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Caspar David Friedrich

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"A painting must stand as a painting, made by human hand," wrote Caspar David Friedrich, "not seek to disguise itself as nature." One of his generation’s most popular painters, Friedrich imagined landscapes of powerful beauty and spirituality from within the confines of his studios. This breathtaking monograph, filled with glorious reproductions and details of his paintings, argues for Friedrich’s reputation as a sublime artist and interpreter of nature. In his thoughtful and well researched commentary, author Johannes Grave explores Friedrich’s unique approach to landscape painting as well as his revolutionary thoughts about how these paintings should be received by their viewers. Looking closely at pieces such as Monk by the Sea, The Abbey in the Oakwood, and the Tetschen Altar, Graves shows how Friedrich developed an innovative approach to landscape painting, one that communicated a new sense of space and time, and which draws the viewer into a unique aesthetic experience. Readable, insightful, and copiously illustrated in a deluxe volume, this compelling new perspective sheds crucial light on Friedrich’s celebrated body of work.

288 pages, Hardcover

First published June 13, 2012

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About the author

Johannes Grave

32 books1 follower

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for XenofoneX.
250 reviews354 followers
October 3, 2014
While the Thames and Hudson monograph devoted to Caspar David Friedrich (written by Werner Hoffman) is very good, and was the best book on Friedrich for over a decade, Prestels' new release is even better. Johannes Graves has written an intriguing account of the troubled life and idiosyncratic works of this important German artist. It's oversized 12" x 14" dimensions are put to good use, with full-page and double-page reproductions that are sometimes even larger than some of Friedrichs' canvases. It is a generous tome in all respects, giving due attention to an often misunderstood artist, criticized by his peers and even his friends, among them Goethe. When he died his work was largely forgotten, and it wasn't until the 20th century that he was rediscovered and given his rightful place in the pantheon of Great Romantic Artists, alongside Delacroix and Gericault. His misfortune survived the grave without him, it seems, when Hitler sang his praises and infected Friedrich's reputation the same way he infected Nietzsche and Bocklin and German Shepherds. Although the logic behind these negative associations is thin, at best, it can be boiled down to it's idiotic essence -- Hitler, being unspeakably awful, must have only liked unspeakably awful things. While this might hold true for moustaches and opera, it certainly did not for Friedrich (or Bocklin or German Shepherds). Graves' book gives us ample evidence of the artists' innovative genius, with paintings like 'Monk by the Sea' and 'The Wreck of the Hope'. He was not the most technically gifted of painters, but he was talented in a very intuitive way, finding the sublime in places no one had before. A large selection of paintings are on display throughout the 300 or so pages, as well as many of his beautiful sepia-toned drawings, which are impressive in their own right. Also included is a slipcase, which is always nice for keeping the book in the best shape possible. I know I will be revisiting this volume for years to come.
Profile Image for Matt.
84 reviews1 follower
January 28, 2025
Friedrich’s early life was marked by the loss of his mum, age 6, and several of his siblings. Most traumatically for him, on a skating trip he lost his brother who was trying to rescue Friedrich from an icy lake when he himself perished. This book gives a bit of a biography of the artist, and a whole lot of academic analysis (very academic) on all the major works. You can feel though how the melancholy aspects of his life shaped the art.
Profile Image for William Bies.
337 reviews101 followers
March 9, 2024
Caspar David Friedrich, wenigstens unserer Ansicht nach Lieblingsmaler des Zeitalters des deutschen Romantizismus’, dürfte heutzutage von immerhin aktuellem Belang sein, denn sein künstlerishes Schaffen beschäftigt sich mit immerwährenden Themen allgemein-menschlichen Daseins: wie etwa die Wanderlust, das Erhabene und – endlich – das religiöse Bestimmtseins oder das Geschick. Kunsthistoriker Prof. Dr. Johannes Grave zu der Universität Jena hat kürzlich einen hervorragenden Beitrag zur diesbezüglichen Literatur geleistet. Jedoch möchte der gebildete Leser dem Rezenscent verzeihen, falls – aufgrund zugestandener Schwierigkeit des Themas – jetztiger Versuch mißlingen soll. Übrigens muß Rezenscent sich darob demütig entschuldigen, daß seine echten künstgeschichtlichen Kenntniße annäherend winselig gering und unbedeutend müßen erwertet werden; zwar hat er bis auf einem gewissen Grad sein Gardners und Jansens gelesen und darüberhinaus jugendalters während seines ‘grand tour’ flüchtig etwaige bekannten Musäen west-Europas – Louvré, Gemäldegalerie Berlins, Kunsthistorisches Museum Wiens, Uffizi, Vatican, Dresden, Hamburg u.a. – fast unwissend, doch ganz ohne Scharfsinn besichtigt: dagegen aber mag der daimon ziemlich oft kühn sich selbst darauf erfassen, seinem erkorten einen Streif, wenn nicht sogar einen Abglanz göttlicher Vorsehung zu gönnen.

Wie von Goethe in seinem Bildungsroman Wilhelm Meisters Lehrjahre dreist hervorgehoben worden, kann niemand sich selbst als Kunstrichter nennen lassen, wer zumeist bloß mit einem einzigen selbigen Exemplar wirklich zugetraut sein möchte. Man muß aber doch irgendwo anbeginnen! Indessen erübrigt sich zwar die Frage, weshalb Friedrichs Kunstanlage ihn so innerlich gefesselt hat – ein offenes Zeichen jemandes geistiger Beschaffenheit!

Jugendliches

Als heranwachsender Künstler hat Friedrich die Landschaften seines unmittelbaren Umkreises, d.h.
die Plattebene Norddeutschlands, wiederholt gemalt. Indessen kommt zum Vorschein eine Hingabe zur Genauigkeit bei der Darstellung der natürlichen Welt, die ihn zeitlebens befassen wurde. Ein zweites Merkmal zeitigt sich schon früh – eine Interesse für bergische Landschaften in seiner Einbildung – denn man muß sich wohl erinnern, er konnte so etwas aus Erfahrung schwerlich gekannt haben – wie hat er doch sachgetreues darüber irgendwie kennengelernt? Dessenungeachtet in seinem reifen Schaffen, wie etwa das vielgerühmte Prometheus’che Bild von dem Wanderer über dem Nebelmeer von 1817, welches derzeit gewissermaßen aufgrund seines vielfachen Reproduziertwerdens zum allgemeinbekannten Symbol des ganzen romantischen Strebens geworden ist.



Zudem entdeckt sich auch eine Vorliebe für Heldenhügeln – uralte Steinreste bzw. gotische Ruinen aus dem Mittelalter; vgl. in dieser Beziehung sein Huttens Grab von 1823-1824.



Reife des Lebens

»[…] so ist es doch schon ein großer Verdienst
und vielleicht das Größte eines Künstlers geistig
anzuregen und in den Beschauer, Gedanken,
Gefühle und Empfindungen zu erwecken, und
wehren [d.h. wären] sie auch nicht die seinen.« [p. 217]

Frauen in Friedrichs Betrachtung – hier sei sein Frau am Fester von 1822 besonders auszuwählen. Einem deucht seine Zeichnungen weiblichen Inhalts im allgemeinen den Sinnesgefühl von Sittlichkeit, Innerlichkeit, Stille, eher nachdenkend als träumerisch, an Zukunft bzw. Vergangenheit gerichtet. Man widerfährt der Eindruck, daß ihnen das Nu selbst ungenügend sei – aus welchem Grunde, aber? Vielleicht, daß am Inhalt eines vollen Lebens gemessen in je einer Zeiteinheit ganz zu wenig geschieht, was eine gewisse Selbstbeherrschung wie heutzutage selten anzutreffen sein möge voraussetzt.



Das Gesellige – Auf dem Segler 1818-1819; Mann und Frau in Betrachtung des Mondes 1830-1835.




»Alles in der Natur sei zwar bedeutsam und
groß und schön und edel, aber mehr oder weniger
bedeutsam und darstellbar und sich eignend
und aussprechend für ein Bild. Aber das
Schönste und das Höchste und das Ergreifenste
darzustellen, wehre [d.h. wäre] doch wohl die
Aufgabe eines wahren Künstlers. Damit sind
aber keinesweges, unbedingt, himmelhohe
Berge oder endlose Abgründe gemeint.« [p. 187]

Das Erhabene, besonders in Landschaften z.B. Der Watzmann von 1824-1825, in dem Friedrich paradoxerweise mit der prinzipiellen Undarstellbarkeit des Erhabenens ringt, und Kreuzeszeichnungen zu treffen, wie etwa der bedeutsame Tetschener Altar von 1808.




Das Religiöse

Bei den Zeichnungen offensichtlich von religiösem Inhalt überfallt man die Empfindung, als ob es man einsam in aller Welt zugeht, also: man kann das ganze sonstige weltliche Dasein außer Acht legen und sich auf dem Verhältnis zu Gott, dem Urheber des weitläufigen Raumes in dem man umher wandelt konzentrieren. Siehe insbesondere Der Mönch am Meer und Die Abtei im Eichwald von 1809-1810. In letzterem Werk kommt noch etwas zum Vorschein, ein elegisches Gefühl für eine längst dahinverschwundene Glaube, oder besser ausgedrückt: ein verlorenes kindische Vertrautsein mit dem Gott, den man immerhin ohne Genugtuung verehrt. Der Schlußel, um die vermissende Befriedigung wiederherzustellen, mag sein, die Gelassenheit von der Meister Eckhart so oft mit Fleiß gesprochen hat.




Altersstil

»Dunkelheit decket die Erde,
Ungewiß ist aller Wissen doch nur,
Es leuchtet im Abend der Himmel,
Klarheit strahlt von oben.
Sinnet und grübelt, wie ihr auch wollt,
Geheimnis bleibet euch ewig der Tod,
Aber Glaube und Liebe sieht
Freude und Licht jenseits dem Grabe.« [p. 251]

Verständigerweise unter schwierigen Lebensumständen taucht ein Besorgnis mit dem Grabnis auf. Ansonsten muß über eine stille Räumlichkeit, eine friedliche Beleuchtung und eine unbeschreibliche Tiefe in den Landschaften, zu denen er zurückkehrt, bemerkt werden. Das Geschick äußert sich im Spätwerk durch den liebenden, verweilenden Blick in die zeitliche Welt seiner Umgebung in der Natur, die er eben vor kürzem verlassen müßte. Siehe hierzu Das große Gehege von 1832.



Bedeutung all dieses für den Rezenscent: Caspar David Friedrichs Lebensauffassung, welche wohl in seinen Kunstwerken wiederspiegelt aufzufinden seie, erinnert man an eine Epoche, wann die Mehrzahl der Menschen sich darauf zielten, das allzukurze erdische Zusammenseins einen überlegten und womöglich erhabenen bzw. mystischen Sinn zu verleihen, anstatt wohllustig möglichst viel für sich selbst zusammenzuraffen und zu vergeuden.

Zur jetztigen Ausgabe Johannes Graves – zwar teurig, dafür aber erhält man ausgeschliffenes gedankenreiche Kommentar, prächtig ausgestatteten Druck mit rund 230 vorwiegend gefärbten Abbildern versehen, wohl dem Liebhaber der Kunst herzlichst zu empfehlen. Fünf Sterne.
3 reviews
December 10, 2024
Das Buch hat sehr schöne Prints. Der Inhalt ist akademischer als erwartet und geht detailliert auf die Entwicklung Friedrichs als Künstler ein - seine Anfänge in Greifswald und Kopenhagen, seine Annäherung an die Landschaftsmalerei, dazu werden auch immer wieder Bilder anderer Künstler gezeigt, die wohl einen Einfluss auf ihn hatten.
Profile Image for Bogdan Raț.
161 reviews58 followers
June 11, 2021
"I am not one of those talking painters, of whom there are so many now, who can tell you twenty-four times in one breadth what art is but who have never never once in twenty-four years of painting managed to show you what art is."
Profile Image for Malik Purvis.
18 reviews7 followers
July 26, 2015
Holy shit. This book has almost everything on Friedrich and it even presents contested ideas about the painter; an absolute necessity for people looking to get the full breadth of the artist. The only other one that comes close enough to it is Hoffman's analysis and it doesn't have nearly as good prints nor as much information about the sepia drawings that he did. He does occasionally mention them, but doesn't give them enough time to be seen and looked at.

However, one thing that this book is missing is Friedrich's own writings as a couple of the others have contained which contain almost invaluable insights into the artist's mind.
Profile Image for James.
161 reviews
December 22, 2014
Fantastic art history book on one of the great 19th century German painters.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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