This book is a collection of hitherto secret recipes from the most famous restaurants in France.Published in 1972 it includes recipes from all 3-star Michelin restaurants at that time.
Das vorliegende Buch ist kein Kochbuch im üblichen Sinn, bei dem digital bearbeitete Bilder im Zentrum stehen. Es stellt nicht nur gastronomisch, sondern vor allem auch sprachlich eine echte Fundgrube dar: 560 Rezepte aus 314 Michelin-Sterne-Restaurants warten darauf, entdeckt zu werden. Im Lexikonteil kann man sich über scheinbar Selbstverständliches rund ums Essen und die Zubereitung informieren. Mein Ziel damals war es, aus meinen Kindern kleine Feinschmecker zu machen. Kurz vor Weihnachten 2006 führte ich eine Diskussion mit zwei Erzieherinnen, die meinen Sohn – nach Angaben seiner Schwester – dazu gezwungen hatten, Pommes frites und Gurken zu essen. Hintergrund: Im Rahmen einer Veranstaltung kochten die Kinder der Reihe nach ihr Lieblingsessen mit den Erzieherinnen. Mein Sohn hatte Pommes frites gewählt, sich anschließend aber geweigert zu essen. Die Erzieherinnen unternahmen nicht einmal den Versuch, herauszufinden, warum er ablehnte; stattdessen zwangen sie ihn zu essen – gerade weil es sich um sein Wunschessen handelte. Mein Sohn erklärte mir später, dass ihm die Kombination Pommes frites und Gurken nicht zusagte. Recht hatte er: Ich mag auch keine Gurken. Ich machte den Erzieherinnen deutlich, dass sie ihre Kompetenzen überschritten hatten, was sie jedoch nicht einsehen wollten. Ihre Position war schwankend, teilweise abenteuerlich und wenig zielführend, sodass bei mir Zweifel an ihrer Rechenschaftsfähigkeit aufkamen. Einschub: Das Einzige, was mir meine Mutter immer mit Nachdruck geraten hat: lerne kochen! Ansonsten droht später die unschöne Erfahrung, dass man quasi tagtäglich Scheiße auf den Teller bekommt.