Elfen helfen! Florentine kann es kaum Vor ihr schwirrt tatsächlich eine Elfe herum! Sie heißt Hummelbi und hat fürchterlich viel zu tun. Seit die anderen Elfen in einen tiefen Schlaf gefallen sind, bleibt alle Arbeit an ihr hängen. Zuerst will Florentine das Elfen-Geheimnis nicht einmal Pauline erzählen. Doch nur gemeinsam können die ungleichen Zwillingsschwestern der kleinen Elfe helfen … Mit dem ersten Band der wunderbaren Elfen-Trilogie bringt Erfolgsautorin Tanya Stewner eine bunte Portion Zauber in den Alltag.
Tanya Stewner ist eine deutsche Kinderbuch- und Romanautorin.
Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land in Wuppertal geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Nach dem Abitur studierte Tanya Stewner Literaturübersetzen in Düsseldorf, brach dieses Studium jedoch ab, um in Wuppertal Anglistik, Germanistik und Allgemeine Literaturwissenschaften zu studieren.
Von 1996 bis 1998 lebte die Autorin in London, studierte dort an der University of North London, absolvierte ein Verlagspraktikum und begann gleichzeitig ihren Roman „Das Lied der Träumerin“ zu schreiben. 2002 schloss Tanya Stewner ihr Studium in Deutschland mit dem Titel „Magistra Artium“ ab.
Im Sommer 2003, während ihres Volontariats in einem Redaktionsbüro, schrieb Tanya Stewner die erste Geschichte des kleinen rothaarigen Mädchens Liliane Susewind. Ihre Versuche, eine Literaturagentur von ihrem Kinderroman zu überzeugen, scheiterten jedoch. Auch weitere Bemühungen, das Buch ohne Agenten bei einem Verlag unterzubringen, waren erfolglos. Erst nach insgesamt 24 Absagen erfolgte im Sommer 2006 die Zusage des renommierten Verlags Fischer Schatzinsel.
„Liliane Susewind – Mit Elefanten spricht man nicht!“ erschien im August 2007 und entwickelte sich rasch zum Überraschungserfolg. Weitere Bände folgten. Im Februar 2008 eroberte „Tiger küssen keine Löwen“ die Herzen der kleinen Leser und im August 2008 gelang dies den „Delphinen in Seenot“. Im April 2009 erschien "Schimpansen macht man nicht zum Affen" und im August 2009 erfreute "So springt man nicht mit Pferden um" die stetig wachsende Fangemeinde, sowie im Mai 2010 der sechste Band der Reihe, "Ein Panda ist kein Känguru", im September 2011 "Rückt dem Wolf nicht auf den Pelz", im September 2012 "Ein kleines Reh allein im Schnee" und im September 2013 "Ein Pinguin will hoch hinaus". Liliane Susewind wurde bereits in zahlreiche Fremdsprachen übersetzt und ist besonders in Japan sehr erfolgreich.
Im August 2010 erschien der erste Band einer neuen Kinderbuchreihe von Tanya Stewner, "Wie weckt man eine Elfe?". Der zweite Band, "Eine Fee ist keine Elfe" erschien im März 2011, der dritte und letzte Band "Das Einhorn im Elfenwald" im März 2012.
Tanya Stewners All-Age-Roman "Das Lied der Träumerin" erschien ebenfalls im März 2011 beim S. Fischer Verlag und richtet sich an Jugendliche ab 16 und Erwachsene bis 99 Jahre.
Im Februar 2012 erschien Tanya Stewners erstes Bilderbuch, "Annas Wunschtag", mit Illustrationen von Christiane Pieper.
Inzwischen hat Tanya Stewner ihre Tätigkeit als Lektorin und Übersetzerin aufgegeben und widmet sich mit Leidenschaft ganz der Schriftstellerei. Sie lebt in Wuppertal und ist seit acht Jahren mit ihrem Mann Guido verheiratet, mit dem sie eine große Leidenschaft für Musik teilt. Der "Lilli-Song" auf den Hörbüchern der Liliane-Susewind-Reihe, die beim Argon Verlag erschienen ist, ebenso wie der "Elfen-Song" auf den Hörbüchern der neuen Kinderbuchreihe (ebenfalls Argon Verlag) stammt aus ihrer gemeinsamen Feder, sämtliche Lieder auf dem Hörbuch "Das Lied der Träumerin" ebenfalls. Für ihre Popsongs sind Tanya Stewner und ihr Mann momentan auf der Suche nach einer Plattenfirma.
Tanya Stewner arbeitet an weiteren Büchern für Kinder und Jugendliche, ebenso wie an Romanen für Erwachsene.
Für den ersten Lilli-Band „Mit Elefanten spricht man nicht!“ erhielt Tanya Stewner den Goldenen Bücherpiraten als beste Nachwuchsautorin 2007.
Die zehnjährige Florentine und Pauline Buchmacher sind Zwillinge, aber dennoch sind die beiden Mädchen so verschieden wie es nur geht. Pauline ist blond, modisch und, liebt es Geschichten zu schreiben. Mit ihrem Talent ist sie der Star der Familie. Florentine hingegen ist dunkelhaarig, naturverbunden und eher zurückhaltend. Sie leidet darunter, dass ihr Vater ihre Schwester so bevorzugt und fühlt sich einsam und zurückgesetzt. Trost ist Pauline ihre Mutter, die Buchhändlerin ist und im Erdeschoss des Hauses der Familie eine kleine Buchhandlung betreibt. Jeden Abend liest Paulines Mutter ihr, und nur ihr ganz allein, aus dem geheimen Elfenbuch vor. Darin gibt es ein Ritual, das man durchführen muss, will man Elfen sehen. Als sich Pauline in den Sommerferien wieder einmal besonders einsam und allein fühlt führt sie das geheime Ritual durch und sieht Hummelbi, die Hummelelfe. Die sieht aber so gar nicht aus, wie die Elfen in ihren Kinderbüchern. Sie ist klein, dick mit einem runden Hintern, bunten zotteligen Haaren, lustigen zu kleinen Kleidern und einer niedlichen Zahnlücke. Hummelbi hat eine wichtige Aufgabe für Pauline. Weil die Menschen nicht mehr an sie glauben, sind alle Elfen bis auch Hummelbi eingeschlafen. Nun soll Pauline die Elfen wieder aufwecken. Aber wie weckt man eine Elfe?
Ein wirklich allerliebstes Kinderbuch. Tanya Stewner erzählt die Geschichte von Pauline und ihrer Elfenfreundin Hummelbi. Hummelbi ist so ganz anders als man sich Elfen für gewöhnlich vorstellt und das liegt daran, dass wir Menschen andauernd Elfen und Feen verwechseln, das sind aber zwei ganz unterschiedliche Völker. Diese Verwechslung hat schwerwiegenden Folgen für die Elfen. Ohne die Glaubensenergie der Menschen schlafen sie ein und da fast alle aktuellen Geschichten über Elfen tatsächlich jedoch über die schönen Feen handeln, bekommen diese die Glaubens – und somit Lebensernergie der Elfen. Und weil die Feen schlafen, gehen viele Dinge heute viel früher kaputt als früher, denn damals kümmerten sich die Elfen darum aber nun schlafen sie tief und fest.
Tanya Stewne versteht es die Figuren so zu beschreiben, dass sie einem binnen weniger Seiten ans Herz wachsen. Dabei ist die Geschichte aber nicht nur Unterhaltung für Kinder, sie hat versteckt im Text auch viele, kleine Botschaften. So macht sich Hummelbi lustig über die viel zu dünne Puppe von Florentine und fragt ob sie verhungert wäre. Die Elfen helfen Pauline und Florentine zu lernen, wie man über Gefühle spricht und dass es wichtig ist, über Gefühle zu sprechen und auch, dass es wichtig ist zusammenzuarbeiten, denn nur so kann man auch über sich hinauswachsen. Nebenbei gibt es sogar einige fast philosophische Ansätze, wenn Hummelbi Florentine erklärt, dass Bücher bestimmen, was in unseren Köpfen ist und unsere Köpfe bestimmen, was ist. (S. 77) Ein Kinderbuch ohne Bilder ist jedoch kein richtiges Kinderbuch, daher gibt es viele schöne Zeichnungen von Nadine Jessler, damit wir uns auch das richtige Bild von den Elfen machen und nicht an die Feen denken.
Eine wirklich gelungene Kindergeschichte, die dem Elfenmythos neue Ideen abgewinnt und ihn auch zeitgemäß mit der modernen Technik verbindet. Die Geschichte ist teils durchaus vorhersehbar, aber dennoch gibt es einige Wendungen, die selbst die etwas älteren Leser zu überraschen vermögen.