Noch einmal versucht Napoleon an die Macht zu kommen und seine Visionen umzusetzen. Dieses Buch beschreibt hauptsächlich die letzten hundert Tage, nimmt dabei aber auch Bezug auf frühere Zeiten und will den Charakter dieses Mannes aufzeigen. Hier werden Briefe gedeutet und umfangreiches Quellenmaterial in Betracht gezogen.
Finde es an sich natürlich inhaltlich interessant. Es ist teilweise sehr reißerisch und pathetisch geschrieben. Das ist manchmal nett zu lesen, manchmal wirkt es übertrieben. Finde es ist grundsätzlich zu lang. Es gibt viele Wiederholungen von Feststellungen, die mehrmals erklärt und ausgeführt werden. Des Weiteren fehlen mir jegliche Quellen. Teilweise werden Gedanken von Personen wiedergegeben, da hätte ich gerne gewusst, ob das von Briefen oder Tagebüchern kommt oder eine kreative Freiheit des Autors war. Im Großen und Ganzen ok.