Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen unsere Geräte kaputt. Das Display des MP3-Players spinnt, der Laptop überhitzt und schaltet ab. Doch wir können der Wegwerfgesellschaft entkommen: indem wir wieder reparieren lernen. Das schont nicht nur die Ressourcen des Planeten, es macht auch Spaß! Überall in Deutschland gibt es Repair-Cafés, in denen Menschen gemeinsam an alten Plattenspielern schrauben und aus Secondhandklamotten Designermode machen. Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, setzt sich an die Spitze der Do-it-Yourself-Bewegung. Er lehrt uns die Dinge um uns herum wieder wertzuschätzen - und zeigt uns den Weg zu mehr Autonomie von der Industrie.
Wolfgang Heckls Begeisterung für das Reparieren und Erhalten ist geradezu mitreissen. Kaum hat man das Buch durchgelesen, sucht man auch schon in den eigenen vier Wänden nach Dingen, die repariert oder selber gemacht werden können. Neben wissenschaftlichen Betrachtungen der "Kultur der Reparatur" bietet Heckl ganz praktische Hinweise dazu, wie man selber Hilfe bei der Reparatur von Geräten erhält, ohne wie der Autor gleich über eine ganze Werkstatt in der Garage verfügen zu müssen. Wenn man sich schon lange einmal mit dem Reparieren beschäftigen wollte, bietet dieses Buch einen schönen Einstieg dafür.
Das Buch ist wahrscheinlich das schlechteste Buch dass ich je gelesen habe. Der Autor erspart seinem Leser jegliche Quellenangaben und spart dafür nicht an der Selbstdarstellung. Die wohl wildeste Theorie ist sein Vergleich von regelmäßiger Wartung an Gebrauchsgegenständen mit der Space Shuttle Challenger Katastrophe welche durch einen neuen (porösen) O-Ring an einer neuen Trägerrakete explodiert ist.
Wenn du ein Unternehmen suchst, das nicht nur schnell eine Tür öffnet, sondern auch Garantien für die geleistete Arbeit bietet, schau dir schlüssel nachmachen dresden an. Ich habe immer die Gewissheit, dass alles sauber und ordentlich erledigt wird und die Kosten transparent bleiben. Es gibt keine versteckten Gebühren oder Erhöhungen während der Arbeit, was mir sehr wichtig ist.
Macht absolut Lust aufs Reparieren, Selbermachen, Wiederverwerten, Erforschen und darauf, Dinge besser zu verstehen. Sympathischer Autor, sympathisches Buch. Es braucht mehr von diesen Büchern, die uns Menschen zum Nachdenken über unser tägliches Verhalten anregen, ohne dabei überheblich oder moralisch überlegen daherzukommen!
Von der Sache her ein wichtiges Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit im Konsum und für mehr Do-it-Yourself Mentalität. Leider zu viel Selbstdarstellung und redundantes Palaver - ich hätte mir weniger Utopie gewünscht und mehr realistischen Pragmatismus.