Der erste von Doris Gerckes Als Beamtin bei der Hamburger Kripo erhält Bella Block den Auftrag, zwei Selbstmorde in einem Dorf im Hamburger Umland näher zu untersuchen. Der Zufall will es, dass Bella just in diesem Dorf ein Wochenendhäuschen besitzt. Alles deutet also auf eine Fallbearbeitung im Rahmen eines Quasi-Sonderurlaubes hin. Doch Bella stößt bald schon auf Sprünge in der Dorfidylle. Ein nervöser Wirt im Dorfkrug, dessen Küchenhilfe nie zu sehen ist. Eine schrullige, stumme Alte, die im Dorf geächtet wird. Und plötzlich packt der Wirt aus - und Bella wird schnell klar, dass die Selbstmorde keine waren. Und genauso schnell weiß sie auch, was dem Leser schon von Anfang an eröffnet worden hinter den Selbstmorden verbirgt sich der Rachefeldzug einer roh mißbrauchten Frau. Bella ergreift Partei. …
2,5 Sterne Mein zweites Buch von Doris Gercke, und ich glaube, ich komme mit ihrem Schreibstil nicht wirklich zurecht. Das Buch ist nicht schlecht; die Idee dahinter gefällt mir eigentlich gut und ist grundsätzlich auch spannend, aber es wird nicht spannend erzählt. Die Charaktere blieben für mich (fast) alle recht farblos und austauschbar. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, dass meine Aufmerksamkeit nicht beim Buch blieb; die Gedanken schweiften ab. Die Geschichte hat mich leider nicht wirklich fesseln können.