Seit der neue DJ in der Diskothek "Planet Evil" die Musik auflegt, ist der Schuppen immer brechend voll. Jeden Abend um Mitternacht tritt der Mann in einem schwarzen Umhang - und ohne Kopf! - ans Mischpult und bringt selbst die größten Tanzmuffel in Bewegung. Doch als plötzlich Tänzer auf der Tanzfläche zusammenbrechen, ist die Party schlagartig vorbei. Ein Fall für die drei Detektive? Peter und Bob glauben an einen Unfall, aber der Erste Detektiv ahnt, dass teuflische Machenschaften dahinter stecken ...
Erst vor kurzem gehört und schon kann ich mich gar nicht mehr erinnern um was es wirklich ging bzw. wie die Auflösung war.. kein gutes Zeichen... deswegen gibt es nur noch zwei Sterne statt drei. (21.07.2017) ---- Schon witzig die drei ??? wie reguläre Teenies in einer Diskothek, auch wenn nur für einen Fall. Im Ganzen kam es mir aber schon ein bisschen weit hergeholt her. (11.05.2014, 3 Sterne)
Diese Folge war lange Zeit unter meinen Favoriten - jetzt habe ich mich ein bisschen "abgehört". Sie ist aber immer noch gut. Nur: was mir bei dieser Hörspielfolge auffällt - und nur bei dieser sind die wie regelrecht abgelesenen Dialoge. Natürlich gibt es zu jedem Hörspiel ein Skript, das abgelesen wird, aber ich finde, gerade bei dieser Folge wirken alle, als ob sie tatsächlich lesen würden, auch zum Schluss, wenn Cotta im Krankenhaus bei den Drei ??? ist. Kein Mensch würde solche verwickelten Sätze von sich geben...
Aber der Fall an sich ist mit einem geplanten Versicherungsbetrug zwar nicht neu im DDF Universum, aber immerhin mal wieder ein bisschen bodenständiger, als die ständigen Schatzsuchen (Rocky Beach und Umgebung muss ja getränkt sein mit Gold und Edelsteinen). Zwar finde ich den ganzen Aufwand, um etwas vorzutäuschen, mal wieder viel zu viel, aber trotzdem doch irgendwie gelungen. Vor allem die "alternde Discooma" ist richtig gut umgesetzt. Zwar gibt es auch ein paar seltsame Details, zum Beispiel dass die Drei ??? diese Discooma als Peters Patentante ausgeben, oder das "Verhör" von Justus, der gesehen hat, wie Peter "Drogen" nimmt. Da gibt es einen besonders absurden Satz, als Justus sagt: "Ich habe gesen, wie Du (...) sie in deinem Mund verschwinden ließest!" Wer redet denn so?? Aber egal.
Vor allem der Schluss gefällt mir bei dieser Folge, da kommt noch mal ein bisschen Dramatik auf. Und der Böse ist dieses Mal aber auch echt böse!! :-D
Es gibt für mich 2 Kritik punkte. Und zwar; Ich konnte das alter der Drei ??? nicht zu ortnen da in einer anderen geschichte und zwar "und der Super-Papagei" wird das einmal mit 13 bzw 14 erwähnt und beisem bei buch "der mann ohne kopf" in denn dialogen könnte man schließen das sie um die 14 jahre alt sind, das alter an sich würde mich als Erwachsende Person gar nicht stören. Mein problem ist das einer der drei ??? Auto fahren kann,selbst wenn man als begründung nehmen würde das es in denn USA spielt kann man nicht zählen lassen da selbst in denn USA erst ab 16 jahren mit einem Lernführerschein fahren kann und deswegen kam ich da manchmal ins strauchen bezücklich des alters bzw der Glaubwürdigkeit des Auto Fahrens. Als 2. Kritik punkt ist das hier bei goodreads die seitenanzahl mit 125 angezeigt wurde. Mein Taschenbuch hatte aber 143 seiten und ich konnte unter diesem Titel "der mann ohne kopf" von denn drei ??? kein anderes buch gefunden mit der passenden Seitenanzahl. Ansonsten ist die Geschichte selbst fand ich als Kinder Dedektiv Romans schwer in Ortnung. Selbst Erwachende Person wo Ich mit Mitte 30 dazu gehöre, kann ich als zwischen Lecktüre empfehlen. ich hab das Buch innerhalb von einer Woche gelesen und eigentlich brauch ich eine Ewigkeit bis ich ein buch durch hab, nur nicht bei diesem Buch.
Das Hörspiel fand ich ziemlich gut, das Buch dagegen etwas langweiliger. Ich mag eigentlich Diskofälle aber der Fall war etwas dünn und die Erklärung an den Haaren herbei gezogen. Und irgendwie fand ich auch die ganze "Peter würde niemals Drogen nehmen"-Sache seltsam. Wie Justus das Thema anschneidet, aber auch wie pseudo aufgebauscht das "Hat er oder hat er nicht die Schokolinse eingeworfen?"-Ganze wirkt.
Wenn ein bereits vielfach gescholtener Autor in seinen Jugendkrimi die Sätze "Einen Kriminalroman. [...] Das gruselige Cover verspricht aber mehr, als die Story hergibt. Weder fesselnd noch besonders geistreich." & "Diese Story gäbe für einen Kriminalroman nicht gerade viel her. Zwar waren unsere Ermittlungen mit einigen Spannungsmomenten gesprickt, aber die Auflösung dürfte selbst den anspruchlosesten Leser nicht besonders vom Hocker reißen" einbaut, kann man das schon als Selbstreflxion bezeichnen...? Frage für eine Freundin.
Aber nun mal Butter bei die Fische- Minninger-Folgen werden seit jeher schon vor Veröffentlichung zum Abschuss freigegeben und ich würde fast behaupten, selbst die größten von den Fans wahlweise lautstark als 'Trash' oder 'Schund' betitelten Gurkenfolgen wurden nie so zertrampelt wie einige von Minningers schriftstellerischen Ergüssen. Das meiner Meinung nach übrigens meistens zu Unrecht und im Jahre 2021, also fast 20 (!) Jahre nach Erstpublikation und viele, viele hanebüchenen MaSo-, Dittert- & Buchna-Titel später, wirkt es nahezu niedlich, dass "Mann ohne Kopf" anscheinend wirklich mal für SO viel Empörung gesorgt hat.
Natürlich ist der Plott dünn wie Eierschale und das Pacing eine einzige Katastrophe, aber die Grundidee fetzt trotzdem. Ähnlich wie BJHW (oh, was wird er diesen Vergleich hassen) verankert Minninger seine Geschichten gerne stärker in der Alltagswirklichkeit als andere Autor*innen und reichert diese dann mit irgendeinem vermeintlich mysteriösem Mummenschanz an. Diesmal als Disco & Clubbing -- natürlich alles Jeffreys schlechter Einfluss, was sonst. Hätte das Lektorat jetzt ein wenig sorgsamer gearbeitet (btw, die Carlsen-Taschenbuch-Auflage von 2002 enthält eine Reihe grober stilistischer Schnitzer und Flüchtligkeitsfehler) und den Autoren zu etwas mehr Disziplin ermahnt, wäre da eine kurzweilige, launige Kiste draus geworden. So bleibt's unterm Strich, was es bei Minninger immer ist: Das 'Buch zum Hörspiel'. Dass sich belanglose Laberszene an belanglose Laberszene reiht und teils irrational viele Seiten für ein Gespräch mit der eleganten und immer noch attraktiven Mrs Carrera, der Bob dann auch noch galant Feuer zum Zigarettenanzünden reichen darf (Minninger liebt seine tropes okay), aufgewendet werden, wohingegen die eigentliche böse Drahtzieherin auf zwei, drei Seiten vorkommt und erschreckend farblos bleibt, macht erst dann Sinn, wenn man weiß, was Amanda Lear und die großartige Marianna Kehlau im Hörspiel aus diesen Szenen rausholen.
Unterm Strich 4 Sterne fürs Buch, weil ich die durchgeknallte Gaga-Idee so mag und mich das Hörspiel bei der Buchbewertung leider auch positiv blendet. Abzüge gibt's für Minningers krampfhaft gestelzte Sätze und Dialoge, mit denen er anscheinend untermauern möchte, dass er ernsthaft schreiben kann; fürs teils schlampige Lektorat (bitte, @Kosmos-Verlag, sexistische Dialoge wie "Darauf [dass ich dich anstarre] müssen attraltive Mädchen jederzeit gefasst sein", entgegnete Peter [...] "Und ehrlich gesagt finde ich dich ungeschminkt noch deutlich ansehnlicher" waren auch schon in den frühen Nuller-Jahren nicht cool); und für die recht stümperhafte Plotstruktur, die mit ein paar Hinweisen einfach zu beheben gewesen wär.
• Jeffrey taucht an der Zentrale als „kopflose“ Gruselgestalt auf und lockt die drei ??? in den Club Planet Evil, wo DJ Norman Hammley angeblich ohne Kopf auflegt. • Im Club wirkt Hammleys Auftritt wie Massenhypnose: Leute kippen um, es kursieren „Pillen“-Gerüchte, und eine berüchtigte ältere Clubgängerin (Amy Scream) bricht dramatisch zusammen und gilt plötzlich als tot. • Monique Carrera beauftragt die drei ???, Hammleys „Geheimnis“ (Kopf-Trick + Manipulation) zu enttarnen – sie stoßen dabei auf Hinweise, dass hier ein Theaterstück mit Requisiten und Inszenierung läuft. • Der „Drogen“-Baustein ist Show: Die angeblichen Pillen sind Attrappen (Schokolinsen), die vor Publikum als „Beweis“ dienen sollen. • Auflösung: Clubbesitzer Jim Cowley und seine Patentante Amy Scream inszenieren Amys Tod als Versicherungsbetrug (Sanitäter/Arzt sind Komplizen, im Sarg liegt eine Schneiderpuppe). Als die drei ??? sie stellen, wollen sie die Detektive im Garagenraum mit laufendem Motor per Kohlenmonoxid töten – bis Cotta eingreift.
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