Wenn die vereinigten Heere aus Gareth und Festum den Dämonen und Mordbrennern Borbarads unterlägen, ginge ihr Reich unter. Nur die Barden würden noch vom prächtigen Bornland und seinen tapferen Bewohnern künden. Doch dann kommt es zur Entscheidungsschlacht an der Misa...
Es fällt mir wahnsinnig schwer, dieses Buch zu bewerten. Ähnlich wie der erste Teil hat auch dieses Buch Szenen, die mir extrem gefallen ebenso wie welche, die ich bis hin zu abstoßend finde.
Erst durch dieses Buch habe ich so manches verstanden, was im Ersten passiert. Vielleicht liegt das an mir. Allerdings muss ich sagen, hat es mein Interesse geweckt, als ich so manchen der vielen Plotstränge langsam verstand.
Die Karten von den Schlachten am Ende des Buches sind sehr cool, und auch das immer wieder die vierte Wand durchbrechen ist kurios, hat mir aber gefallen. Überraschenderweise hat es, trot der vielen fiesen Szenen, am Ende überraschend wenig Tragik.
Insgesamt fand ich die vielen Handlungen gut, inklusive einem kleinen Plottwist im Epilog, der dem ganzen Epos nochmal ein kleines Sahnehäubchen aufsetzt. Es gibt einfach so vieles, was ich an dieser Geschichte mag.
Dem gegenüber steht ein mit derartiger Penetranz wiederkehrendes Thema von schweren Brüsten und Brustknospen bei Frauen, dass es mich fast das Buch weglegen ließ. Ich habe keine Erotikfantasy erwartet. Selbst wenn - Den am Rande eine Rolle spielenden Sexdämon, da habe ich nicht mal ein Problem mit. Aber ich habe das Gefühl, in dem Buch werden die Brüste sämtlicher, weiblicher Protagonistinnen (und Nebendarstellerinen) erklärt. Das Ganze mehrmals. Und es gibt auch lediglich schwere, große, oder kleine mit Brustknospen. Es ist für mich unverständlich, wue der Autor, der offensichtlich einen großen Wortschatz hat und teilweise krasse Perspektivwechsel macht, bei dieser einen Sache so unkreativ ist. als hätte hin- und wieder ein Zwölfjähriger etwas ins Manuskript eingefügt.
Die andere Sache ist, dass das Buch überraschend einige Punkte streift, die aus heutiger Sicht vermutlich eine Sensitivitätswarnung bekommen sollten. Mich persönlich stört es nur bedingt, aber damit scheiden einige Menschen aus, denen ich dieses Buch andernfalls empfohlen hätte.
Zusammenfassend kann ich sagen, der grundsätzliche Stil vom Autoren gefällt mir sehr. Ich hoffe nur, dass es von ihm auch ein Buch gibt, indem er nicht ständig,fast zwanghaft, von Frauenbrüsten sprechen muss. Ich hab die Dinger schonmal gesehen, ich weiß, wie das aussieht...