Seit Linus, Edda und Simon im Untergrund von Berlin mysteriöse Graffiti entdeckt haben,taucht in ihrem Alltag eine andere Realität auf. Eine, von der die meisten nur ahnen, dass sie existiert. Eine, aus der es kein Zurück mehr gibt. Eine, die in tiefste Ängste führt. Und in der nichts ist, wie es scheint ?
Drei Jugendliche, ein Camp, kritische Masse und eine Organisation, die von der Öffentlichkeit verborgen wird.
Linus, Edda und Simon entdecken im Untergrund von Berlin mysteriöse Graffiti. Kurz danach steht ihre Welt Kopf. Sie werden verfolgt, mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert und stoßen auf eine Wahrheit, die geheim gehalten wird und die sie in große Gefahren bringen wird. Werden Linus, Edda und Simon es schaffen, gegen den übermächtig wirkenden Feind zu bestehen?
Aufmachung:
Das Erste, was mir aufgefallen ist, als ich das Buch in der Hand gehalten habe, ist, dass es, obwohl es ein Hardcover ist, keinen Schutzumschlag hat – was ich sehr gut finde!
Das Cover hat meines Erachtens jetzt nicht wirklich etwas mit dem Inhalt zu tun, dennoch finde ich, dass es zu dem Buch passt, da es die Stimmung gut nach außen transportiert, die im Buch herrscht.
Wirklich besonders aber ist die innere Aufmachung. Man findet immer wieder interessant gestaltete Pläne oder willkürliche Muster, die nur aus Zeichen wie „#“ oder „/“ bestehen. An sich erinnert die Aufmachung stark an Computer.
Die Schriftarten wechseln teilweise je nach Perspektive und sind auch anders als die, die man normalerweise kennt.
Die Aufmachung ist so komplett verschieden zu dem, was man in der Regel zu sehen bekommt, dass das Lesen allein deshalb schon zum Erlebnis wird.
Aufbau, Schreibstil und Perspektiven:
Das Buch ist in Prolog, Epilog und drei Teile unterteilt. Es gibt so etwas ähnliches wie Kapitel, doch sind diese Unterteilungen oft sehr kurz – manchmal sogar mehrere auf einer Seite. Ich persönlich finde ja, dass man sie nicht wirklich als Kapitel bezeichnen kann, weshalb mir auch genau dies beim Lesen gefehlt hat. Prolog und Epilog spielen im Nazi-Deutschland und bilden die Vorgeschichte zu der eigentlichen Handlung, die in der heutigen Zeit spielt.
Der Schreibstil der Autoren ist jugendgerecht und eher einfach gehalten. Dementsprechend fliegt dann auch mal der ein oder andere Ausdruck. Es gibt eine Stelle im Buch, bei der ein Nebencharakter Dialekt spricht, wodurch ich dann rätseln durfte, was er da eigentlich sagt, da ich aus einer komplett anderen Gegend komme. Dass ging dann so weit, dass ich das Internet zu Rate ziehen musste, damit ich endlich verstehen konnte, was der Mann denn da sagt, da das dann doch wichtig ist für die Handlung. Das finde ich doch sehr nervig, da – meines Erachtens – Dialekt in einem eigentlich in Hochdeutsch geschriebenen Buch ohne zusätzliche Erklärung nichts zu suchen hat.
Es gibt etliche Perspektiven in dem Buch, wobei allerdings die Hauptperspektiven die von Linus, Edda und Simon sind. Auch wechselt nicht nur die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, sondern auch die Zeit, sprich: Es wird abwechselnd vom Beginn des Camps und vom Ende berichtet. Mein – sehr – großer Kritikpunkt hier, ist, dass die Perspektiven besonders am Anfang des Buches viel zu schnell wechseln. So fällt es dem Leser schwer, überhaupt erst einmal in die Geschichte hineinzufinden. Dauernd wird die Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählt und dann springt sie auch noch so häufig in der Zeit, dass man anfangs nur Puzzleteile zu lesen bekommt und keine zusammenhängende Geschichte. Dies ändert sich dann jedoch glücklicherweise etwa in der Hälfte des Buches.
Meine Meinung:
Bevor ich mich dem Buch und damit dem eigentlichen Thema zuwende, möchte ich noch kurz etwas zu der Altersempfehlung loswerden, die vom Verlag ja auf „ab 14 Jahren“ festgelegt worden ist. Meines Erachtens ist das Buch auf Grund der Schreibweise und der jungen Protagonisten auch schon für etwas jüngere geeignet, also so ab 11 oder 12. Dieser Eindruck rührt daher, dass ich mir – mit meinen 15 Jahren – beim Lesen teilweise schon etwas „groß“ vorgekommen bin, wenn ihr versteht was ich meine.
Jetzt aber zu dem Buch: Es beginnt mit dem Prolog, der im Nazi-Deutschland spielt, sehr spannend. Sofort ist man gefesselt und möchte wissen, was der Protagonist Bernikoff da eigentlich macht. Mit vielen offenen Fragen wird man dann auch zurückgelassen, als der erste Teil des Buches beginnt, der ja in einer komplett verschiedenen Umgebung und Zeit mit anderen Protagonisten spielt. Sofort tauchen neue Fragen auf, sodass man nach den ersten paar Seiten vor einem Haufen von Fragen steht, der sich vor einem auftürmt – und leider etwas übermächtig wird. Auf den ersten 100 Seiten hatte ich keine Ahnung, worum es eigentlich geht. Vor allem die dauernd erwähnte „kritische Masse“ ist mir auf die Nerven gegangen, weil ich nicht wusste, was sie ist, und auch jetzt, wo ich das Buch ja durchgelesen habe, könnte ich sie nicht wirklich definieren.
„Es gab nur Ereignisse. Ereignisse, die man entweder mit einander in Verbindung bringen konnte oder nicht.“ - S.259
Die Protagonisten Linus, Edda und Simon sind alle noch relativ jung, was man ihnen auch an ihrem Verhalten stellenweise anmerkt. Doch erkennt man auch in der ein oder anderen Situation, dass sie sich an der Schwelle des Erwachsenwerden befinden. Ma lernt jeden sehr genau kennen und kennt all ihre Gedanken dadurch, dass die Perspektiven so schnell wechseln, was zur Folge hat, dass man ihre Handlungsweisen zum größten Teil sehr gut nachvollziehen kann.
Die Idee, auf der die Geschichte aufgebaut ist, wird vor dem Leser lange Zeit verborgen. Immer mal wieder bekommt man Schnipsel davon zugeworfen, doch nie etwas Ganzes. Selbst am Ende kennt man den gesamten Ausmaß der Idee noch nicht. Ich hoffe sehr, dass ich im Folgeband darüber mehr erfahren werde.
Die Spannung kann leider nicht von Anfang an konstant aufrecht erhalten werden. Nach dem – wie ja bereits erwähnt – sehr spannenden Prolog, wird es erst einmal verwirrend und dementsprechend geht die Spannung dann auch in den Keller. Doch nach und nach baut sich diese wieder auf, bis man am Ende das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Sehr schön finde ich auch, dass man immer mal wieder etwas über die Nazi-Zeit erfährt, zum Beispiel woher das Hakenkreuz eigentlich kommt, denn es ist ja keineswegs eine Erfindung von Hitler. Mir persönlich waren diese Detail jetzt nicht neu, da man dies im Unterrichtsfach Geschichte in der 9. Klasse am Gymnasium lernt – ich weiß leider nicht, wie das bei anderen Schulen ist. Für jüngere Leser jedoch sind diese „Geschichts-Happen“ aber bestimmt sehr interessant und informativ.
Und damit kommen wir jetzt auch schon zum Schluss der Geschichte, der wirklich sehr gut ist. Plötzlich klärt sich ein großer Teil dessen, woran man noch vor ein paar Seiten zu rätseln hatte. Auf einmal gibt – das Meiste – einen Sinn und man erkennt Zusammenhänge, die einem vorher höchstens unterbewusst aufgefallen sind. Das Ende macht zudem definitiv Lust auf mehr, weshalb ich schon sehr gespannt bin, wie es um Linus, Edda und Simon weitergeht.
Mein Fazit:
Auch wenn die ersten hundert Seiten von „Abaton – Vom Ende der Angst“ auf Grund der viel zu schnell wechselnden Perspektiven, die es dem Leser wirklich schwer machen, in die Geschichte einzutauchen, eher zäh zu lesen sind und alles andere als Spaß machen, ist der Rest des Buches doch sehr fesselnd und interessant mit einer großartigen Idee und Protagonisten, die absolut authentisch wirken. Außerdem ist die Aufmachung des Buches wirklich etwas sehr Besonderes, was selbst „Viel-Lesern“ so oft nicht unter die Augen kommt. Ich kann das Buch allen – auch Jungs! - ab 12 Jahren empfehlen, die Spaß an Verschwörungstheorien, spannenden Verfolgungsjagden und interessanten Ideen über Gehirnmanipulation haben.
"Abaton. Ein Rätsel um drei Jugendliche beginnt …"
Inhalt: Linus, Simon und Edda stoßen in einem Zeltlager das erste Mal aufeinander, nachdem alle drei bei einem Schreibwettbewerb gewonnen haben. Schnell finden die drei Jugendlichen zueinander und werden Freunde, nicht zu letzte weil sie etwas zu verbinden scheint. Edda kennt ihren Vater nicht, ihre Mutter ist in einer Nervenklinik. Simons Vater sitzt im Knast und Linus Eltern scheinen Opfer eines Verbrechens geworden zu sein. Doch das ist nicht die einzige Verbindung, sondern auch mental scheinen alle drei eine gewisse Verbindung zueinander zu haben. Durch Linus detektive Art und seinen Plan, werden Edda und Simon schließlich mit in ein Abenteuer gezogen, das nicht nur die Grenzen zwischen Realität und Paranormal verschwinden lässt, sondern auch für das Leben aller Drei zur Gefahr wird …
Story 4/5 Spannung 4/5 Charaktere 4/5 Idee 3.5/5 Tiefgang 4/5 Umsetzung 3/5
Meinung: „Abaton 01: Vom Ende der Angst“ ist der erste Band der Abaton Trilogie von den deutschen Autoren Christian Jeltsch und Olaf Kraemer. „Abaton“ ist eine spannende Mischung aus Jugendbuch, Thriller und paranormalen Elementen.
Die Hauptrolle spielen die drei Jugendlichen Linus, Simon und Edda. Alle drei treffen in einem Zeltlager aufeinander, das nach einer Weile immer seltsamer und mysteriöser wird. Dennoch will Linus seinen Plan weiter verfolgen, denn er hatte von Anfang an einen mehr vor: Er will das Verbrechen um seine Eltern lüften, die im Untergrund Berlins verschwunden sind. Simon und Edda schließen sich Linus an und merken erst als es zu spät ist, dass sie nun alle drei in großen Schwierigkeiten stecken. Blut. Von Linus’ kleinem Finger tropfte Blut. Er sah schlimmer aus, als es war. Und das war gut so. (Seite 100)
Ich fand die drei Jugendliche allesamt sehr authentisch. Linus, Simon und Edda sind verschiedene Charaktere und dennoch finden sie zueinander. Keiner der drei ist perfekt, sondern eher von Natur aus schwierig, weil sie schon so einiges erlebt haben. Die Autoren schaffen es, dass der Leser nach und nach spürt, dass Linus und Co. aber nur oberflächlich so erscheinen und eine Tiefe haben. Am besten hat mir Linus gefallen. Er ist mutig und sehr schlau, er ist vorbereitet und wagt das Risiko, doch trotz dieser Stärke zeigt er zum Ende hin am meisten Schwäche, was in menschlich macht.
Außer dem Trio gibt es noch einige weitere Charaktere, die alle ihre Rolle in der Geschichte spielen. Ich fand die ganzen Namen ab und an ziemlich verwirrend, weil zu oft einfach in den Perspektiven gesprungen wird. So war es relativ schwierig für mich in die Geschichte einzusteigen, weil ich oft immer wieder überlegen musste wer was das nochmal? Wo und welche Szene war das nun? Dann sah sie ihn. Thorben stand nur wenig Schritte vom Abgrund entfernt. Edda näherte sich vorsichtig. Und er ließ es stumm zu. (Seite 135)
Die Geschichte an sich ist sehr reich an Tempo und zudem spannend. Allerdings auch ebenso verwirrend und unübersichlicht für den Leser. Auch die Bestimmung des Genres ist alles andere als einfach. „Abaton 01“ ist ein Jugendroman, mit Action und Spannung, aber zugleich mischt sich dazu paranormale Elemente. Die Wirklichkeit scheint plötzlich nicht mehr Grenzen zu haben und Linus, Simon und Edda erfahren zu was Menschen im Stande sein können, wenn sie ihr wahres Potenzial nutzen. Die Handlung war ab und an sehr fantasievoll und dennoch so in der Geschichte eingestrickt, dass ich es etwas dubios fand.
Insgesamt gibt es einfach zu viele verschiedenen Wechsel innerhalb der Perspektive, wodurch man ständig in der Geschichte hin und her springt. Im Grunde spannend, aber eben auch sehr verwirrend. Es gibt innerhalb der Handlung eine rasante Hetzjagd. Linus, Simon und Edda rennen um ihr Leben, werden verfolgt. Irgendwann weiß man nicht mehr so recht wer noch Freund, wer Feind ist. Das hat mir richtig gut gefallen. Die Sonne wärmte Eddas Gesicht und sie räkelte sich wohlig und benommen. Dann wachte sie gähnend auf. Sie schüttelte ihren Traum ab, schlüpfte aus dem Bett und eilte aus dem Zimmer. (Seite 204)
Aber es gab letztendlich zu wenig Antworten. Das Thema um den menschlichen Verstand, der in „Abaton“ noch zu viel mehr fähig ist, bleibt verschwommen. So ganz konnte ich mir nach dem ersten Band noch kein Bild von der gesamten Geschichte machen. Die Handlung für die weiteren zwei Bände ist mir ebenfalls noch rätselhaft.
Alles in allem vergebe ich 3,5 Sterne für den ersten Band der Abaton Trilogie. Ich würde gerne mehr geben, denn die Geschichte hat in jedem Fall Potenzial. Aber es hapert ein wenig an der Umsetzung. Die Geschichte ist sehr kompliziert, verwirrend für ein Jugendbuch. Zudem gibt es zu viele Perspektivenwechsel und Zeitsprünge. Auch das Ende war eher unwirsch als aufklärend. Es gibt zwar einen Showdown, aber eben dieser warf nur weitere Fragen auf.
Deshalb gibt es von mir für den ersten Band nur 3,5 Sterne. Die Geschichte ist sehr spannend und die Charaktere sind authentisch, aber dennoch ist die Verwirrung etwas zu groß. Linus blieb stehen. Sein Herz klopfte. Sein Atem raste. Wo war Edda? Er nahm sie nicht mehr wahr. Er schaute sich um. (Seite 332)
Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Die Autoren wissen es Spannung zu schüren. Allerdings hat der Roman relativ viele Seiten, was man beim Lesen auch merkt. Mir hätte es wohl einfach besser gefallen, wenn es weniger Perspektivenwechsel und Zeitsprünge gegeben hätte, denn diese sind auch nicht wirklich deutlich gekennzeichnet, sodass man viel mitdenken muss.
Das Cover finde ich interessant und auch passend. Wenn man die Geschichte liest versteht man auch das Symbol, ebenso wie den Titel. Dennoch ist „Abaton“ auch nach Band eins noch ein Rätsel für mich, das wahrscheinlich erst am Ende der Trilogie aufgeklärt wird. Ansonsten hat mir die Innengestaltung sehr gut gefallen. Der Verlag hat sich in diesem Punkt sehr bemüht, denn das Symbol auf dem Cover wiederholt sich neben der Seitenzahl, wenn man die Seiten wie ein Daumenkino blättert. Es gibt auch noch weitere Details und Rätsel innerhalb des Buches, die ich aber nicht immer wirklich verstanden habe. Greta blickte auf den Bildschirm, auf dem sich die Punkte, die die beiden Sender markierten, im Lift auf und ab bewegten. (Seite 368)
Fazit: Der erste Band der Abaton Trilogie erhält von mir 3,5 Sterne. Der Beginn der Trilogie ist spannend und temporeich. Ich mochte das Trio mit Linus, Simon und Edda, jedoch ist das Gesamtpaket der Geschichte leicht unübersichlicht und schwierig vom Thema, da man sich hier eindeutig reinlesen muss. Ich hoffe, dass sich die vielen Antworten in Band zwei zu lüften beginnen.
Harte Fakten: Jeltsch, Christian: Vom Ende der Angst / Christian Jeltsch ; Oliver Kraemer. – München : mixtvision Verl., 2011. – 393 S. – (Abaton ; 1) ISBN 978-3-939435-38-9
Klappentext: Eddas Mutter: in der Nervenklinik, Linus’ Eltern: verschollen nach einem U-Bahn-Unglück, Simons Vater: hinter Gittern. Seltsame Parallelen eröffnen sich zwischen den Protagonisten, ihren Eltern und deren Forschungsgebieten. Ein Wissenschaftler namens Bernikoff und seine Theorie des Abatons scheint etwas damit zu tun zu haben. Doch wie gehört das alles zusammen? Und wer will verhindern, dass die Helden hinter das Offensichtliche blicken?
Über die Autoren: Christian Jeltsch, geboren 1958 in Köln, versuchte sich als Fußballspieler, im Studium der Psychologie, als Filmtechniker, als Regieassistent am Theater und beim Film. Jetzt schreibt er Drehbücher für Fernsehfilme und erhielt dafür u.a. den Adolf-Grimme-Preis. Olaf Kraemer studierte Ethnologie und Publizistik in Berlin, war Sänger und Texter in einer Garagen-Band und arbeitete zwölf Jahre als Journalist und Übersetzer in Los Angeles. Heute lebt er als Buch- und Filmautor in München. Christian Jeltsch lernte er auf dem Spielplatz kennen.
Meinungsbildung: Ich möchte die Rezension damit beginnen, das ich dem jungen mixtvision Verlag danken und mich entschuldige das es mit der Rezension so lange gedauert hat. Ich habe das Buch auf der Messe zur Rezension bekommen und es ging einfach verschüttet. Leider ist meine Note auch nicht so gut wie ich es mir für diesen interessanten Verlag wünschen würde. Es hört sich so interessant an, aber auf die Länge von 400 Seiten wird es doch anstrengend. Es wird aus mehreren Sichten erzählt, die sich durch das Design unterscheiden lassen. Das Buch hat an sich ein untypisches Schriftdesign, was ich eigentlich toll finde, aber ich habe gemerkt das es mich sehr ermüdet beim Lesen. Es war auch schwer die Zeiten auseinander zu halten, da es am Anfang verschiedene Handlungszeitpunkte gibt und man musste das im Kopf zusammen getragen bekommen. Ich fand es nicht hilfreich für die eh schon sehr komplexe Geschichte. Zu Beginn fand ich auch die Charaktere der Jugendliche total unglaubwürdig, doch dann je tiefer ich in die Geschichte eingestiegen bin, desto mehr wurde mir klar das die Charaktere genau richtig getroffen wurden, das es doch sehr besondere Jugendliche sind, die trotzdem mit den gleichen Problemen des Aufwachsens zutun haben und deswegen so unwirklich erscheinen. Man muss sie (wie eigentlich alle Jugendliche) näher kennen lernen um sie zu mögen und zu verstehen. Das hilft der Geschichte aber nicht, die ich bis zum Schluss nur noch anstrengend empfand. Abaton ist eine Trilogie und ich glaube nicht das ich Band 2 und 3 mir besorgen werde um die Geschichte unbedingt beenden zu können.
Fazit: Eine Geschichte mit Potential und einzigarten Charakteren, aber viel zu viel Verwirrung. Ich gebe ihm wegen den Hauptfiguren die Note D!
Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so recht was ich über dieses Buch sagen soll. Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Dann hab ich noch einige andere Zusammenfassungen gelesen (z. B. die aus der Werbung vom mixtvision Verlag) und ich bekam langsam eine Ahnung, aber auch das gibt das Buch nicht so richtig wider. Dieses Buch hatte mich fasziniert, weshalb ich der Zusendung vom Verlag überhaupt erst zustimmte. Dann hab ich das Buch geöffnet und was etwas überrascht. Es spielen verschiedene Handlungsebenen parallel, die jeweils durch eine blaue gestrichelte Linie unterbrochen ist. Dazu gibt es noch verschiedene Schriftarten, um die verschieden Personen unterscheiden zu können.
Am Anfang war ich deshalb auch etwas verwirrt. Mit der Zeit und vor allem mit Ruhe, steigt man aber langsam durch das Labyrinth der verschiedenen Erzählstränge und Personen durch und dann macht das Buch richtig viel Spaß. Ich bin schon sehr gespannt wie es in den folgenden Bändern mit dem Abenteuer von Edda, Simon und Linus weitergeht.
Die drei Jugendlichen lernen sich in einem Camp kennen, zu den alle eingeladen wurden, die einen Aufsatz über die Zukunft der Erde geschrieben haben (oder so ähnlich). Linus ist besessen davon, seine Eltern, die vor einem Jahr spurlos verschwunden sind, wieder zu finden und zu beweisen, dass sie nicht Tod sind, wie alle glauben. Er versucht eines Tages im Untergrund, sprich im Tunnelsystem der U-Bahn Berlins, noch Spuren zu finden, da seine Eltern dort das letzte Mal gesehen wurden. Begleitet wird er von Edda und Simon. Aber was ist das da für ein komischer Mann bei den Gleisen und warum verschwindet er in einer Wand?
Tja, das müsst ihr jetzt dann wohl selber heraus finden. Viel Spaß beim lesen.
In diesem Beitrag möchte ich euch das Buch “Abaton: Vom Ende der Angst” vorstellen. Das Buch ist der Anfang einer Trilogie über drei Jugendliche die sich in Berlin treffen, dort in den U-Bahn-Tunneln entdecken sie ein seltsames Graffiti und werden seit diesem Fund von seltsamen Gestalten verfolgt.
Die drei Hauptfiguren Edda, Simon und Linus werden von der Firma GENE-SYS verfolgt und müssen sich oft aus gefährlichen Situationen befreien. Hierbei ist Linus immer der Anführer, hat die guten Ideen und ist sehr zielstrebig. Zwischen den zwei Jungs und Edda entsteht eine enge Freundschaft, die des öfteren auf die Probe gestellt wird.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Es war immer spannend und realitätsnah erzählt. Man konnte die Geschichte gut nachempfinden und selbst spekulieren. Die Autoren haben immer gerade genug Informationen zum Ende der Geschichte gegeben, man fühlte sich nicht hingehalten und trotzdem konnte ich mir bis zum Schluss das Ende nicht denken. Natürlich wurde die Geschichte nicht aufgeklärt, da das Buch nur der Anfang der Trilogie ist. Trotzdem ist der Einstieg in die Geschichte sehr gut gelungen und ich wollte sofort den zweiten Band lesen.
Ich habe das Buch als Amazon-eBook gelesen, es hat 8,99€ gekostet, regulär als gebundenes Buch kostet es 16,90€. Ich würde euch sehr empfehlen es zu lesen! Es ist sehr interessant zu lesen und so eine Mischung aus einem spannenden Krimi, sowie moderner Technik und ein wenig DDR.
Ich hoffe ihr habt einen kleinen Ein- und Überblick zu dem Buch bekommen. Ich würde mich freuen wenn ihr in die Kommentare schreibt, ob ihr ähnliche Bücher kennt und wie euch das Genre des Buchs gefällt.
Das Potential Zum ersten Mal treffen sich die drei Jugendlichen Edda, Linus und Simon in einem Feriencamp bei Berlin. Sie haben an einem Wettbewerb darüber wie sie sich die Zukunft vorstellen teilgenommen. Wobei - Edda ist eigentlich nur zufällig da, sie hat ihren Aufsatz von einem anderen Mädchen schreiben lassen. Die Drei haben es bisher nicht immer einfach gehabt. Edda wohnt bei ihrer Großmutter, denn ihre Mutter hat große psychische Probleme und ist in einer Einrichtung. Simons kleiner Bruder ist gestorben, sein Vater im Gefängnis und den neuen Freund seiner Mutter kann er nicht leiden. Und Linus´Eltern sind seit einem Jahr verschwunden. Doch Linus gibt sie nicht verloren und hofft ihrem Verschwinden nachspüren zu können, wo er doch schon in der Nähe des Geschehens ist. Auch im Feriencamp scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Der erste Band dieser Trilogie beginnt zwar ruhig, da die Protagonisten vorgestellt werden und die Rahmenbedingungen geklärt werden. Dazu bedienen sich die Autoren verschiedener Zeitebenen, die, wenn man sich daran gewöhnt hat, gut zu erkennen sind. Schnell kann man feststellen, dass die verschachtelte Geschichte gut durchdacht ist und der Leser manchmal geschickt in die Irre geführt wird. Es bleibt immer eine gewisse Unsicherheit, was denn nun der Weisheit letzter Schluss ist, was die Lektüre umso spannender macht. Eine lesenswerte Geschichte über Freundschaft, aber auch Wissenschaft, Gewitztheit und den Umgang mit der Angst. Und natürlich bleiben genug Fragen offen, um auf die weiteren Bände gespannt zu sein.
This book has great potential, it's just a shame its writing isn't so good... How hard it is to address a young public without writing like a 14-year-old... The rhythm is excellent, the story gets you very involved, and a part of me wants to know what happens in the second book (this is the first of a trilogy) but I also really felt like a child sometimes when I read this. It felt very fake at times, and very "trying-to-be-cool-because-the-MCs-are-14".
Überraschend gut, da der Titel mich nicht so sehr ansprach. Aber die Geschichte hat einen doch gleich gefangen genommen und für Erwachsene sind ein paar Lacher dabei. Ein spannendes Jugendbuch mit vielen interessanten Ideen und Visione, manchmal vielleicht etwas abschweifend.