Wissen Sie, warum Tätowierte mehr Sex haben als Menschen ohne Tattoos? Wie viele Fotos nötig sind, damit bei einem Gruppenbild keiner blinzelt? Oder ob man in Schleim genauso schnell schwimmen kann wie in Wasser?
Im Auftrag des Komitees des Spass-Nobelpreises hat sich Mark Benecke auf die Suche nach Erlärungen für diese und viel weitere Rätsel gemacht. Und beweist dabei einmal mehr: Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet nicht zwangsläufig nur Zählen, Messen und Dokumentieren, sondern kann absolut spannend sein! Man muss sich nur den richtigen Fragen stellen und darf selbst vor bizarren Experimenten nicht zurückschrecken...
Leider relativ wenig aus Themengebieten, die mich interessieren. Vieles auch gar nicht wirklich so lustig oder besonders, dass ich das beim Ig-Nobelpreis erwartet hätte. Aber besonders positiv hervorzuheben: Quellenangaben! Viele Bücher, die Studien für die Allgemeinheit in Büchern sammeln, vergessen das und nehmen so den wissenschaftlich gebildeten Lesern die einfache Möglichkeit a) nachzulesen und b) die Studien zu reproduzieren. (Geht natürlich mit langem Googlen sonst trotzdem, dauert aber eben länger.)
Despite the slightly weird title, this book does not just talk about tattooed people or sex but a lot of different funny research topics! I've been a fan of Mark Benecke, ever since I read "Das knallt dem Frosch die Locken weg! - Experimente für kleine und große Forscher" when I was little. He is a really interesting person, and his writing style is enjoyable and easy to understand.
The author is a comitee member of the ignoble award, usually called golden raspberry of the Noble price, and in here is a collection of weird shit scientists did. What makes it especially interesting is that the original papers are listed, so you could go and check out things and go deep into rabbit holes.
Trigger warnings are weird because things are mentioned in passing. Things like cannibalism, suicide, but not really gone into, so it feels like it doesn't require a warning, at least to me.
Ich mochte einige Kapitel weil sie in mein persönliches Intressenfeld fallen, in anderen merkt man sehr Marks Persönlichkeit. Ich finde die Fotos und Illustrationen sind tolle Erweiterungen. Auch sehr schön, das überall Quellen dabei stehen. Aber wie bei jeder Zusammenstellung, kann ich halt nicht alles toll finden. Sry.
Kurzweilig und interessant geschrieben. Basierend auf dem Alter ist die eine oder andere Erkenntnis nicht mehr ganz neu, was dem Spaß beim Lesen und dem Kopfschütteln, wie man überhaupt auf solche Forschungsfelder kommt, aber keinen Abbruch tut.
Sachbücher müssen nicht immer staubtrocken sein. Und schon gar nicht dann, wenn es um wissenschaftliche Experimente geht. Dr. Mark Benecke, seines Zeichens Kriminalbiologe, zeigt in seinem Buch „Warum Tätowierte mehr Sex haben“, zu welchen Forschungen sich Wissenschaflter hinreißen lassen, getreu dem Motto „Erst lachen, dann denken!“
Ja, der Titel hat mich als Tattoo-Trägerin angezogen. Jedoch erfolgte die Ernüchterung schon im ersten Kapitel. Es ist nicht so, wie man gerne glauben möchte. Wie es wirklich ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Dennoch schaffte es Mark Benecke auf humorvolle Art und Weise aufzuzeigen, wie selbst Wissenschaftler nicht gegen Vorurteile gefeit sind.
Doch weg von Tattoos hin zu den wichtigen Sachen im Leben. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum Spaghetti NIE in nur 2 Teile brechen? Oder wie die perfekte Formel zum Einparken lautet? Schwimmt man in Gelee langsamer als in normalem Wasser? Und wie bekommt man die perfekte Schaumkrone beim Bier hin?
Diese und andere Fragen stellten sich auch Forscher auf der ganzen Welt und haben sie unter Laborbedingungen, durch Experimente und ähnliches versucht zu lösen. Die Ergebnisse erläutert der Herr der Maden, wie Mark Benecke auch genannt wird, sehr anschaulich, mit seinem eigenen Humor unterlegt und so verständlich, dass selbst ich als Laie sowohl Versuchsanordnungen als auch die Grundlagen verstanden habe. Ein toller Einblick!
Die Kapitel sind dabei angenehm kurz und eignen sich somit auch für einen Blick zwischendurch ins Buch oder zum Besserwissen beim nächsten Kochabend mit Freunden. Jede Studie ist mit Quellen angegeben, so dass der interessierte Leser sich auch die ursprünglichen Formulierungen und Anordnungen zu Gemüte führen kann. Klasse!
Der Stil von Mark Benecke ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Schilderungen wirken locker-leicht und er erklärt die Beobachtungen der Forscher ähnlich verständlich wie es die Maus jeden Sonntag tut. Für mich eine gelungene Mischung.
Fazit: wir Bunten sind auch nur normale Menschen und Forscher haben ab und an auch mal Spaß. Ich kann das Buch empfehlen.