Ein atemberaubendes Abenteuer zwischen Himmel und Hölle Ein Engel, dem sein zu großes Interesse an menschlichen Gefühlen zum Verhängnis wird. Eine junge Vampirin, die sich eigentlich nur Ruhe und frisches Blut wünscht. Und ein Prophet, der stirbt, bevor er seine Aufgabe erfüllen konnte, und fortan das Gefüge zwischen oben und unten gehörig durcheinanderbringt ... Rebecca Hohlbein gibt den Vampir-Megaerfolgen der letzten Jahre in ihrer himmlisch-höllischen Geschichte ein ganz neues Gesicht.
Die Nacht fängt nicht gut an für Tabea. Auf der Jagd nach frischem Blut erwischt das sechzehnjährige Vampirmädchen den Falschen und landet – von den unerlaubten Substanzen im Blut ihres Opfers umgeworfen – im pathologischen Institut. Das Erste, was sie bei ihrem Erwachen sieht, ist ein unwiderstehlich duftender, schneeweiß gekleideter Jüngling mit blonder Lockenpracht, der sich über sie beugt ... Etwa zwei Stunden zuvor musste der Jüngling, Engel Alvaro, hilflos von oben mit ansehen, wie sein Schützling Lennart aus Versehen von einem Querschläger getroffen und getötet wird – natürlich bevor er seine Aufgaben als künftiger Prophet antreten konnte! Nicht zuletzt um die eigene Karriere zu retten, fliegt Alvaro heimlich zur Erde, um Lennart wiederauferstehen zu lassen. Ein Engelskuss wäre die Lösung, doch dann kommt es zu dramatischen Verwicklungen, in denen ein russischer Ganove, die Reinkarnation einer Schildkröte und das Auftauchen der Schergen des Teufels keine geringe Rolle spielen und die das beschauliche Städtchen Oberfrankenburg in seinen Grundfesten erschüttern. Denn die Krieger des Himmels und der Hölle wählen die Erde zum Schauplatz ihres letzten Kampfes ...
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das ich dermaßen überflüssig fand. Welche Geschichte wollte die Autorin uns erzählen? Wollte sie uns Lesern überhaupt etwas erzählen?
Da ich nicht nur den Schreibstil gewöhnungsbedürftig, abgedreht und schwer verdaulich fand, sondern die Story sich mir nicht erschloss, hatte ich den Eindruck, das Buch wäre in erster Linie für eine Person geschrieben worden: die Autorin selbst.
Für mich jedenfalls war die Geschichte völlig sinnfrei, mit Figuren, die wohl in erster Linie skurril sein sollten - Vampirin, gefallener Engel, Prophet, Dämon, Satan, nerviges Mädchen -, aber mich weder berührten, noch irgendeine charakterliche Kontinuität oder verständliche Entwicklung boten. Ich hatte den Eindruck, ihr einziger Sinn wäre von einer absurden Situation in die nächste zu stolpern, bis hin zum Weltuntergang.
Ich weiß auch nach dem Ende des Buches nicht, was die Story sein sollte - hatte das Buch überhaupt eine? -, einen erkennbaren roten Faden habe ich schmerzlich vermisst.
Warum ich das Buch nicht abgebrochen habe, weiß ich auch nicht. Ich hatte null Bezug zur Geschichte, zu den Figuren oder dem Schreibstil mit dem möchtegern-trendy verdrehten Sätzen. Vielleicht lag es daran, dass das Buch seit Jahren auf meinem SUB lag und ich dachte, wenn ich es jetzt nicht lese, dann lese ich es nie. Vielleicht aber auch nur, dass ich mich noch mehr über das rausgeschmissene Geld geärgert hätte, wenn ich das Buch nicht wenigstens beende. Am Ende habe ich die Hälfte des Buches überflogen und es sagt etwas über das Buch aus, wenn dabei genauso viel vom Sinn haften bleibt wie von der ersten gelesenen Hälfte.
Die Handlung klang so originell, aber der Schreibstil war mir auf Dauer zu anstrengend und es tauchen so viele Charaktere auf, dass man im Zusammenhang mit dem verwirrenden Stil irgendwann kaum mehr nachhalten kann wer wer ist, was wer will usw. - schade.
Ich glaube das der Verlag bei der Werbung dieses Buches keinen Gefallen getan hat. Es ist zu der Zeit raus gekommen, als die Jugendfantasybücher einen kleinen Hoch erlebt haben. Mit der Biss Reihe oder den Engel Reihen von Lauren Kate und Becca Fitzpatrick. Ich glaube das der Heyne Verlag den Schwung da mitnehmen wollte.
Jedoch ist dieses Buch meiner Meinung nach kein Jugendfantasybuch, obwohl der Klappentext danach klingt. Für mich ist es eine Parodie einer Fantasy Geschichte. Die ganze Geschichte ist total überspitzt und irgendwie komisch.
Und hätte der Verlag bei der Werbung des Buches berücksichtigt, so nach dem Motto "das etwas andere Fantasybuch", so hätte vielleicht dieses Buch nicht so viele negative Reaktionen bekommen.
Aber leider muss ich sagen das ich das Buch trotzdem nicht so mag. Es war durch die Parodie anstrengend zu lesen. Und keiner der Protagonisten war mir sympathisch.
Für Alvaro hätte es nicht schlechter laufen können. Nachdem sein Schutzbefohlener bei einer Schießerei versehentlich stirbt, muss der Engel, der nicht richtig aufgepasst hat, runter auf die Erde und alles wieder richten. Doch das erweist sich als äußerst schwierig, denn Alvaro trifft auf unerwartete Probleme: zum Beispiel die Vampirin Tabea, die den Engel zum Anbeißen findet, was schwerwiegende Konsequenzen hat… Rebecca Hohlbein erzählt in ihrem Buch „Himmelwärts“ ein rasantes Abenteuer von Himmel bis Hölle und wieder zurück. Der Anfang ist ziemlich chaotisch. Es treten viele Personen auf, viele sterben nach kurzer Zeit auf mehr oder weniger gräuliche Art und Weise und überhaupt muss man sich als Leser an ziemlich viele Handlungsstränge gewöhnen. Ebenso gewöhnungsbedürftig ist die Art, wie erzählt wird. Die Autorin schreibt locker und witzig, aber manchmal klang es für mich zu übertrieben und dadurch gezwungen. Ständig hieß es anfangs: „Lukas (der eigentlich Klaus heißt)“, und zwar in allen möglichen Variationen. Zum „Glück“ entpuppten sich manche Figuren als recht kurzlebig, so dass ich Lukas/Klaus nicht allzu lange ertragen musste. Die ersten 200 bis 300 Seiten empfand ich als anstrengend, denn es passierte zwar viel, was aber meist nicht von Belang war und dazu oft noch total chaotisch. Nachdem ich dann jedoch die Hälfte gelesen hatte, gewöhnte ich mich an Hohlbeins Schreibweise und die teilweise skurrile Darstellung der Figuren, denn auch die Gedankengänge von Hunden, wurden explizit dargestellt. Vor allem Tabea wurde mir während des Lesens immer sympathischer. Sie wirkte immer etwas eingestaubt, was wohl an ihrem Onkel und der Burg lag, und trotzdem so frisch, lebendig (obwohl tot) und ehrlich. Die Mischung hat mir sehr gefallen, besonders in Kombination zu Alvaro, der das absolute Gegenteil darstellte. Die Geschichte gewann zunehmend an Schwung, denn der Teufel hatte auch noch ein entscheidendes Wörtchen mitzureden, so dass die Geschichte in der zweiten Hälfte sehr spannend wurde. „Himmelwärts“ ist für mich ein ziemlich chaotischer, aber liebenswerter, wenn auch des Öfteren ziemlich brutaler Roman (die Mortalität der Figuren war sehr hoch).
Jugendlich und spontan lustig erzählt, was ja mal was neues sein kann, hat es mich leider gleich zu Beginn so gar nicht erreicht. Die Inhaltsangabe hat mich in die Irre geführt und glauben lassen, es handele sich um eine "ernste" – soweit man das im Bereich Fantasy nennen kann – Geschichte eines Vampirmädchens, das sich in einen Engel verliebt. Aber es ist doch sehr komödiantisch gehalten, was nur zeitweilig das Interesse hält.
Daher musste ich leider vorzeitig mit dem Lesen aufhören. Das Buch landet erst mal wieder im Regal.