Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer und Schüler Ali hat eine Rechnung zu begleichen.
Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln - und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn.
This was a very slow crime novel in which two teachers who usually work at a school in a multicultural and "difficult" part of Berlin solve the murder of a sleazy colleague of theirs. They are helped by former students, friends, boyfriends, and whole lot of "coincidences" that make this book very hard to believe
As usual, the language students use is spot on and it is funny, but especially during their various dress-up games they're less convincing than The Three Investigators (which might be a German thing? Does any one else remember the three investigators and their disguise shenanigans...?). I did not buy it. Their attempts at sleuthing are fumbled and it's a miracle they don't get in more trouble than they do, the resolution is foreseeable.
They also treat a close friend ("Onkel Ali") pretty exploitatively, using him as bait for one of their plots and then teaching him how to "be Turkish" to get rid a suspects unwanted romantic advances, and since they're middle-class Germans with German ancestors this seems... off.
Honestly I don’t really know what to think of this book. I had to read it for school, and because my German isn’t the best thing ever, I didn’t really notice how bad this was. Krise and Freitag roll from the first problem into the second, and there’s not a real reason why they’re investigating this murder? Somehow somewhere in the middle they suddenly found stroller thieves and it added ZERO to this story. It’s all very confusing and it took me way too long to read
Kollege Altmann ist tot. Ermordet! Und es gibt allerhand Tatmotive, denn der Altmann war unbeliebt, geliebt und vielleicht auch im Weg. Klar, dass die Kollegen da nachforschen müssen!
Zum Inhalt: Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer, und Schüler Hikmet hat eine Rechnung zu begleichen. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln - und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn.
Cover: Das Cover ist mal was anderes. Wir sehen hier die beiden Damen – Frau Freitag und Fräulein Krise – in comicartigem Stil, wie sie sich scheinbar an einem Haus vorbei schleichen und nicht ertappt werden wollen. Das passt ganz gut zum Inhalt der Geschichte, denn die beiden Damen ermitteln nicht nur, sie haben auch allerhand anderen Unsinn im Kopf, bei dem sie nicht erwischt werden dürfen!
Eigener Eindruck: Ein ganz normaler Tag in der Schule, mitten in Berlin. Denkste! Kollege Altmann wurde tot aufgefunden und ist plötzlich das Gesprächsthema schlechthin. Warum nimmt die Sache die eine Kollegin so mit? Was soll nun mit der hochschwangeren Witwe werden? Was ist mit der verlassenen Exfrau? Und überhaupt… so, wie der Altmann umgekommen ist, ist das nie im Leben einfach nur ein Unfall gewesen! Da sind sich die kaffeesüchtigen Damen Frau Freitag und Fräulein Krise sehr sicher, denn für so einen Unfall war der Altmann viel zu sportlich. Es war bestimmt Mord! Und den beiden Lehrerinnen fallen auch sofort genug Kandidaten ein, die den Altmann ermordet haben könnten. Hobbymäßig beginnen sie zu ermitteln und befinden sich bald selbst in Gefahr!
Der erste Fall von Frau Freitag und Fräulein Krise ist interessant, er ist skurril und er ist auch ein bisschen zum fremd schämen. Da bekommt man von allem etwas. Ein doch recht durchdachter Fall, pfeffrige Sprüche, aber ebenso viel Kindergarten, den man erwachsenen Frauen so nicht zugetraut hätte. Doch von Anfang an. Der Einstieg ins Buch klappt schnell, schnell findet man sich in der Situation ein und ist mitten drin im Brennpunkt Berliner Schule – wer andere Bücher von Frau Freitag kennt, der erwartet hier eher den allgemeinen Schulwahnsinn, doch das hier ist eher eine erfundene Geschichte, eben mit Real-Life-Personen, wenn man es so will. Das ist bisweilen ein bisschen befremdlich, weil man von anderen Büchern eben auch anderes gewohnt ist, aber wenn man das ausblendet, dann kommt man fix wieder in den Lesefluss rein. Wir bekommen, wie erwartet auch hier einen Einblick in das Thema Problemschule, auch wenn die ein bisschen in den Hintergrund rückt und eher die Ermittlung den Kern der Geschichte bildet. So spinnen sich die Damen einen Teil recht gut zusammen, bekommen durch Zufall Informationen und ehe sie sich versehen sind sie auf einer heißen Spur, die aber nicht schnell voran geht, sondern mit allerhand Zigarettenpausen, Kaffee schlürfen und Kinderwagen schieben in die Länge gezogen wird. Hätte man Kinderwagen und Kaffee/Zigarette weg gelassen wäre das Buch nur halb so dick. An sich ist der Fall auch recht spannend, wird aber immer wieder durch skurrile Szenen entkräftet. So begeben die Damen sich auf ein recht niederes Niveau, als sie einen Blog unterwandern, Bekannte für ihre Zwecke belügen und schließlich sich auch noch bei einer türkischen Hochzeit einschleichen. Zwar treffen sie dort immer wieder ehemalige Schüler und es gibt interessante Dinge zu erfahren, aber der Weg dahin ist mit vielen Fremdschämmomenten gepflastert, sodass die beiden Damen eher nervig sind als alles andere. Von ihrer Art her sind sie einfach unmöglich und ich bin bei diesem Band schon ein wenig hin und her gerissen, ob ich überhaupt die Fortsetzung lesen will. Um der Sache noch eine Chance zu geben, habe ich mir also noch einmal das Hörbuch angehört. Das Ergebnis war relativ das Gleiche, außer, dass die Synchronsprecher wirklich grandiose Arbeit geleistet haben. Das Hörbuch geht also besser von der Hand als das Lesen, was durch die Fremdschämmomente doch oft in seinem Fluss gebremst wurde.
Fazit: Tolle Idee, leider etwas schleppend und sehr aufdringlich umgesetzt. Für Zwischendurch mal ganz nett, aber man sollte nicht all zu viel erwarten. Freche Sprüche gibt es zu Hauf, aber eben auch viele Fremdschämmomente, die die Charaktere schlecht dastehen lassen.
„Der Altmann ist tot – Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln“ ist der erste Krimi-Versuch der beiden Lehrerinnen aus Berlin, die unter ihren Pseudonymen erfolgreich bloggen und Bücher mit unterhaltsamen Schulgeschichten veröffentlich haben.
Zum Inhalt: Schlechte Nachrichten für das Kollegium der Berliner Problembezirk-Schule – Lehrer Altmann ist tot, gefunden an einer Treppe zur Spree in der Nähe des Reichstags. Ist er dort etwa mitten in der Nacht runter gestürzt? Frau Freitag und Frl. Krise haben einen anderen Verdacht: Mord. Genügend Verdächtige gäbe es immerhin…
Bisher habe ich nur „Chill mal, Frau Freitag“ gelesen und konnte darüber sehr lachen. Kurze Schul-Anekdoten, als Buch zusammengefasst aus dem Blog der Autorin und Lehrerin. Auch „Der Altmann ist tot“ versucht gelegentlich mit ähnlichem Witz an diese Vorerfolge anzuschließen – immerhin kennt man Frau Freitag und Frl. Krise genau dafür: Bissiger Humor mit Geschichten aus dem Berliner Problembezirk, schlechte Sprache und kulturelle Differenzen unverblümt aufs Korn genommen, nicht bösartig, sondern mit Witz und Ehrlichkeit. Nur, was bei den kurzen Anekdoten funktioniert, reicht bei diesem Roman absolut nicht. Die wenigen lustigen Stellen gehen unter, werden überschüttet von einem riesen Haufen Langeweile – dem Todfeind eines jeden Krimis.
Die Kriminalhandlung ist einfach hanebüchen, ohne Hand und Fuß, an den Haaren herbeigezogener Unfug und von Anfang bis Ende stinklangweilig. Frau Freitag und Frl. Krise „ermitteln“ auch nicht wirklich, sondern phantasieren erst ein bisschen und finden dann durch mehr glückliche Zufälle und unerwartete Begegnungen, als in einer Großstadt wie Berlin in Jahrhunderten möglich sein dürften, irgendwie den richtigen Weg durch ihre selbst zusammengestellte Reihe der Verdächtigen. Genug Feinde des Altmanns präsentieren sich ja. Cousins einer ehemaligen Schülerin, denen die Gerüchte über ein Verhältnis der beiden ganz und gar nicht gefallen; eine Lehrerin, die freimütig über die Affäre mit ihrem Kollegen im Internet schreibt; die junge, schwangere Ehefrau, die sich längst von einem anderen trösten lässt…
Trotz all der Möglichkeiten geht ohne Zufälle nichts bei den beiden selbst ernannten Ermittlerinnen und abgesehen davon füllt der Kriminalfall, so flach wie er ist, nicht einmal annähert ein Buch. Das ist wohl auch den bloggenden Lehrerinnen aufgefallen, denn die Palette von Nebenhandlungen ist beachtlich – leider sind auch die alle recht langweilig. Witz kommt in der Sprache zwar gelegentlich auf, aber das reichte nicht. Fast lehrerhaftes und sehr aufgesetzt wirkendes Sinnieren über Kultur und Religion wirkte zudem absolut deplatziert und gewollt.
Da sich diese Rezension auf das Hörbuch bezieht, jetzt noch ein paar Worte zu der Umsetzung und den beiden Sprecherinnen Carolin Kebekus als Frau Freitag und Joseline Gassen als Frl. Krise. Zunächst war ich skeptisch, ob die mir ansonsten eher aus dem TV bekannte Kebekus als Sprecherin überzeugen könnte. Jetzt muss ich sagen: Ja, kann sie. Und sie ist dabei noch der Lichtblick des gesamten Hörbuchs, denn Kebekus verkörpert Frau Freitag einfach hervorragend und mit einer klaren, abwechslungsreichen Stimme, der man gerne zuhört.
Enttäuscht hat mich dagegen Joseline Gassen als Frl. Krise. Ihre Stimme wird als „temperamentvoll“ beschrieben – wenn man eine weibliche Version des Kinder in den Tiefschlaf versetzenden Märchenonkels „temperamentvoll“ nennen möchte, dann stimmt das sogar. Leider variiert sie ihre Stimme, abgesehen von gelegentlicher Schnappatmung und einem leichten Nasehochziehen, auch deutlich zu wenig. Kann sie keinen Akzent sprechen, klingen alle Figuren gleich. Während Frau Freitag und Frl. Krise bei den von Kebekus gelesenen Kapiteln (leider zu wenige) gut auseinanderzuhalten sind, ist das bei Gassen kaum möglich.
Das stört besonders in den reinen Dialog-Passagen, die teilweise, wenn sie lang genug sind, von beiden Sprecherinnen im Wechsel gelesen werden, zwischendurch aber auch mal nur von Joseline Gassen übernommen werden. Dann funktionieren sie nicht mehr, denn, wenn mir der Text nicht sagte, wer hier gerade sprach, konnte ich es anhand der Stimme nicht unterscheiden. Leider ist für mich auch vollkommen unverständlich, warum diese reinen Dialoge nicht immer im Wechsel gelesen wurden, sondern so beliebig mal von beiden, mal von einer – mal bekam der Kioskbesitzer „Onkel Ali“ sogar noch einen eigenen Sprecher, dann wieder nicht. Insgesamt war die Hörbuchumsetzung also leider fast genauso enttäuschend wie die Geschichte selbst.
Onkel Ali war übrigens noch eine der ansprechenderen Figuren der Geschichte. Über ihn konnte man gelegentlich lachen, wie auch über die Schüler. Wenn sich die Handlung zwischenzeitlich mehr mit Frau Freitag und ihrer Klasse beschäftigte, konnte sie durch Witz punkten. Frau Freitag als nicht immer voll motivierte Lehrerin ist ebenfalls einfach lustig und verschafft der ansonsten etwas staubig wirkenden Geschichte ein wenig Elan und Spritzigkeit.
Fazit: Manchmal zum Lachen, manchmal zum Fremdschämen, manchmal zum Einschlafen. Die beiden bloggenden Lehrerinnen aus dem Problembezirk haben Humor, aber glaubhafte oder spannende Kriminalfälle erfinden können sie nicht. Die Hörbuchumsetzung ist zudem sehr durchwachsen. Während Carolin Kebekus als Frau Freitag überzeugt, enttäuscht Joseline Gassen als Frl. Krise eher. Ich vergebe knappe 3 Sterne.
I liked the book. It started a bit slow, but during the book it got better. Sometimes I felt loke they went somewhere just so they could find out something. But it was also nice.
Inhaltsangabe: Als wären die Tage an der Berliner Problemschule nicht schon abenteuerlich genug, kommt nun auch noch der Mathelehrer Altmann auf mysteriöse Weise ums Leben. Da stimmt doch was nicht, denken die Kolleginnen Frl. Krise und Frau Freitag: Musiklehrerin Johanna Schirmer postet überraschende Details über ihre Affäre mit ihm, die Cousins einer türkischen Schülerin hatten Rache geschworen, seine sehr junge, sehr schwangere Witwe versteht sich etwas zu gut mit ihrem Powerplate-Trainer und Schüler Ali hat eine Rechnung zu begleichen. Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln – und das alles neben dem ganz alltäglichen Schulwahnsinn.
Cover: Das Cover ist in seiner Machart auffällig und passt zu den beiden Lehrerinnen der Geschichte. Mir persönlich hat der Kinderwagen gefehlt, der immer wieder in der Erzählung angesprochen wird.
Sprecher: Pro Kapitel wechselten sich Joseline Gassen und Carolin Kebekus ab. Zu Beginn war dies noch gewöhnungsbedürftig, aber im Verlauf der CDs passte die Teilung immer besser. Die beiden Sprecherinnen haben ihren Figuren schön Leben eingehaucht, sodass man sich die Lehrerinnen gut vorstellen konnte. Persönlich am besten gefallen haben mir die Interpretationen von Onkel Ali und den türkischen Kindern.
Die Stimme, die im letzten Kapitel plötzlich auftauchte, hat mich gestört. Diese männliche Variante passte nicht zu Onkel Ali.
Figuren: Die beiden Lehrerinnen wachsen einem beim Zuhören ans Herz und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auch die Nebenfiguren erfüllen die typischen Lehrerqualitäten, so stellt man sich eben diesen Typ Mensch vor, bzw. erinnerten sie an die eigenen Lehrer von früher.
Mein persönlicher Liebling war dennoch Onkel Ali, der eben noch richtigen Filterkaffee machen kann. Vermutlich, weil ich selbst so einen Onkel Ali mal kannte. Nur war er nicht der Zeitungsladenbesitzer, sondern der Schulbusfahrer.
Lob und Kritik: Es entspinnt sich ein typischer Frauenkrimi. Ich konnte über die Dialoge der Lehrerinnen schmunzeln, Männer vermutlich weniger. Dazu floss in diesem Krimi kein Blut oder war die Handlung in irgendeiner Weise besonders brutal. Die Überlegungen und das Alltagsleben der beiden Lehrerinnen machte diese Geschichte aus.
Der Krimi entwickelt sich dadurch keinesfalls temporeich. Dafür wurden so viele Möglichkeiten gestreut, dass man bis zum Ende miträtseln konnte, wer denn nun der Mörder war. Oder es sich nicht doch um einen Unfall handelte.
Den Humor dieser Geschichte versteht man als Berliner wohl besser. „Der Altmann ist tot“ kommt dermaßen aus dem Kiez (hohe Ausländeranzahl in den Klassen, „Türkenmarkt“, …), für Leute von außerhalb dieser Stadt, kann die Geschichte sicherlich befremdlich wirken. Dies war bei mir nicht der Fall, sondern hat noch dazu beigetragen, dass ich mir die Handlung besser vorstellen konnte. Eben weil ich die U-Bahnhöfe kannte, durch die die Verfolgungsjagd ging. Und weiß, wie gruselig es dort sein kann.
Fazit: Humorvoll, gut vorgelesen, aber die Geschichte ist definitiv regional begrenzt. „Der Altmann ist tot“ erhält 4 von 5 möglichen Sternen.
Und zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei BloggdeinBuch bedanken, von denen ich das Hörbuch gestellt bekommen habe.
Der Klappentext verspricht Berliner Lokalkolorit, Witz und Tempo und absurd-komische Schulgeschichten.
In diesen Punkten hat das Buch sein Soll erfüllt. Insbesondere das Berlinerische hat mir sehr gut gefallen, da ich selber als Studentin 1 Semester in der Stadt verbracht habe.
Der Humor allerdings war nicht ganz meins, als Jugendliche hätte ich vieles sicher lustiger gefunden. Somit ist die Mai-Challenge (ein Buch, dass ich als Kind gerne gelesen hätte) sicher voll erfüllt.
Etwas befremdlich fand ich auch, dass nicht alle Figuren Namen haben (werden nur z.B. als “der Freund” bezeichnet) auch bei den 2 Hauptfiguren lernen wir die Vornamen nicht kennen.
Die beiden Lehrerinnen und Bloggerinnen Fräulein Kriese und Frau Freitag haben gemeinsam mit ihren Alter Egos ein Buch geschrieben zu einem Kriminalfall an ihrer Schule.
Der Sprachstil ist dabei sehr abhehakt und dem Schüler-Klientel angepasst. Für meinen Geschmack ein bisschen zu viel. In den Gesprächen wäre das ja völlig okay, aber der Rahmen drum herum hätte ruhig in einem fließenden Stil abgefasst werden können.
Der Einstieg ins Buch und in die Geschichte wurde mir so ziemlich erschwert. Man gewöhnte sich zwar dran bzw. konnte darüber hinweglesen, aber so richtig ein Vergnügen war es nicht.
Der Kriminalfall war in Ordnung. Highlight waren eigentlich die ganzen Schul- und Ermittlung-Aktionen sowie die Gespräche mit Onkel Ali oder den ehemaligen Schülern. Die waren wirklich herrlich. Die Charaktere sind skurril und echt und wirken sehr gut gestaltet.
Krise und Freitag konnten einem zwar manchmal auf die Nerven gehen, doch alles in allem waren ihre Ermittlungen ganz spannend. Auch wenn sie sich manchmal etwas ungeschickt anstellten, aber Ideen haben die beiden!
Insgesamt ist es also eine Mischung aus gelungen und weniger gelungen. Und damit 3 Sterne für mich.
Zwei Lehrerinnen ermitteln in einem Mordfall in Berlin: Ein Lehrer ihres Kollegiums wurde tot am reichstag aufgefunden. Sie verdächtigen alles und jeden und lösen dabei noch einen ganz anderen Kriminalfall und finden jede Menge Peinlichkeiten aus dem Privatleben der Kolleginnen und Kollegen und der Verdächtigen.
Das Buch lies sich schnell lesen, war zeitweise ganz witzig, aber dennoch arbeiteten die Autorinnen ein bisschen zu sehr mit Klischees, nur die typischen lehrerklischees treffen natürlich nicht auf die beiden Lehrerinnen zu....
Normalerweise hasse ich Krimis. Aus ganzem Herzen. Aber da ich alle drei Bücher von Frau Freitag verschlungen hatte, musste ich auch diesem eine Chance geben, dachte ich. Gut so, denn so lass ich mir Krimi sehr gern gefallen. Man kriegt Informationen nur mit den Protagonisten zusammen, und es ist viel mehr drum rum, als eigentlich Krimi im Roman versammelt. Entsprechend schnell musste ich mir auch den zweiten Band kaufen und hoffe, dass das noch eine etwas längere Reihe wird.
Lustiges Buch, die Geschichte war ja interessant weil ich auch Lehrerin bin. Ich habe niemals ein Krimi gelesen, das in einer Schule ist. Manchmal hier oder da ein bisschen langsam, aber ich finde die Frau Freitag und Frl. Krise echt lustig. Ich wurde noch mehr von die zwei lesen.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen. Es ist spannend, unterhaltsam und humorvoll. Außerdem gefällt mir der Schreibstil der beiden Autorinnen. Ich werde auch das nächste Buch lesen.