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The Corpse King

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From the fields of the dead, the harvest was brought forth. Tended by resurrection farmers with grubby fingers, cold hearts, and greedy minds, the fields were worked with shovel and spade and sweat. Beneath a pall of thin moonlight, the crops were plucked from the moist, black earth, torn from wormy boxes and mildewed shrouds like rotting corn from corrupting husks. The harvest of cadavers was piled in the beds of muddy wagons and taken to market, sold to the highest bidder to supply dissection room and anatomical house. The farmers worked their bone fields night after night, thinking they were alone in their grim harvest. But there was another who worked the graveyards and mortuaries, another reaper whose cultivation reached back to antiquity. Moon-faced and skeleton-fingered, he was the grand lord of the charnel harvest, master of graveyard harrow and yield. Enter the world of the late-18th century and join Samuel Clow and Mickey Kierney as they earn their living in the resurrection trade... little realizing that they will soon meet The Corpse King.

140 pages, Hardcover

First published May 31, 2010

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About the author

Tim Curran

149 books614 followers
Tim Curran lives in Michigan and is the author of the novels Skin Medicine, Hive, Dead Sea, Resurrection, The Devil Next Door, and Biohazard, as well as the novella The Corpse King. His short stories have appeared in such magazines as City Slab, Flesh&Blood, Book of Dark Wisdom, and Inhuman, and anthologies such as Shivers IV, High Seas Cthulhu, and Vile Things.

For DarkFuse and its imprints, he has written the bestselling The Underdwelling, the Readers Choice-Nominated novella Fear Me, Puppet Graveyard as well as Long Black Coffin.

Find him on the web at: www.corpseking.com.

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11 (14%)
1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Books.to.go.
131 reviews13 followers
April 5, 2019
*schaurig-schöne Gruselstory mit kultverdächtigen Charakteren*
#timcurran zählt ja zu meinen persönlichen Entdeckungen für 2019... #derleichenkönig zählt nicht nur auf Grund des schaurigen Covers zu meinen Favoriten, sondern zeichnet sich auch durch eine tolle Geschichte aus...

Samuel Clow und Mickey Kierney sind zwei Grabräuber und versorgen im Edinburgh des 19. Jahrhunderts medizinische Fakultäten mit "Nachschub" für anatomische Sezierungen. Ein durchaus schweißtreibender, wenig geachteter Beruf, bei dem man in mehrfacher Hinsicht mit einem Bein im Grab steht... Denn erwischen lassen, sollte man sich nicht bei den dubiosen Aktivitäten, weder von den Vertretern des Gesetzes und schon garnicht vom Leichenkönig, der sein Unwesen vorallem auf den nördlichen Grabfeldern der Stadt treibt...

Clow und Kierney agieren immer zusammen und sie verbindet so einiges mehr, als nur die bloße Zusammenarbeit. Die Dialoge der beiden sind absolut kultverdächtig - witzig, sarkastisch und durchweg böse. Wie oft ich während des Lesens lachen musste, alleine wegen der jeweils gewählten Ausdrucksweise, vermag ich nicht zu zählen...

Die Frage, die sich stellt, ist nun für euch: wer oder was ist der Leichenkönig eigentlich? Gibt es ihn wirklich, oder ist er vielleicht nur die Erfindung der Grabräuber, um sich unliebsame Trittbrettfahrer vom Hals zu halten?!

Von mir gibts 4 🖤
Zusätzlich enthält das Buch noch ein Interview mit Tim Curran, sowie eine Kurzgeschichte von Robert Stevenson (u.a. der Verfasser von "Dr.Jekyll and Mr.Hyde) - nämlich "Die Leichenräuber"
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254 reviews10 followers
October 21, 2019
Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney schleichen Nacht für Nacht auf die Friedhöfe, um die faulenden Leiber der kürzlich Verstorbenen wieder aus der Erde zu zerren. Die verkaufen sie dann an Ärzte und Studenten der Medizin.
Die beiden glauben, dass sie ganz allein sind. Doch im trüben Licht des Mondes lauert der Leichenkönig auf sie ... (Klappentext)

☠☠☠☠☠

"Nacht für Nacht gruben die Farmer auf ihren Gebeinfeldern und dachten, sie seien allein bei ihrer finsteren Ernte. Doch es gab noch einen anderen, der in den Gräbern und Leichenhallen erntete. Einen anderen Schnitter, der seit Jahrtausenden sein Feld bestellt."
(S. 19)

Es sei zu erwähnen, dass sich diese Story nach dem Ereignis eines wahren historischen Kriminalfalls ereignete.
Anfang des 19. Jahrhunderts gingen die beiden Iren William Burke und William Hare einem sehr makabren Beruf nach. Sie beschafften Leichen für das Edinburgh Medical College und kassierten dafür Geld. Doch sie wurden gierig und beschränkten sich bald nicht mehr nur auf das Ausbuddeln kürzlich Verstorbener. Um an noch frischere und besser erhaltenen Leichen zu kommen, welche mehr Gewinn abwarfen, halfen sie etwas nach. Innerhalb von elf Monaten fielen ihnen 16 Menschen zum Opfer, sieben Frauen und drei Männer.

Diese Morde gingen als die West-Port-Morde in die Geschichte ein und der Begriff "burking" entstand - eine Tötungsmethode, welche William Burke perfektionierte. Es handelt sich dabei um eine spezielle Tötungsmethode durch Ersticken, und auch in der Rechtsmedizin als Terminus den Weg gefunden hat. Die Gesetze wurden daraufhin geändert, doch es zogen weiterhin Leichengräber über die Friedhöfe, um ihrer Arbeit nachzugehen und vor allem zwei darf man hier begleiten.

Im Vorwort erhält man interessante Informationen zu historischen Hintergründen bezüglich der damaligen Zeit und dem Geschäft mit den Leichen. Gleichzeitig wird man dadurch auf den folgenden Roman eingestimmt und ehe es man sich versieht befindet man sich im alten Edinburgh auf einem Friedhof und buddelt eine Leiche aus, während sich der Regen über einen ergießt.

Mickey Kierney, der Macher, und Samuel Clow, der Anführer, gehen hier ihrer Arbeit nach. Sie liefern Leichen an die anatomischen Institute und kassieren dafür Geld. Doch unter den Grabräubern geht ein Gerücht um - schaurig und beängstigend zugleich. Unter den nördlichen Grabfeldern scheint etwas Böses zu hausen, etwas Böses, welches sich durch unterirdische Tunnel gräbt, die Leichen in den Gräbern verschlingt und auch vor Grabräubern nicht Halt macht. Deshalb halten sich auch die meisten der Leichendiebe davon fern. Kierney und Clow tun dies jedoch als blödsinniges Geschwätz ab und graben in besagtem Gebiet. Selbst nach einer überaus beängstigenden Erfahrung und schaurigen Entdeckung, welche die gestandenen Mannsbilder vor Angst fast in ihre Hosen machen lässt, lassen sie sich nicht aufhalten ... und der Leichenkönig giert und wartet.

"Denn unter den Nördlichen Grabfeldern gab es gewaltige Gänge und Tunnel, der Bau eines Teufels, der Leichen verschlang und seine Zähne an menschlichen Knochen schliff. Irgendein bösartiger Grabwühler, der sich durch die Erde bohrte, und die Nördlichen Felder waren sein Heim."
(S. 35)

Tim Currans Schreibstil ist mit nichts zu verlgeichen. Mit literarischer Sprachgewalt lässt er einen in die Vergangenheit zurückreisen und im dreckigen Edinburgh des frühen 19. Jahrhunderts Halt machen.
Man schleicht auf sumpfigen Friedhöfen zwischen Grabsteinen umher, genehmigt sich in einer heruntergekommenen Spelunke ein Ale nach dem anderen, fühlt sich in den dreckigen und stinkenden Gassen zu Hause und wohnt einer Hinrichtung eines "Kollegen" bei.
Diese dichte Atmosphäre und der bildhafte Schreibstil, welche einem pures Kopfkino bereiten, machen bei den schaurigen Szenarien nicht Halt, sodass einem eine leichte Gänsehaut den Rücken hinunter kriecht.

"Dies war die Stadt und dies war die Zeit, in der Clow und Kierney lebten. Eine brodelnde, überfüllte Hölle ohne eine Vorstellung von Hygiene. Eine Zeit der Kinderarbeit und Epidemien, von Flüssen voller Jauche und Aas und Straßen vollgestopft mit Müll, den Lebenden und oft auch den Toten. Eine Zeit, in der faulendes Fleisch offen verkauft wurde; und wenn es frisch war, dann kam es von gerade verendeten Tieren."
(S. 49)

Die Protagonisten sind durchwegs hervorragend und vor allem facettenreich gezeichnet. Die Dialoge zwischen Clow und Kierney strotzen nur vor Ironie, Sarkasmus und trockenen Humor und ließen mich nicht nur einmal schmunzeln. Selbst hier beident sich der Autor einer authentischen Sprachführung, welche die damalige Zeit aufleben lässt. So muss das!

"Der Leichenkönig" lebt eindeutig von seiner düsteren und authentischen Atmosphäre, sowie seinen Charakteren, doch auch die Story selbst ist nicht zu verachten.
Schaurige Begegnungen mit dem Leichenkönig, düsterer und spannender Plot zugleich, welcher auch eine überraschende Wendung bereithält, lässt einen durch die Seiten fliegen. Das Ende enthält nicht unbedingt ein Happy End und bleibt bezüglich des "Leichenkönigs" offen. Manchen mag dies sauer aufstoßen und auch ich hätte mir da gerne etwas mehr erwartet. Im Nachhinein betrachtet, würde jedoch kein anderes Ende passen und ist eben auch ein typisches Merkmal des Autors.

"Bei seiner Arbeit hatte Clow nach und nach jegliche Furcht vor den Toten verloren. Aberglauben war etwas, das ein Grabräuber bald ablegte, wollte er sich keine neue Arbeit suchen. Aber in dieser Nacht kehrte alles zurück ... Diese kindliche Angst vor dunklen Orten und einsamen Friedhöfen, vor kriechenden Dingen, die aus den Schatten nach einem griffen."
(S. 60)

Im Anschluß ist noch ein Interview mit Tim Curran und die klassische Kurzgeschichte "Die Leichenräuber" (Originaltitel: "The Body Snatcher") von Robert Louis Stevenson, aus dem Jahr 1884, enthalten, welche ich ebenso verschlang.

Fazit:
Dies ist kein Horrorroman im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Schauernovelle. Mich konnten vor allem der Schreibstil und die unglaublich dichte Atmosphäre, welche mich ins frühe 19. Jahrhundert katapultierte, begeistern.
Nur wenige Autoren schaffen es einem historischen Setting regelrecht Leben einzuhauchen, doch Tim Curran ist einer davon und meiner Meinung nach auch der Beste!
Wer also in die Geschichte und gleichzeitig in einen Schauerroman eintauchen will, kann mit diesem Buch nichts falsch machen ... sofern einem ein trauriges und auch offenes Ende nicht allzu sehr etwas ausmachen. Für mich war es definitiv ein Lesehighlight!

© Pink Anemone (mit Bildern, Leseprobe, Autoren-Info und Rezept zum Buch "Pizza-Särge"
Profile Image for Kevin.
Author 152 books335 followers
November 11, 2022
Absolutely loved this one. The relationship between the two main characters, Saumel Clow and Mickey Kierney, two graverobbers is the main story but in the background, there is a Corpse King being spoken of, hunting the graverobbers. Set in a filthier time in Scotland’s history, rife with disease and little hope to be found. Felt like I lived this one. Love Tim’s work.
Profile Image for Thomas.
2,096 reviews87 followers
July 19, 2017
This novella is descriptive and atmospheric, and feels like a well-written story, but it doesn't do much for me beyond that. It's set in 19th-Century England, and concerns a pair of grave robbers. Curran paints about as bleak a portrait of the time as possible, spending several thousand words telling us how unpleasant life is at that time. That the main characters are desecrating graves and stealing bodies makes them about as sympathetic as lampreys, and Curran makes sure we know how disgusting it all is. The novella is mostly description, which gets somewhat old (seriously, how many times do we need to have the smell of putrefaction described to us?), and it suggests that Curran revels in being disgusting. The whole thing feels juvenile to me, especially when he has his characters talk to each other in crass banter. It got old fast, and I went through the whole thing waiting for it to get better. It never did.
Profile Image for Book-addicted.
891 reviews
January 27, 2018
*Inhalt*
"Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney schleichen Nacht für Nacht auf die Friedhöfe, um die faulenden Leiber der kürzlich Verstorbenen wieder aus der Erde zu zerren. Die verkaufen sie dann an Ärzte und Studenten der Medizin.
Die beiden glauben, dass sie ganz allein sind. Doch im trüben Licht des Mondes lauert der Leichenkönig auf sie …" (Quelle: Amazon)

*Erster Satz des Buches*
"Edinburgh, Schottland, in den 1820ern."

*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 224 Seiten
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865525260
Preis: 12,80 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)

*Infos zum Autor*
"Tim Curran lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Escanaba/Michigan, USA. Er ist einer der begabtesten neuen Horrorautoren. Sein Werk zeichnet sich durch eine morbide Faszination am Verfall und Tod aus." (Quelle: Amazon)

*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Nachdem mich der Klappentext absolut überzeugt hat, musste ich das Buch einfach lesen.. außerdem lese ich mich gerade durch die Horror&Thriller Reihe des Festa-Verlages, weswegen dieses Buch ohnehin irgendwann an die Reihe gekommen wäre.

-> Cover:
Das Cover gefällt mir unglaublich gut... es ist gruselig, düster und einfach nur richtig passend zur Geschichte - es macht Lust darauf!

-> Story + Charaktere:
Wir befinden uns im stinkenden und dreckigen Edinburgh des 19. Jahrhunderts. Die Menschen entleeren nicht nur ihre Nachttöpfe auf die Straße, sondern auch allen anderen Müll. In all diesem Unrat schleichen sich Samuel Clow und Mickey Kierney Nacht für Nacht auf den Friedhof, um ihrem Geschäft nachzugehen: sie sind Grabräuber, die sich mit dem Plündern der Gräber ihr Geld verdienen. Doch die beiden stehlen keine Wertgegenstände, ganz im Gegenteil... sie stehlen die Leichen, die dann von Anatomiedozenten, Ärzten und sonstigen Medizinern als Lehr- oder Studienmaterial gekauft und genutzt werden. Doch diese Arbeit gestaltet sich verständlicherweise schwierig, denn die Angehörigen sind, verständlicherweise, alles andere als begeistert davon, dass ihre Toten in ihrer letzten Ruhe gestört werden. Auf dem Nordfriedhof findet sich, neben der üblichen Bedrohung der Wachen, aber noch eine andere Bedrohung: der Leichenkönig, dem es natürlich nicht gefällt, dass seine Leichen entwendet werden...

"Der Leichenkönig" ist ein Roman, bei dem ich eigentlich gar nicht so genau wusste, was da nun auf mich zukommt, obwohl ich mich sehr darauf gefreut hatte. Als ich allerdings mit dem lesen begann, wollte ich schon gar nicht mehr aufhören, denn nicht nur, dass einen Tim Curren völlig in den Bann des Edinburgh des 19. Jahrhunderts zieht, er fesselt einen regelrecht in der Geschichte. Neben unglaublich gelungenen Formulierungen und authentischen Charakteren schafft er es, eine düstere Umgebung zu schaffen, die jegliche Sinne anspricht. Besonders der Geruchssinn wird hier gefordert, denn die modrigen Friedhöfe voller verwesender Leichen kann man sich mindestens genauso gut vorstellen, wie die stinkende und vor Unrat triefende Stadt. Spritzige Dialoge versüßen das Lesen und machen die Lektüre zu einer wahren Wohltat.

Im Anschluss an die Geschichte findet sich noch ein sehr interessantes Interview mit dem Autor, das man auf alle Fälle gelesen haben sollte - ebenso wie die Kurzgeschichte von Robert Louis Stevenson, die sich ebenfalls im Buch befindet.

-> Schreibstil:
Der sehr bildhafte Schreibstil macht das Buch zu einem flüssig lesbaren und spannenden Werk, dass man nahezu greifen kann.

-> Gesamt:
Spannend, fesselnd mit bildhaftem Schreibstil und authentischen Charakteren. Die perfekte Horror-Lektüre!

Wertung: 5 von 5 Sterne!
Profile Image for Shiv (The Horrorlander).
65 reviews6 followers
April 16, 2025
Huge fan of Tim Curran and his work, and on the journey in wanting to reading all his horror short stories and books he's made. That being said, this is one of the weaker stories I read from him overall. While I still enjoyed it, far from perfect.

Story is about the old slums of Ireland, where a couple graverobber buddies hear an urban legend of some malevolent force than is plaguing the burial grounds of the town. Something born from the decayed wombs of the graveyards, which feeds on corpses and strikes fear into the hearts of any graverobbers messing with its home. As to whether this urban legend has any truth to it or is a long tale from drunkards, the characters may uncover the truth...

The scenes of the actual threat in the novella are very good, horrific and fear inducing, and simultaneously gets to Creepshow levels of crazy by the end. The sarcasm between the unrootable main characters adds some charm, and their descent into the climax of the story unfolding was good.

However, there is lot of filler in this book and I believe almost half could have been cut out fine enough. The story feels disjointed, many moving parts going in aimless directions, and the book is not for the squeamish. Although I love Curran's detailed descriptions a lot, this one felt a little overblown at points.

Overall give the book a 6.8/10, it has good parts to it and is relatively a quick read, but he has wayyyyy better stories than this to check out. Start with Alien Horrors and Dead Sea, or read this to work your way up. Duces!
Profile Image for Anja L.
1 review
December 20, 2017
wiederholende Beschreibungen und Adjektiv-Orgien. Kürzer wäre besser.
Profile Image for Marcus Schubert.
26 reviews1 follower
June 28, 2018
Sorry Tim,

but this book contains only a series of incidents, but not a full fledged story.
Profile Image for Sandra.
878 reviews12 followers
July 17, 2019
Leider weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, mich aufzuregen. Daher erstmal der positive Teil:

+ Spielt im 19. Jahrhundert -> eine spannende Zeit

+ Schottland -> geht immer als Handlungsort

+ Thema: Grabräuber -> basiert auf einem historischen Umstand, den es wirklich gab, und aus dem man viel hätte machen können

+ Grundidee eines Leichenkönigs auf den Friedhöfen ist echt cool

Da hört es aber auch schon auf. Die negativen Teile überwiegen und zum Ende hin (nach dem 4. 'Zyklus' vom Erzähl-Schema) war ich wirklich richtig angepisst von dem Buch und habe es nur zu Ende gelesen, weil ich dafür 13 Euro ausgegeben habe. Die hätt ich mir auch in den Arsch schieben können, wenn man mal die schöne vulgäre Sprache von Curran benutzen möchte ;)

- Übertrieben vulgäre Sprache -> Curran schreibt generell vulgär, das ist mir schon klar. Aber irgendwie wirkte es in diesem Buch einfach VIEL zu übertrieben.

- die deutsche Übersetzung -> Ich weiß zwar nicht, ob das nur in diesem Buch so ist, aber irgendwie wirkt die Übersetzung ziemlich gestelzt, als ob es auf das Jahrhundert passen sollte, in dem es spielt, gleichzeitig kommen dann aber vulgäre Ausdrücke wie "Pissen" usw vor, was dann wieder rum nicht passt. Mir gefiel die Übersetzung diesmal gar nicht - und das kenn ich vom Festa-Verlag so eigentlich nicht.

- Kein Spannungsbogen - Der Erzählstil lässt gar keinen Spannungsbogen zu, was vor allem daran liegt, das man als Leser direkt von Anfang an weiß, WAS das Grauen unter den Friedhöfen ist, während die Hauptfiguren es nicht wissen und somit das "Herausfinden des Grauens" auch komplett weg fällt, was den Spannungsbogen aufgebaut hätte. Gleichzeitig gibt es auch keinen wirklichen Fortschritt in der Geschichte selber, obwohl Zeit im Buch verstreicht...

- Die Story läuft nach dem Schema "Möglichst widerliche Beschreibung der Stadt und der Lebensumstände der ärmeren Klassen" - "Grabräuberei und wie das von statten geht" - "Der Leichenkönig taucht auf" vor ... und das viermal hintereinander. Mir hat schon nach dem ersten Kapitel gereicht und ich hab verstanden, das ja... damals waren die Lebensumstände beschissen, damals wurde viel gehurt, gesoffen, gefickt und die Straßen rochen nach Scheiße und sonst was. Ich muss das echt nicht viermal hinter einander lesen. Das gleiche gilt für die Friedhofsbeschreibungen, die unterscheiden sich nicht und ich hab auch nach der ersten Beschreibung verstanden, wie die Grabräuber früher vorgegangen sind, um an die Leichen ranzukommen. Statt der vielen Beschreibungen hätte man lieber mal Story schreiben sollen.

- Der Leichenkönig tritt nach ca. 70% des Buches das erste mal so RICHTIG in Aktion. Und nach 4 Seiten ist das Spektakel auch schon wieder vorbei. SO FUCKING VIEL verschenktes Potential. Da wird es endlich spannend und man findet heraus, was der Leichenkönig überhaupt ist und dann pfff... beschreibt Curran lieber die Umgebung und sonst was.

- Das Ende ist der letzte Rotz. Auf max. 6-8 Seiten endet die Geschichte so abrupt wie sie "spannend" wurde, und dazu noch so unbefriedigend als ob der Autor keine Ahnung mehr hatte, was er mit dem Leichenkönig als Gegenspieler überhaupt anfangen sollte.

Daher.... echt schade. Denn die Idee hätte so viel Potential zu einem richtig gruseligen, widerlichen Horrorbuch gehabt, das aber irgendwie mit schlechten Beschreibungen von Edinburgh und den zwischenmenschlichen Beziehungen, die der Story GAR KEINEN Antrieb geben, kaputt gemacht wurde.
Profile Image for Monster.
340 reviews27 followers
Read
July 7, 2010
Samuel Clow and Mickey Kierney are two grave robbers in Victorian England. They provide doctors and medical students with corpses of the recently dead for study and experimentation. They haunt the graveyards at night and dig up the dead, what they do is loathed and illegal. Clow and Kierney soon discover that there is something else inhabiting the graveyards at night. In whispers at the pub about others in their trade who have disappeared or been found dead there is talk that they were done in by The Corpse King.
Tim Curran has done a remarkable job with this novella. He has successfully created an atmosphere of grime and squalor of the section of town that Clow and Kierney live in, and captured the foreboding of the graveyards. The other enjoyable aspect of The Corpse King is the wonderful banter between Clow and Kierney as they try to make a living stealing corpses. The Corpse King is an engaging read, and while the protagonists are no angels and make their living doing despicable things, Curran manages to elicit a modicum of sympathy from the reader for them so we truly care about their fate.
Highly recommended.
Contains: Murder, violence, a little gore.
Profile Image for Peter.
382 reviews29 followers
December 2, 2012
Saumel Clow and Mickey Kierney are grave robbers. They harvest the bodies from the ground and sell them to the highest bidder. One night Clow and Kierney are traveling to there favorite pub to drink a few pints. There they hear tales of fellow grave robbers who go to the North Side Burial Grounds for bodies but are never heard from again. Clow and Kierney get a special order for a female cadaver. This can only be accomplished by traveling to the North Side Burial Grounds. Soon they will meet up with The Corpse King.
Profile Image for Phil Zimmerman.
470 reviews8 followers
June 29, 2014
This novella is the story of 2 grave robbers. There are rumors that one of the cemeteries in town is haunted by a monster known as the Corpse King.

A rather bland plot that the author tries to spice up by painting a vivid picture of the dreary times. 90% of this book is descriptions. Curran uses every way possible to explain that everything in this book is dark, wet, and dirty.

Too much description, not enough plot. yawn.
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