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Aan de oever van de tijd

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Een indringende roman over de kracht van Afrika

Onder de intieme beschutting van de duisternis begint een oude man zijn verhaal over pater Raul, een van de priesters die via de zee naar Mozambique kwam. Pater Raul nam de beeltenis mee van een baardige man die duidelijk te weinig te eten had gekregen en die vastgespijkerd was op een kruis. De oude verteller laat zien hoe zijn volk al snel leerde zwijgen en de eigen goden voor zichzelf hield. Hij vertelt ook hoe pater Raul zijn geloof verloor. Wanneer de oude man in slaap valt, neemt zijn zoon Roberto het verhaal van hem over. Om zijn vader te leren kennen, zegt hij, moet je de verhalen kennen van de Portugezen voor wie hij diende. En zo beleeft de lezer vanuit telkens een nieuwe invalshoek een ander deel van de werkelijkheid. Na de zoon neemt een volgend personage het stokje over en zo rijgen de verhalen zich aaneen.

256 pages, Hardcover

First published January 1, 1998

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94 people want to read

About the author

Henning Mankell

260 books3,832 followers
Henning Mankell was an internationally known Swedish crime writer, children's author and playwright. He was best known for his literary character Kurt Wallander.

Mankell split his time between Sweden and Mozambique. He was married to Eva Bergman, Swedish director and daughter of Ingmar Bergman.

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Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Antonella Imperiali.
1,281 reviews148 followers
August 13, 2018
"In Africa ho imparato che puoi sentire di essere tornato a casa in un luogo dove non sei mai stato prima."

Seduti intorno al fuoco di notte in silenzio... è il modo migliore per raccontare.

"Se solo ascoltassimo tutti i suoni del silenzio, tutti i sussurri, le parole che vennero pronunciate qui migliaia di anni fa e sopravvivono in eterno: se solo ascoltassimo con orecchie sempre affamate le profondità del silenzio che ci circonda in ogni momento, sentiremmo raccontare le storie più strane su noi stessi."

"Quella notte molte persone vennero a riposarsi al fuoco..."

E gli aneddoti vengono snocciolati come i grani di un rosario, in totale rispetto dei personaggi: così conosciamo Felisberto e la moglie Deolinda; Dom Estefano ed Elvira sua moglie; Belina la prostituta; Lukas, che sogna la libertà, e la sua donna, Laura; ed ancora Zeca il fabbro, e Ndolozy lo scultore, e la vecchia Sakina stanca di vivere; Kiko con la sua grotta; Alberto che in un sacco raccoglie i racconti della sua terra affinché non vadano perduti; e sappiamo di come Hans Olov Viktor Andersson, svedese, nato con la neve dentro, sia giunto in Africa alla ricerca di falde acquifere e abbia affrontato in poco tempo il disgelo del suo ghiaccio interiore, imparando a rispettare la natura e le persone.
E Marta, con il suo bimbo sulle spalle, che mentre zappava il nuovo orto ha zappato anche una mina antiuomo...
E Ismina, morta di parto perché il bisturi che poteva salvarla serviva ad estirpare una verruca al figlio di un alto funzionario... e Mutundisse, il padre di suo figlio, gran fanfarone... odioso!
E conosciamo Peina che vuole, e riesce, a vedere il mare, con il quale balla.
Ed ancora Leander il saggio che si unisce all'esercito salvatore, e Ndhêzi la sapiente, e la grassa Lekula che vende ghiaccio...
Ma sopra tutti c'è Samima, la donna che ha una striscia bianca sulla pelle nera che le attraversa il corpo dalla testa ai piedi; una donna morta ormai da tempo, ma che tutti tengono ancora in grande considerazione e che, dopo tanto tempo che non succede, decide a chi destinare - tra i bimbi che nasceranno a breve - questa sua particolarità, segno distintivo del favore degli dei.
Ma...
"Il racconto non finisce mai. Il racconto dell'uomo e del suo continuo arenarsi come i relitti di un naufragio sull'infinita spiaggia del tempo."

E anche questa è l'Africa, vista con gli occhi di Mankell...

📖 GdL parola del mese (ago. 2018): Spiaggia
📚 Biblioteca
🆕2018
Profile Image for Tony.
75 reviews12 followers
February 3, 2012
Mankell still has the blues. His writing is like blues; saying a lot with so few words and the Feel is always there. I guess he's not for everyone though. Me, I simply Loved this.
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews81 followers
May 31, 2022


Im Jahre 1972 erfüllte sich der schwedische Autor Henning Mankell einen Kindheitstraum: Er reiste nach Afrika. Diese Reise war der Beginn einer tiefen Liebe zu dem Kontinent, in dem Mankell seine spirituelle Heimat fand. Bis zu seinem Tod 2015 lebte er immer wieder zeitweise in Afrika. Er verbrachte Monate oder sogar Jahre am Stück in Mosambik, setzte sich für die Unabhängigkeit ehemaliger afrikanischer Kolonien ein und baute in der Hauptstadt Maputo eine professionelle Theatergruppe auf.

Selbstverständlich fand diese Verbundenheit auch Eingang in sein literarisches Schaffen. Bereits sein zweiter Roman Der Sandmaler von 1974 zählt zu seinen Afrika-Werken. Über 20 Jahre später veröffentlichte er 1998 „Die flüsternden Seelen“. In der zusammenhängenden Kurzgeschichtensammlung thematisiert er vor allem Begegnungen zwischen Afrikaner_innen und Europäer_innen sowie die Folgen des Kolonialismus. Ich entschied mich für die Lektüre, weil ich hoffte, mit diesem Buch einen Zugang zu dem in meiner Familie sehr beliebten Henning Mankell zu finden, ohne auf seine populären Krimis um Kurt Wallander angewiesen zu sein.

Ein Feuer, irgendwo in der ostafrikanischen Dunkelheit. Das Feuer gehörte einem alten Mann, der Fremden seine Augen anbot und die Hände ausstreckte, um zu geben. Der Mann hieß Felisberto. In dieser Nacht, wie auch in vielen anderen Nächten, erzählte er von seiner Familie. In seine Worte stahl sich das Flüstern des Kontinents. Er berichtete von Samima, die 312 Jahre alt wurde und deren Mal für ihre Nachfahr_innen Glück oder eine Warnung verheißen kann. Sie wacht über sie alle. In dieser Nacht erzählte Felisberto viele Geschichten. Doch jede dieser Geschichten ist letztlich Teil des unendlichen Abenteuers, das uns alle verbindet und das seinen Anfang vielleicht – nur vielleicht – in Afrika nahm: Des Lebens.

Ich konnte mit „Die flüsternden Seelen“ von Henning Mankell weniger anfangen, als ich erwartet hatte. Natürlich sind die fließenden, ineinander verwobenen Kurzgeschichten zauberhaft geschrieben, magisch aufgeladen und vermitteln ihre tiefere Bedeutung mit einer faszinierenden Simplizität. Das Bild, das Mankell von Afrika zeichnet, ist wunderschön und verführerisch. Doch die Botschaft, die er mit nahezu aggressiver Poetik zu vermitteln versucht, eröffnete mir keinen bahnrechenden Erkenntniszuwachs.

Auf mich wirkte sein Ansatz durchschaubar und etwas ausgelutscht, denn alles, was er mir sagen wollte, wusste ich schon: Der Kolonialismus in Afrika war ein Unrecht, das die Seele des Kontinents schwer verwundete und noch immer nachwirkt. Als moderner, sensibilisierter und aufgeklärter Mensch ist es schier unmöglich, Henning Mankell diesbezüglich nicht zuzustimmen. Trotzdem fehlte mir in „Die flüsternden Seelen“ die Differenzierung, das Fingerspitzengefühl für die Darstellung kolonialer und postkolonialer Zustände aus europäischer Perspektive.

Ungeachtet seiner Liebe für Afrika war Henning Mankell Schwede. Kulturell war er Europäer. Seine Wahrnehmung, sein Blick waren europäisch geprägt. Es gelang ihm nicht, sein Porträt von Afrika frei von diesen Einflüssen zu gestalten. Deshalb ertrinkt jede Seite von „Die flüsternden Seelen“ in Idealismus, Romantisierung und Eindimensionalität. Seiner Ansicht nach waren Afrikaner_innen grundsätzlich die besseren Menschen, Punkt.

„Die flüsternden Seelen“ zeigt weder ein Bewusstsein für negative postkoloniale Entwicklungen noch erkennt es die positiven Fortschritte an, die afrikanische Völker in den vergangenen Jahrzehnten hart erkämpften. In seinem Bestreben, europäische Schuld und Verantwortung zu betonen, viktimisierte Mankell den gesamten Kontinent. Die starre Zuschreibung der Opferrolle verneint die Fähigkeit zu Emanzipation und Resilienz. Damit schürte er ungewollt Vorurteile und reproduzierte Narrative, die eher schaden als nutzen.

Mich störte vor allem, dass „Die flüsternden Seelen“ immer auf ganz Afrika bezogen ist. Henning Mankell benannte in den Geschichten keine Völker, keine Nationen, keine Kulturen. Ich fand das schwierig, weil Europäer_innen ohnehin dazu neigen, zu ignorieren, wie vielschichtig und divers der Kontinent ist. Selbst wenn er andeuten wollte, dass willkürlich gesetzte Grenzen irrelevant sind, schien es, als werfe er alle Afrikaner_innen in einen einzigen großen Topf und übergehe kulturelle Identitäten einfach. Ich empfand das als respektlos – sicher genau das Gegenteil dessen, was er erreichen wollte.

Letztendlich ist „Die flüsternden Seelen“ demnach kein authentisches Buch über afrikanische Kulturen und Lebensweisen. Es ist die authentische Perspektive eines weißen Europäers auf afrikanische Kulturen und Lebensweisen. Meiner Meinung nach handelt es nicht davon, was Afrika objektiv in der Realität ist, sondern nur davon, was Henning Mankell subjektiv in Afrika sah und fand. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass er diese Kurzgeschichtensammlung hauptsächlich für sich selbst schrieb.

Sein Anliegen bestand nicht darin, seinen Leser_innen beizubringen, wie Afrika tickt. Er wollte ihnen zeigen, was Afrika ihm persönlich bedeutete, warum er den Kontinent liebte. Obwohl ich das verstehe und spüren konnte, wie erfüllend er diese Verbindung empfand, bewegte er sich damit meines Erachtens auf einem sehr schmalen Grat, den er nicht stolperfrei meisterte. Er hat viel für Afrika und für Mosambik getan. „Die flüsternden Seelen“ gehört meiner Einschätzung nach jedoch nicht dazu.

Die Kurzgeschichten mögen hübsch und poetisch sein, Liebe und Sehnsucht ausdrücken, doch sie sagen mehr über ihn aus als über Afrika. Möchtet ihr Henning Mankell verstehen, einen Einblick in seine Seele erhalten, könnt ihr es gern mit „Die flüsternden Seelen“ versuchen. Verlangt es euch hingegen nach einem Einblick in die Seele Afrikas, seid ihr mit Büchern von afrikanischen Autor_innen wahrscheinlich besser beraten.
Profile Image for Alice.
51 reviews
July 15, 2025
Viele kleine Geschichten die miteinander verbunden sind. Und immer ist Samima, die Stammes älteste mit in der Erzählung verwickelt.
20 reviews
January 31, 2022
Boring, I don't like the way it is written. It doesn't have the flow that I like.
1,013 reviews4 followers
December 27, 2019
Tworczosc Henninga Mankella dotyczaca Afryki dotychczas w dosc skromnym zakresie doczekala sie polskiego tlumaczenia. "Mozg Kennediego" chyba jest najbardziej afrykanska powiescia Mankella, ktora dotychczas zostala przetlumaczona na jezyk polski. Dzieki znajomosci jez. niemieckiego moglem odkryc powiesc "Der Flüsternden Seelen", czyli "Szepczace Dusze". Jes to powiesc dosc smutna. Mankell opisuje perypetie kilku bohaterow. Kazda postac ma swoje korzenie w Afryce, albo czesc swojego zycia spedzila w Afryce. Zycie kazdego bohatera nie bylo idylla. Wplyw zachodniej cywilizacji, kolonializmu zdaje sie miec dosc negatywne skutki na losy bohaterow opisywanych przez Mankella. Brak sprawiedliwosci. Slabsze jednostki bezlitosnie sa wykorzystywane i niszczone przez mocniejsze jednostki. I tak dalej, i tak dalej... dosc smutny obraz rzeczywistosci. Nasuwa sie wniosek, ze kolonizacja Afryki zaburzyla pewien porzadek, ktory mial miejsce w Afryce zanim dotarly tam wplywy zachodniej, "nowoczesnej" cywilizacji. W moim odczuciu ksiazka pokazuje, ze swiat jest dzisiaj globalna wioska. Dla jednych globalizacja, wspolczesnosc przyniosla pewne korzysci, poprawe standartu zycia, dla innych oznacza tragiczne skutki.

Mankell wykazuje naprawde bardzo dobra znajomosci problemytyki wspolczesnej Afryki, skutkow kolonializmu na ludnosc i zycie w Afryce. Ta ksiaka pokazuje jak wszechstronnym pisarzem jest Mankell, jak bogate sa jego zainteresowania, jak dobrze zrozumial czlowieka i jego nature. Mam nadzieje, ze doczekamy sie kiedys polskiego tlumaczenia i wydania w wersji audiobooka tej ksiazki. (osobiscie jestem wielkim fanem audiobookow)
Profile Image for Mario Giachino.
126 reviews1 follower
December 13, 2018
Leggendo questo libro si resta spesso disorientati, a volte contrariati. Non si capisce sempre tutto e a volte pare che Henning non ci sia...
Devo ammettere di aver faticato a finirlo (rispetto a tutti gli altri Mankell) ma giunto al termine mi è sembrato di essere di ritorno da un vero viaggio in Mozambico, con impressioni e ricordi che difficilmente scorderò.
Un libro strano. Bello ma non convenzionale.
Profile Image for Merja.
210 reviews3 followers
July 4, 2020
Ajan rannalla on kaunis, runollinen kertomus joka kuvaa osittain Henning Mankellin omia kokemuksia. Se on romaani Afrikasta ja sen selviytymistaistelusta. Ja juuri tuon runollisuuden vuoksi, pidinkin kirjasta niin paljon.

I'm not sure if this book has been translated to English, so, I will not review it in English. But I sure hope it is because this book is poetic and so beautiful. Made me want to travel to Africa.
Profile Image for Mari Moisio.
480 reviews10 followers
October 21, 2020
Välillä kiehtova ja upea, välillä puuduttava toistaen itseään.
Profile Image for Geurt.
173 reviews
November 9, 2023
Een kant van Mankell die ik nog niet kende. Aangenaam verrast door deze prachtige Afrikaanse " verhalen"
Profile Image for Arne Blondé.
6 reviews
January 21, 2025
Gestopt na 100 pagina's, niet mijn ding. Geraak niet mee in het verhaal en schrijfstijl zet ook niet aan om verder te lezen.
163 reviews
August 2, 2013
Parempi kuin ekalla lukemisella. Kaunista tekstiä ja kauniita tarinoita.
Displaying 1 - 12 of 12 reviews

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