Ich glaube, der Fehler war, dass ich mir eigentlich einen Krimi erwartet habe, aber das war es de facto nicht, wenn überhaupt könnte man vielleicht von einem psychologischen Spannungsroman sprechen, obwohl er auch nicht im klassischen Sinne "spannend" ist, obwohl ich zumindest dann nach dem ersten Drittel schon sehr interessiert war, worauf das jetzt hinauslaufen soll. Zu Beginn hatte ich ziemliche Probleme mit der Perspektive, da ich David als Protagonisten nicht besonders sympathisch fand und ich mich nicht sonderlich für ihn interessiert habe. Je mehr Rückblenden aber dazu gekommen sind, desto mehr hat sich das gewandelt. Victor als Person fand ich viel interessanter - was mich dann bei der Stange gehalten hat. Aber es hat sich ausgezahlt, die Auflösung war schon sehr gut.