Eine wichtige Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur.
Fünf Frauen, die einander sehr viel näherstehen, als sie Ein traurigschöner Roman über das Altwerden und Neugeborensein, das Erinnern und Vergessen.
Als Juli und Klara einander im winterlichen Park begegnen, ahnen sie nicht, wie ihrer beider Leben miteinander verwoben sind. Die eine ist blutjung, hochschwanger und mutterseelenallein. Die andere, alt und gebrechlich, verliert mehr und mehr den Bezug zur Welt und weiß: Für’s Erinnern bleibt nicht mehr viel Zeit. Warum nur fühlt Juli sich der alten Frau so nah? Spürt sie, was Klara und das Kind in ihrem Leib verbindet? Eine zu Herzen gehende Geschichte über das Altwerden, das Neugeborensein und eine Liebe am Ende des Lebens.
Kathrin Gerlof, geboren 1962 in Köthen/Anhalt, studierte Journalistik und arbeitete als Redakteurin für verschiedene Tageszeitungen. Sie lebt als Journalistin und Romanautorin in Berlin.
Wunderschön zu lesende Geschichte über die Jugend, das Alt-werden und das jung-bleiben-im-alt-werden-ohne-Jugendwahn, erzählt am Leben von den drei Frauen einer Familie.
Ich mochte den sensiblen Ton des Buches, der dennoch nicht vorsichtig wirkt oder unschöne Dinge ausspart. Dieses Buch enthält ganz viel Leben. Toll!