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Community 101: Reclaiming the Local Church as Community of Oneness

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Authentic community is essential if the church is to remain true to its God-assigned mission. As the title indicates, the interrelated concepts of community and oneness are presented in this book. Gilbert Bilezikian lays a biblical foundation for this call to community by showing the centrality of community in the sweep of salvation history -- its loss in the Fall, its reclamation through Christ, and its ultimate realization in the New Jerusalem. Bilezikian proceeds to describe how community can be expressed in the daily life of the church, from small groups to various forms of ministry to church leadership. Focusing on oneness, this book presents a paradigm that can renew the vision of the church in this postmodern society and confirm the authenticity of its message. Authentic community is essential if the church is to remain true to its God-assigned mission. As the title indicates, the two interrelated concepts of community and oneness are presented in this book. Gilbert Bilezikian lays a biblical foundation for this call to community by showing the centrality of community in the sweep of salvation history - its loss in the Fall, its reclamation through Christ, and its ultimate realization in the New Jerusalem.

208 pages, Paperback

First published August 23, 1997

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About the author

Gilbert Bilezikian

10 books6 followers

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Community Reviews

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1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Flo.
188 reviews
July 23, 2021
Themenverfehlung: Die wenigen, hervorragenden Aussagen über Gemeinschaft und gemeinsamen Dienst in der Gemeinde werden leider völlig überlagert mit den Steckenpferden des Autors (d.h. mit dem Themen Hierarchie/Autorität und den Rollen von Mann und Frau). Generell liest es sich auch mehr wie eine Kritik am Status quo –  mit überraschend wenig praktischen Lösungsvorschlägen.

Kapitel 1: Nur Gemeinschaft bleibt bestehen
❌ Leider ist das eine völlige Umdeutung von Schöpfung und Sündenfall (und damit auch der Erlösung) in Bezug auf Mann und Frau.
👍 Die Beobachtungen zum gemeinschaftlichen Aspekt der Erlösung und der Heiligung (letzteres noch mehr im nächsten Kapitel) sind hervorragend.

Kapitel 2: Einheit
👍 super: Die zerstörenden Auswirkungen des Sündenfalls auf die Gemeinschaft sind gut herausgearbeitet. Auch die Betonung der Wichtigkeit von Einheit und Gemeinschaft unter Christen ist hilfreich.
„… genau das kann der Teufel am besten: trennen, teilen und Gemeinschaft zerstören. Nachdem er sich selbst unwiderruflich von Gott getrennt hatte, wurde Satan zum finsteren Verfechter der Trennung. Was Gott vereint, trennt er; was Gott versammelt, treibt er auseinander.“ (S. 48)

❌ schlecht: die falsche Grund-Prämisse, dass jegliche Hierarchie erst nach dem Sündenfall kam und daher immer schlecht ist.
👍 gut: Heiligung als Gemeinschaftsprojekt (vgl. Frucht des Geistes aus Gal 5 kann nur in Beziehungen funktionieren); einige Aussagen gegen Isolation, Individualismus und Konsumhaltung.
"Sich dagegen dem Heiligen Geister unterzuordnen hat den gegenteiligen Effekt. Der heiligende Einfluss des Heiligen Geistes ruft Haltungen und Verhaltensweisen hervor, die sich nicht nur auf die eigene Persönlichkeit positiv auswirken, sondern auch die Grundlage für eine stabile und harmonische Gemeinschaft bilden. Jedes dieser Elemente, die als "Frucht" oder Ergebnis des Wirkens des Heiligen Geistes im persönlichen Leben eines Menschen bezeichnet werden, ist in einem Beziehungsrahmen eingebettet: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal 5,22-23). Jede dieser "Früchte des Geistes" kann ihren Ausdruck nur im Kontext von Beziehungen zu anderen Menschen finden."

"Es ist tragisch, dass viele Christen dieser Tatsache entgegenarbeiten und eines seiner beiden Elemente beiseite lassen. Manche betonen ausschließlich den Segen der persönlichen Erlösung und die Notwendigkeit einer persönlichen Beziehung zu Gott durch Christus. Sie kultivieren ihr geistliches Leben durch Gebet, Bibelstudium, Meditation, Tagebuchschreiben und verschiedene geistliche Übungen, die zur Zeit gerade in Mode sind. Aber sie haben kein entsprechendes Interesse daran, sich um Menschen in Not zu kümmern und das Gesetz der Nächstenliebe zu erfüllen, indem sie ihnen opferbereit dienen. Sie er-höhen egoistisch die vertikale Dimension des Kreuzes, treten aber die gleichermaßen wichtige horizontale Dimension, das Gebot der Nächstenliebe, mit Füßen. Ihre Religion degeneriert zu einem fruchtlosen, egozentrischen, konsumorientierten geistlichen Narzissmus." (S. 54)

❌ schlecht: dass der Autor ständig jegliche Hierarchie und Autorität und Ordnung pauschal verurteilt (zB S. 60). Gut dass die meisten Vertreter dieser Sicht sie bei der Kindererziehung oder gegenüber ihren Arbeitgebern oder dem Staat nicht tatsächlich anwenden.

Kapitel 3: Dienst
❌ nicht überzeugend, denn: dass jeder in der Gemeinde aktiv mitwirken soll (richtig), führt ja nicht zwingend zum Schluss, dass jeder alle Tätigkeiten machen könnte (falsch) und niemand in Strukturen mit Leitern an sich schlecht sind (falsch). Durch die Verschiedenheit unserer Gaben, Fähigkeiten und Rollen entsteht ja erst ein funktionierender Organismus!
❌ haarsträubender Umgang mit der Bibel: die Briefe des NT werden gegeneinander ausgespielt um die Thesen des Autors mit wackeligen Theorien zu belegen.
❌ Strohmann-Argumente, Verallgemeinerungen und völlig willkürliche Herangehensweise an die NT-Briefe (vielfach wird mit dem Fehlen von Aussagen irgendwas "belegt", anstatt auf das zu schauen, was tatsächlich dasteht). Wer ist denn außer Bilezikian schon auf die Idee gekommen, zu folgern, dass Gemeinden im besten Fall keine Ältesten und Leiter brauchen, weil manche Briefe nicht viel zu diesen oder über diese sagen würden? Auch seine Behandlung/Darstellung der Pastoralbriefe ist besorgniserregend und voller Fehlschlüsse: Warum sollte die Tatsache, dass in der Gemeinde jeder eine Funktion und Aufgabe hat, denn ausschließen, dass manche für besondere Ämter eingesetzt werden? Das wird besonders im Titus-Brief deutlich, wo es zwar Älteste gibt (Kap 1), und wo dennoch jeder den anderen ermutigt und lehrt (Kap 2). Genau diesen Brief verdreht Bilezikan, um genau beim Gegenteil zu landen. Apostelgeschichte 14,21-23 widerspricht seiner These darüber hinaus auch: „Älteste in jeder Gemeinde.“

Kapitel 4: Leiterschaft
👍 davon abgesehen, dass der vierte Teil dem davor Gesagten widerspricht (oder vielleicht auch gerade deswegen?), ist hier wieder sehr viel Gutes dabei über dienende Leiterschaft, die die Gemeinde zurüstet für ihren Dienst und außerdem über Evangelisation:
"[...] wenn Pastoren und Evangelisten alle Christen in der Gemeinde darin schulen, persönlich Zeugnis zu geben, werden sie erleben, dass sich das Evangelisationspotenzial der Gemeinde exponenziell steigert. Laien sind am besten dazu geeignet, kirchendistanzierte Menschen zu erreichen. Sie begegnen ihnen Tag für Tag in zahlreichen »natürlichen« Umgebungen: in der Familie, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule und beim Sport. Sie sprechen dieselbe Sprache und leben in derselben Welt wie ihre kirchendistanzierten Freunde und Verwandten. Sie können an Orte gehen und ein authentisches Zeugnis abgeben, an denen ein professioneller Evangelist niemals durchdringen, geschweige denn Gehör finden würde. [...]
Die Bibel schlägt einen Ansatz vor, der für jeden Christen umsetzbar ist, auch für diejenigen, die nicht die Gabe der Evangelisation besitzen. Hierbei geht es darum, authentische, unvoreingenommene und nichtmanipulative Freundschaften zu suchenden Menschen aufzubauen und dem Heiligen Geist zu erlauben, diese Freundschaften zu seiner Zeit und auf seine Weise als Mittel für ein Glaubenszeugnis zu nutzen. Nachdem Levi ein Nachfolger Jesu geworden war, lud er seine Kollegen und Freunde zu einer Party ein, auf der sie die Gelegenheit hatten, Jesus persönlich kennen zu lernen (Lk 5,27-29). Auch Andreas und Philippus lernten Jesus kennen und gaben ihren neu gefundenen Glauben in ihrer natürlichen Umgebung an ihre Familie und ihre Freunde weiter (Joh 1,40-49)." (S. 136)


Fazit
Ich habe selten in einem Buch so geniale Aussagen inmitten von so viel Fragwürdigem gesehen… Wie bewertet man das? 4 bis 5 Sterne für einige Absätze und Aussagen im Buch. 1 Stern für den größten Teil und die generelle Stoßrichtung und Prämisse, dass Gemeinden in erster Linie und nur dadurch Einheit erreichen, wenn man Geschlechterrollen über Bord wirft. Weil ich es aufgrund des fragwürdigen Umgangs mit der Bibel nicht empfehlen würde also insgesamt 1,38484736 Sterne.
Profile Image for Todd Wilhelm.
232 reviews20 followers
June 7, 2014
Good read. Challenged my thinking on gender roles in the church. Really liked the Appendix "Hermeneutical Bungee-Jumping: Subordination in the Godhead." In this article Bilezikian does an excellent job challenging Grudem's view of subordination of the Son to the Father. This Appendix can be found on-line as a stand alone document and I would encourage Christians to read it.
Profile Image for Frank Peters.
1,030 reviews59 followers
August 8, 2016
This book is both brilliant and potentially troubling. While reading it, at times I thought it was brilliant, while at other times found myself frustrated. In the book, the author sometimes makes his point through careful reasoning and clear scriptural references, while at other times argues emotively and rhetorically like a politician. During the latter times, I even wanted to agree with him (and sometimes did) while my intellect was flashing warning signals. As a result, I cannot give the book a glowing recommendation, even as I agree with the majority of what was said. But, I can recommend the book to anyone who will read it thoughtfully and carefully without a closed mind and with scripture as a guide.
Profile Image for Jim Dressner.
143 reviews4 followers
February 11, 2014
I found this 1997 book to be a fascinating read, with many ideas that I had not encountered before. Perhaps this is not too surprising as my seminary training was 25+ years ago.

I'm told by those who have kept up on NT scholarship that Bilezikian is "old hat", and that no one talks about him any more. I've been pointed to Scot McKnight's book The Blue Parakeet, as a much more current and better treatment of some of the same material.
Profile Image for Andy Hickman.
7,396 reviews51 followers
January 9, 2015
Interesting and informative

E.g.
Apostles shared leadership: The early church community sought mutual submission and reciprocal servanthood (Mt 20:25-28; Gal 5:13; Phil 2:3-8) with evidence of team-based ministry (Acts 2:1; 40-47; 4:32-34; 14:27; 15:30; 20:8; 1 Cor 5:4).
(P, 165.)

Bilezikian, Gilbert. Community 101: Reclaiming the Local Church as Community of Oneness. Grand Rapids, MI: Zondervan, 1997.

Profile Image for Cris.
44 reviews1 follower
April 16, 2015
A must read for anyone in church leadership who wants to honestly and openly engage with the issues of gender equality. This is the third time round that I have read this book and it won't be the last. Dr Bilzekian presents a passionate and profound argument that can't be ignored.
Profile Image for Pete Bartel.
98 reviews1 follower
April 17, 2012
Excellent book about how the Church should be a community of oneness. From Willow Creek.
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