Geboren 1974 in München. Studium der Kommunikationswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft in Münster (Westfalen) und Athens (Ohio). Im Anschluss Tätigkeit bei jetzt.de, dem Jugend-Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als stellvertretender Redaktionsleiter.
Christoph Koch ist Pauschalist und Kolumnist für das Wirtschaftsmagazin brand eins und hat als freier Autor bereits für SZ- und ZEIT-Magazin, Monocle, Wired, GQ, die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel geschrieben.
Mit seinem Buch „Ich bin dann mal offline – Leben ohne Internet und Handy“ (Blanvalet Verlag) stand er mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Beststellerliste. Die ZEIT urteilte damals: „Entspannt und mit viel Selbstironie ... profund recherchiert und faktensatt“. Weitere Bücher: „Sternhagelglücklich – Wie ich versuchte, der zufriedenste Mensch der Welt zu werden“, "Die Vermessung meiner Welt - Bekenntnisse eines Self-Trackers", "Your Home Is My Castle - Als Wohnungstauscher um die Welt" u.v.m.
Neben seiner Tätigkeit als Autor ist Christoph Koch als Moderator und Vortragsredner tätig.
Christoph Koch ist verheiratet und lebt in Berlin.
„Ich bin dann mal offline“ von Christoph Koch ist mir eher zufällig in die Hände gefallen, dank einer netten Buchhändlerin bei Thalia, die mir ein anderes Buch herausgesucht hat, als ich ursprünglich haben wollte. Ich bin aber dankbar dafür, da dieses Buch sehr aufschlussreich war und mich beim Lesen wirklich zum Nachdenken und zum Hinterfragen meines Umgangs mit den Medien und vor allem dem Internet und Handy gebracht hat. Christoph Koch, ein Journalist, der lange Jahre für ein Online-Magazin gearbeitet hat und in vielen Printmedien über das Onlineverhalten berichtet hat, einen interessanten Selbstversuch unternommen. Er hat beschlossen 40 Tage lang ohne Internet und Handy zu leben und zu arbeiten, die Idee kam ihm dadurch, als er nach einem Umzug für einige Tage keinen Internetzugang hatte und er spürte, dass ihn dass auf einen Entzug setzte, wie einen Alkoholiker von seinem Stoff, beschloss er sich mal ganz bewusst für einige Wochen von allem abzumelden und dann über seine Erfahrungen zu berichten. Ohne Internet, ohne Handy, ohne SMS und natürlich auch ohne E-Mail wollte er leben, offline sein. Die Idee kam ihm durch eine scherzhafte Bemerkung seiner Freundin, die meinte, er könne es länger ohne sie als ohne Internetzugang aushalten. Die Dokumentation seines Selbstversuches liest sich sehr spannend, vor allem die Reaktionen seines Umfeldes und seiner Kollegen fand ich äußerst interessant. Der Leser hält nicht nur ein sehr ehrliches Tagebuch über den Selbstversuch in der Hand, sondern auch ein Buch über die Welt im Netz allgemein, mit vielen interessanten Details und Aussagen mehrerer Soziologen sowie berühmten Menschen im Internet wie Mark Zuckerberg oder Sascha Lobo, der allgemein als Internetguru bezeichnet wird, da er niemals offline ist und sogar seinen Aufenthaltsort ständig online bekannt gibt. Am hilfreichsten ist für mich der Ratgeber für alle Netzjunkies, der ihnen helfen kann, zu erkennen, wie süchtig sie sind und Ratschläge und Tipps gibt, bewusst mit dem Internet umzugehen, welches ja ihr Leben erleichtern und bereichern soll und sich nicht total davon bestimmen zu lassen.
I really really loved the book! At the beginning I was a bit sceptic, because it sounded good, but you can never know. I laughed a lot and recognised myself in lots of the paragraphs (though I will never admit it to anyone...) and I really recommend it!
Christoph Koch, ein intensiver Internet-Nutzer, der keinen Tag ohne Spiegel Online, Facebook und Twitter übersteht, nimmt sich Großes vor: einen Monat ohne Internet und Handy. Was dieser kalte Entzug mit ihm angestellt hat und welche Gedanken und Erkenntnisse er über unser Online-Dasein gesammelt hat, schildert er in seinem Buch.
Ein sehr interessanter Ansatz und vielleicht schon fast einen Selbstversuch wert. Denn wirklich ALLES ist heutzutage mit dem Smartphone und Internet verknüpft. Ich bin 2012 am Flughafen auf dieses kurzweilige Büchlein gestoßen und kann es jedem, der den Versuch nicht selbst wagen möchte, aber gerne wüsste, wie es ist kein Internet mehr zu haben, sehr empfehlen. Hut ab für diesen Selbstversuch bei diesem Beruf! :) Ganz klar 5 Sterne.
Nachdem ich vom Autor ein Exemplar signiert bekam, musste ich das Buch auch lesen ;) Es hat sich gelohnt, auch wenn sich seit dem Erscheinen des Buches schon einiges hin zu einer noch viel stärker digitalisierten Welt geändert hat.
Heute gibt es sogar einen Begriff für das Buchthema: Digital Detox.
Dieses Buch ist mein erstes Deutschbuch. Sehr spannend zum Nachdenken. Ich bin ein Indonesier und fand die Begriffe in diesem Buch gar nicht schwierig zu verstehen. Man kann einfach durchlesen. 4 Sterne von mir.