Eva Reisinger erzählt eine skandalöse Geschichte über Macht, Freundinnenschaft und weiblichen Zusammenhalt in einem ungewöhnlichen Setting. Eine Tour de Force durch dringliche Themen der Gegenwart und voller popkultureller Poesie.
Das schonungslose Romandebüt der Autorin des Sachbuch-Bestsellers »Was geht, Österreich?«
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Ich hatte mich auf eine feministische Version des Dorfes "Hot Fuzz" gefreut. Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich die Sprachrichtigkeit - in diesem Buch sind erschreckend viele schwere Fehler. Der Stil ist auch nicht so meins, und vor allem die oft zusammenhanglos eingefügte Österreich-Kritik (und glaubt mir, ich mag Österreich-Kritik!) hat mich oft aus dem Lesefluss gebracht. Die Protagonistin ist farblos und irgendwie hatte ich kaum Emotionen beim Lesen. Gutes Thema, aber leider hat die Umsetzung für mich zu wünschen übrig gelassen.
Wegen der vielen begeisterten Rezensionen hatte ich hohle Erwartungen, sie wurden allerdings (schwer) enttäuscht. Die Geschichte klingt originell, die Ausführung ist es nicht. Es wird sehr langsam und deskriptiv erzählt, die Protagonistin und alle anderen Figuren sind farblos, die Beobachtungen sind klischeehaft und pseudo-edgy. Dazu kommen zahlreiche stilistische Schwächen wie inkorrekte sprachliche Bilder.
Das oberösterreichische Dorf Engelhartskirchen soll ein Matriarchat sein, erkennbar dadurch, dass es eine Pfarrerin gibt, Frauen viel und laut Bier trinken und Männer, die ihnen Gewalt antun oder auch einfach nur unangenehm sind, kurzerhand ermordet werden. Das wird scheinbar einfach von allen anderen im Dorf hingenommen, die Polizei kümmert sich auch nicht.
Die Protagonistin flüchtet aus Berlin und ist anfangs von allem verwirrt. Als ihr gewalttätiger Ex aus Berlin plötzlich am oberösterreichischen Bauernhof ihres neuen Freundes auftaucht, lassen sie ihn einfach bei sich wohnen. Warum er plötzlich dort ist und dann dort bleibt (im Haus des neuen Freundes der Ex?) erschließt sich mir nicht. Es wirkt allenfalls konstruiert, andernfalls wäre es nie zum mutmaßlichen Höhepunkt des Buches gekommen: sie tötet ihn. Danach gleicht der Rest einem Heimatkrimi.
Es ist mir bis zum Schluss schwer gefallen in den Lesefluss zu kommen, ab der Hälfte habe ich ganze Passagen übersprungen. Dass das Buch für den Debütpreis des österreichischen Buchpreises nominiert ist, erstaunt mich sehr. Offenbar hat die Idee (der Titel?) den Zeitgeist getroffen. Das Männermordende Matriarchat soll provozieren, schon klar. Ich hatte mir eine tiefsinnigere Antwort auf die Probleme von Männergewalt und Patriarchat erwartet (wenn sie schon so angepriesen wird). Schade!
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Im Roman begleiten die Leser*innen die Protagonstin Anna Maria, als diese im oberösterreichischen Dorf Engelhartskirchen ein neues Leben anfangen will. Nach der (zweiten) Trennung von ihrem Exfreund Friedrich und einem Fahrradunfall, bei dem sie sich den Arm bricht und infolgedessen ihren Job verliert, will Anna Maria Berlin hinter sich lassen. Bei einem Clubbesuch lernt sie den Bauern Hannes kennen und zieht kurzerhand zu ihm und seiner Familie auf einen Hof in der Provinz. Während sie dort zunächst das alltägliche Landleben mit all seinen Traditionen und arbeitsreichen Tagen an der frischen Luft erwartet, merkt Anna Maria schnell, dass Engelhartskirchen nicht wie jeder andere Ort ist. Im Laufe des Romans zeigt sich, dass patriarchale Gewalt und machistische Männer dort keinen Platz haben und Anna Maria wird von ihren neuen Freundinnen in das Geheimnis des jahrhundertelangen Matriarchats von Engelhartskirchen eingeweiht. Als Anna Marias Exfreund Friedrich schileßlich im Dorf auftaucht und sie zurückwill, lässt sie ein nicht aufhörender Tinnitus nicht mehr los und ihre Tage werden von Panikattacken heimgesucht. Aus der zunächst unbehelligten neuen Dorfbewohnerin wird Anna Maria schnell nicht nur zur Zeugin, sondern auch zur (Mit-)Täterin der Racheaktionen im Ort.
Als ich im Buchladen auf diesen Roman gestoßen bin, hatte ich große Erwartungen: Der Titel, die Gestaltung und die Zusammenfassung auf der Rückseite klangen vielversprechend. Leider wurden meine Erwartungen nur zu einem kleinen Teil erfüllt. Bereits relativ früh macht die Autorin deutlich, dass Anna Marias Beziehung mit Friedrich kompliziert bis übergriffig war. Früh lässt sich erahnen, was zwischen den beiden passiert sein muss und welche Folgen dies in einem Ort, in dem sexualisierte und häusliche Gewalt "Auge um Auge" vergolten wird, haben wird. Bis die Vergewaltigung ausgesprochen wird und Anna Maria Friedrich schließlich dafür büßen lässt und ihn ermordert, zieht sich die Geschichte sehr lange mit einem lockeren Spannungsbogen hin. Statt Seite um Seite mit neuen Hinweisen und mittendrin abgebrochenen Situationsbeschreibungen zu füllen, die erst Seiten später wieder aufgegriffen und dann doch wieder nicht beendet werden, hätte ich es spannender gefunden, wenn die Autorin die einzelnen Bewohner*innen von Engelhartskirchen und die Freund*innen von Anna Maria besser beschrieben hätte. Ihre Charaktere bleiben unterdessen jedoch leider sehr unterentwickelt und flach, an vielen Stellen scheinen sie nur comichaft anhand von Stereotypen am Rand der Geschichte skizziert worden zu sein. Während die Hauptstoryline mit Friedrich bis ins Kleinste in die Länge gezogen wird, bleiben die einzelnen Protagonist*innen auf der Strecke. Wie so oft nimmt die Beschreibung und Geschichte des Täters einen Großteil der Geschichte ein, während die Geschichten und Charaktere der Überlebenden von sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung - den sich rächenden Frauen in Engelhartskirchen - in kurzen Kursivabsätzen abgehakt und nebensächlich bleiben. Insgesamt hätte es dem Roman meiner Meinung nach nicht geschadet, einige der Charaktere wegzulassen - wie Anna Marias Mutter und Anhang, die kurz vor Ende des Romans auch noch vorgestellt werden, dann aber keine tragende Rolle mehr spielen - und stattdessen die Geschichten und Gefühle von z.B. Evîn, Helga, Josepha und Jacob besser herauszuarbeiten. Hannes' Bruder Jacob rastet beispielsweise bei den Allerseelen-Feierlichkeiten relativ wenig nachvollziehbar aus, was weder in der Situation schlüssig erscheint noch im Nachhinein besser aufgeklärt wird, dabei kommt ihm am Schluss eine tragende Rolle zu. Für mich als Leserin war dies sowie einige andere Reaktionen und Begebenheiten im Roman wenig nachvollziehbar und hätte besser eingebettet werden können. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass es der skizzenhaften Darstellung der Charaktere zwar gelingt, die wesentlichen Merkmale herauszustellen, um die gesamte Storyline zu kreiieren (im Fall von Jacob zum Beispiel zeigen die wiederholten Hinweise auf seine Einstellung gegenüber Frauen und sein gekränktes Ego beim Tischtennisspielen seine fragile Männlichkeit und patriarchale Einstellung). In den Details, wie den einzelnen Szenenbeschreibungen und Interaktionen schränkt die minimalistische Beschreibung jedoch die Nachvollziehbarkeit deutlich ein. Irritiert haben mich im Roman außerdem die wiederholten "Werbeeinblendungen" - wurde die Autorin von bestimmten Marken, Künstler*innen und Unternehmen wie eine Influencerin gesponsort oder warum ist der Roman gespickt von derartigen direkten Referenzen? An manchen Stellen hatte ich mehr das Gefühl, durch Social Media zu scrollen und allen möglichen unnötigen Kram angedreht zu bekommen, als einen Roman zu lesen. Obwohl ich die Storyline insgesamt interessant fand und gerne mitverfolgt habe, wie die Überlebenden patriarchaler und sexualisierter Gewalt ihre eigenen Wege finden, diese nicht als "normal" zu akzeptieren, sondern sich jede zu ihrer Zeit zur Wehr setzt, so hat mich dieses Bild auch gestört - insbesondere in der Verkörperung der Messerherstellerin Glock. "Glaubst du, dass jemand mit Kathrin Glock etwas macht, was sie nicht will? Ich denke nicht," sagt Yama gegen Ende des Romans. Das Bild der "starken", "wehrhaften" Frau, der niemand was antun kann oder auch nur will, wird nicht nur mit diesem Bild und dem Matriarchat in Engelhartskirchen verherrlicht, sondern auch im späteren Lauftraining der Protagonistin, die nicht länger schwach sein will. Was die Autorin bei dieser Darstellung nicht zu bemerken scheint, ist, dass sie gleichzeitig suggeriert, dass die Schuld an der erlebten Tat bei den Überlebenden und nicht bei den Tätern liegt - denn wären die Überlebenden stärker, hätte sie und würde sie nach dieser Logik auch niemand missbrauchen. Frauen und FLINTA sind jedoch unabhängig von ihrem Alter, ihrem Aussehen, ihrer Fitness, sozialen Schicht, etc. von patriarchaler Gewalt betroffen. Es liegt nicht an ihnen oder bestimmten Eigenschaften, die sie jenseits ihres Geschlechts haben, sondern an den Tätern und einer Gesellschaft, die die Schuld lieber bei den Opfern sucht, als die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Von Reisingers Roman hätte ich mir gewünscht, dass dieser Aspekt mehr herausgearbeitet wird und sich Engelhartskirchen als ein Ort entpuppt, in dem Überlebende Banden bilden und zur Selbstjustiz übergehen, weil der Staat und die Gesellschaft untätigt bleibt und sie im Stich lässt - und nicht, weil sie sich gegen die einzelnen Täter (wohlgemerkt nicht das System!) wehren, statt die Tat "hinzunehmen" und "Opfer zu sein". Stattdessen scheint sich die Geschichte am Ende jedoch so zu drehen, dass das Fazit eher lautet: wenn du zu schwach bist und dich nicht wehrst, bist du selbst Schuld.
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Ich wollte dieses Buch mögen, es hat mich aber ungemein genervt. Ich mochte die Protagonist*innen, die für mich allesamt klischeehafte Karikaturen waren, nicht. Ich fand die Idee nicht ausgereift genug, die Geschichte hinkte von hinten bis vorne. Und dann auch noch die grammatikalischen Fehler. Ich bin selbst eine sehr schlampige Leserin und überlese Fehler (vor allem wenn es um Beistriche geht) zu 90%, d.h. wenn es sogar mir auffällt, dann ist’s echt übel. Kleine Kostprobe auf Seite 86: “Traudis Name steht ebenfalls auf der Einladung, aber sie ist mit einer Freundin im Mühlviertel wellnessen, die niemand kennt.” Wenn ich Sätze mehrmals lesen muss um zu behirnen was die schreibende Person ausdrücken wollte, dann wird’s mühsam. In diesem Buch habe ich immer wieder gestockt und Sätze mehrfach gelesen. Das popkulturelle Name-Dropping (das dieses Buch in wenigen Jahren sehr alt aussehen lassen wird) ging mir auch ein wenig auf die Nerven. Und bei diesem Satz, auf Seite 112, ging mir nur mehr ein Wort durch den Kopf, nämlich CRINGE: “Wäre das ein Film, hätte spätestens an dieser Stelle Haftbefehl angefangen zu rappen, um dieser Situation endlich die nötige Ernsthaftigkeit zu geben.” Wtf?! Wenn ihr mich fragt ist das von Reisinger kreiierte Matriarchat leider nur die Gegenteils-Version unseres Patriarchats, also um nix besser in Wahrheit. Und eh, Satire, I know. Ich fand es halt leider auch einfach nicht lustig. Vielleicht bin ich zu alt.
Als ich 'Männer töten' in den Händen hielt, war es Liebe auf den ersten Blick - doch leider nicht auf den zweiten. Der Klappentext klingt himmlisch: ein österreichisches Dorf, in dem Frauen präsent und laut sind, in dem es kaum Männer gibt, dafür aber viel weibliche Solidarität und Freundinnenschaft.
Wie der Titel schon andeutet, verschwinden die störenden Männer aus dem Dorf, indem sie, Überraschung, getötet werden. An sich klingt das für mich nach einem guten Gerüst für eine Geschichte, grade im Setting von Österreich, wo EU-weit im Durchschnitt die meisten Frauen ermordet werden.
Doch leider konnte mich die Umsetzung der Geschichte nicht überzeugen. Bis auf Evîn, eine enge Freundin der Protagonistin Anna Maria, blieben alle Charaktere eher eindimensional. Das Töten von Männern wurde auf der einen Seite wie eine totale Nebensächlichkeit dargestellt, die niemanden überraschte - bis dann Konsequenzen zu befürchten waren.
Während manche Themen wie Trauma oder Freundinnenschaft Tiefe reinbrachten, fielen damit verbundene Situationen wie Traumabewältigung oder Konflikte wieder überraschend simpel aus. Das Ende des Romans wirkte zudem auf mich nicht rund, als wäre nichts besseres eingefallen.
Schade, denn eine gute Geschichte eines zurückschlagenden Matriarchats hätte ich gerne gelesen.
Der Klappentext hinterließ große Erwartungen. Die Triggerwarnung und die Widmung steigerte die Vorfreude. Langsam kommt der Text ins Rollen, Anna Marias Ankunft im Dorf braucht Zeit. Die Frauen der Dorfgemeinschaft sind schnell ins Herz geschlossen, die Solidarität untereinander berührend. Die Idee, wie mit misogynen Männern umzugehen ist, hat in ihrer Absurdität etwas Logisches - nur entgleitet dann der Roman leider ins Klamaukhafte. Mir fehlten moralische Verwerfungen, innere Konflikte, die Sprache blieb zu oberflächlich, die Figuren zu flach. Und das Ende ließ mich sprachlos zurück - im negativen Sinn. Gab es keinen anderen Ausweg als diese uninspirierten letzen Seiten?! 3 ⭐️ für die solidarische Gemeinschaft und die Idee eines Matriarchats
Wisst ihr, was ich hasse? Wenn ein Buch fast allen Leuten in meiner Umgebung gefällt und ich die einzige bin, die damit so gar nichts anfangen kann.
Ein großes Problem hatte ich persönlich leider mit dem Stil. Es gibt hier sehr viele Beschreibungen - aber leider wird dabei kaum das Innenleben der Protagonistin beleuchtet. Sie wirkte auf mich leider bis zum Schluss sehr distanziert zu allem und das finde ich schade - gerade, wenn man sich ansieht, was hier so passiert. Da wär Potential für unglaublich spannende innere Konflikte da, ich habe davon aber leider nicht viel gemerkt. So blieben dann leider auch ihre Motive nur wage. Und das ist schade, denn Anna Maria und ihre Freundinnen stellen hier einige sehr illegale Dinge an, die ich nicht vertiefen werde, weil Spoiler. Doch statt mehr über Anna Marias Innenleben zu erfahren, schien hier der Fokus eher auf den Partys von ihr und ihren Freundinnen zu liegen. Wie gesagt: Da wurde meiner Meinung nach leider eine große Chance verpasst.
Auch blieben die Beschreibungen der Umgebung und der Figuren leider sehr im Klischee stecken. Kann man mögen - ich tue es nicht. Ich bin Tirolerin - mit muhenden Kühen, weiten Feldern und Erklärungen, dass der Dialekt in Oberösterreich so schwer zu verstehen sei, kriegt ihr mich nicht. Damit bin ich aufgewachsen. Das ist für mich normal. Und: Ich bekomme Augenzucken, wenn ich daran denke, mit welchen Dialektworten die Protagonistin hier ach so große Probleme hatte. Die sind wirklich zahm: "Ötan" statt "Eltern". Ob es wirklich genauso geschrieben wurde, weiß ich leider nicht mehr. So wirkte die Protagonistin leider einfach dumm, zumindest meiner Meinung nach. So, als könnte sie minimale Abänderungen von der Standardsprache nicht mehr verstehen. Wenn sie mit dem Beispielwort, das hier genannt wurde, schon Probleme hat, dann sollte sie auch nuschelnde und lispelnde Menschen nicht verstehen können. Der dargestellte Dialekt ist hier wirklich zahm. Ich würde es verstehen, wenn Anna Maria Probleme mit dem Unterschied von "aui" und "oi" hätte oder nicht wüsste, was denn "Fackalar" sind. Oder was "potschad" bedeutet oder "wompat" oder "Bissgurn" oder "Schlampetatsch". Ihr seht, worauf ich hinaus will? Und nein, die Bedeutung dieser Worte bekommt ihr nicht mitgeliefert. Die verschiedenen Tiroler Dialekte sind toll, bieten viele spannende Worte und Redewendungen und wenn ihr diese Worte nicht kennt, habt ihr was verpasst. Viel Spaß beim Googeln!
Auch sehe ich hier leider kein Matriarchat, keine Utopie und keinen Feminismus. In der Realität ermorden Männer Frauen - aber meiner Meinung nach reicht es nicht, den Spieß umzudrehen, um ein Werk feministisch zu machen. Und selbst wenn das reichen würde und das wirklich ein Matriarchat wäre: Es wird hier auf vielleicht zwei Seiten abgehandelt, wie das entstanden ist. Im Alltag merkt man davon (abgesehen von den ermordeten Männern) leider nichts. Und ja, vielleicht könnte man das auch als Satire lesen. Aber das ist halt einfach nicht das, was ich erwarte, wenn im Klappentext das Wort "Matriarchat" fällt.
Ein letzter Kritikpunkt noch: Ich mag es überhaupt nicht, wenn es in Büchern zu Markennennungen kommt und halte es für zumindest problematisch, wenn popkulturelle Anspielungen genannt werden. Hier wird zum Beispiel eine Szene beschrieben, in der Haftbefehl zu rappen beginnen würde, wenn das ein Film war. Da hatte ich schon nur eine grobe Vorstellung, wie das sein könnte, weil ich (Deutsch-) Rap zu großen Teilen verweigere, in ein paar Jahren wird man sowas nicht mehr wirklich verstehen können. Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass diese Anspielungen eine Beschreibung der Stimmung oder Emotionen ersetzen sollten. Für mich persönlich hat das leider nicht funktioniert.
Mein Fazit? Dieses Buch war leider nichts für mich. Schade.
Ich war wahnsinnig gut von diesem Buch unterhalten und es liest sich sehr schnell. Trotz der heftigen Themen, musste ich beim Lesen viel Lachen. Gegen Ende wurde es mir dann fast etwas zu übertrieben aber generell war's wirklich toll.
An sich ein starkes Thema, die Utopie eines Dorfes in Österreich, das im Matriarchat lebt. Aber es fiel mir sehr schwer, der Geschichte zu folgen. Es gibt keine Kapitel, viele Zeitsprünge und Locationwechsel, für die man immer eine halbe Seite braucht, um sich zurechtzufinden. Zudem passiert auch nicht soooo viel in der Story. Hat mich leider nicht sehr überzeugt.
Anna Maria will weg aus ihrem Leben in Berlin und weg von ihrer Beziehung. Daher beschließt sie spontan, ihrer Cluberoberung Hannes in seinen oberösterreichischen Heimatort Engelhartskirchen zu folgen. Den passenden Vornamen habe sie schon, finden die Frauen des Dorfes, und nehmen sie schnell in ihre Gemeinschaft auf. Während Hannes sich um den Hof kümmert, verbringt Anna Maria viel Zeit mit ihnen und wird irgendwann misstrauisch. Warum gibt es im Ort so wenige Männer und so viele Unglücksfälle? Und warum predigt eine Frau in einer katholischen Kirche?
„Männer töten“ ist der erste Roman der österreichischen Journalistin Eva Reisinger. Erzählt wird aus der Perspektive der Protagonistin in der dritten Person und der Gegenwartsform, was dem Text eine gewisse Unmittelbarkeit verleiht. Zudem fällt auf, dass wörtliche Rede nur durch Bindestriche gekennzeichnet wird, wie in einem Theaterstück. Die Kapitel tragen alle Namen aus der Landwirtschaft, können – im Nachhinein betrachtet – aber auch anders verstanden und auf den Handlungsverlauf bezogen werden.
Zunächst geht im Dorf alles seinen gewohnten Gang und Anna Maria findet eine ganz neue Sicherheit und Ruhe. Doch dann tauchen nacheinander ihre beiden Freundinnen aus Berlin und Exfreund Friedrich auf und wir erfahren einige Details ihrer Beziehung. In dieser Situation zeigt sich leider auch, wo die Loyalitäten der Freundinnen liegen. Während die vorlaute Yama bedingungslos hinter Anna Maria steht, hält die zurückhaltende Evîn stattdessen zu Friedrich – und so steuert alles auf eine Katastrophe zu.
Schon die Triggerwarnung zu Beginn des Buches lässt schmunzeln, verkündet sie doch ganz unverblümt „In diesem Buch sterben Männer.“ Damit setzt die Autorin den Grundton des Buches: satirisch, voller schwarzem Humor, aber doch mit einem bitteren, wahren Kern. Denn es sterben Männer, weil sie ihre Stellung im Patriarchat ausnutzen, um Frauen zu quälen. Gleichzeitig entwirft Eva Reisinger aber eine, wenn auch kurze und fragile Utopie, nämlich die einer Welt, in der Frauen sich gegenseitig bedingungslos unterstützen. Koste es, was es wolle.
Das hätte so gut sein können. Der Titel ist genial in seiner Zweideutigkeit. Die Umsetzung fand ich dann leider etwas schwach. Vor allem vom Ende war ich etwas enttäuscht, da es keine wirkliche Lösung darstellt. Ich hatte das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es immer nur sehr kurze Sequenzen beschreibt. Diese folgen leider oft wahllos aufeinander, sodass der Lesefluss etwas unterbrochen wird.
Trotzdem, danke an die Autorin für dieses Buch das eine (leider) brandaktuelle Thematik aufgreift und somit für Gesprächsstoff sorgt.
Hat mir sehr gut gefallen und das Konzept des Matriarchats ist hier sehr gut umgesetzt worden. Mir ging es beim Lesen ähnlich wie Tara Louise Wittwer, bei der ich das Buch entdeckt habe. Ich hatte auch kurzzeitig das Gefühl, mir würde irgendetwas fehlen, denn (auch wenn ich aufgrund von fehlender Zeit länger gebraucht habe als ich es mir vorgenommen habe) rutscht man schnell durch das Buch durch. Der Stil ist einfach sehr sachlich und klar, fast schon kühl. Aber genau das passt auch irgendwie so gut, dieses pointierte und aber auch gleichzeitig metaphorische. Und: endlich mal ein Buch, das nicht super edgy wirken möchte! Der Schreibstil wirkt echt und authentisch und nicht aufgesetzt oder inszeniert. Auch inhaltlich hat man gemerkt, dass trotz der Kürze wirklich sehr gut recherchiert wurde zu den einzelnen Themengebieten, die behandelt werden. Dennoch ist es gleichzeitig gelungen, dass man alles ohne Hintergrundwissen sehr gut verstehen konnte.
Es klang vielversprechend, aber leider wurde ich sehr enttäuscht. Ich habe mir eine Utopie ohne Femizide und mit Matriarchat gewünscht, aber der einzige Grund dass es halbwegs ein Matriarchat gibt ist, dass Männer getötet werden wenn die Frau bedroht ist. Es gab sehr verwirrende Kapitel und so richtige Spannungskurven haben mir leider aich gefehlt. Trotzdem interessantes Gedankenexperiment.
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Hm… zu realistisch erzählt für eine schwarzhumorige Groteske und zu beklemmend, um eine ernsthafte Utopie zu sein. Vielleicht waren meine Erwartungen hier zu groß.
2,5⭐️ Ich finde die Prämisse des Buchs so cool und habe bei dem Stichwort "Matriarchat" im Klappentext etwas anderes erwartet. Eine autarke Frauengesellschaft wird hier nicht dargestellt, sondern ein Dorf, in dem wie überall sonst patriarchale Gewalt herrscht und wo dann aber die weibliche Rachefantasie ausgelebt wird. Dieser "Kunstgriff" ist das Spannende, aber auch gleichzeitig das am unspektakulärsten Erzählte an dem Buch. Das hätte auch eine Perspektive sein können. Dann hätte ich mir aber gewünscht, dass es insgesamt viel mehr nonchalant und somit der beunruhigende Faktor höher ist. Die Figur der Anna Maria fand ich trotzdem ganz gut, weil ihre Ausgebranntheit ins Setting passt. Die Thematik Freundinnenschaft wird angerissen, aber leider nicht weiter vertieft.
ich fand die idee von dem kleinen matriachalen dorf in österreich ganz originell und auch witzig und war anfangs auch gespannt, wohin sich die geschichte entwickelt. gegen ende fand ich es jedoch einfach sehr vorhersehbar, was passieren wird. alles in allem sehr skurriles buch, aber liest sich schnell
Irgendwo zwischen dem Traum vom Matriachat, den Referenzen ans oberösterreichische Landleben und dem ungewöhnlichen Schreibstil hat mich das sehr abgeholt - ich seh aber auch, warums viele nicht so gut fanden 🫢 (Cover und Titel 11/10, Satz 0/10 - es hat mich SO WÜTEND gemacht, dass es einfach nicht klar erkennbar war, wo ein neuer Abschnitt anfängt, why would you typeset it like this 😤)
- 3,75 Sterne: Mutiges und wichtiges Buch – ich habe mir trotzdem mehr erhofft… -
* Spoilerfreie Rezension! *
Inhalt
In einem Club lernt die Stadtpflanze und Wahlberlinerin Anna Maria einen oberösterreichischen Bauern namens Hannes kennen. Wenig später zieht sie zu ihm aufs idyllische Land. Doch schon bald fallen ihr seltsame Dinge auf: Die katholische Pfarrerin ist weiblich, die Frauen in Engelhartskirchen verscheinen unglaublich glücklich und frei und es gibt überraschend viele Witwen…
Übersicht
Einzelband oder Reihe: Einzelband Erzählweise: Figurale Erzählweise, Präsens Perspektive: weibliche Perspektive Kapitellänge: keine Kapitel, das Buch ist in vier Teile untergliedert
Inhaltswarnung: Tod, Gewalt gegen Frauen, s+xualisierte Gewalt (bis Vergew+ltigung), S+xismus, Blut, Alkoholmissbrauch, Erbrechen, Schwangerschaft, Suizid, psychische Krankheiten Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden! Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: Bitch (nicht als Beleidigung verwendet), H+re, Schl+mpe
Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:
- starke Frauenfiguren - Gesellschaftskritik - Feminismus - historische Fiktion - Gewalt gegen Frauen / s+xualisierte Gewalt / Misogynie als zentrales Thema - Matriarchat als Dystopie und Utopie zugleich - Dorfsetting - Partys & Alkohol - Situationskomik
Meine Rezension
„Wir alle stellen es uns manchmal vor. Wir stellen uns Fragen. Fragen wie: Was wäre, wenn? Wie es sich anfühlen würde […] Am Ende würdest du dich nicht fragen, ob Rache glücklich macht Du kennst die Antwort“ E-Book, Position 39
2023 war für mich ein eher fantasy- und romantasylastiges Jahr – Literatur kam da ehrlicherweise etwas (zu) kurz. Deshalb wollte ich es auch mit „ernsthafter Literatur“ abschließen, am besten mit feministischer, am besten mit weiblicher, am besten mit österreichischer. Welches Buch hätte sich da besser angeboten als „Männer töten“ von Eva Reisinger? Das Lob im Feuilleton, die zahlreichen Lesungen und die Nominierung für den Österreichischen Buchpreis hatten mich nämlich sehr neugierig gemacht! Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, meine Erwartungen wären nicht hoch gewesen. Doch konnten sie auch erfüllt werden?
Leider nicht ganz! Autorin Eva Reisinger hat aus einer grandiosen Idee ein gutes Buch gemacht (ohne Zweifel!), aber es hätte auch ein großartiges werden können. Was die vielversprechenden, mutigen und provokanten ersten Seiten versprechen (Autorin träumt vom Matriarchat, Triggerwarnung erklärt, dass in diesem Buch Männer sterben werden), kann der Rest leider nicht ganz halten.
Dabei gibt es viele Dinge, die mir an diesem Buch (und rund ums Buch) sehr gut gefallen haben: Da wären zum Beispiel die herrliche Situationskomik und der eigenwillige Humor, der mich immer wieder zum Auflachen gebracht hat. Beste Szene: Die Frauen des Dorfes betrinken sich im Zuge eines Junggesellinnenabschieds auf dem Parkplatz, als eine Gruppe Kinder vorbeigeht und eines davon freundlich mit „Hallo, Mama!“ grüßt. Unvereinbar mit dem konservativen österreichischen Ideal der aufopferungsvollen, vorbildlichen, perfekten, nie an sich oder Spaß denkenden Mutter und für manche vermutlich ziemlich skandalös – ich fand es erfrischend und charmant! Positiv überrascht hat mich übrigens auch die Beziehung der Hauptfigur zu Hannes, dem Bauer – dieser wird zur Abwechslung mal nicht als rückständig, sondern als unglaublich liebevoll, geduldig und als Mann mit einem Herz aus Gold dargestellt.
„Währenddessen morden die Männer im Land weiter und in der Zeitung wundert man sich, dass es nicht von allein besser wird. Die Polizei rät Frauen, selbstbewusster zu sein, dann würden sie nicht vergewaltigt. Was nach Satire klingt, ist in Österreich viel zu oft Realität.“ E-Book, bei 46%
Aus feministischer Sicht begrüße ich natürlich nicht nur das durchgehende Gendern (alles andere wäre auch inkonsequent gewesen), die vielen starken weiblichen Figuren und das Matriarchat, das Eva Reisinger in ihrem Roman erschafft, sondern auch die Themenwahl (Misogynie, Sexismus, sexualisierte Gewalt) und die klare Kritik am Umgang Österreichs mit Femiziden und Gewalt gegen Frauen. Nicht nur ihr Buch, sondern auch ihre Interviews nutzt die Autorin übrigens, um aufzuklären, dass Frauenmorde eben nicht aus dem Nichts kommen und unbeeinflussbar wie Naturkatastrophen, sondern dass sie (leider!) eine logische Konsequenz von veralteten Rollenbildern, toxischer Männlichkeit, Misogynie und Rape Culture sind. Gewalt gegen Frauen kann hierbei als Pyramide oder Kontinuum gesehen werden: Was mit verlgeichsweise harmlosen sexistischen Sprüchen und Vergew+ltigungswitzen beginnt, setzt sich als Catcalling und Belästigung fort und endet mit s+xueller Gewalt und Femiziden. Für ihren Einsatz und ihren Mut kann ich der Autorin nur applaudieren und dankbar sein!
„Wie oft hat sie sich in Sicherheit gewogen: Zum Glück ist ihr das nicht passiert. […] Die Statistik schwebt über ihr und erinnert sie daran, dass es ihr irgendwann passieren könnte.“ E-Book, bei 47%
Auch in diesem Roman gibt es Überlebende sexualisierter Gewalt, auch in dieser Welt (zumindest außerhalb von Engelhartskirchen) wird den Frauen nicht geglaubt, wird der Täter verteidigt, will der Täter nicht einmal sich gegenüber zugeben, was er getan hat. Doch dieses Mal schlagen die Frauen zurück, wehren sich, greifen selbst zu drastischer Gewalt. Ich glaube, in der Literatur ist es erlaubt, dabei als Leserin auch so etwas wie Katharsis, Gerechtigkeit, Erleichterung zu fühlen – auch wenn man im echten Leben eine absolute Gegnerin von Auge-um-Auge und Selbstjustiz ist. (Großer Filmtipp zum Thema, den jede:r gesehen haben sollte: „Promising Young Woman“. Unbedingt anschauen! ♥) Übrigens: Wer sich hier über die Männermorde empört, aber am Sonntag entspannt den Tatort mit seinen zerstückelten Frauenleichen schaut (tote Frauen sind für uns leider längst „normal“ geworden) und sich nicht über die Berichte REALER Frauenmorde aufregt, den:die kann ich sowieso nicht ernst nehmen! Wo bleibt hier eure Wut? Wo der Antrieb, wirklich etwas zu verändern?
Trotz seiner Stärken und guten Intentionen lässt mich der vorliegende Roman aber auch mit einer gewissen Ernüchterung zurück: Das lag zum Beispiel am einfach gehaltenen, etwas oberflächlichen Schreibstil, von dem ich mir bei einem Buch, das immerhin für den Österreichischen Literaturpreis nominiert wurde, einfach mehr erwartet habe. Dazu kommt, dass die Hauptfigur und einige der Nebenfiguren etwas blass und wenig greifbar bleiben, wodurch die Geschichte leider nicht die emotionale Durchschlagskraft entwickeln kann, die sie haben hätte können. Richtig packen konnte mich zudem erst die zweite Hälfte, in der die Handlung dann nach einer langen (und teils auch etwas langweiligen) Durststrecke voller Dorfidylle, Alkoholexzesse und Partys (mir war das einfach too much, sorry) endlich in Schwung kommt. Das offene Ende lässt viel Raum für Interpretation und Spekulation und hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Die paar Tage Abstand zur Lektüre haben mir deutlich gemacht, dass es für 4 Sterne leider nicht ganz reicht, deshalb 3,75 Sterne.
Mein Fazit
„Männer töten“ ist ohne Zweifel ein wichtiges und mutiges Buch (besonders für das konservative Land, in dem es erschienen ist), das hoffentlich viele Leute zum Nachdenken bringen und längst notwendig gewesene Diskussionen anstoßen wird. Dafür bin ich Eva Reisinger sehr dankbar! Meiner Meinung nach hätte man aus der großartigen Grundidee aber noch deutlich mehr machen können (in sprachlicher und emotionaler Hinsicht, auch was die Tiefe betrifft).
Männer töten is an exciting and ambitious book. Eva Reisinger clearly had a story to tell and issues to confront. She takes us on a wild ride and I had a lot of fun. It is a book about consent and normalised sexualised violence; about female friendships and their consequences. And while some people will find it too radical, I really enjoyed it and thought it was perfectly focused on an unapologetic reversal of power. Her nomination for the austrian debut prize is very merited.
However, there were a number of problems which might be due to it being a first novel.
Firstly, the characters, while interesting and promising, lack depth. Especially figures like the sexist doctor are a bit too on the nose, but the younger brother and the two friends also remained pale. In fact, all the people I met in this novel felt slightly artificial. I wanted to get to know them better.
Secondly - the pacing is off, and this makes the book fall into two very different stories: The first half, in which the protagonist lives in a rural idyll, remembering and struggling with her sexual assault. And the second, in which we enter an absurd feminist revenge fantasy with many, many dead bodies. The book would have been better if it had decided earlier what it wanted to be. In Addition, the dialogue wasn't always there.
And third - the ending came with a bang, but was very... expected in a way. All the problems already mentioned with the character made it less satisfying. And, in a way, it seemed rushed, which is related to the pacing issue.
All in all, the book had enormous potential. I thank netgalley for providing me with a review copy! While I enjoyed it, it will not be one of my favourites. However, I am definitely going to pick up any second novel Reisinger gives us to see what her writing will become.
Ich habe mehr von dem Buch erwartet. Ein Matriarchat in dem Freundinnenschaft, Solidarität und Selbstermächtigung im Mittelpunkt stehen.
Obwohl das Buch immer wieder humorvoller Momente hatte, hat es mich im großen und ganzen enttäuscht. Trotz der Erlebnisse und der Geschichte der Protagonistin hatte ich Schwierigkeiten mich mit ihr zu verbinden - sie war für mich nicht greifbar und etwas farblos. Auch habe ich mich öfter gefragt worauf das Buch eigentlich hinaus will. Eine gewaltvolle Selbstermächtigung, die anfangs nachvollziehbar ist, dann jedoch ausartend und willkürlich wirkt. Das bloße töten von Männern, das Gegenstück zu Femiziden, hat mir nicht gereicht um die Szenerie als feministische Utopie eines Matriarchat betiteln zu können.
Ein okayes Buch, hab nur das Gefühl, dass die Geschichte hinter Ihren Möglichkeiten geblieben ist und bei der Prämisse mehr erwartet. Vielleicht ist aber gerade die Unaufgeregtheit das, was anderen gefällt.
Abgebrochen. Ich mag den Schreibstil leider gar nicht, die Idee ist echt ganz nett, aber ich habe nicht das Gefühl, dass mich diese Story so noch abholt. Das hatte echt Potential, aber ich mag‘s leider nicht weiterlesen, dafür ist mir meine Lesezeit zu schade…