This translation of the French Femme au dix-huitiéme siécle from 1862, first published in English in 1928, traces the life of the Eighteenth Century woman in an historical account. Through discussion of evidence from paintings and memoirs, the book draws an intimate lifelike account of what lay behind these images for women in France of this time. The Goncourt brothers wrote several social histories but were also art critics and novelists. Here they offer portraits of upper, middle and working class women in France. This is one of the earliest accounts of life for women in this period.
French writer and literary and art critic Edmond-Louis-Antoine Huot de Goncourt published books and founded the Académie Goncourt. His brother is Jules de Goncourt.
Meine größte Entdeckung des letzten Jahres war die "Geschichte des Privaten Lebens" von Philippe Ariès, Georges Duby, Paul Veyne et al. In der Einführung nehmen die Autoren der Annales-Schule Bezug auf dieses Werk der Gebrüder Goncourt, die sie als eine Art Vorväter ansahen. Das war mehr als Grund genug, es zu lesen.
Es fällt nicht schwer, die Parallelen zu entdecken. Die Autoren der Annales-Schule griffen - damals innovativ - in Ermangelung geeigneter Quellen auf alle Fundstücke zurück, die sie finden konnten, analysierten Bilder, Skulpturen, Baupläne, fiktionale Werke und die ersten empirisch-archäologischen Studien der Zeit. Das gibt dem Werk eine - damals unvermeidliche, inzwischen durch mehr Forschung teilweise entbehrliche Fluidität und Air der Spekulation. Gleichermaßen gingen augenscheinlich die Brüder Goncourt vor; soweit man ihren Quellen folgen kann, stützen sie sich auf Theaterstücke, Romane und Gemälde. Hier aber tritt das eigentliche Problem auf, so eingängig das Werk geschrieben ist, so wenig kann man - für ein wissenschaftliches Werk unerlässlich - nachvollziehen, woher die Erkenntnisse der Autoren stammen, was repräsentativ ist und was nur spekulativ ist. Insgesamt konnte ich mich oft des Eindruck nicht erwehren, dass hier viele Klischees widergekaut werden. Auch die umfangreichen Fußnoten helfen nicht weiter, da sie lediglich der Vertiefung der Kolportage, nicht dem Quellennachweis dienen.