändert) und erzählt von einer paranormalen Begebenheit, die sie sich nicht wirklich erklären kann. Susamis Interesse ist geweckt, Vierter Stock Herbsthaus entsteht.
Lena ist mit ihrer Freundin in eine neue Wohnung gezogen. Diese liegt in einem fast verlassenen Wohngebäude, lediglich eine alte Dame wohnt noch dort. Die anderen Mieter*innen sind fort, da es seit Jahren in diesem Haus spukt. Doch davon wissen Lena und Paula jedoch nichts. Sie werden von dem Angebot gelockt, für 65m2 bloß 200 Euro zu zahlen. Dass sie einem Experiment ausgesetzt werden, erfahren sie erst, als sie mittendrin im Grauen sind…

Klingt vielversprechend, ist es aber nicht. Das ganze beruht auf einer wahren Erfahrung, eben von besagter Lena. Die Geschichte ist allerdings wenig glaubhaft erzählt. Lena sieht, seitdem sie im Haus wohnt, immer wieder Gestalten, vor allem nachts und im Dunkeln. Außerdem hört sie Geräusche, die ihr Gänsehaut bescheren. Von Paula wird sie wenig ernst genommen, diese betitelt Lena nur als verrückt. Jedes Mal, wenn sich die zwei unterhalten, streiten sie. Und das ist auch schon fast die ganze Geschichte. Es passiert nicht viel mehr. Stattdessen wird viel wiederholt (oh, der Lift ist immer noch da und starrt mich mit dem samtigen Maul an; auch zwei Sekunden später ist er noch da, oh und auch fünf Minuten später hat er sich nicht gerührt - ja, wohin soll der Lift denn auch ?!) und ein Großteil des Geschriebenen sind Lenas Gedanken - die allerdings wenig relevant für die Geschichte sind. Hier ein Ausschnitt:

Liegen und atmen … ich bin nicht allein. Sie ist sauer auf mich … aber zumindest ist sie bei mir. Morgen können wir über alles … liegen und atmen, ein und aus, ein und aus, immer langsamer. Sogar die Wärmflasche is noch schön warm. Jetzt kommt der Schlaf, gleich hat er mich. Ganz behutsam deckt er mich zu und nimmt mich in seine vielen, vielen Arme. Die Welt löst sich auf, verschwimmt, wird ruhig und friedlich … und dann, dann bin ich unterwegs. Wohin soll’s denn gehen, Mademoiselle Lena? Haben Sie einen bestimmten Wunsch? Ach bringen Sie mich weg von hier, Herr Schlaf. Bringen Sie mich irgendwohin, wo alles normal und langweilig und viel viel weniger anstrengend ist. One day my life will …. be a cho …. colate cake …. shake …. and …-


Hier ein weiteres Beispiel des Schreibstils (der absolut nicht meins war):

Wasserfeste Heftplaster gratis. Jippi!


Mich hat das ständige Streiten von Lena und Paula tierisch genervt. Wieso sind die zusammen, wenn sie sich nicht einmal zwei Minuten lang normal unterhalten können? Dazu flucht Lena auch viel. Vieles ist blöd und/oder scheiße und wird auch dementsprechend ausgedrückt. Außerdem genervt haben mich auch die ständigen Fast in jedem Satz kommen sie vor. Mich nerven die drei Punkte schon in einer normalen Chatunterhaltung, ich brauch sie nicht auch noch in einem Buch.

Generell fehlt ein ordentliches Lektorat, meiner Meinung nach. Das Buch ist im Selfpublishing erschienen und das ist erkennbar. Abgesehen von einigen Rechtschreib- und Grammatikfehlern, hat es auch stilistische Schwächen und ist eben doch sehr repetitiv. Es bietet eben nicht viel Story, eine Kurzgeschichte hätte es wohl auch getan, damit würden die vielen unnötigen Sätze rausfliegen.

Die Geschichte habe ich nicht ganz glauben können. Schon zu Beginn habe ich an der Glaubwürdigkeit gezweifelt, als ich erfahren habe, dass es um Paranormales geht. Den Ausschlag gegeben hat aber das Ende. Eben ein typisches Horrorfilmende, wozu man ein zweifelhaftes “Jo, ist klar” äußert, mit den Freund*innen darüber lacht und ein Schluck von seinem Wein nimmt.

Ich kann mit dem Buch nicht nur wenig anfangen, ich kann es auch nicht empfehlen. Es ist weder gruselig noch lustig, es ist einfach eine 0815 paranormale Horrorgeschichte. Ich hätte auch gut ohne sie weiterleben können.
Profile Image for Dirxster.
9 reviews
February 9, 2021
Ein Buch über Paranormales, welches ohne Gemetzel ein angenehmes Grauen hervorruft.. Es gibt leider ein paar Passagen, die etwas langatmig sind, und bei mir das Gefühl hervorriefen, das Buch sauge mir Energie ab.

Positiv muss ich noch den Schreibstil hervorheben. Sehr direkt und ehrlich und damit lebensnah und lebendig. Ein schönes Leseerlebnis!
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.