Alles über die Hauptverdächtigen, die Opfer, die Ermittler und die zahllosen Theorien über den möglichen Täter. Entdeckung und Auswertung bisher ungesehener Quellen.
Seit über 100 Jahren haben sich Hobby- wie Profifahnder - so genannte "Ripperologen" - daran gemacht, dem Rätsel des Whitechapel-Mörders auf die Spur zu kommen. Mehr als 150 Täter sind im Gespräch, doch der Mörder, der im Herbst 1888 in London fünf Prostituierte auf bestialische Art und Weise tötete, ist und bleibt mutmaßlich ein Mysterium. Die Autoren rekonstruieren die Ereignisse und Zusammenhänge des Jahres 1888 anhand von zeitgenössischen Zeitungsartikeln und Polizeiakten minutiös. Hierfür liegen die kompletten Polizeiakten der Londoner Polizei vor, teilweise sogar bisher ungesehenes Material, zudem unzählige Presseberichte unter anderem auch deutschsprachige.
Entstanden ist die erste deutschsprachige, objektive und allein auf offizielle zeitgenössische Dokumente gestützte Rekonstruktion der Mordserie, die die Hauptverdächtigen vorstellt und die Faktoren, die für und gegen sie sprechen, abwägt. Letztlich soll der Leser selbst entscheiden, bei welchem Tatverdächtigen die Verdachtsmomente für ihn persönlich am schwersten wiegen. Die Analyse ist neu beispielsweise hinsichtlich der Entlarvung des so genannten "Dear Boss"-Briefes als Werk eines findigen Journalisten. Der Brief wurde im September 1888 an eine Londoner Presseagentur geschickt. In ihm tauchte erstmals der Name "Jack the Ripper" auf und gab dem Mörder seinen Namen. Bis heute wird der Brief von vielen als eine authentische Botschaft des Mörders betrachtet.
Der spritzige und leichte Stil der beiden Ripperologen lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen.
Jack the Ripper – der Name sorgt für Gänsehaut. Das Rätsel um den bekanntesten Serienmörder der Geschichte ist noch immer ungelöst. Wer war es, der im Herbst 1888 in London mindestens fünf Prostituierte auf bestialische Art und Weise tötete? Jack-the-Ripper-Forscher auf der ganzen Welt versuchen seit über 120 Jahren, das Mysterium zu entschlüsseln. Update 2017: Hier legen die Autoren ein gründlich überarbeitetes Standardwerk vor: die aktuelle objektive deutschsprachige Gesamtdarstellung zum bekanntesten Fall der Kriminalgeschichte. Sie haben unzählige historische Zeitungsartikel, umfangreiche Londoner Polizeiakten sowie bisher unveröffentlichte Dokumente studiert. Minutiös werden die Ereignisse und Zusammenhänge der Taten rekonstruiert, die Fakten, die für oder gegen die Hauptverdächtigen sprechen, abgewogen und mögliche Theorien vorgestellt. Ein spannendes Sachbuch mit vielen nützlichen Zusatzinformationen – nicht nur für „Ripperologen“...(Klappentext)
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"Er hat unsere Vorstellung vom viktorianischen London mit seinen nebelschwangeren Straßen, den über das Kopfsteinpflaster klappernden Kutschen und den in Zylinder und knielangen Mantel gekleideten Gentlemen - neben Arthur Conan Doyle's Romanhelden Sherlock Holmes - wie vielleicht kein anderer geprägt." (S. 9 - Prolog)
Er ist einer der berüchtigsten Serienkiller der Geschichte. Jeder hat von ihm schon gehört und er ist nicht nur in England bekannt, sondern weltweit. Es ranken sich viele Geschichten und Geheimnisse um den nie gefassten Killer, der im verruchten Londoner East-End des viktorianischen Englands 1888 für nur wenige Monate wütete. Es gibt genau so viele Romane, Sachbücher, Filme und Dokumentationen wie Legenden. Die Rede ist von "Jack the Ripper".
Autoren wie Regisseure ließen sich von ihm und seinen Taten inspirieren und natürlich gibt es auch unzählige Sachbücher (diese jedoch fast ausnahmslos englischsprachig). Nicht selten werden in diesen wilde Spekulationen durch den Raum geworfen und sich auf gewisse Tatverdächtige versteift. Das vorliegende Buch geht ganz anders an das Thema "Jack the Ripper" heran. hier erhält man einen wertfreien und nüchternen Einblick in die damaligen Ereignisse und die Polizeiarbeit, basierend auf historische Autopsieberichte, Polizeidokumente und Zeitungsartikel.
Hier werden die Opfer dieses brutalen Serienkillers nicht vergessen, sondern ausführlich vorgestellt - ihr Umfeld, ihre Lebensweise, etc. Dadurch bekommen diese Frauen ein Gesicht. Für allzu zartbesaitete Leser ist dieses Sachbuch jedoch nur bedingt zu empfehlen, da auch die Mordtaten, inklusive Verletzungen, ausführlich beschrieben werden und Post Mortem-Fotos enthalten sind. Ebenso werden hier die wichtigsten Tatverdächtigen vorgestellt, ohne sich jedoch auf einen von ihnen zu versteifen.
Inhaltsangabe:
-London 1888
"Die Traurigen, die Kranken und die Hilflosen (Thomas Archer in 'The Terrible Sights of London', 1870)" (S. 13)
Besser kann dieses Kapitel nicht eingeleitet werden, denn hier geht es um die Geschichte des Londoner East End, wobei einem auch die fürchterlichen Lebensumstände der damaligen Bewohner näher gebracht werden.
-Die Mordserie
">>Ich bin schwach und krank und war sgoar in der Krankenstube - halte mein Bett für mich frei. Ich werde bald zurück sein.<< (Anni Chapman zu Timothy Donovan, Vorsteher der 'Crossingham's'-Unterkunft, am 8. Sept. 1888)" (S. 51)
Hier werden die Opfer und ihre Lebensumstände vorgestellt, sowie der rekonstruierte Tathergang des jeweiligen Opfers. Auch die Verletzungen werden beschrieben und es wird ersichtlich wie brutal der Täter vorgegangen ist. Man erhält Einblicke in Zeugenaussagen, Autopsieberichte und richterliche Anhörungen und auch allgemein in das Leben der damaligen Zeit. Auch der immense Druck unter dem die Polizei stand wird hier thematisiert.
-Die Verdächtigen
">>Von diesem Mann sagt man, dass er Frauen grausam behandelte, und es war bekannt, dass er Seziermesser und andere Instrumente mit sich führte.<< (Assistant Commissioner Sir Melville Macnaghten, Aberconway Papers.)" (S. 246)
Hier werden die wichtigsten Tatverdächtigen, ebenfalls durch eine kleine Biographie, vorgestellt, wie auch schon bei den Opfern. Ebenso wie sie auf die Tatverdächtigen-Liste gelangen konnten (manche gelangten erst vor wenigen Jahrzehnten oder gar vor wenigen Jahren auf diese Liste). Pro und Kontras wurden erstellt, sowie ein Täterprofil für "Jack the Ripper". Natürlich besteht die Möglichkeit, dass es keiner von diesen war und der Täter niemals wirklich ins Visier der Polizei rückte.
-Fußnoten-Verzeichnis, welches unbedingt beachtet werden sollte, da auch dieses interessante Informationen bereithält.
Weiters enthält dieses Buch ein Personenregister und ein Literatur- und Bildverzeichnis.
Dies alles erfolgt in einem klaren und flüssigen Schreibstil und die Erzählweise ist objektiv und keinesfalls reißerisch. Das hebt dieses Sachbuch von vielen anderen über "Jack the Ripper" ab.
Fazit: Ich habe schon einige Bücher über "Jack the Ripper" gelesen und auch viele Dokumentationen gesehen, aber selbst für mich waren hier noch viele und neue Informationen enthalten. Zudem ist es ein Sachbuch, welches sich teilweise wie ein brutaler Thriller liest und mich dadurch regelrecht fesseln konnte. Meiner Meinung nach ist es eines der besten Sachbücher in Bezug auf "Jack the Ripper", ein ebenso gutes Nachschlagewerk und daher ein Must-Have für alle "Jack the Ripper"-Interessierten (hätte ich doch fast "Fans" geschrieben, aber das wäre doch arg übertrieben gewesen *g*).
This book is just great. One of the best specialist books I have ever read. You know was the best thing is? It's objective. Most of authors -especially crime authors- have a particular view of things. They can only attempt to write as objectively as possible and in doing this indicate their personal opinion as such. That is not case here. The Authors of this book present the facts in some detail but without ever pronouncing judgment. For someone who would like to read about the crimes of Jack the Ripper without any influence it's the best book ever.
Der August 2022 steht bei mir vollkommen im Zeichen Jack the Rippers. Den gesamten Monat werde ich eine Auswahl an Handbüchern, Graphic Novels und Romanen über den berüchtigten Serienkiller aus dem 19. Jahrhundert lesen. Den Auftakt habe ich mit diesem Handbuch der deutschen Autoren Püstow und Schachner gemacht. Überzeugen konnten sie mich mit der nüchternen und berichtenden Art der Darstellung um die Ereignisse 1888 in London. Das Buch leitet ein mit einem Kapitel über die Lebensumstände in England, insbesondere dem East End 8Whitechapel) wo die Morde im Spätsommer/Herbst stattfinden sollten. Es wird eindrücklich beschrieben, in welchem Alltag sich das Leben der Einwohner abspielte, welche Gewohnheiten üblich waren und in welchen statistischen Verhältnissen sich beispielsweise Kindersterblichkeit, Krankheiten, Bevölkerungsanteile und die Präsenz der Polizei auf die Gegend ausgewirkt haben. Anschließend daran widmet sich der erste Teil des Handbuches der chronologischen Erzählung der fünf „kanonischen“ Morde, sowie dem Mord an Martha Tabram, welcher dem Ripper häufig zugeschrieben wird, für den es aber keine eindeutigen Beweise gibt, dass er von diesem ohne Zweifel begangen wurde. Die Kapitel über die Morde beginnen mit einem zeitlichen Ablauf des letzten Tages der Ermordeten, zeichnen genau die Interaktionen mit Familien, Freunden, Kollegen und Zeugen nach und beschäftigen sich ganz besonders detailliert mit den Berichten der Pathologen und Gerichtsverhandlungen. Anschließend an diesen Teil folgt ein Kapitel, welches den Zustand des East Ends beschreibt im Nachbeben der Morde. Die Reaktionen von Einwohnern und insbesondere der Polizei werden durch eine Vielzahl von Presseartikeln und Zeugenaussagen beleuchtet. Den zweiten Teil macht die Aufzählung einer Auswahl von möglichen Verdächtigen aus. Jeder Kandidat wird dabei mit einem Foto oder einer Zeichnung dargestellt und dann sein Lebenslauf soweit er zurückzuverfolgen und mit Quellen belegbar ist beschrieben. Jedes Kapitel zu einem verdächtigen schließt mit einer Pro und Kontra Liste von Argumenten ab, die die Wahrscheinlichkeit dieser Person Jack the Ripper zu sein, einschätzen sollen. Sehr gefallen haben mir die vielen Anmerkungen und Erklärungen von historischen Begriffen und Quellen im langen Anhang und das Personenregister, welches die Zusammenhänge von einzelnen Abläufen erleichterte. Auch habe ich immer wieder auf eine Karte vorne im Buch zurückgeblättert, um mir selbst ein Bild zu machen, wie nahe die einzelnen Tatorte einander waren. Die Autoren enthalten sich strikt einer Festlegung auf einen Verdächtigen und überlassen es dem Leser selbst zu einer Einschätzung zu gelangen. Was mir gefehlt hat ist eine historische Übersicht über die Rezeption der Ripper Morde über das 20. Jahrhundert und 21. Jahrhundert hinweg. Zwar werden sowohl historische wie aktuelle Quellen in der Berichterstattung genannt, aber besonders interessant ist es meiner Meinung nach auch, wie die Öffentlichkeit sich über die Jahrzehnte/Jahrhunderte gegenüber dem Ripper verhalten hat. Und wie ist es mit der Entstehung/Vorkommen von Ripperologen, Clubs oder Adaptionen des Rippers in Medien wie Filmen, Texten oder Musik? Mit diesen Aspekten hätte das Handbuch ein abgerundetes Bild ergeben, welches den Ripper nicht nur als tatsächlichen Täter darstellt, sondern auch als gesellschaftliches und spätestens seit dem 20. Jahrhundert kulturelles Phänomen. Das Jack the Ripper Handbuch von Püstow und Schachner ist ein toller und informativer Einstieg in das Thema. Ich kann es jedem empfehlen, der sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen will und vor allem nach Quellen für weitere Forschung oder Lesestoff sucht.
Anmerkung: Online wird das Cover Braun/bräunlich dargestellt mit weißer Schrift. Die tatsächliche Farbe des Covers ist grau/schwarz mit weißer Schrift.
Das Buch präsentiert die Ripper-Morde in chronologischer Reihenfolge, wobei jedes seiner Opfer sein eigenes Kapitel erhält, sodass man das Buch auch gut als Nachschlagewerk nutzen kann und nicht zwangsläufig von vorn nach hinten durchlesen muss. Auch das Personenregister im Anhang ist hier sicher hilfreich. Nach den Opfern wird eine Reihe möglicher Verdächtiger vorgestellt, ebenfalls in Form in sich abgeschlossener Kapitel, die jeweils mit einer Pro- und Kontra-Liste abschließen, was die Darstellung sehr ausgewogen wirken lässt. Auch ein Literaturverzeichnis ist enthalten, was ich immer sehr praktisch finde, für den Fall, das man sich mit den Thema weiter beschäftigen will. eine weitere gute Idee die Karte von Whitechapel am Anfang des Buches.
Allerdings sollte man für dieses Buch ein bisschen Konzentration mitbringen, sonst kann man schnell den Überblick über die Geschehnisse verlieren. Der Stil ist eher trocken und teils holprig, was das Lesen etwas anstrengend machen kann. Ebenfalls ein wenig holprig fand ich an manchen Stellen die Übersetzungen aus dem Englischen, z. B. bei Zeugenaussagen o. ä. (Ich bin da aber generell sehr empfindlich.)
Einige Hinweise zum viktorianischen Zeitalter allgemein wirkten auf mich oberflächlich, aber das fällt vermutlich nur auf, wenn man sich mit dem Thema schon mal näher beschäftigt hat. Der Text ist mit sher vielen Fußnoten zu versehen. Auf der einen Seite ist das natürlich positiv, da hier für alles und jedes Quellen angegeben werden, aber dazu kommen eben auch Anmerkungen zum Text, für die man dann ständig nach hinten Blättern muss. Das hätte man vielleicht anders lösen können.
Ebenfalls anders lösen können hätte man den Umgang mit den Fotos der ermordeten Frauen. Natürlich haben diese in so einem Buch ihre Berechtigung und natürlich weiß ich, dass ich mit unappetitlichen Bildern rechnen muss, wenn ich ein Buch über so ein Thema lese. Aber was spricht dagegen, diese Fotos im Anhang zu sammeln, sodass man sich überlegen kann, ob man sie angucken will und nicht plötzlich beim Lesen darüber stolpert (und sie erst mal abdecken muss, ehe man weiter lesen kann)? Und wieso werden von den ersten, weniger grausam verletzten Opfern ausschließlich Bilder vom Gesicht gezeigt, von der stark entstellten Catherine Eddowes dagegen ein Ganzkörperfoto und eine Nahaufnahme vom Gesicht und von den Überresten der Mary Jane Kelly ein wirklich, wirklich widerliches Tatortfoto? Ich finde nicht, dass mir das irgendwelchen Informationsgewinn bringt. Es wirkt auf mich eher, als wollte man hier den Ekelfaktor erhöhen.
Ach ja, und dann ist mir noch eine Falsche Zahlenangabe aufgefallen. Das ist natürlich nur eine Kleinigkeit und kann mal passieren, aber da der Fehler sowohl aus dem Kontext als auch durch das dazugehörige Foto sehr offensichtlich ist, frage ich mich halt schon, ob sowas nicht noch öfter vorkommt.
Fazit: Obwohl ich doch einiges zu bekritteln habe, finde ich das Buch keineswegs schlecht. Die Autoren wollten ein Buch schreiben, das die Geschehnisse detailliert wiedergibt und dabei nicht versucht, einen bestimmten Verdächtigen als Täter zu präsentieren. Und das ist ihnen gelungen. Wer zum Thema Jack the Ripper also einen einigermaßen ausführlichen und neutralen Überblick in deutscher Sprache sucht, liegt mit diesem Buch sicher nicht falsch.
"Den Anblick, der sich uns bot, werde ich nie vergessen. Es sah vielmehr aus wie das Werk eines Teufels als das eines Menschen."
Ein Phantom versetzt das verwesende East End von Longon 1888 in Angst und Schrecken. Zwischen Krankheiten, Armut und Verzweiflung treibt ein Serienmörder, den sie erst "Leather-Apron" und später "Jack the Ripper" rufen, sein Unwesen - die Morde: von unglaublicher Brutalität, die Opfer: kaum noch wieder zu erkennen. Der Mörder: bis heute unbekannt.
Das Buch ist, wie von einer Materialsammlung zu erwarten, extrem gut strukturiert und bietet dem Leser neben Prolog und ausführlichem Anhang in drei Teilen alle wichtigen Informationen rund um die Mordserie "Jack the Ripper". Zunächst werden die (Lebens-)Umstände der Zeit beschrieben, darauf folgt eine detailierte Beschreibung der fünf Hauptmorde, jede davon mit zahlreichen Quellen zitiert und mit Fotografien (Familienbilder der Frauen, Bilder der Tatorte und besonders: post-mortem Fotografien die einen Nachts auch gerne mal unwohl fühlen lassen) ergänzt. Das Buch schließt mit umfassenden Täter-profilen ab, sodass sich der Leser selbst ein Bild machen kann, welchen der Verdächtigen er selbst für Jack the Ripper hält. Auch dieser Teil des Buches ist mit Fotografien der Verdächtigen hinterlegt und führt eine sehr übersichtliche Pro-Kontra Liste an Argumenten, die für und gegen die (Un-)Schuld des Verdächtigen sprechen. Alles in Allem absolut gelungen, spannend, richtig toll gemacht und trifft den Kern dessen, was die Menschen an Jack the Ripper so fasziniert. Sehr viel spannender als so mancher Roman und auch deutlich flüssiger zu lesen.
*3.5 Sehr interessantes Thema. Der Autor hstte einen neutralen Standpunkt, teilweise war es aber etwas langatmig. Außerdem gab es VIEL zu viele Fußnoten.