Das war sehr anders als erwartet. Eine wirklich schöne Sprache, eine spannende Protsgonistin, magisches Denken gepaart mit dem harten Realismus der 1920er. Bis zur Mitte des Buches war ich fasziniert. Und dann gab es einen so jähen Bruch der Handlung, das fand ich dann nur noch pervers. Und der Schluss wiederum war dann reines Geplänkel, voller hochtrabender Worte aus der Musikwelt - als wolle der Autor seine Perversionen wegakademisieren. Die Protagonistin war dann auch nicht mehr stimmig, alles schien irgendwie noch hingebogen worden zu sein, um ein Ende zu finden - schade, da hatte ich mir nach diesem wirklich gelungenen Anfang mehr erwartet.
This book has too very different parts: starting with a description of a childhood in the early 1920s in the Austrian Rhein valley. In this context Schneider's special prosa works very nicely and the story has caught me. The second part starts with the Atlantic passage (in the Titanic way) and continues in New York. Best to forget or ignore!